Eigene Strains züchten

Willkommen zu meinen eigenen Zuchtprojekten

Hier wird selektiert, bestäubt und selektiert und zurück gekreuzt bis der Arzt kommt :sweat_smile:
Wer lust hat kann mich gerne dabei begleiten und die Erfolge und auch Fehlschläge miterleben. Bei Erfolgen kann es auch gerne ein paar Testgrower geben, mal sehen :wink:

Als erstes wird ein Bruce Banner#3 männchen gesucht mit einem Frucht/Erdbeer Pheno, der reine Kush/Gas Pheno wandert direkt in die Tonne, sowie auch die Weiber! :astonished_face:
Eventuell lass ich ein Mädel leben und stell die mit ins große Zelt aber mal sehen.

Das selektierte Männchen kommt dann in ein seperates 40x40 Zelt wo es sicher anfangen kann zu blühen.
Eben sind 4 reguläre Samen ins H2O2 gekommen, jetzt erstmal abwarten :slight_smile:

Ich wünsche euch viel spass :blush: :victory_hand:

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Erste :smiling_face_with_sunglasses:

Da ich gerade glaube ich ein Fan von regulärem Saatgut werde bin ich natürlich auch dabei.

Grow Plant Growth GIF by ADWEEK

Ich hoffe du findest genau die Phänos die du gerne hättest

Lg

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Das schau ich mir gerne mit an . Viel Erfolg schon mal und das nötige Glück dazu :four_leaf_clover:

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Hallo

Johnny Joestar Spin GIF

Gutes Gelingen lass mal ein Auge hier liegen

Football Sport GIF by FC Augsburg 1907

Grüße :grin::call_me_hand:

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Da wir ja räumlich nicht allzu weit voneinander entfernt sind wenn ich mich recht erinnere, schauen wir doch mal ob du Erfolg hast und sehen dann weiter. Schau ich mir auf jeden Fall mit an hier und drücke die Daumen!

:victory_hand:t2:

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Lasst uns mal kurz über Gene und Genvererbung sprechen…

Feminisiertes Saatgut trägt immer, bei jeder Sorte, das Zwitter-Gen in sich. Warum? Weil sie feminisiert wurden :wink:
Fems. Samen werden durch eine Selbstbestäubung produziert. Die Mutter wird meistens mit dem Silberwasser so getriggert das sie sich selber bestäubt und die Samen kaufen wir dann.
Das Problem dabei ist halt das dadurch auch die Zwittereigenschaften vererbt wird.
Und je nach Strain und Breeder schlägt das dann Unterschiedlich an bzw. braucht nur entweder eine ganz kleine Sache um zu zwittern (Umweltfaktoren) oder das Zwittergen ist so stark in der DNA verankert, durch unsaubere Kreuzungen, das die Pflanzen einfach so das zwittern anfangen.
Das passiert dann meistens wenn der Züchter seine Kreuzungen mit Eltern machte die auch schon das Zwittergen in sich trugen. Durch die Kreuzung stapelt sich dann die Wahrscheinlichkeit und Empfindlichkeit der Zwittereigenschaften.

Ich werde für die ersten Testkreuzungen aber fem. Mütter verwenden. Warum? Ganz einfach…
Wenn ich eine fem. Mutter nutze, die ja das Zwittergen auf jeden Fall in sich tägt, und mit einem reg. stabilen Vater kreuze, nehme ich der Zwittereigenschaft der Mutter die „Power“ raus.
Bedeutet das die Wahrscheinlichkeit des zwitterns deutlich sinkt.
Wenn ich jetzt noch eine Mutter aussuche die ein gewissen „Stresslevel“ mitgemacht hat und sauber bleibt werden die Nachkommen noch weniger zwittern als die Mutter.
Somit stabilisiere ich also mit meiner Kreuzung einen feminiesierten gekauften Strain, bringe frische DNA mit in denn Nachwuchs rein und kreiere eventuell ein neues leckeres Aroma.
Durch den Heterosis-Effekt werden die Eigenschaften der Eltern wie Trichombesatzung, Ertrag und Cannabinoiden (thc/cbd/cbn usw.) meistens um ca. 25% erhöht. Das Aroma hängt von den Terpenen ab ob die sich gegenseitig verstärken, stapeln, aufteilen oder sich komplett aufheben. Verstärken, stapel oder aufteilen ist beim züchten gut, wenn sie sich aber gegenseitig aufheben fehlt hinterher im Gras das Aroma und es schmeckt nach Heu.
Welche Terpene man miteinander kreuzen kann ist auch schon eine Wissenschaft an sich aber dank KI heute sehr leicht :wink:
Es gibt die normale Fusion der Terpene die dann im zusammenspiel halt auch das abliefern was die Namen versprechen zb. kreuze Zitrone mit Kirsche und du bekommst Zitronenkirschen :man_shrugging: easy
Und dann gibt es noch die Chemische Fusion die man vorher nicht vorraussagen kann wie zb. bei Og Kush X Durban Poison… jeder kennt Kush… erdig, schwer, gasig, Hascharoma Durban Poison… stark würzig mit Anis, Fenchel, Nelken, Kiefernnadeln und ner leichten Zitrusnote im hintergrund. Und was kam dann bei der Kreuzung von OG Kush und Durban Poison raus? Girls Scout Cookies :thinking: :man_shrugging: :sweat_smile:
Also die Terpene müssen geschmacklich passen, sich nicht aufheben oder hinterher nach „Klostein“ schmecken :joy:

