DryRocket - laufender Testbericht - Mistle Investigativ 🕵🏻🚀 - Seid live dabei und stellt eure Fragen

Die Rakete ist gelandet.

Vor einiger Zeit haben sich die Jungs von DryRocket euren Fragen gestellt:

Kurze darauf gab es dann das Angebot zwei Usern unserer Community jeweils ein Gerät für einen Einsatztest zur Verfügung zu stellen:

Ich möchte vorab betonen dass ich für diesen Test nicht bezahlt werde und die Rakete auch nicht behalten darf, sondern sie nach der Aktion zurückschicken muss.

Bitte versteht diesen ersten Post als „Inhaltsverzeichnis“, in dem ich relevante Posts im Thread verlinken werde, sobald ich Inhalte veröffentliche.

Lieferumfang

Unboxing, erster Blick, Lieferumfang der DryRocket

Verarbeitung

Verarbeitung, erster Eindruck und Einzelteile

Die App

Installation der App und Telefonieren nach Hause

App, Gewicht, Trocknung starten, Probeflug

Das RocketFuel

RocketFuel, der Treibstoff fĂĽr die DryRocket

Trockentest

Zelt bestĂĽckt, Rakete gestartet?

Trocknung

Ernte, Trocknung gestartet

Das Testsetup, meine Zelte, Befeuchter, Entfeuchter, Regeln

Vergleichszelt eingeglast

Sensordaten

Die ersten 48 h

Die ersten 3 Tage

72h - alle Daten

6 Tage

Stabilisierungsmodus, nach ~7 Tagen

Bedienung/Benutzbarkeit

Performance/Leistung

Fazit

Vorteile

Nachteile

Wenn ihr Fragen habt oder Detailaufnahmen wĂĽnscht etc. dann lasst es mich bitte wissen.

Mehr dann im Laufe des Tests…

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Lieferumfang

Die DryRocket kommt in einem unscheinbaren Versandkarton daher. Erst nach dem Ă–ffnen der Umverpackung kommt der eigentliche Karton zum Vorschein.

Mit beigelegt waren 2 Packungen „RocketFuel“, eine dritte war in der Rakete selbst versteckt.

Im Paket enthalten sind:

  • Die Rakete selbst
  • Eine Kurzanleitung
  • Eine Packung RocketFuel (bei mir 3)
  • Ein USB-C Netzteil
  • Ein 2m USB-C Kabel
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Hallo
Na da bin ich mal gespannt was du so zu berichten hast.
Da bleibe ich da bei.:+1:

Erstmal auffällig unauffällig die Rakete. Am richtigen ort hingestellt denkt man nicht daran für was es ist.

Aber wenn ich mir die Verpackung ansehe wird der Treibstoff einfach in den untere Teil gefĂĽllt.

Wie wird das dann vom Gras getrent? Dachte das in den Unterteil auch das Gras rein kommt.

Viel Erfolg und GrĂĽĂźe :grin::call_me_hand:

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Guten Morgen,

Da schau ich doch auch mal zu was die Rakete macht.

@Bunkerpaule die Rakete steht doch nur im Zelt und regelt das Klima. Das Gras hängt im Zelt. So hab ich’s verstanden.

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Das sind wir mal gespannt :rocket:

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Guten Flug gewĂĽnscht.. :saluting_face:

fun marvel GIF

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Das Weed hängt im Zelt, nicht in der Rakete. Dies wird Mistle aber wohl noch erklären.

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Hallo
Ach stimmt ja das gerät war ja zur raum Regelung. Schuldigung hatte ich vergessen.

GrĂĽĂźe :grin::call_me_hand:

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Verarbeitung

Die DryRocket besteht aus 3 Teilen:
Dem Gehäuse mit abnehmbarer Spitze und einer inneren Abdeckung, die mit Magneten über dem „Hirn“ und den Lüftern der Rakete sitzt.

Alle Gehäuseteile sind aus dunkelblauen Plastik im Spritzguss gefertigt.

Insgesamt macht das Gerät einen „wertigen“ Eindruck und hat keine Teile die leicht verloren gehen oder beschädigt werden könnten.

Die Abdeckung/Spitze lässt sich nicht falsch aufsetzen und auch die innere Abdeckung kann durch Aussparungen und die 3 Magnete nur richtig eingesetzt werden.

Einzig der seitlich angebrachte USB-C-Anschluss hat etwas Spiel fĂĽr den Stecker, sonst sitzt alles sicher an seinem Platz und die Rakete steht stabil auf ihren 3 SeitenflĂĽgeln.

Innen ist eine Skala angebracht, wohl für das Fülllevel mit „RocketFuel“. Das werden wir noch herausfinden.

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Wer braucht denn so einen Mist ???

