Immer was los am Spot, heute wieder gute und schlechte Nachrichten

Schlechte Nachricht 1: Die U2 zwittert.
Nachdem ich die schon als Lady identifiziert hatte, zeigt sie jetzt eindeutig auch PollensÀckchen. Ich glaube mit abzwicken wird man da nichts 
Hab sie jetzt hinters Haus gestellt, wie neulich schon die U1 (die inzwischen â immer noch unter Beobachtung â wieder vorn steht).
Tja, Zwitterneigung könnte höher sein bei den alten Seeds ⊠und sie hatten ja auch nicht wenig Stress, vor allem starke Temperaturunterschiede (10-30°). Und manche hab ich als Keimlinge auch ganz schön rumgeschubst zwischen verschiedenen Schalen und Töpfen, ziemlich planlos und vielleicht etwas zu leichtfertig
⊠(bei Bedarf oben nochmal nachlesen).
BTW: kann jemand das Viech identifizieren?
Schlechte Nachricht 2: Beginnender Budrot bei der Royal Dwarf 
Heute bei der Routinekontrolle Schimmel entdeckt. Noch nicht viel, aber eindeutig. Habe also den Hauptbud erstmal gekappt, der rest schien ok.
Das war wohl irgendwie zu erwarten, bei 70â80% Luftfeuchtigkeit in den NĂ€chten. Ich wĂŒsste auch nicht, wie man das ohne schweres GerĂ€t in den Griff kriegen sollte.
Auch hier wieder ein klassischer Zielkonflikt, wie es so viele gibt beim Growen: Luftbewegung ist gut, deshalb wĂ€re es besser, das GewĂ€chshaus nachts offen zu lassen (auch wenn es die RLF nicht groĂ verĂ€ndert). Aber das ist wiederum eine Einladung fĂŒr die Schnecken, die nachts auf Futtersuche gehen ⊠was ist schlimmer ⊠
Zuletzt hatte ich das Zelt immer abends geschlossen. Jetzt hab ich Schimmel
Muss vielleicht meine PrioritĂ€ten ĂŒberdenken ⊠aber wahrscheinlich werde ich demnĂ€chst neue, ordentliche Schneckenkragen bekommen, das könnte ein Anlass sein, das Zelt öfter aufzulassen. Zudem werden die Pflanzen gröĂer, und desto weniger sind sie noch ernsthaft zu beschĂ€digen durch ein wenig SchneckenfraĂ.
Soweit meine Ăberlegungen dazu. Jetzt die âŠ
Gute Nachricht: Die erste Ernte 2022 ist da 
Hier ein Teil des Mainbuds der Royal Dwarf
Die Buds sind fest und klebrig. Wie gesehen, sind die Trichome noch klar bis milchig, wirklich schwer festzustellen, finde ich. Sie ist jetzt 71 Tage alt. Breederangabe: 8â9 Wochen, also 56â63 Tage.
Sollte ok sein, zumal ich ja gern etwas frĂŒher ernte, vor allem bei Couchlockbomben wie dieser Skunk (60 % Indica / 10 % Sativa / 30 % Ruderalis).
Klar, es ist ne Noternte, aber so groĂ ist die Not auch wieder nicht: die ist eh fast fertig, und der Schimmel ist noch minimal, so dass es wenig Ausschuss gab. Von daher âŠ
Mal nen Probebud in den Backofen gelegt (60°, ca. 35 Minuten, ohne Umluft).
Whoa 
Schon das ist um LĂ€ngen geilere QualitĂ€t als alles, was ich die letzten Monate zur ĂberbrĂŒckung geraucht hab (aus verschiedenen Quellen, und auch kein ScheiĂ).
Hab meine neuesten Tracks angemacht, wie ich es gern tu, wenn ich neues Zeug im Haus hab ⊠hab bis zum Anschlag aufgedreht, und musste sogar tanzen ⊠die Bassline umkreiste mich wie ein freundlicher Drache â und das Sprachsample war wie die Stimme Gottes persönlich ⊠meine Fresse âŠ
Inzwischen bin ich wieder gelandet
Aber immer noch High 
Da weiĂ man doch, wofĂŒr man das alles tut 
Eine Frage noch: Macht es sinn, die geköpfte Auto noch ein paar Tage stehenzulassen, oder sollte ich sie jetzt ganz fÀllen?
Schönen Sommer weiterhin 
Grow On! 