Die Nachkommen, also die F1 Generation werden auf jeden Fall auch regulär. Das Samen die feminisierte Eigenschaft mitnehmen klappt nur, wie ich oben beschrieben habe, mit einer Selbstbestäubung also durch zwittern.

Später wenn ein paar Testkreuzungen gemacht wurden und ich sehe wie sich die bestimmten Gene verhalten wie Terpene, Trichomenbestand, Wuchsverhalten, Budstrucktur usw.
werde ich meine Frucht-Basis erstellen, dafür werde ich aber reine reguläre Samen verwenden und mit Landrassen und Oldschool Sorten arbeiten.
Zwei Frucht-Basen sind in Planung…

Orangen/Mandarinen Basis: Tangie X California Orange Bud = F1
Blueberry/Berry Basis : (Pakistan Chitral Kush X Blueberry) X Blueberry = F1BX1

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Ich bin ja so gespannt.
Viel Erfolg :smiley:

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Mega!!! Wünsch dir viel Erfolg bei deinem Phäno Hunt :hugs: nehme mal Platz

Jason Momoa Chair GIF

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Immer langsam, bin schon unterwegs

Running Late On My Way GIF by JC Property Professionals

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Steile These :slight_smile:

Dies würde ja bedeuten, dass durch die Silber-Behandlung eine genetische Veränderung ausgelöst wird, die dann an die Nachkommen weitervererbt würde. Das halte ich für sehr abwegig.

Ich bin zwar kein Genetiker, aber falls eine Pflanze die genetische Disposition zum Zwittern hat, wird dies an die Nachkommenschaft weitergegeben. Soweit bin ich bei dir. Aber eine Pflanze mit 100% „gesundem Erbgut“ bei der die Weiblichen Blüten durch Hormonunterdrückung mit Hilfe von Silber dazu gebracht wird männliche Blüten zu bilden, wird jetzt nicht einfach ihre Gene ändern/anpassen und diese neue Eigenschaft vererben.

Überspitzt gesagt, wäre ja so als wenn du eine Pflanze toppst und davon ausgehst, dass dann ihre Nachkommen dann „getoppt“ wachsen. :wink:

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Doch… wenn du eine 100% stabile Mutter dazu bringst sich selbst zu bestäuben MUSS sie vorher ihre Hormone umstellen um überhaupt männliche Geschlechtsorgan auszubilden. Jede Cannabispflanze trägt die Möglichkeit in sich bei „bedrohung“ um zu zwitschen um sich zu bestäuben damit die Garantie besteht zu überleben mit ihren Nachkommen.
Was sie dazu bringt ist von Sorte zu Sorte unterschiedlich, wenn wir jetzt zb. Landrassen nehmen die in Tailand zuhause sind wo die fast das ganze Jahr warm und feucht hat. Die hat von Natur aus eine super Schimmelresistenz entwickelt aber wenn man die jetzt ins Zelt stellt und man die zu kalt und trocken hält kann sie anfangen zu zwittern weil sie das nicht kennt und denkt sie muss sich retten.

Bei der Feminisierung zwingst du also eine 100%stabile Mutter dazu das sie denkt sie muss sich retten und bestäubt sich selbst, Zwitter! Durch die Männlichen Pollen, die das Zwittererbgut mitbringen, wird das auch in die Nachkommen vererbt.
Aber, eine 100% stabile Mutter bringt die stabilsten fem. Samen raus die es auf dem Markt gibt.
Da reicht aber dann doch schon ein Störlicht damit es ausbricht, was aber reguläre Pflanzen ohne Probleme wegstecken.
Bei einer nicht stabilen Mutter wird bei einer Sebstbestäubung die Zwittereigenschaft verdoppelt weil dann der männliche Pollen das auch nochmal mitbringt. Und das sind dann die Pflanzen die einfach so ohne Stress anfangen zu zwittern.
:blush: :victory_hand:

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Das Penthouse oder die Einzelhaftzelle steht ^^

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Das stimmt so nicht ganz, Bro. :slightly_smiling_face: Bei der Behandlung mit Silberionen (Ag⁺) werden nicht direkt die Hormone umgestellt, sondern in erster Linie die Ethylenrezeptoren beziehungsweise deren Signalübertragung beeinflusst.

Die Pflanze kann weiterhin Ethylen produzieren, aber dessen Wirkung wird gehemmt. Dadurch verändert sich die Genexpression und letztlich die Blütenentwicklung.

