Gesammeltes Outdoor Wissen 2024

Hallo liebe KifferGärtner,
beim Stöbern im Forum bin ich auf „die Liste“ gestoßen :sunglasses: :grin:,
und dann dachte ich: Sowas in der Art könnten wir hier auch gebrauchen! (vielleicht nicht ganz so wissenschaftlich :sweat_smile:)
Eine Sammlung von Erfahrungen, nach einem Jahr legalem Outdoor-Eigenanbau, und als Hilfestellung für 2025.
Tipps für die Threadgestaltung sind auch erwünscht :ca_red_eyes_joint:

Go Team Dogs GIF by chuber channel

Ich dachte an Erfahrungen mit verschiedenen Anbauformen/Erden/Dünger, was ist empfehlenswert für Anfänger, was für Profis, Links zum Schneckenthread oä.

Anfang des Jahres gab es zB große Diskussionen, ob Tomatenerde bzw. Gemüseerde zum Canna-Anbau geeignet ist. Nach 2024 kann ich bestätigen, ja, funktioniert :blush:, aber anders als mit Growerde :wink:
Strain: Red Banana Berry Auto von Fast Buds, Keimdatum und Dünger sind bei beiden identisch, unterschiedlich sind die Erden, in die sie gepflanzt wurden:

in Gemüseerde



in Growerde



Mini-Fazit: Gemüseerde funktioniert, führt aber zu mehr Popcorn.

Was sagt ihr? Blöde Idee? Ausbaubar?

LG, Pampelmuse

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Ich find die Idee super. Ich bin noch mit nem Balkongrow beschäftigt und würde meine Impressionen nach der Ernte mit einbringen. Outdoor ist schon was spezielles… :grin:

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Gute Idee, meine Mädels wachsen in noname Gärtnererde+Kokos und Tomatendünger in nem Hilfs-Gewächshaus an suboptimalem Standort mit zeitweiser Zusatzbeleuchtung, teilweise knapp 40 Grad und versuchtem Mundraub durch allerlei Viehzeug, aber wo ein Wille ist, wächst auch ein hoffentlich rauchbares Gebüsch oder so ähnlich :innocent: werde meine Erfahrungen nach der Ernte, schätzungsweise Mitte Oktober, auch gern teilen.

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Schwieriges Thema!

Meine northern lights sind gleichzeitig gekeimt und sitzen im gleichen Hochbeet. Bekommen beide die gleiche Sonne, Dünger und Wasser.

Aber seht selbst…

David und sein Bruder Goliath

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Waren die von Anfang an so unterschiedlich? Bei meinen Autos hatte ich das, als eine noch ein paar Tage nach dem Schlüpfen unbemerkt ihre Samenschale auf hatte. Sie hat dann länger gebraucht, ist aber später genauso groß geworden :blush:
Oder steht die eine im Schatten der anderen?

Was mir hier generell irgendwie fehlt, ist ne Kurzbeschreibung der einzelnen Sorten und wie die sich outdoor machen. Ich hab z.B. purple bud und dazu hab ich hier nicht wirklich viel gefunden, eher so als Mitläufer. Interessant wären aber reale Erfahrungen bzgl. Schädlingsresistenz, welche Trainingsmaßnahmen sinnvoll sind und die tatsächliche Größe. Angegeben waren 80-120 cm, das hatten die Mitte Juli, seidem kämpf ich mit denen, dass die meine Lampen nicht zuwuchern. Und natürlich wann die photos outdoor wirklich fertig werden …
Wenn sowas machbar wäre, wär das sehr hilfreich.

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Hier kannst Du die Entwicklung der Beiden sehen.

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Mein lieber Scholli, das ist ja echt ein Mordsunterschied bei der Red Bananao stsalatberry - siehste wohl, ich bin durch mit meinem Kokoskram, das taugt nix, werde im nächsten Frühjahr in einen Büdel Grow-Erde und Anzuchtlampen investieren :+1:
Mein teillegalisierter Grow war dieses Jahr fürn Schuh. Zu wenig Licht, Scheißwetter, Mickerpflanzen, poplige Ernte. Die dicke Else im Hochbeet findet das gut da, das ist eine Special Queen 1 (RQS), ne Photo, mal sehn, wie die so in den Herbst kommt. Und ne zierliche und ca 60 cm-Auto, bei der ich nicht weiß, ob das jetzt die White Widow oder die OG Kush ist, weil die mir beim Eintopfen durcheinandergekegelt sind :roll_eyes:
Ich muss immer grinsen, wenn ich die seh, weil sie ganz viel Popcorn produziert.
Aber da muss man wohl einfach auch mal dankbar sein, so ist das eben outdoor :rofl:

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Sehe ich da ein 4-blättriges Kleeblatt

Photos outdoor, da seh ich mich im Norden der Republik entweder den Hysterikerinnen oder den Klassenclowns zugeordnet - ich bin echt gespannt, wie meine Photo das im Hochbeet geregelt kriegt, wenn es hier regnerisch und schattig wird.

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Da hab ich hoffentlich mehr Glück. Wir haben hier Weinbau Klima und ich hoffe auf einen langen warmen Herbst.