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Da bin ich echt gespannt. @mistletoe scheint da ziemlich neutral ranzugehen. Das fehlt hier einem Teil der Community mich eingeschlossen.

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Die App - erstes Anlassen

Wie im Schnellstart-Guide angewiesen und um mich mit DryRocket zu verbinden habe ich die App heruntergeladen.

Der auf dem beiliegenden Guide abgedruckte QR zeigt auf eine URL auf dem Server von DryRocket, so können Zugriffe gezählt und Weiterleitungen geändert werden. Der Link leitet auf die aktuelle Version der App im App Store.

Starten wir also den Pre Flight Check :man_astronaut: und richten unsere Kamera auf den Po der Rakete, die dann versucht einen Kommunikationslink aufzubauen.

Die erste Suche scheitert, weil die Rakete keinen Strom hat. Sobald der Mikrocontroller im Hirn der Rakete aber Saft bekommt spannt er ein temporäres eigenes Netz auf und wir können uns mit der Rakete verbinden. Die dann die Zugangsdaten für unser Netzwerk abfragt und sich Berechtigungen für Benachrichtigungen abholt.

SchlieĂźlich landen wir punktgenau auf dem Dashboard der Rakete.

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Ich seh die Patienten schon in der Unfallambulanz beim Röntgen sitzen und mir erklären wie sie plötzlich ausgerutscht und mit dem Gesäß auf das Teil gefallen sind und jetz bekommen sie es selbst nicht mehr frei …. grandioses Design :sweat_smile:

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Die App - Abflug

Wir steigen in die App um den Start vorzubereiten.

Im ersten Schritt wird uns erklärt wie groß die Grundfläche, die der das zu trocknende Material umschließende Raum haben darf, maximal zu sein hat. Wir gehen also von einem handelsüblichen Zelt mit den Maßen 1384x1803x1772 Milimetern aus.

Selbstverständlich räumen wir das Zelt leer und befreien es von Unrat und sogenannten „Gegenständen“, die unsere Feuchtigkeit im Zelt beeinflussen könnten, bevor wir zu Schritt 3 springen.

Jetzt will das Hirn der Rakete, das schon in meinem Netzwerk sitzt, dass ich die Pflanzen grob für das Überkopftrocknen vorbereite, fragt mich dann aber tatsächlich nach meiner Erntemenge, obwohl wir uns kaum kennen.

Immerhin musste ich mich nicht registrieren. Ganz wohl ist mir dabei aber nicht. Ich gebe trotzdem eine Menge ein, die aber prompt als zu gering angemahnt wird. Wir mĂĽssen quasi antizipieren die gesetzliche Maximalmenge an Material zu erreichen, um einen Einsatz der Rakete in ihren Augen zu rechtfertigen.

Mit RocketFuel befüllen (dazu später mehr), ok. Rakete und Pflanzen ins Zelt, ok. Zelt schließen, ok.

Zum GlĂĽck war das nur ein Probeflug, denn das Hirn der DryRocket meldet uns eine zu niedrige Feuchtigkeit im Zelt. Wir brechen den Probeflug also erstmal ab.

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High Mistle, finds super wie du den Test bisher aufziehst. Ich bin schon sehr gespannt wie es weitergeht!

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Kleine gestalterische Anmerkung: Das Schriftbild der App ist sehr schlecht lesbar. Die gewählte Schrift, ok Geschmackssache, passt jedenfalls zur Rakete :wink: , aber mit den eckigen Buchstaben und der engen Laufweite ist sie schwer erfassbar (zumal, wenn man nicht mehr so scharf sieht … ;)). Durch die breiten Buchstaben ist sie auch sehr sperrig und unflexibel.

image

Die Ausrichtung der Texte ist uneinheitlich:

Blocksatz (rechts und links bĂĽndig):

Automatischer Blocksatz geht nie gut. Sieht immer scheiße aus (zumal auf ner schmalen Handy-App. Blocksatz braucht eine gewisse Mindestbreite, um zu wirken). Ohne Silbentrennung gibt es lauter hässliche Löcher im Text. Automatische Silbentrennung sieht aber auch meist scheiße aus, für einen guten Blocksatz muss man nach wie vor manuell trennen – was sich aber mit responsivem Design nicht verträgt (dauernd neue Umbrüche) :downcast_face_with_sweat: :stuck_out_tongue_winking_eye: …

FĂĽr digitale Medien nicht zu empfehlen.

zentriert

linksbĂĽndig

Da kann der Text etwas lockerer laufen und wird nicht in die Breite gezwängt wie beim Blocksatz.