Das bedeutet allerdings nicht, dass sämtliche Hormonkonzentrationen unverändert bleiben müssen. Es geht hier primär um die Hemmung der hormonellen Signalwirkung und nicht um eine direkte Umstellung der Hormonproduktion.

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📖 Wen es interessiert

Ich habe jetzt eine ganze Weile über eure Beiträge nachgedacht und mich noch mal intensiver mit den genetischen und biochemischen Zusammenhängen beschäftigt. Dabei sind einige Punkte zusammengekommen, die ich gerne mit euch teilen würde. :slightly_smiling_face:

Ist leider etwas länger geworden als ursprünglich geplant. :sweat_smile:

Bitte versteht das nicht als Kritik an irgendwelchen Zuchtplänen oder als Versuch, jemanden zu belehren. Mir geht es überhaupt nicht darum, recht zu haben. Ich beschäftige mich einfach wahnsinnig gerne mit solchen Themen, und gerade die hormonellen Mechanismen bei der Feminisierung finde ich unglaublich interessant.

Bei einigen Aussagen komme ich aufgrund meines bisherigen Wissens und der wissenschaftlichen Literatur allerdings zu etwas anderen Schlussfolgerungen.

Ich würde das deshalb gerne als fachlichen Austausch verstanden wissen.

Das angebliche Zwittergen

Vor allem bei der Behauptung, dass grundsätzlich jeder feminisierte Samen ein Zwittergen in sich trägt, wäre ich vorsichtig.

Nach meinem Kenntnisstand gibt es kein einzelnes, eindeutig identifiziertes „Zwittergen“, das durch die Feminisierung entsteht oder zwangsläufig weitervererbt wird.

Was es aber durchaus gibt, ist eine genetische Veranlagung zur Ausbildung männlicher und weiblicher Blüten an derselben Pflanze.

Dabei spielen genetische Faktoren, hormonelle Regulationsmechanismen und Umweltbedingungen zusammen.

Eine Untersuchung von Toscani et al. aus dem Jahr 2026 hat beispielsweise einen Bereich auf dem X-Chromosom identifiziert, in dem drei mögliche regulatorische Gene an der Geschlechtsbestimmung beteiligt sein könnten.

Dabei geht es insbesondere um die genetischen Unterschiede zwischen einhäusigen und getrenntgeschlechtlichen Pflanzen. Das ist nicht automatisch gleichzusetzen mit einem allgemeinen Gen für spontane oder stressbedingte Zwittrigkeit. [1]

Was bei der Feminisierung tatsächlich passiert

Hier liegt für mich eigentlich das größte Missverständnis in der Diskussion.

Bei der chemisch ausgelösten Geschlechtsumkehr wird gezielt in die hormonelle Signalverarbeitung eingegriffen.

Entscheidend sind dabei die bioverfügbaren Silberionen (Ag⁺). Diese hemmen die Ethylenwahrnehmung beziehungsweise die nachgeschaltete Signalwirkung.

Das hat auch einen interessanten biochemischen Hintergrund.

Die Ethylenrezeptoren benötigen normalerweise Kupferionen als Cofaktor. Silberionen können in dieses metallabhängige Rezeptorsystem eingreifen und dadurch die normale Ethylenantwort der Pflanze hemmen.

Dass dieser Effekt über bestimmte Ethylenrezeptoren vermittelt wird, wurde beispielsweise am Rezeptor ETR1 experimentell untersucht. Die genauen molekularen Vorgänge sind allerdings noch nicht vollständig geklärt. [2]

Durch diese Hemmung können genetisch weibliche Pflanzen männliche Blüten mit funktionsfähigem Pollen ausbilden.

Dafür werden beispielsweise kolloidales Silber oder Silberthiosulfat (STS) eingesetzt, wobei STS in wissenschaftlichen Untersuchungen als besonders zuverlässig gilt. [3]

Entscheidend ist aber, dass wir hier von einer physiologisch ausgelösten Veränderung der Geschlechtsausprägung sprechen.

Die Pflanze verändert ihre hormonelle Signalverarbeitung und damit auch die Aktivität bestimmter Gene.

Das bedeutet aber nicht, dass sich dadurch automatisch ihre DNA verändert.

Genexpression ist nicht gleich Genmutation

Dazu gibt es sogar eine sehr interessante Untersuchung von Monthony et al. aus Februar 2026.

Die Forscher haben untersucht, wie Cannabis auf eine gezielte Veränderung der Ethylensignalwege reagiert.

Dabei wurden unter anderem Genexpressionsanalysen, Stoffwechseluntersuchungen und Genomanalysen miteinander kombiniert.

Die Ergebnisse zeigen, dass die hormonell ausgelöste Geschlechtsumkehr mit Veränderungen der Aktivität zahlreicher Gene zusammenhängt.

Das ist aber etwas völlig anderes als eine genetische Mutation, durch die plötzlich eine neue, vererbbare Zwittereigenschaft entsteht. [4]

Natürlich wird die genetische Information auch bei der Bildung des Pollens weitergegeben.

