Das ist veraltete Bro-Science → besser ist es die Buds „kurz vor dem Stielknacken“ einzuglasen. Zielführender ist da deine „Spongy-Methode“.
Das würde bedeuten, dass der Chlorophyllabbau rein enzymatisch und auf keinem anderen Weg stattfindet. Dem ist aber nicht so. Chlorophyll wird auch oxidativ abgebaut.
Zudem hatte ich mich darauf bezogen, dass es gerade dann besonders „heuig“ riecht, wenn in der Kulturführung davor nicht darauf geachtet wurde, vor Kulturende (über angepasste Düngung, richtigen Erntezeitpunkt) oder in der Nacherntebehandlung (durch genaues Trimmen) bereits einen Großteil des Chlorophylls aus dem Erntegut zu entfernen.
Active Water hängt übrigens nicht ausschließlich von der Geschwindigkeit der Trocknung, sondern auch vom Trocknungsgrad ab, also spitz gesagt, wenn man zu lange trocknet.
…bin ich bei dir, ist im Kern ein oxidativer Prozess. Die Enzyme nutzen den Sauerstoff, um das Chlorophyll kontrolliert zu oxidieren (zu „verbrennen“)… und ja, irgendwann streichen die Enzyme die Segeln…
Dass die Enzymaktivität auf jeden Fall ein großer Hebel ist, mag ich gar nicht bestreiten. