EU-Anbieter für reguläres Saatgut stabiler Sorten gesucht

Hi,

im Grunde steht’s ja schon im Titel: Ich suche seriöse Anbieter für Saatgut, das in der Folgegeneration in etwa das hervorbringt, was aus den Samen selbst gewachsen ist. Idealerweise wäre das dann noch eine der bekannten, älteren Sorten, sowas wie Haze, Skunk, White Widow und was es früher so gab, aber kann ansonsten auch gerne was Modernes sein, solange es eben stabil ist; sprich: F1-Hybride sind nicht das, was ich suche.

Schön wär’s, wenn jemand mit Erfahrung mit dem betreffenden Saatgut was dazu schreiben kann, denn die Werbetexte Sortenbeschreibungen sind ja oft doch nicht so ganz an der Realität orientiert.

stay green o/

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Bei stabil, regulär und EU fällt mir als erstes Khalifa Genetics ein.

Ich arbeite mich jetzt seit einem Jahr durch deren Portfolio (allerdings vorerst die F1 Hybriden) und muss sagen dass die Angaben bis jetzt sehr wahrheitsgemäß sind was die Merkmale angeht. Einen Strain habe ich 4 mal aus Seeds angesetzt mit beachtlicher Uniformität und Prediktabilität.

Auch die Kommunikation mit dem Breeder selbst ist bemerkenswert unkompliziert und offen und man erhält ausführliche Erklärungen wenn man nicht aufpasst mag. ^^

Scheint einfach ne gute Bude mit guter Arbeit zu sein.

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Zufällig schon den Beldia abgearbeitet ?

Ne - die Hashplants stehen für Herbst/Winter auf dem Zettel.

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ACE seeds und Nordic Genetics, würde ich sagen.
Vielleicht auch Sensi oder Dutch Passion?

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Da sollte Serious Seeds ein guter Partner sein. Gibts mehrere stabile Oldschool Strains

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Mir würde noch SensiSeeds einfallen. Hab mir da zu 420 ein Paket DoubleGum und ein Paket Fruity Juice geschnappt. Da wird bald was nettes bei rumkommen :grin:

Ich habe einige reine Zuchtsorten. IBL und Landrasse. Ich stimme dir zu, ich würde nichts anderes anbauen. Ich habe gerade Idukki Gold neben Mazar und Hawaiin. Viel Erfolg bei deiner Suche.

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Echte F1-Hybriden entstehen aus zwei stabilen, homozygoten Elternlinien. F1-Hybriden sind sehr gleichmäßig in ihren Eigenschaften. Da die Elternsorten homozygot sind, also genetisch stabil, erbt die F1-Generation eine vorhersehbare Kombination von Genen, was zu Pflanzen führt, die in der gesamten Population ähnlich aussehen und sich ähnlich verhalten. Die F1-Hybriden sind sehr wertvoll, weil sie Heterosis zeigen, also Vorteile wie schnelleres Wachstum, höhere Erträge, bessere Krankheitsresistenz oder eine verbesserte Anpassungsfähigkeit an die Umwelt. Das liegt daran, dass sich die komplementären genetischen Eigenschaften der beiden stabilen Eltern kombinieren. Aber die F2-Generation zeigt aufgrund von genetischer Rekombination erhebliche Unterschiede. Das ist in der Gartenwelt allgemein bekannt. In der modernen Cannabiskultur verwenden viele Leute jedoch fälschlicherweise die Begriffe F1, F2 und so weiter, um jeden beliebigen Kreuzung zwischen Pflanzen zu bezeichnen. Sie sagen irrtümlich, dass eine Kreuzung zwischen einem Hybriden und einem anderen Hybriden eine F1 sei, aber das stimmt nicht. Es ist einfach nur ein weiterer Hybride. Sie sollten stattdessen Bezeichnungen wie X1, X2 oder G1, G2, G3 für nachfolgende Generationen von Polyhybrid-Kreuzungen verwenden. Dieser falsche Begriff verstärkt das Klischee, dass Cannabiszüchter dumm seien und grundlegende Begriffe nicht kennen. Außerdem wird er genutzt, um bestimmte Samen als „F1“ zu bewerben, obwohl sie es nicht sind, nur um das Produkt irreführend aufzuwerten und Verkäufe zu generieren, weil sie auf die Unwissenheit der Kunden setzen. Ich stimme zu, dass stabile homozygote Linien das Beste sind und es uns Züchtern ermöglichen, unsere eigenen F1-Hybriden zu schaffen. Deshalb sammle ich sie und bin ihr Hüter geworden. Aber man muss bedenken, dass die Ausgangsgenetik vor 1970 gesammelt worden sein muss, als die Hybridisierung die Cannabisgenetik für immer verändert hat.