Aber dieser Pollen enthält nicht automatisch ein zusätzliches „Zwittererbgut“, nur weil die Pflanze zuvor durch eine hormonelle Beeinflussung männliche Blüten ausgebildet hat.

Die genetischen Voraussetzungen für diese Reaktion waren schließlich bereits vor der Behandlung vorhanden.

Genau deshalb würde ich zwischen einer gezielt ausgelösten Geschlechtsumkehr und einer erblichen Veranlagung zur spontanen Zwittrigkeit unterscheiden.

Das sind zwei unterschiedliche Sachverhalte, auch wenn teilweise dieselben hormonellen Regulationswege beteiligt sein können.

Stress, Umweltbedingungen und die Überlebensstrategie

Auch die Erklärung, dass Cannabis bei einer Bedrohung grundsätzlich zwittert, um das Überleben seiner Nachkommen sicherzustellen, würde ich etwas differenzierter betrachten.

Es stimmt natürlich, dass Umweltfaktoren die Geschlechtsausprägung beeinflussen können.

Dazu gehören unter anderem Temperatur, Lichtbedingungen und andere Stressfaktoren.

Wie stark eine Pflanze darauf reagiert, kann vom jeweiligen Genotyp abhängen.

Aber daraus lässt sich nicht ableiten, dass jede Cannabispflanze bei einer ausreichenden Bedrohung zwangsläufig männliche Blüten ausbildet.

Eine solche Reaktion kann evolutionsbiologisch durchaus einen Fortpflanzungsvorteil besitzen. Daraus folgt aber nicht, dass die Pflanze grundsätzlich ein festes hormonelles Notfallprogramm zur Selbstrettung besitzt.

Auch bei dem Beispiel mit den thailändischen Landrassen wäre ich vorsichtig.

Dass sich Pflanzenpopulationen über Generationen an bestimmte Umweltbedingungen anpassen können, ist natürlich richtig.

Aber die Herkunft aus einem warmen und feuchten Gebiet bedeutet nicht automatisch, dass jede entsprechende Landrasse besonders schimmelresistent ist oder bei Kälte und Trockenheit zwittern muss.

Dafür müsste man die jeweiligen Genotypen und ihre Reaktionen auf unterschiedliche Umweltbedingungen genauer untersuchen. [5]

Selbstbestäubung und S1

Auch bei der Selbstbestäubung würde ich etwas unterscheiden.

Du schreibst, dass feminisierte Samen meistens durch Selbstbestäubung entstehen.

Das ist durchaus eine etablierte Methode und wird auch in wissenschaftlichen Arbeiten beschrieben.

Ob sie tatsächlich häufiger eingesetzt wird als andere Verfahren, kann ich allerdings nicht sicher beurteilen.

Ich persönlich würde Pollenspender und Samenproduzent voneinander trennen.

Man kann beispielsweise zwei genetisch identische Stecklinge verwenden. Einer dient als Pollenspender, während der andere unbehandelt bleibt und die Samen produziert.

Genetisch ist das trotzdem eine Selbstung, also S1, weil beide Pflanzen denselben Genotyp besitzen.

Selfing bedeutet also nicht zwangsläufig, dass sich eine einzelne Pflanze unmittelbar selbst bestäuben muss.

Feminisiertes Saatgut kann außerdem durch die Kreuzung zweier unterschiedlicher genetisch weiblicher Pflanzen entstehen, wobei eine davon zur Pollenbildung gebracht wurde.

Das ist dann keine S1, sondern eine Kreuzung unterschiedlicher Genotypen. Die Nachkommen können trotzdem feminisiert sein.

Und genau deshalb lässt sich aus der Feminisierung allein nicht automatisch auf eine erhöhte genetische Neigung zur Zwittrigkeit schließen.

Verdoppelt sich bei einer Selbstung die Zwittereigenschaft?

Die Aussage, dass sich bei einer Selbstbestäubung die Zwittereigenschaft verdoppelt, halte ich genetisch ebenfalls für problematisch.

Allerdings steckt hinter der Überlegung ein tatsächlicher genetischer Zusammenhang.

Bei einer Selbstung nimmt die Homozygotie im Durchschnitt zu.

Dadurch können bestimmte rezessive Allele häufiger in homozygoter Form auftreten und Eigenschaften sichtbar werden, die zuvor durch andere Allele verdeckt waren.

Das bedeutet aber nicht, dass sich eine möglicherweise vorhandene Neigung zur Zwittrigkeit automatisch verdoppelt.

Gerade wenn mehrere Gene an einer Eigenschaft beteiligt sind, können durch die Neukombination der Allele unterschiedliche Ausprägungen entstehen.

Dazu kommt, dass wir die genaue genetische Architektur der spontanen Zwittrigkeit bei Cannabis noch nicht vollständig kennen.

Man kann deshalb nicht einfach davon ausgehen, dass eine Pflanze mit entsprechender Veranlagung diese durch Selbstung zwangsläufig verdoppelt an ihre Nachkommen weitergibt.

