Kurze Frage:
Wirkt sich das Gießverhalten (egal ob man gießt wie @anon15288690 oder du) signifikant auf das Wachstum oder den Ertrag der Pflanze aus?
Dass es mehr Stress für die Pflanze ist da bei organischen Anbau die Mikrokulturen in der Erde bei wenig bis gar keine Feuchtigkeit drunter leiden ist klar. Aber wirkt sich der Stress mehr, weniger oder gleich aus wie z.B. eine Über- bzw Unterdüngung?
Ich frage nur aus Interesse da ich arbeitsbedingt 3 Tage in der Woche nicht Zuhause bin und öfter mitgekriegt habe, dass eine von meinen 4 Weibern besonders viel Wasser verbraucht und die Erde öfters mal ziemlich trocken ist wenn ich dann wieder Zuhause bin.
Ich kann bis jetzt keine Mängel erkennen zu den anderen Pflanzen. Ganz im Gegenteil, die Pflanze ist größer und vitaler als die anderen 3.
was ich aber sagen kann ist das regelmäßiges gießen mit kaltem wasser zu schocks führt die den ertrag verringern. deshalb beim abzapffen das wasser in der temp anpassen oder abstehen lassen so wie ich.
meine pflanzen trinken auch unterschiedlich viel, ich gebe immer den pflanzen unterschiedlich viel mittlerweile , so das sie am ende alle 13 kg wiegen.
ja ich hab sie falsch verstanden. Ich gieße jetzt so über 3 Jahre und alle die ich kenne gießen so. Keiner steht mit der Waage da und wiegt seinen Topf.
Es kommt immer drauf an in welcher Phase die Pflanze ist.
Eine Überdüngung wirkt sich auf die Pflanze regenerativ aus
(Wachstums stop → Pflanze denkt sie muss sich schnell fortpflanzen wegen feindlichen Umweltbedingungen)
Wie extremer Wassermangel dass wirkt sich auch regenerativ aus.
Generell wie @Avalon die Gießregel erklärt hat macht Sinn da Pflanzen ab 20-25% Rest Feuchtigkeit dem Substrat auf Grund des osmotischen Drucks kaum Nährstoffe und Wasser mehr entziehen können.
Bei organischem Dünger ist das noch schlimmer da die Mikroorganismen Schaden nehmen.
Tipp: Bedenke, dass es generell besser ist, Deine Pflanzen etwas zu trocken zu halten, als sie zu überwässern. Wenn Du durstige aber ansonsten gesunde Pflanzen gießt, solltest Du normalerweise innerhalb weniger Stunden sehen können, wie sie sich erholen. Wenn Du sie nur gelegentlich etwas austrocknen lässt, hat das normalerweise keine schädlichen Folgen. Eine Überwässerung dagegen ist der leise Tod.
Und umso größer deine Pflanzen werden umso größer auch der Wasserverbrauch, und da reichen 2,4 Liter nicht bei 11 Liter, Punkt.
Ich weiß nicht ab wann ein extremer Wassermangel vorhanden ist aber ich glaube, nur weil die obere Erdschicht im Topf trocken ist und der Topf leichter ist als die von den anderen 3 Pflanzen, ich da noch lange nicht von einem extremen Wassermangel reden kann.
Somit könnte es in meinem Fall auch einfach eine besonders potente Genetik des Strains sein.
Aber interessant, dass eine Überdüngung oder Wassermangel zu Wachstumsstop führt.
Hier hast Du eine ganz einfache Regel: Gieße wenig, aber dafür gut! Anstatt Deine Pflanzen häufig nur ein wenig zu gießen, solltest Du sie weniger oft, aber dafür ordentlich mit Wasser vollsaugen lassen. Wie viel Wasser ist jedoch ausreichend?
Ausreichend zu gießen bedeutet, das Medium mit 25–33% der Kapazität des Topfes zu gießen. Diese Menge Wasser versorgt das Wurzelsystem mit allem, was es braucht, ohne Wasseransammlungen und potentielle Probleme mit Pilzen zu verursachen
also was ich noch gelernt habe … hoffe ich sag jetzt nichts falsches … wenn ja bitte korrigieren.
wenn eine pflanze schneller wächst also mehr bio masse hat als die anderen oder einfach größer ist und näher am licht ist … dann verbrauchen sie auch mehr wasser und nährstoffe. also ist es wahrscheinlich wenn du einen mangel bekommst, dann wird er zuerst an der größten pflanze auftreten.
die größte sollte auch am meisten trinken.
bei mir ist es so … und die kleinste verbraucht am wenigsten wasser.
Genau so ist immer mein Gedankengang wenn ich nach 3 Tagen wieder Zuhause bin und das Zelt auf mache. Ich sehe, dass eine Pflanze furztrocken ist und die daneben hat noch ganz gut befeuchtete Erde und mehr Gewicht beim Anheben.
Ich sag mir dann immer: ok die hat noch ganz gut, dann gibts halt wieder nen halben Liter weniger.
Ich versuche nach der 1/3 Regel zu gießen aber in erster Linie auf mein Bauchgefühl zu hören und fahre damit ganz gut denke ich.
ich wiege sie mit ner waage , traue mir das schätzen nicht zu. noch nicht jedenfalls. da kommen sehr unterschiedliche gießmengen zustande.
während die eine nur 3 L braucht , braucht die andere gleich 5,7 zb.
bei meinen vorherigen grows ist mir das nie so aufgefallen das sie so extrem unterschiedlich trinken.
ich werde ja bald auf living soil umsteigen , da werde ich auch lernen müssen anders zu gießen. eventuell nehme ich aber auch von anfang an blumat tropfbewässerung.
bei mir sind es ja andere töpfe . ich habe ja 23,5 L substrat in meinen 15 L stoffpötten. ich gieße einfach immer von 8kg auf 13 kg. ich gieße immer so das am ende wieder 13 kg raus kommen.
im idealfall würden alle gleich trinken … würden alle immer 5 L bekommen.
das ist sehr praktisch … denn das ergibt am ende genau 2 volle gießkannen für meine 4 pflanzen
Mit Waage kann man natürlich auch gießen. Alles kein Thema und jeder soll ruhig so grown wie es für ihn selber (und den Ladys) passt :). Ich grow derzeit mit nem Scrog und da wird das mit der Waage nichts. Ich dachte anfangs dass es lange dauert bis man das Gefühl raus hat aber das ist absolut nicht so. Die große Pflanze die am meisten schluckt gibt mir eigentlich immer den Richtwert vor .
Wenn du die Wahl hast dann würde ich auf jeden Fall zu Blumat greifen. Das ist ne feine Sache.
verstehe ja bei scrog ist das natürlich nicht so einfach, auch später wenn die pflanzen eventuell schon mit jojos befestigt sind oder ein netz drinne ist dann wirds schwer. aber dann hat man ja auch schon so einen gewissen flow drinne denn man nur noch weiter führen braucht.
ich bin da noch total unsicher… oder eher ich trage große verantwortung. ich trau mich einfach nicht nach gefühl zu gehen, bei mir darf auch nix beim grow schief gehen.
So und was sind jetzt 1/3 von 15 ? 5liter also gießt du immer 1/3 oder sehe ich das jetzt falsch du gießt von 8kg auf 13kg sind plus 5 kg. 1liter Wasser wiegt 1kg.
ich rechne halt wie gesagt mit dem substrat volumen. ich habe beim befüllen der töpfe das substrat abgemessen mit einem messbecher. es sind 23,5 L substrat in diesen 15 L stoffpötten. so komme ich auch auf die 5 L.