Gras riecht nach der Trocknung immernoch nach Heu (zu schnell getrocknet)

Tja, ich würde sagen, das dauert einfach noch. 22° hört sich cool an, dann noch mit Luftaustausch, wunderbar. Schonendes Trocknen ist das; es dauert halt eher zwei oder drei Wochen als ein paar Tage. Es sei denn, Du willst jetzt fermentieren. Ich mache das ähnlich, Trocknen bei ca. 22- 24 Grad für etwa zehn Tage, danach eher so 16. Habe einen Horror vor allzu schnell getrocknetem.

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Mit Verlaub = das ist :poop: … und mega gefährlich obendrein, sich noch Schimmel einzufangen!!!
In der Growbox schon total hilfreich und m.E. ein „must have“ zum growen, aber beim Curing zwingend notwendig.

Kauf dir flott so nen Ding und mach am besten Nägel mit Köppen und nimm sofort ein Bluetooth, oder besser ein WiFi fähiges Hygrometer. Ist gleich ne andere Liga, wenn man von der Couch aus am Telefon den Status Quo checken kann. Als Budget Variante zum Curen werden gerne solche Teile genommen:


Edit

das Werbebild :backhand_index_pointing_up: ist natürlich Wunschdenken → im RL zeigen nicht alle Teile exakt die gleichen Werte an! Auch hochpreisige Modelle weichen gerne minimal voneinander ab, haben aber i.d.R. einen kleineren Toleranzbereich (2-3%) und sind oftmals kalibrierbar. Billo-Teile haben größere Toleranzen (5% und höher) und sind nicht kalibrierfähig!

Daher lieber nen Schwung mehr als benötigt bestellen, nebeneinander aufstellen, nen halben Tag warten (akklimatisieren) und dann die groben „Ausreißer“ aussortieren.

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das Problem kenne ich; eine gewisse Verbesserung lasst sich so erreichen:

  1. Curing Vorgang mit Water Curing; wiederholen; damit wirst Du das Chlorophyll los; dauert ca. 4 Tage (täglich Osmosewasser/destilliertes Wasser austauschen). Wenn das ausgetauschte Wasser klar ist, ist der Vorgang beendet. Die Buds werden dabei hässlich, der Cannabinoidgehalt steigt aber interessanterweise prozentual.

  2. Schnell trocknen, z.B. mit einem Dörrautomat bei 30°. Jetzt kann es gar nicht schnell genug gehen mit dem Trocknen.

  3. Künstliche Terpene infundieren; ich nehme dafür Herlan Terpene, hier ist quasi jedes Terpen einzeln verfügbar, es gibt aber auch feste Strainmischungen; ins Glas mit einigen wenigen Tropfen auf einem Kaffeefilter und den Buds; den Kaffeefilter so platzieren, dass er die Buds nicht berührt; ca. 4 Tage, dann Geruchsprobe und Neuentscheidung. Wenn alles richtig gemacht wurde, ist der Heugeruch weg und der Rauch zumindest deutlich besser als ohne die Prozedur. Von Zamnesia gibt es auch Boveda- artige Feuchtigkeits pouches, die man ins Glas legen kann, die sind aber recht teuer und nach einigen Vorgängen verbraucht. Die Terpene von Herlan sind viel billiger und man kann sich quasi sein Terpenmix selber konstruieren.

Würde hier gerne ca. 1 Monat später ein Update mit euch teilen :slight_smile:

Mittlerweile riecht die WW so wie es sein sollte, kein Schimmel oder sonst etwas :wink: hab aber penibel auch gelüftet :smiley:

Ich hätte es echt nicht gedacht, wie krass sich der Geruch innerhalb paar Wochen verändern kann, anfangs bin ich echt von ausgegangen, dass das nix mehr wird

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Gut weed brauch halt seine Zeit :folded_hands::innocent:
Hab mich aktuell durch Gläser vom letzten jahr geraucht und leckere sachen wieder gefunden

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Das kenne ich.

Ja da ist echt was dran. Gras verändert sich noch lange.

Ich habe kurz nach der Teillegalisierung angefangen zu growen und ich nutze Vaporizer.

Und habe gerade ein nach hinten gerutschtes Glas von der Purple Lemonade gefunden.

Die ersten Monate war sie stark Citruslastig aber auch kratzig.

Jetzt ist sie etwas süßer und extrem mild sowohl im Geschmack aber auch im Dampf.