Eine Untersuchung von Punja und Holmes aus dem Jahr 2020 hat unter anderem die Nachkommen aus zwittrigen Cannabisblüten und deren genetische Variation untersucht.

Dabei wurde keine allgemeine genetische Gesetzmäßigkeit nachgewiesen, nach der sich die Zwittrigkeitsneigung bei Selbstung automatisch verdoppelt. [6]

Genetische Stabilität und reguläre Elternpflanzen

Deine Überlegung, möglichst stabile Elternpflanzen auszuwählen, finde ich dagegen durchaus nachvollziehbar.

Eine genetisch mitbedingte Neigung zur spontanen Zwittrigkeit kann schließlich erblich sein.

Deshalb ist die Auswahl geeigneter Elternpflanzen grundsätzlich sinnvoll.

Nur würde ich nicht davon ausgehen, dass ein regulärer Vater automatisch die Zwitterneigung einer feminisierten Mutter abschwächt.

Das kann sich durch eine Kreuzung natürlich verändern, aber ob die Nachkommen tatsächlich stabiler werden, hängt von den beteiligten Genotypen ab.

Reguläre Pflanzen sind schließlich ebenfalls nicht grundsätzlich frei von entsprechenden genetischen Veranlagungen.

Auch eine Mutterpflanze, die unter bestimmten Stressbedingungen keine männlichen Blüten entwickelt, ist natürlich interessant für die Selektion.

Nur lässt sich daraus nicht automatisch ableiten, dass ihre Nachkommen noch stabiler sein werden.

Und die Aussage, dass feminisierte Pflanzen grundsätzlich bereits bei geringem Störlicht zwittern, während reguläre Pflanzen das problemlos wegstecken, würde ich ebenfalls nicht verallgemeinern.

Dafür müsste man vergleichbare Genotypen unter kontrollierten Bedingungen untersuchen.

Die bloße Tatsache, dass ein Samen feminisiert wurde, reicht jedenfalls nicht aus, um daraus eine bestimmte Stressanfälligkeit abzuleiten.

Die Forschung beschreibt die Geschlechtsstabilität vielmehr als Zusammenspiel genetischer, hormoneller und umweltbedingter Faktoren. [5]

Heterosis und die 25 Prozent

Bei der Heterosis würde ich ebenfalls etwas vorsichtiger formulieren.

Der Heterosis-Effekt ist natürlich ein reales genetisches Phänomen. Eine Kreuzung kann bei bestimmten Merkmalen durchaus zu einer höheren Leistungsfähigkeit führen.

Aber die Aussage, dass Trichombesatz, Ertrag und Cannabinoidgehalte meistens um ungefähr 25 Prozent steigen, würde ich so nicht verallgemeinern.

Mir ist jedenfalls keine belastbare wissenschaftliche Grundlage bekannt, die diese Größenordnung allgemein für Cannabis und sämtliche genannten Merkmale bestätigt.

Je nach genetischem Hintergrund können bestimmte Eigenschaften profitieren, andere dagegen kaum oder gar nicht.

Gerade bei den Cannabinoiden zeigen Untersuchungen, dass deren Vererbung deutlich komplexer ist und sowohl additive als auch nichtadditive genetische Effekte eine Rolle spielen können. [7]

Auch eine F1-Kreuzung garantiert deshalb nicht automatisch einen bestimmten Heterosis-Effekt.

Terpene und Aromavererbung

Und bei den Terpenen ist es ähnlich.

Vererbt werden nicht die fertigen Aromen, sondern die genetischen Voraussetzungen für die Bildung bestimmter Aromastoffe.

Eine Kreuzung aus zwei fruchtigen Sorten kann natürlich interessante neue Aromaprofile hervorbringen.

Aber nur weil die eine Sorte nach Zitrone und die andere nach Kirsche riecht, bedeutet das nicht, dass die Nachkommen automatisch Zitronenkirsche entwickeln. :grin:

Eine chemische Fusion der elterlichen Terpene findet bei der Kreuzung jedenfalls nicht statt.

Die Nachkommen bilden ihre Inhaltsstoffe über ihre eigenen Biosynthesewege. Welche Terpene dabei in welchen Mengen entstehen, hängt unter anderem von den jeweiligen Genvarianten, den Terpensynthasen und deren Regulation ab. [8]

Natürlich können sich verschiedene Aromastoffe in der Wahrnehmung gegenseitig verstärken, überdecken oder verändern.

Das ist aber etwas anderes als eine chemische Fusion während der Kreuzung.

Auch ein Heuaroma entsteht nicht einfach dadurch, dass sich bestimmte Terpene genetisch gegenseitig aufheben. Hier spielen beispielsweise auch Trocknung, Lagerung und der Verlust flüchtiger Aromastoffe eine Rolle.

Dein Beispiel mit OG Kush und Durban Poison zeigt für mich deshalb vor allem, dass aus einer Kreuzung ein interessantes und nicht unbedingt vorhersehbares Aromaprofil entstehen kann.

