In ein paar Tagen ist meine Box wieder frei. Für den nächsten Grow will ich meine Komfortzone verlassen.
Der Plan ist ein weitestgehend organischer Grow mit verschiedenen KNF Techniken.
Gedanken, Ideen und Tipps sind herzlich willkommen!
Die FFJs sind fertig.
LAB und IMO-1 habe ich gesetern angesetzt.
Sobald der letzte Grow trocken ist, gieße ich einmal mit Neemöl. Da ich zuletzt mit Thripsen zu kämpfen hatte, muss das sein.
Danach kommt LAB rein. Und dann folgen auch die jungen Pflanzen.
Den meisten Leuten würde ich diese Frage abnehmen… aber du weißt das doch bestimmt?
Trotzdem hier die Kurzbeschreibung aus Wikipedia:
Blockzitat
Korean Natural Farming (KNF, „Koreanische naturnahe Landwirtschaft“) ist eine naturnahe landwirtschaftliche Wirtschaftsweise aus Südkorea, die von ihrem Begründer Han-Kyu Cho und seinen Anhängern stark propagiert wird. Sie versucht, mit lokal geschlossenen Stoffkreisläufen möglichst autark zu wirtschaften und den Einsatz von außen zugeführter Stoffe zu minimieren und dabei die Bodenfruchtbarkeit zu fördern. Sie fand besonders bei Landwirten auf Hawaii Anklang, wo sie 1999 eingeführt wurde.
Besondere Methoden sind die gezielte Kultivierung und Ausbringung lokaler Bodenmikroorganismen zur Restaurierung der Bodengesundheit und die Aufbringung von Nährstoffen aus verschiedenen Komposten als Spritzmittel auf die Blätter der Kulturen.
Die Entwicklung des KNF-Systems und Jahrzehnte der Praxis in Asien fanden weitgehend ohne wissenschaftliche Begleitung statt. Die entscheidende Rolle von Bodenleben für die Pflanzenentwicklung und die Bodenfruchtbarkeit ist jedoch reichlich beforscht und mittlerweile sind für KNF-Methoden auch Wirksamkeit und Vorteile gegenüber konventioneller Landwirtschaft belegt.
Ganz oben auf meiner Prioliste steht ein Lerneffekt.
Zum zweiten macht es mir einfach mehr Spaß, wenn ich Dünger und Zusätze selbst herstelle. (Bekifft Äpfel pflücken ist lustig!)
Als positiver Nebeneffekt ist diese Methode mit sehr geringen finanziellen Aufwand verbunden.
Im Idealfall bekomme ich ein hervorragendes Bodenleben. Damit hoffe ich auf sehr vitale Pflanzen, die im Winter gut gedeihen. Das Myzel bzw. Stück Waldboden mit dem ich mein IMO (Indigene Mikroorganismen) herstelle, sieht schonmal toll aus.
Ich gehe auch davon aus, dass einiges schief gehen wird. So geht es mir bei neuen Projekten eigentlich immer. Und an genau der Stelle kommt dann ihr ins Spiel!
Das würde ich an deiner Stelle erstmal hinten anstellen und schauen das die Basics sitzen.
Wie gesagt: die Kleinen spargeln massiv und das ist erstmal nicht so vorteilhaft. Ich an deiner Stelle würde die umtopfen, bis kurz unter die Keimblätter eingraben und dann schauen das die Beleuchtung passt und somit auch die Entwicklung besser ist.
Gestern Abend habe ich ein Zelt zum Trocknen gebastelt. Und dann die Erde direkt mit Neemöl behandelt.
Damit konnte ich den Umzug vorziehen. Jetzt sind die Beikräuter ausgesäht und die Prinzessinen eingezogen.
Zur Begrüßung gab es 5 Liter weiches Wasser und 2,5 ml Beeren FFJ.
So sieht es im Boden aus. In jedem Loch waren Rotwürmer und weiße Wurzeln des letzten Grows.