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F1-Hybriden sind die Nachkommen aus der Kreuzung zweier homozygoter (genetisch stabiler) Elternlinien. Diese Definition ist grundlegend für die Pflanzenzüchtung und Genetik und wird sowohl in der Wissenschaft als auch in der Praxis allgemein anerkannt. Schaut euch die folgenden zwei Fotos an. Critical ist ein Hybrid, wahrscheinlich ein Polyhybrid, aber ich habe keine Lust, mehr Zeit in die Recherche zu stecken, wenn es offensichtlich ein Hybrid ist. Haben sie Jahre und Geld investiert, um ihn zu stabilisieren? Bedenkt, dass er von einem Samenlieferanten für den Massenmarkt kommt. Man sieht die Elternpflanzen nie, weiß nicht, warum sie ausgewählt wurden, wie die Anbaubedingungen sind, ob es eine zufällige offene Bestäubung war, bei der minderwertige Männchen mit minderwertigen Weibchen gekreuzt wurden, ganz zu schweigen davon, dass Hermaphroditismus in die Samen eingezüchtet wurde, und Ruderalis Hanf sodass sie für die Weiterzüchtung nutzlos sind. Ist das ein F1 oder Marketingbetrug? Entscheidet selbst.


Ab wann gilt eine Pflanze als homozygot, und wäre das ohne Sequenzierung erkennbar?

In der Literatur, ohne Fokus auf Hanf, finde ich überwiegend als Kriterium für stabile Sorten, dass sie samenfest wären, und dass eine Kreuzung von zwei verschiedenen solcher Sorten eben einen F1-Hybriden hervorbringen würde, was sich ja auch irgendwie mit den Beobachtungen deckt: Heraus kommen beeindruckende Pflanzen mit vorhersagbaren Eigenschaften, während deren Nachkommen, also die zweite Filialgeneration, F2, wieder in viele verschiedene Pflanzen mit unterschiedlichen Eigenschaften zerfallen.

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Eigentlich ist der Fehler eher die Verwendung des Begriffs F1 für spezielle Kreuzungen nach einem bestimmten Prinzip bzw mit einem bestimmten Ziel wie hier.
In der Genetik beschreibt die Bezeichnung F1 schlichtweg die erste Filialgeneration einer Verpaarung einer bestimmten Erblinie. Und das völlig unabhängig vom Ausgangsmaterial. Ob die Eltern reinerbig oder mischerbig sind ist dabei egal. Die Eltern können auch genetisch (weitgehend) identisch sein.
Wenn ich sie bei mir das erste Mal verpaare ist das meine F1. Ganz egal ob die Eltern schon F5 oder BX oder SX oder was auch immer waren.

Viele Grüße

Der Depp

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da orientiere ich mich wie schon so oft :grin: an Hatmen, er hat mal ne schöne Erklärung (Tabelle) dazu geschrieben

…wo kommt das her, hast Du dazu eine Quellenangabe?

Hey Jack, hey Depp, danke für eure Kommentare Ich kläre mal kurz auf, damit wir die Sache mit den F1-Hybriden und der Genetik klar auf die Kette kriegen.
Jack, zu deiner Frage:
Du hast gefragt, wann eine Pflanze homozygot ist und ob man das ohne Sequenzierung erkennen kann. Eine Pflanze ist homozygot, wenn sie für ein bestimmtes Gen zwei gleiche Allele hat, also stabil züchtet und ihre Nachkommen immer die gleichen Eigenschaften kriegen. Das erreicht man durch Inzucht oder Selbstbestäubung über mehrere Generationen, so sechs bis acht. Dann hast du eine samenfeste Sorte, die immer gleich bleibt. Wenn du zwei solcher stabilen, aber verschiedenen Sorten kreuzt, kommt ein F1-Hybride raus. Der hat dank Heterosis – also dem Hybrid-Boost – krasse Vorteile wie schnelleres Wachstum, mehr Ertrag oder bessere Resistenz gegen Krankheiten, weil die Gene der Eltern sich perfekt ergänzen.
Ohne Sequenzierung kannst du Homozygotie nicht hundertprozentig sicher checken, aber wenn die Pflanzen nach ein paar Generationen Inzucht immer gleich aussehen und sich gleich verhalten, sind sie wahrscheinlich homozygot für die wichtigen Merkmale. Mit Gen-Analysen, zum Beispiel Markern, ist es aber viel genauer.
Du hast recht, dass die F2-Generation, also die Kinder von F1-Hybriden, total auseinanderfällt. Das kommt durch genetische Rekombination – die F1 sind heterozygot, und in der F2 mischen sich die versteckten Gene, was zu ganz unterschiedlichen Pflanzen führt.
Depp, zu deinem Punkt:
Du sagst, F1 ist einfach die erste Generation nach einer Kreuzung, egal wie die Eltern sind. Das stimmt in der Pflanzenzucht so nicht. Klar, technisch gesehen ist F1 die erste Generation, aber in der Zucht – auch bei Cannabis – bedeutet „F1-Hybride“ was ganz Bestimmtes: die Nachkommen von zwei homozygoten, genetisch verschiedenen Elternlinien. Nur so kriegst du die krasse Einheitlichkeit und den Heterosis-Effekt, der die Pflanzen so stark macht. Wenn du zwei Hybriden oder Polyhybriden kreuzt, die selber schon heterozygot sind, kommt kein echter F1-Hybride raus, sondern nur ein bunter Mix, der unvorhersehbar ist. Das ist dann ein Polyhybride, kein F1.
Wenn du so was als „F1“ bezeichnest, sorgt das nur für Verwirrung, vor allem in der Cannabisszene, wo manche Züchter oder Händler den Begriff missbrauchen, um Samen teurer zu verkaufen. Wie ich in meinem Post schon gesagt habe: Für solche Kreuzungen sollten Begriffe wie X1, X2 oder G1, G2 oder WTF1,WTF2, und so weiter benutzt werden, damit die Genetik klar bleibt.