Welche konkreten Aromaeigenschaften in einer solchen Kreuzung auftreten, lässt sich aber nicht allein aus den Geschmacksbeschreibungen der Eltern ableiten.

F1-Generation und reguläre Nachkommen

Was deine F1-Generation angeht, hast du grundsätzlich recht.

Wenn du eine genetisch weibliche XX-Pflanze mit einem normalen XY-Vater kreuzt, entstehen unter dem üblichen XX/XY-Modell grundsätzlich wieder männliche und weibliche Nachkommen.

Die vorherige chemische Geschlechtsumkehr einer weiblichen Elternpflanze wird nicht einfach als feminisierte Eigenschaft weitervererbt.

Allerdings ist eine Selbstung nicht die einzige Möglichkeit, feminisierte Nachkommen zu erzeugen.

Und eine F1 bezeichnet zunächst die erste Nachkommengeneration einer Kreuzung. Das sagt noch nichts darüber aus, ob die Pflanzen besonders homogen oder leistungsfähig sind.

Deine geplanten Frucht-Basen und die Rückkreuzung

Bei deinen geplanten Frucht-Basen finde ich sowohl die Orangen-/Mandarinen-Kombination als auch die Blueberry-Idee interessant.

Ob dabei tatsächlich die gewünschten Aromaprofile entstehen, wird sich natürlich erst an den Nachkommen zeigen.

Bei deiner Blueberry-Kreuzung hätte ich allerdings noch eine Frage.

Du schreibst:

(Pakistan Chitral Kush × Blueberry) × Blueberry = F1BX1

Die Bezeichnung F1BX1 würde ich an dieser Stelle gar nicht groß kritisieren. BX1 ist im Cannabisbereich eine geläufige Bezeichnung für die erste Rückkreuzung.

Mich würde nur interessieren, ob du für den zweiten Kreuzungsschritt tatsächlich denselben ursprünglichen Blueberry-Elterngenotyp verwenden möchtest oder eine weitere Pflanze aus einem anderen Samen.

Bei einer klassischen Rückkreuzung wird wieder mit dem ursprünglichen Elternteil beziehungsweise einer genetisch entsprechenden Elternlinie gekreuzt.

Wenn du dagegen eine andere Blueberry-Pflanze verwendest, muss diese genetisch keineswegs identisch mit der ursprünglichen sein.

Gerade bei heterozygoten Sorten können verschiedene Pflanzen derselben Sorte erhebliche genetische Unterschiede aufweisen.

Dadurch können zusätzliche Allelvarianten in die Kreuzung gelangen, statt gezielt zum ursprünglichen genetischen Hintergrund zurückzukehren.

Bei einer weitgehend homozygoten, stabilen Elternlinie wäre das natürlich anders.

Es muss also nicht zwingend derselbe Klon sein. Entscheidend ist, ob tatsächlich auf denselben genetischen Hintergrund zurückgekreuzt wird.

Das bedeutet selbstverständlich nicht, dass eine Kreuzung mit einer anderen Blueberry unsinnig wäre.

Mich würde einfach interessieren, wie du dir die genetische Abstammung dabei genau vorstellst.

Zum Schluss

Ich hoffe, ihr versteht, worauf ich hinauswill. :slightly_smiling_face:

Die eigentlichen Zuchtpläne finde ich weiterhin spannend. Mir ging es hauptsächlich darum, ein paar genetische und biochemische Zusammenhänge genauer auseinanderzuhalten.

Gerade bei der Frage nach dem vermeintlichen Zwittergen sehe ich einen entscheidenden Unterschied zwischen einer bereits vorhandenen genetischen Veranlagung und einer gezielt ausgelösten hormonellen Reaktion.

Dass eine Pflanze männliche Blüten ausbilden kann, bedeutet eben nicht automatisch, dass dadurch eine neue genetische Eigenschaft entstanden ist, die anschließend zwangsläufig vererbt wird.

Falls ihr bei einzelnen Punkten andere Informationen oder Erfahrungen habt, würde mich das wirklich interessieren.

Ich beschäftige mich einfach gerne mit wissenschaftlichen Zusammenhängen und verliere mich dabei manchmal etwas in den Details. :sweat_smile:

Gerade bei Cannabis ist die Forschung in einigen Bereichen noch längst nicht abgeschlossen. Deshalb finde ich es wichtig, zwischen wissenschaftlich nachgewiesenen Zusammenhängen, züchterischen Erfahrungswerten und Vermutungen zu unterscheiden.

Und bitte nicht als Klugscheißerei auffassen. Das Thema hat mich einfach gepackt und dann ist es etwas ausgeartet. :grin:

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Wissenschaftliche Quellen

[1] Geschlechtsbestimmung und genetische Regulation (2026)

Toscani et al. – Three closely linked X-chromosomal genes potentially control sex determination in Cannabis sativa.

New Phytologist.

https://doi.org/10.1111/nph.71185

Untersuchung zu möglichen regulatorischen Genen und den genetischen Grundlagen der Geschlechtsbestimmung.

