"Fressflash" aufhalten

Ich rauche auch nur Gras :sweat_smile:

Danke!
Hast mich auf ne Idee gebracht.

Wollte eh mal Dörrobst machen und ansich nur den Apfel in Ringe schneiden auf den dörrer und fertig.

Das ist was gutes gegen Heißhunger.

Kumpels sagten das sie Trauben gegen den Heißhunger essen.

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Kann ich NICHT empfehlen! Habe erst kürzlich jede Menge reingeschlaucht, konnte mich nicht bremsen und hatte die schlimmsten Bauchschmerzen des Jahrhunderts. :sweat_smile:

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…und Sprühwurst??? :poop:

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Zum Glück kein Spritzepups, aber die Gasentweichung war auch nichts für empfindliche Nasen :joy:

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Mehr Wein trinken! Dann gewöhnt der Körper sich auch irgendwann an dieses gefährliche Obst namens Trauben :rofl:

Was ich gegen den Fresskick empfehlen kann:

  1. Um ihn zu „unterdrücken“ bzw zu befriedigen ohne etwas zu essen kaue ich immer Kaugummi, hilft bei mir echt gut.

  2. Wenn du doch etwas Essen willst dann hol beim nächsten Einkauf von Rossmann getrocknete Bananen-Chips/Apfel-Chips und was es sonst noch an Dörrobst gibt und von Edeka oder so ein paar Mandeln/Walnüsse/Cashews (ungesalzen) und das alles zusammen mixen. Wenn der Flash kickt dann 50-100g abwiegen und genießen. Schmeckt hammer und macht nicht allzu Fett :smile:

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lange genug rauchen… dann kommt sowas erst garnicht mehr auf :smiley:

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Mein Tipp ist eher dass es auf die richtige Nahrung in den richtigen Mengen ankommt um den Fressflash aufzuhalten. Was im Alltag funktionniert, funktionniert für mich auch wenn ich einen geraucht habe.

Ich finde es nur Schade, wie viele Leute nicht mehr offen sind was zu lernen und lieber an ihre veralteten Gewohnheiten und Diäten glauben wie eine Religion. „Du isst nur einmal am Tag, das geht nicht. Du isst Low-Carb, das geht nicht, ich würde sterben“, wenn man dann nachhakt wissen sie nichtmal was Ketonkörper sind, Autophagie schon gar nicht. Viele sind noch geprägt von der Fett-Hysterie aus den 80er. Auf sowas müsste mehr im Biologie-Unterricht eingegangen werden, es kann doch nicht normal und gut sein dass alle immer fetter werden. Stimmt denn an der Ernährungspyramide was nicht…?

Ich will das Thema hier nicht an die große Glocke hängen, ich möchte nur erzählen wie ich vorgehe, vielleicht hilft es ja jemanden.

Seit meiner Jugend mache ich „Intermittent Fasting“, damals auf dem Gymnasium hat sich das halt für mich so ergeben und ich habe mich auch so am wohlsten gefühlt, nur damals hatte ich noch kein Wort dafür mangels Internet und den ganzen Influenzern die wir heute haben. Nie gefrühstückt, zu Mittag meist erst gegen 14-15 Uhr nach der Schule, weil Mutti kocht besser als die Kantine und jeden Tag Döner oder Bäcker krieg ich nach 2 Wochen nicht mehr runter, und dann Abends noch eine Kleinigkeit zusammen mit den Eltern. Seit ein paar Monaten esse ich eigentlich nur noch einmal am Tag, meistens Abends wenn ich auch einen rauchen möchte. Passt ja ganz gut zusammen :grinning_face_with_smiling_eyes:

Was für mich auch gut funktionniert, ist es die Kohlenhydrate einzuschränken, so etwa 1gr pro Kilo Körpergewicht pro Tag, und davon höchstens 10gr Zucker. Ist der Körper erst daran gewöhnt, dann verändert sich auch das Hungergefühl, die Insulinwerte spielen nicht so verrückt. Man ist nicht mehr von KH abhängig um beim Sport nicht abzukacken und sich den ganzen Tag wie ein bleiernes Häufchen Elend zu fühlen. Das funktionniert aber auch nur wenn man ein paar Fettreserven hat, Stichwort: Ketose. Soweit dass das nicht mehr funktionniert war ich noch nicht, aber ab dem Punkt muss man wohl wieder öfters essen und die KH etwas anpassen um das Wunschgewicht zu halten. Kalorien ignoriere ich, nicht jede Kalorie im Essen kann gleich gut verwertet werden.