Die Schlamperei mit dem Begriff „F1-Hybride“ macht die Sache unnötig kompliziert. Echte F1-Hybriden sind wertvoll, weil ihre homozygoten Eltern für vorhersehbare, einheitliche Nachkommen mit krassen Vorteilen durch Heterosis sorgen. Wenn wir das Label für jeden x-beliebigen Mix missbrauchen, täuscht das die Grower und macht es schwerer, mit stabilen Linien. mit solchen Linien können wir unsere eigenen F1-Hybriden züchten, die richtig was hermachen.

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Wenn du Quellen für deinen wissenschaftlichen Artikel brauchst, musst du mich als Quelle angeben für die willkürlich gewählten Bezeichnungen wie X1, X2, X3, G1, G2, G3, WTF1, WTF2 und so weiter. Das ist ein Beispiel, wie man Generationen von Nachkommen aufzeichnet, ohne F1, F2, F3 zu verwenden, um Verwechslungen zu vermeiden. Du kannst irgendeinen Buchstaben oder sogar ein Symbol nehmen, es ist egal, weil es nur für deine persönlichen Aufzeichnungen ist. 🤙1, 🤙2, 🤙3 wären cool.

Interessant.
Eigentlich müssten dann ja alle Grape Ape Auto F1 (nur als Beispiel) hier gleich aussehen, oder?

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So wie ich das bisher mitbekommen habe, ist Zamnesia äußerst kulant, wenn irgendwas nicht passt. Die schicken ohne viel Theater Ersatz. Bringt einem natürlich nichts, wenn man andere/höhere Ansprüche gehabt hat.

Mich würde mal - ernsthaft - interessieren, ob diese „F1“ Pflanzen irgendwie anders oder „besser“ sind als die aus den normalen nicht-F1 Seeds.
Bei manchen Sorten gibt es doch beide Kategorien.

Edit:

Hier z.B.

vs.

Die „F1“ kosten 14 Euro mehr.

Das wäre eine coole Idee für einen Vergleichsgrow - mal beide anbauen und schauen, ob es Unterschiede gibt.

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Danke, das war auch mein bisheriger Kenntnisstand.

Alles klar, dann weiß ich Bescheid! Halte mich dann doch lieber an die drei Mendelschen Regeln und den festgelegten „Nomenklaturregeln“ :face_savoring_food::victory_hand:

Doch genau so ist es korrekt, vollkommen egal ob IBL, Hybrid oder Polyhybrid…Stichwort hier auch Nomenklatur

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Ich verstehe, dass du dich für die allgemeinere Bedeutung interessierst, die jede Kreuzung zwischen Pflanzen beschreibt – egal ob durch Pollen, die durch den Wind verbreitet werden, durch ein Insekt, das zufällig Pollen überträgt, oder durch jemanden, der in einer Growbox Pollen auf Polyhybride schüttelt. Aber ehrlich, das ist nicht besonders spannend. Wir wollen weg von diesen zufälligen und alltäglichen Dingen und uns auf die Grundlagen der Cannabiszucht konzentrieren, die in eine positive Richtung gehen und gute Ergebnisse bringen. Was wirklich interessant ist, ist die Heterosis, also die Kreuzung von zwei stabilen, aber verschiedenen Linien, die zu außergewöhnlichen Pflanzen führt, den sogenannten F1-Hybriden. Ich werde noch eine Erklärung zur Heterosis posten. Du scheinst dich sehr auf den F1-Begriff zu fixieren, aber der ist eigentlich nicht so wichtig wie die Heterosis in der Zucht. Wenn du die Fixierung auf Begriffe beiseitelassen könntest und dich auf die wichtigeren Aspekte der Diskussion einlassen würdest, könntest du wirklich etwas Positives zu diesem Thread beitragen.

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