Hallo liebe Leuts,
ich will zunächst mal kurz Hallo sagen!
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Lese hier seit 2 Monaten interessiert kreuz und quer mit. Scheint mir n tolles Forum mit einer sehr positiven Diskussionskultur zu sein
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Ich bin Anfang Mai auf den Trichter gekommen, dass selbst Anbauen auch mal zu versuchen. Plan war ursprünglich 3 Autos, drinnen vorgezogen, und dann ab auf den Balkon damit. Der bescheidene Sommer hat mir das dann verhagelt, also wurde kurzerhand Growzelt, LED und Abluft angeschafft ![]()
Freu mich hier ein bisschen mitzuquatschen, tolle Grow Reports zu lesen und mich an eurem Wissen zu bereichern ![]()
So und nu zu meinem Sorgenkind:
Ausführlicher Steckbrief
Grow-Angaben:
Ausgesäät in Jiffy, nach 3 Tagen geschlüpft, nach weiteren 2 Tagen gleich in den großen 12 l Stofftopf mit Sonnenerde Hanferde eingepflanzt. Die ersten 3 Wochen super vital und schnell gewachsen, soweit ich das als Erstgrower beurteilen kann.
Aktuell macht mir das Mädel leider ziemlich Sorgen:
die ältesten, größten Sonnensegel verfärben sich seit ca. ner Woche zunehmend gelbgrün:
Eines der untersten, ältesten Blätter hat sogar mittendrin einen kleinen Riss bekommen:
Was mir zudem aufgefallen ist: die neuen, kleinen Blätter seit Beginn der Blüte (keine Zuckerblätter, aber auch nicht so große Fächerblätter wie die ersten) krümmen sich seit jeher nach unten, das hat sich auch nie gegeben:
Hat mir nicht gefallen, direkt besorgniserregend fand ich das aber auch nicht..
Stadium:
ca. 20. Blütetag, insgesamt Tag 42 seit Keimung
Location:
Indoor, 60 x 60 x 160 Growbox
Growmedium:
Hanferde von Sonnenerde, keine Beimischungen außer ein wenig (!) Schafwolle. 3 Wochen vor Einpflanzen schon in den Stofftopf gegeben und einmal gut durchgegossen, damit sich das Bodenleben ein bisschen entwickeln kann.
ca. 9 l Erde im 12 l Stofftopf, unten eine großzügige 5 cm Schicht Blähton.
PH und EC noch nie gemessen und (bisher) auch garnicht das Equipment dazu.
Dünger:
Den gesamten Grow über kein Dünger, bis auf Tag 41: kleine Dosierung (Markierung in der Flaschenkappe zwischen „1“ und „2“) vom Compo Bio Tomatendünger.
Bewässerung:
Menge und Intervalle siehe auch Excel-Foto. Von den ersten 3 Wochen abgesehen, wurde ab dann immer 1,0 - 1,3 Liter gegossen, und erst wenn das ursprüngliche Gewicht laut Waage wieder erreicht war, habe ich wieder gegossen. Gegossen wurde in 2 Etappen innerhalb von 15 Minuten. Leichten Drain hatte ich teilweise, der war aber nach ein paar Stunden aus dem Untersetzer aufgesogen. Direkt im Nassen standen die Wurzeln dabei dank der Blähtonschicht unten nicht.
Leitungswasser, i.d.R. immer mehrere Tage abgestanden. Werte siehe unten - keine Ahnung wie aktuell die noch sind (Messung ist von 2019)?
Strain:
Hulk Berry Auto von Royal Queen.
Sativa 65% Indica 30% Ruderalis 5% laut RQS Website.
Beleuchtung:
Die ersten 21 Tage unter 2 Sansa Leuchtbirnen mit jeweils 15 Watt.
Seitdem unter einer Viparspectra XS 1500 Pro.
Abstand zur obersten Spitze meist 30 - 35 cm, gelegentlich auch mal an die 25 cm.
Belüftung:
Primaklima EC Lüfter und AKF sind vorhanden, aber bisher nur wenige Tage gelaufen. Das Zelt ist eigentlich immer offen, weil der Geruch auch noch sehr okay ist und die Temperatur (Dachgeschosswohnung..) teilweise doch recht hoch war.
Leichte Umluft durch einen 5 Watt Ventilator von Garden Highpro, der oberhalb der Lampe bläst. Ein paar Stunden am Tag läuft ein zweiter von denen, aber immer indirekt auf die Pflanzen gerichtet.
Hab mich natürlich zum Thema Nährstoffmangel, Überdüngung, Lichtbrand etc. eingelesen. Das richtige Fazit zu treffen, ist für mich grad aber schwer bis unmöglich. Keine Ahnung, ob es der Pflanze einfach an Primärnährstoffen fehlt, ob der EC-/PH-Wert des Bodens nicht mehr passen und dadurch ein Nährstofflock vorhanden ist, ob mein Leitungswasser zu wenig Magnesium hat (Kalziummangel kanns sicher nicht sein..)
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Hoffe auf schnelle Hilfe, um jetzt gezielt und richtig gegensteuern zu können und mir nicht noch die Ernte zu ruinieren, obwohl bisher für den 1. Grow alles echt gut lief.