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Mein Plan war eigentlich auch das Hochbeet zu bepflanzen, aber wegen dem Kackwetter hab ich sie in den 9-Liter Töpfen unterm sicheren Dach gelassen. Weil wir Anfang Oktober ne Woche in den Urlaub fahren, entscheide ich dann je nach Wetter, ob die vorher in den Keller umziehen, wäre nur ne Umräumaktion wegen Licht notwendig, weil meine Stecklinge nächste Woche dort einziehen sollen, ich seh schon wiedermal Hektik vorm Urlaub anrollen :roll_eyes:

Was bedeutet „Popcorn“ im Zusammenhang mit dem Cannabis? :sweat_smile:

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Deshalb hab ich auch ne Weile gezögert, die Photo ins Hochbeet zu pflanzen - was, wenn es dauerschifft? Da wär’s natürlich bequemer, den Pott ins Folienzelt zu schieben und gut ist.
Jetzt kann ich aber das Folienzelt im Beet darüberstellen. Die zeigt eh erst minimale Vorblütezeichen, ist ja auch noch nicht 12/12 :space_invader:

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Popcornbuds sind kleine Blüten (in der Größe von Popcorn) und entstehen, wenn die Pflanze zuwenig Licht hatte. Die Popcorndinger sind jetzt nicht zwingend zu vernachlässigender Klumpatsch, sie haben durchaus auch Potenz. Natürlich wünschen sich alle dicke und kompakte Blüten, also werden Popcornbuds meistens mit dem Trim zu was Leckerem verarbeitet.
Oder - wie bei mir - als besser als nix nach diesem Jahr aufopferungsvoll zur Reife gebracht+später genossen. Das geht ja fix, so klein, wie die sind, trocknen sie dementsprechend schnell.

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Popcornbuds sind von Natur aus kompakt und daher gut für den Transport geeignet, wenn man sich außer Hauses ein paar Tüten drehen will. Aber halt nix, mit dem man großartig Anerkennung in der Growerszene bekommen könnte. Gestern habe ich noch etwas vom Astansatz- Popcorn der etwas zu früh geernteten Auto Zamaldelica- Ernte geraucht; es ist vielleicht kein high end- Gras, aber wirkt: absolut brauchbar, Müll ist was anderes.

Bei mir waren’s jetzt vier Monate illegaler outdoor/guerilla- und Gewächshaus- Anbau. :rofl:
Nächstes Jahr lasse ich den organischen Gartendünger weg bzw. brauche ihn nur auf, nachdem Katana hier die ökologische Bigotterie moniert hatte. Tatsächlich braucht Hanf ja nicht die Welt an Nährstoffen, vor allem wenn es um Landrassen photos wie z.B. Moroccan Beldia geht. Wenn die Pflanzen in belebter, einigermaßen fruchtbarer Erde stehen, kommen sie nährstofftechnisch durch und liefern mir mehr als genug. Ich habe ja jetzt schon nach ein paar fertigen autos genug Gras für ein Jahr; da kommt aber noch einiges dazu, und '25 geht’s weiter. :blush: Im Garten die besonders schützenswerten strains, die auf jeden Fall durchkommen sollen, kriegen Brennesseljauche und Hühnermistbrühe (bio/öko), außerdem guten Kompost. Die autos im Topf, bzw. wenn sie vor der Blüte in die Erde gesetzt wurden, sind eigentlich mit meinem Kompost für die Blüte ziemlich ausreichend versorgt; ansonsten reicht dafür wohl eine einmalige Düngung mit Hühnermist in der Mitte der Blüte (Schimmelgefahr).

Ich habe im guerilla Anbau für die photos keine zusätzliche Erde verwendet, sondern nur etwas organisch gedüngt im Mai und Juli. Aber wie gesagt der Ertrag wäre wohl ausreichend auch ohne Düngung.

Für die ersten Wochen ist Gemüseerde ein gutes Medium. Macht die Vordüngung überhaupt etwas aus? Ich hatte ja verkrüppelte Keimlinge bei Jack Herer autos (zwei breeder).

Generell finde ich, man sollte nach von Natur aus gesund wachsenden strains Ausschau halten, vor allem beim outdoor Anbau. Wenn man bei der Samenwahl nur nach Aroma und riesigen Blüten sucht, tut man sich keinen Gefallen!

Auch wichtig, ein Memo an mich selber für nächstes Jahr: sonnigere Plätze ausfindig machen.

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Auch wichtig, ein Memo an mich selber für nächstes Jahr: sonnigere Plätze ausfindig machen.

D h, du streunst durch Wiesen+Wälder in deiner Umgebung+guckst, wie die Sonne steht, ob da Brennesseln rumstehen und dass der spot nicht von Leuten gesehen wird, die grad mit ihrem Hund spazieren gehen - oder wie gehst du vor?

Die Zitatfunktion hab ich vergeigt :roll_eyes:

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Ja genau. Ich mache das im „Arbeiten im Jahreslauf“- thread bald mal vor, ab Ende September oder so (die Sonnenintensität und umgebende Vegetation ist in der Erntezeit am aussagekräftigsten für die Eignung eines spots). Wie wählt man einen Platz aus, mit Beispielfotos.
Wie man dann alles vorbereitet, habe ich ja schon im Februar geschildert.

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Also ich hab zur Zeit drei Hochbeete im Garten. Eins davon steht offenbar so dicht an einer Hecke, dass da wenig Luft geht und auch die Sonneneinwirkung ist nicht ideal.
Hier hab ich aktuell zwei Red Banana Berry Auto drin, mit mäßigem Wachstum und Ertrag = Popkorn.
Also wird in Zukunft hier kein Cannabis mehr angebaut, sondern in einem Hochbeet welches voll in der Sonne steht und der Wind durchpfeifen kann. Soviel zum Thema Memo an mich selbst

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