[2] Silberionen und Ethylenrezeptoren (2012)

McDaniel & Binder – Ethylene Receptor 1 (ETR1) Is Sufficient and Has the Predominant Role in Mediating Inhibition of Ethylene Responses by Silver in Arabidopsis thaliana.

Journal of Biological Chemistry.

Experimentelle Untersuchung der Hemmung der Ethylenantwort über den Rezeptor ETR1. Diese Arbeit wurde an der Modellpflanze Arabidopsis durchgeführt, nicht unmittelbar an Cannabis.

[3] Feminisierung und hormonelle Geschlechtsumkehr (2024)

Timoteo Junior & Oswald – Optimized guidelines for feminized seed production in high-THC Cannabis cultivars.

Frontiers in Plant Science.

Wissenschaftliche Übersichtsarbeit zu Ethylenhemmung und chemisch ausgelöster Geschlechtsumkehr.

[4] Hormonregulation und Genexpression bei Cannabis (2026)

Monthony et al. – Sex-specific ethylene responses drive floral sexual plasticity in Cannabis sativa.

The Plant Journal.

https://doi.org/10.1111/tpj.70721

Untersuchung zu Genexpression und hormonell ausgelöster Geschlechtsumkehr auf Grundlage umfangreicher molekularbiologischer Analysen.

[5] Zwittrigkeit und Geschlechtsstabilität (2026)

Richards et al. – Hermaphroditism in Cannabis sativa L.: Impacts, Inducers, and Industry Implications.

Plants.

https://doi.org/10.3390/plants15111643

Übersichtsarbeit zu genetischen, hormonellen und umweltbedingten Einflüssen auf die Geschlechtsausprägung.

[6] Selbstung, Zwittrigkeit und genetische Variation (2020)

Punja & Holmes – Hermaphroditism in Marijuana (Cannabis sativa L.) Inflorescences – Impact on Floral Morphology, Seed Formation, Progeny Sex Ratios, and Genetic Variation.

Frontiers in Plant Science.

Untersuchung zu zwittrigen Blüten, Samenbildung, Geschlechterverhältnissen und genetischer Variation der Nachkommen.

[7] Komplexe Vererbung von Cannabinoiden (2020)

Campbell, Dufresne & Sabatinos – Cannabinoid Inheritance Relies on Complex Genetic Architecture.

Cannabis and Cannabinoid Research.

https://doi.org/10.1089/can.2018.0015

Untersuchung zu additiven und nichtadditiven genetischen Effekten bei der Cannabinoidvererbung.

[8] Terpensynthasen und Terpenprofile (2020)

Booth et al. – Terpene Synthases and Terpene Variation in Cannabis sativa.

Plant Physiology.

https://doi.org/10.1104/pp.20.00593

Untersuchung zu den genetischen und biochemischen Grundlagen unterschiedlicher Terpenprofile.

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Hinweis: Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung einer AI sprachlich aufbereitet und strukturiert. Die inhaltlichen Aussagen beruhen auf meinem besten Wissen und Gewissen sowie meiner eigenen Auseinandersetzung mit der Thematik. Die wissenschaftlichen Zusammenhänge wurden zusätzlich mithilfe der AI auf Plausibilität und fachliche Richtigkeit gegengeprüft und mit entsprechenden Quellenangaben ergänzt. Trotz sorgfältiger Prüfung sind Fehler natürlich nie vollständig auszuschließen.

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Willst du bei der Orangen-Basis eher das sativalastige High der Tangie oder die kompakte Budstruktur der California Orange Bud in den Vordergrund stellen? Sooo spannend :eyes:

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Chapeau, was für ein absolut genialer Beitrag!

Ich sitze hier eigentlich nur als stiller Mitleser mit Popcorn im Thread, aber bei diesem fachlichen Niveau juckt es mich einfach in den Fingern, mich kurz einzuklinken. Genau so macht ein Foren-Austausch doch Spaß!

Wenn man eure beiden Argumentationsketten mal nebeneinanderlegt, merkt man schnell, dass ihr euch biologisch gar nicht widersprecht, sondern dass eure Ansätze wie Zahnräder ineinandergreifen. Ihr beleuchtet dasselbe Phänomen nur von zwei unterschiedlichen Seiten – der Breeder @Que420 aus der pragmatischen Selektions-Praxis, der „Theoretiker“ @GrowTHCrow aus der modernen Genomforschung :sweat_smile:

Die von dir eingebrachten Studien (besonders Monthony et al. und Toscani et al. frisch aus 2026, bringen da eine enorme Klarheit rein:
Silberwasser (STS) mutiert keine DNA und erschafft kein künstliches ‚Zwittergen‘. Es blockiert über die Rezeptoren (wie ETR1) schlichtweg die Ethylenwahrnehmung und zwingt die Pflanze über den veränderten Gibberellin-Haushalt zu einer rein epigenetischen, hormonellen Geschlechtsumkehr. Die DNA bleibt absolut dieselbe.