Mir ist es relativ leicht gefallen, mich umzugewöhnen weil ich noch nie ein Süßer war und mehr auf Fettiges stehe. 1-2 Mal die Woche pass ich auch bewusst weniger (nicht gar nicht) auf und esse trotzdem mal was Süßes oder Pasta, oder trinke Alkohol. Dadurch dass das nicht die Regel ist, macht es mir auch weniger aus, ich habe trotzdem keinen Heisshunger und ehrlich gesagt auch weniger Lust drauf. Jeder kennt das Gefühl: Abends beim Italiener schön Pasta und Wein, und noch ein Eis, am Morgen danach würde man am liebsten sterben vor Hunger. Insulin rauf → Insulin runter → Heisshunger. So will sich keiner fühlen und muss man auch nicht mehr, wenn man das Insulin immer schön niedrig hällt. Wenn ich so einen Abend hatte, dann hällt diese Heisshungerphase bei mir höchstens nur morgens ganz kurz an, bis die Ketose einsetzt und dann ist es auch gut für den Rest des Tages.

Lange Rede, kurzer Sinn: der Fressflash bleibt bei mir komplett aus durchs Aufpassen auf die KH und dadurch dass ich nur noch einmal am Tag esse, kann ich mich vollstopfen und nehme trotzdem noch ab. Und das kombiniert mit einer schönen Tüte, so freue ich mich auf jeden Feierabend.

Ich will hier niemanden überzeugen, es funktionniert nicht für jeden. Je nach Essgewohnheiten kann es Monate dauern sich an den Fettstoffwechsel zu gewöhnen, bei mir ging es fast sofort. Zuviele Proteine sind schlecht für die Nieren, zuviel Fett kann zu Gallensteinen führen, KH zu Diabetes, jedes Extrem kann schlecht sein… aber ich will morgen immer mehr wissen als heute und es ist ja nie zu spät zu versuchen sein restliches Leben zu verbessern.

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Sehr gut beschrieben, so handhabe ich es auch, allerdings zuckerfrei und kein Weissmehl Und ich gönne mir auch, jedoch bewusster und ausgewählter Genuß. Ein bis zwei Kilo sind dabei mühelos pro Monat drin. MCT unterstützt es auch gut

Sehr gute und viele Infos.

Aber das ist eben nunmal kein Ratgeber für jedermann! Gerade was die KH Zufuhr angeht.

Ich komme aus dem Leistungssport. Jahrelang Triathlon auf hohem Niveau gemacht bis zu den langen Ironman Distanzen.

Da kommst du mit 1gr KH/Kg Körpergewicht einfach bei weitem nicht hin.
Nicht Mal ansatzweise.

Gesunde, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung mit Kopf und Verstand ist die einzige Lösung. Regional und Saisonal!

Wer abnehmen will, muss seinen eigenen Kalorienverbrauch über seine Kalorienaufnahme stellen. Umgekehrt gilt es natürlich umgekehrt :wink:

Gegen den akuten Fressflash konnte ich durch oben genannte Tipps Obst für mich entdecken.
Einfach vor dem Rauchen eine Ration parat stellen und genussfertig vorbereiten. Das ist allemal besser als Süßes oder fettiges.

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Auch wenn der Fred hier schon Rost angesetzt hat, krame ich ihn mal wieder hervor.

Auch ich habe ein großes Problem mit den netten kleinen Fress-Flashs. Bei mir geht es so weit, dass ich wohl wieder mit dem Konsum aufhören werde, wenn ich das nicht irgendwie in den Griff kriege.