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Nachdem ich letztes Jahr fast alles auf terploc-beutel umgestellt habe, arbeite ich mich an meinen Gläsern ab, das weed ist bis zu zwei drei Jahre alt und größtenteils Genießbar und lecker :face_savoring_food: ein paar Gläser haben wohl Luft durch die Silikon Dichtung gelassen, das sehe ich an der hellen Verfärbung der buds, die schmecken auch nicht mehr … so what :folded_hands::face_with_hand_over_mouth: ab in die Weiterverarbeitung und gut :face_savoring_food::joy:

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Und sind die in den Beuteln besser aufgehoben?

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Meiner Meinung nach ja! Wie es mit der langzeitlagerung ausschaut wird die Zeit noch bringen, manchmal hab ich das Gefühl, das das weed schneller austrocknet, das liegt vermutlich am tagtäglichen Öffnen und schließen :index_pointing_up::thinking::face_with_hand_over_mouth:

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Ich nutze mittlerweile auch nur noch Terploc Groove Bags. Die vorletzte Ernte hatte ich die eine hälfte in Groove Bags, die andere wie bisher in Braungläsern, und ich muss sagen, dass mir die Beutel viel besser gefallen. Kein Burpen zum Curen, und sie halten die 62% RLF bei mir sehr gut, auch über Monate. Die jetzige Ernte habe ich komplett in Groove Bags gepackt und bin bisher echt zufrieden.

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Die hohen Temperaturen sind grade echt ein Problem. Wie messt ihr denn die Feuchtigkeit eurer Ernte oder woher wisst ihr dass die zu trocken ist?

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  • Buds ins Glas
  • Hygrometer hinterher
  • … warten …
  • wissen!
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Früher hatte ich die kleinen Messgeräte in jedem Glas, heute dryfermbag und anschließend in terploc-beutel und gut isses :folded_hands::innocent::smiling_face_with_sunglasses::smiling_face_with_three_hearts:

Wenn die Ernte nach dem Trocknen noch stark nach Heu riecht, lags meistens nicht am Trocknen, sondern an der Kulturführung vorher. Aber ich denke, auch hier kann eine gute Ablagerung noch viel rausholen.
Zudem hab ich die Erfahrung gemacht (n = 3, also mit Vorsicht zu genießen), dass Autoflower eher dazu neigen, als Photos.

Heißt jetzt was genau? Zu lange gedüngt? Zuviel gedüngt? Was ganz anderes?

Wahrscheinlich eine Kombination daraus. Zu lange und zu viel gedüngt, zu wenig entlaubt, zu früh geerntet, zu schlecht getrimmt, usw.
Ohne konkrete Informationen zum entsprechenden Grow kann man da viel sagen und wenig wissen.
Aber Fakt ist, wenn in der Kulturführung schon was schief läuft, holt man das im Trocknen nicht mehr raus. Dass Chlorophyll nur über Mikroorganismen beim Curing abgebaut wird und es deshalb genug Feuchte braucht, ist Bro Science und nicht ansatzweise belegt bzw. schon widerlegt.

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Dewegen dryfermbags und passende Zeiten und anschließend in terploc-beutel, einfacher und sicherer geht es wirklich nicht :index_pointing_up: wenn man keinen schimmel mit einträgt​:smirking_face::wink: mir isses noch nicht passiert, nur einmal in der trocknungskiste als ich krank flach lag ist mir dadrinn alles verschimmelt :confounded_face: ich bin jedes jahr lange mit dem schiff unterwegs und da ist Schimmel noch einnal eine ganz andere Hausnummer :index_pointing_up: wenn die rlf ~90% unter deck beträgt :umbrella_with_rain_drops::face_with_hand_over_mouth: Ahoi

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Du growst an Bord? :astonished_face: :astonished_face: :astonished_face:

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…sehe ich etwas anders :victory_hand:Wenn es zu schnell trocknet (3-6 Tage durchgetrocknet), wird der enzymatische Abbau von Chlorophyll gestoppt und dieser verbleibt in den Zellen als totes Gewebe. Die zelluläre Aktivität und die pflanzeneigenen Enzyme bleiben so lange aktiv, bis die Wasseraktivität unter einen kritischen Wert fällt (meist um die 0.50 bis 0.55 a_{w} )

Hecke hat(te) ähnliche Bedenken/Sorgen und sieht gerade Licht im Tunnel :wink:

Ich weiß nicht, wie ihr dazu steht: Es wird ja immer der Stiel Knacktest vorgeschlagen.

Bei meinem letzten Grow habe ich darauf geachtet, dass die Buds noch „Spongy“ sind, wenn sie nicht Knüppelhart wie ein Brocken sind, sondern eher Marshmallow.

Wäre das auch noch „Richtig“ zum Curen?