Ich wĂĽrde linksbĂĽndig empfehlen. Keep it simple :wink:

Zum Thema barrierefreies Kommunikationsdesign empfehle ich leserlich.info :+1:

https://leserlich.info/


(hoffe, der kleine Einschub ist okay, Mistle … :v::nerd_face: )

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Na klar.

Viele Eindrücke sind ja subjektiv und ich wollte mich eigentlich erst im Fazit dann zu Gestaltung, Produktdesign und auch UI/UX äußern, auch weil mein ästhetisches Empfinden mit der Funktionalität des Geräts erstmal nichts zu tun hat.

Aber manche Gestaltungsgrundsätze „gelten“ aus guten Gründen, stehen aber - wenn kein fundiertes Wissen existiert oder eingekauft werden müsste - oft eher dem Bauchgefühl hinten an.

Ich will ja hier kein theoretisches Produkt besprechen und dann gemeinsam mit der Klasse nach Verbesserungspotential bohren, aber deine Mockups und Erklärungen sind mehr als nur Denkanstöße.

Von mir also: Danke!

Ich versuche meine Eindrücke fair wiederzugeben und der Rakete eine Chance zu geben. Im AMA Thread gab es ja schon genug „Roasting“. Aber ich denke dass fundierte Kritik dem Hersteller durchaus helfen kann, wenn ihr gewillt seid sie mit dem Team zu teilen.

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Das war absolut konstruktiv gemeint :v: Hoffe das kam nicht falsch rĂĽber.
(@DryRocket.com )

Cool. Wusste nicht, ob das für dich überhaupt n Thema ist, deswegen mal die Ergänzung eines (u.a.) Schriftsetzers :wink: Weitermachen :v:

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RocketFuel - Der Treibstoff

Die eigentliche Idee der DryRocket besteht ja darin in einem komplett luftdicht verschlossenen Zelt zu Trocknen. So sollen, durch fehlende Um- und Abluft, die Terpene besser erhalten werden, als das beim „herkömmlichen“ Trocknen mit Abluft der Fall sein soll.

Um in einem geschlossenen Zelt aber die, von den zu trocknenden Pflanzen abgegebene, Feuchtigkeit aufzunehmen wenn sie nicht abgefĂĽhrt wird, braucht es also einen andere Weg. Das RocketFuel.

Das Wirkprinzip ist relativ simpel: Die DryRocket saugt Luft an, zieht diese durch das Granulat, entnimmt der Luft so Feuchtigkeit und stößt sie wieder aus.

Im Set mit der Rakete ist normalerweise 1 Beutel (1,2kg) „Treibstoff“ enthalten, der für die Trocknung einer Gesamtmenge von 500g Material ausreichen soll.

Auf der Verpackung selbst findet sich, neben diesen Angaben ein Sicherheitshinweis und ein QR Code der auf das Produkt im DryRocket Shop zeigt.

Der Beutel ist luftdicht wiederverschließbar und enthält 3 bis 5mm große, orangene, Kugeln.

Bei genauerer Betrachtung zeigt sich dass es sich wohl um Silika-Gel-Granulat handelt. Es ist also mit einer Verfärbung des Granulats von Orange nach Grün zu rechnen.

Normalerweise hat Silika-Gel, in dieser Größe, eine Absorptionskapazität von etwa 40%. Bei 600g Rocketfuel für eine Trockenmenge von 250g (das einstellbare Minimum in der App) entspricht das einer maximalen Aufnahmekapazität von etwa 150g). Hier habe ich auch den ersten Knoten im Kopf: Wenn ich von 250g Nassgewicht ausgehe, dann lande ich mit meiner Bro Science („Nassgewicht/5=~Trockengewicht“) bei einer Diskrepanz von 100% ( (250-150)-(250/5)=50 ) bei einer Diskrepanz von 100%…
Wo also sollen die restlichen 50g Feuchtigkeit hin, die ich normalerweise meinem Material entziehen? Oder hatte ich in Mathematik zu Recht nie bessere Zensuren als eine 4?

@Heckenschere korrigiert mich hier absolut zu Recht: 600g Gel können 240g Feuchtigkeit aufnehmen. Also mehr als genug um 250g zu trocknen.

Das RocketFuel lässt sich im Shop auf DryRocket.com nachkaufen, für den nächsten Trocknungsprozess. Erstaunt bin ich hier über die, wenn man die Versandkosten ignoriert, vergleichsweise günstigen Preise. Denn kauft man Silika-Gel anderswo spart man (2 oder 3 Beutel vorausgesetzt) nicht wirklich.

Allerdings - und das muss ich erwähnen - ist Silika-Gel regenerierbar und der Kunde daher, meiner Meinung nach, nicht gezwungen Nachzutanken.

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Hmmm … wieso nur 150g Aufnahme / 40% von 600 → 240 oder?

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