Mein Problem ist, dass ich auch ohne Kiffen abends anfällig für (teils heftige) Bingeeatinganfälle bin und ich bekifft gar keine Chance mehr habe, dagegen anzukämpfen. Ich esse schon Morgens nichts mehr (seit langer Zeit, hat nichts mit dem Kiffen zu tun) und reiße mich den ganzen Tag über mehr oder weniger erfolgreich zusammen, was Kalorienbomben angeht, weil ich weiß, dass ich abends über die Stränge schlagen werde und es so vielleicht etwas kompensiren kann.

Was habe ich bisher versucht:
Obst vorbereiten und einen großen Obstteller hinstellen: Klappt nicht. Fresse ich halt danach Süßkram, Nüsse und Chips.

Das Abendessen auf nach den Konsum verschieben (tagsüber, bis die Kids schlafen gehen, konsumiere ich ohnehin nicht). Auch das hat nicht geholfen.

Die einzigen beiden Dinge die helfen würden krieg ich nicht hin.
Das wäre 1. nichts im Haus haben. Das ist ausgeschlossen, weil die Kids ständig etwas bekommen und ich als treusorgender Vater natürlich dafür Sorge, dass die armen Kinder nicht so viel Zucker essen müssen :wink:
2. Früher schlafen gehen. Ich bekomme die Anfälle nämlich meist erst, wenn auch meine Frau im Bett ist und ich mich für meine Zügellosigkeit nicht mehr schämen muss :wink:

Alles in allem ist meine Eitelkeit größer als mein Wunsch nach dem Rausch. Ich trainiere viel, quäle mich Tagsüber mit Verzicht, um dann Abends wieder alles mit dem Arsch einzureißen. Das ist mir auf lange Sicht zu blöd :wink:

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Das liest sich nach einem ziemlichen Teugelskreis.

Verzeih wenn ich Dir zu nahe treten sollte - ich sehe da nur ein Muster, das ich oft sehe.
Hast Du schonmal drüber nachgedacht, das mit dem Verzichten und Zusammenreißen tagsüber zu lassen oder zu reduzieren? Ich kann mir vorstellen, dass Du tagsüber so sehr ein Verlangen aufbaust und Dich mit ner nicht aufrecht zu erhaltenden Disziplin quälst, dass Du Dich viel anfälliger für die Abendliche Zügellosigkeit machst als nötig wäre. Durch die „Disziplin“ wird das Essen erst recht verlockend und das entlädt sich dann halt irgendwann.
Wenn Du nicht schon das Gefühl hast, Dich den ganzen Tag eingeschränkt und verzichtet zu haben, während Du die Tüte anzündest, vielleicht haut dann der Fressflash nicht ganz so rein? Dann noch vor der Zündung was leckeres, gesundes vorbereiten und genießen?

Vielleicht ist das bullshit was ich hier verzapfe, aber könnte was dran sein?

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Erst Mal vielen Dank für Deine Hilfe, aber das kann ich ausschließen. Ich habe ja angefangen, mich tabgsüber zurückzuhalten, gerade weil ich abends viel esse. Das mache ich wie gesagt auch, wenn ich nicht kiffe. Wenn ich mich tagsüber nicht etwas zügle, fällt mein Apetit am Abend genau gleich aus.

Der Verzicht aufs Frühstück hat sich für mich so normalisiert, dass es eigentlich gar kein Verzicht mehr ist. Weh tut es nur manchmal, wenn es auf der Arbeit Kuchen gibt, oder ähnliches.

Ich habe ein wenig das Gefühl, dass ich dicht gar nicht versuche dagegen anzukämpfen, weil das wie so ne Art Konditionierung ist. Kiffen und Essen gehört zusammen.

Vielleicht sollte ich mir mal weniger Druck machen und die Wampe Wampe sein lassen. Aber ich finde es immer so schade, so viel zu trainieren und nicht das gewünschte optische Ergebnis zu erzielen (auch wenn das übertrieben oberflächlich ist).
Eigentlich habe ich „nur“ mit Krafttraining angefangen, weil ich wegen zwei Bandscheibenvorfällen kein Fußball mehr spielen konnte und meinem Rücken was gutes tun und im allgemeinen fit bleiben wollte. Und das habe ich eigentlich auch ganz gut hingekriegt. Ich bin fit, habe wenig Schmerzen und sollte damit eigentlich mehr als zufrieden sein.