Aber genau an diesem Punkt schlägt die Brücke zur Praxis unseres Breeders:

Das eigentliche ‚Risiko‘ beim Fem-Saatgut ist ja nicht das Silberwasser an sich, sondern das Prinzip des Selfings (der Inzucht zur S1-Generation). Wenn eine gekaufte Ausgangspflanze verdeckte, rezessive Allele für eine ohnehin niedrige Stressschwelle in sich trägt, werden diese durch die Zunahme der Homozygotie bei einer S1 plötzlich dominant und sichtbar.
Und genau hier greift die Selektions-Strategie des von @Que420. Indem er die Fem-Mutter einem harten Stresstest aussetzt, siebt er in der Praxis exakt jene Individuen aus, die diese genetische Inkompetenz gegenüber Stress besitzen. Wenn sie trotz Fem-Vergangenheit sauber bleibt, beweist sie damit ihre genetische Stabilität. Die anschließende Kreuzung mit einem stabilen, regulären Vater maskiert dann eventuelle Rest-Risiken durch frische, dominante DNA.

Dazu hätte ich aber mal eine extrem spannende Frage an euch beide :nerd_face:

Wenn wir gelernt haben, dass die Feminisierung keine DNA mutiert, sondern durch die Homozygotie nur die Schwachstellen der Eltern offenlegt – bedeutet das im Umkehrschluss nicht Folgendes:

Eine professionell und über Generationen hinweg rigoros auf Stress selektierte Fem-Linie (die alle Inzucht-Tests sauber bestanden hat) müsste theoretisch am Ende genetisch sogar vorteilhafter und zwitterresistenter sein als eine völlig unselektierte, reguläre Landsorte, bei der die rezessiven Stress-Gene einfach nur im Verborgenen schlummern und beim Kunden im Zelt unvorhersehbar aufploppen können?

Was sagt der Breeder dazu, und wie ordnet das die Wissenschaft ein? :grinning_face_with_smiling_eyes:

Ich lese weiterhin begeistert mit, danke für diesen großartigen Input von euch beiden! :folded_hands:

KeepOnGrowing und immer highter bleiben :victory_hand: :ca_giggle_joint:

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Ha ha, ja so meinte ich das ja auch.
Hatte mich wahrscheinlich falsch ausgedrückt, nicht die DNA wird verändert sondern die Zwittereigenschaft verstärkt die sowieso jede Canna in sich trägt.
Bin kein Laborheini^^ und fang grad erst richtig damit an aber meinte im prinzip das gleiche :sweat_smile:

Bei der Kreuzung geht es hautpsächlich um die zwei verschidenen Terpenenarten die für das Orangen und Mandarinenprofil verantwortlich ist. Einmal Limonen und Terpinolen vermeert mit Valencen in der Tangie und einmal das Valencen was die Orange Bud vermeert in sich trägt.
Diese sollen erstmal als F1 so entstehen mit 50/50, das ist aber nur eine Basis die dann mit ner anderen Kreuzung „veredelt“ werden soll wie zb. Orangen F1 X Cookies USA.
Das Beeren Projekt wird da genauso nur mit einem Unterschied, weil ich da zum schluß die F1 nochmal mit dem Vater rückkreuze.

Ja das würde ich auch so sagen, wobei die eine Landrassensorte bei allen Pflanzen den gleichen Trigger haben um zu zwittern. Zum bsp. zuviel Lichtintensität, wenn das die Landrasse nicht kennt werden alle Pflanzen davon das gleiche machen. Also selektieren ist da glaub ich nicht groß ausser Terpenenprofil. Aber man weiß auch das Landrassen eine viel höhere „Range“ haben bis sie zwittern.

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Hey Buddy. :victory_hand:
Ich hätte nicht gedacht das jemand diese übertriebene theoretische Abhandlung überhaupt so preziese liest. :grin::green_heart:

Was mich wirklich verblüfft, du hast den Kern komplett verstanden, und es waren genau meine Gedanken was du daraus extrahiert hast. :+1:

Danke genau so sehe ich es auch.
Respekt vor deiner Scharfen Aufmerksamkeit.

Ja. :oncoming_fist:

Probieren geht über studieren. :green_heart::saluting_face:

Zögere nicht mit deinen Worten, dein Beitrag war sehr schön geschrieben und hat tatsächlich die Lücken gefüllt die mir gefehlt haben. Besser hätte man es nicht formulieren können.

Danke. :folded_hands:

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Japp, da kommt der gleiche Blueberry Vater dann drauf

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Naja, viele Landrassen existierten zum größten Teil mit einer hohen Zwitterquote. Deshalb machen Afghanen zum größten Teil nur Hasch, Weil man das Weed vor lauter Seeds nicht rauchen könnte.
Wenn man mit Landrassen arbeitet, also echte Landrassen, ist das erste was man macht die zu stabilisieren. Über 7 Generationen muss man hauptsächlich darauf selektieren das es keine Zwitter mehr gibt.

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