Irgendwie nutze ich den Fred hier als Selbsttherapie, sorry :see_no_evil:

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Mir hilft es ein gutes Game zu zocken oder etwas raus zu gehen . Durch Ablenkung der Versuchung entgehen!

Dinge essen die einen man erst nervig schälen muss helfen :stuck_out_tongue:
Erdnüsse, Pistazien, Mandarinen und so!

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Rein interessehalber, gibt es hier auch Leute, die keinen Fressflash haben?
Ich zb hab seit bestimmt 10 Jahren keinen mehr gehabt, völlig egal was ich rauche und was ich davor gegessen, oder auch nicht gegessen habe. :thinking:

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Bekomme nicht unbedingt einen Fressflash - aber gutes Essen schmeckt einfach nochmal so viel besser und man isst gerne mehr als man „nüchtern“ tun würde.

Meine Lieblingsparfums riechen übrigens auch nochmal deutlich besser. Cannabis verstärkt die olfaktorische Wahrnehmung ungemein!

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Selbstverständlich. Ist ein klares Zeichen für übermäßigen Konsum. (Fingerzeig auf mich selbst)

Ich mache Jedes Jahr mehrere Monate Pause um keine grundsätzlichen Probleme zu bekommen überhaupt noch was ohne kiff-gras zu essen.
Fressflash ist da solange der Konsum (bei mir) in einem gesunden Maß stattfindet (nicht täglich ?)
Danach hört es sehr schnell auf und schlägt in die exakt andere Richtung um, demnach essen ohne wird zur Qual und nach dem Rauchen dauert es Stunden bis es angenehm ist zu essen (Appetit)

Achtung KI :warning:

Die verfügbare Forschung deutet darauf hin, dass Cannabiskonsumenten im Durchschnitt eher untergewichtig sind oder ein geringeres Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit aufweisen als Nicht-Konsumenten.
Mehrere Studien und Meta-Analysen haben diesen Zusammenhang beobachtet:

  • Eine Meta-Analyse von elf Studien ergab, dass der durchschnittliche Body-Mass-Index (BMI) von Cannabiskonsumenten signifikant niedriger war als der von Nicht-Konsumenten. Nicht-Konsumenten waren im Durchschnitt übergewichtig, während Cannabiskonsumenten sich im oberen Bereich des gesunden BMI-Bereichs befanden.
  • Eine prospektive Studie über drei Jahre zeigte, dass Cannabiskonsumenten eine geringere Gewichtszunahme aufwiesen als Nicht-Konsumenten.
  • Mehrere Studien haben berichtet, dass ein geringerer Prozentsatz der Cannabiskonsumenten fettleibig ist im Vergleich zu Nicht-Konsumenten.
    Interessanterweise deuten einige Studien darauf hin, dass Cannabiskonsumenten tendenziell mehr Kalorien zu sich nehmen als Nicht-Konsumenten, aber dennoch einen niedrigeren BMI haben. Dies könnte auf einen erhöhten Stoffwechsel bei Cannabiskonsumenten hindeuten.
    Es ist wichtig zu beachten, dass diese Studien einen Zusammenhang aufzeigen, aber nicht unbedingt eine Kausalität beweisen. Es ist möglich, dass andere Faktoren, wie z. B. Unterschiede im Lebensstil oder in der Ernährung, zu diesen Beobachtungen beitragen.
    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die aktuelle wissenschaftliche Evidenz darauf hindeutet, dass Cannabiskonsumenten im Durchschnitt eher untergewichtig sind oder ein geringeres Risiko für Übergewicht und Fettleibigkeit haben als Nicht-Konsumenten.

Die KI sieht wohl eher den Stoffwechsel als Grund, meine subjektive Wahrnehmung empfindet das anders aber naja subjektiv halt.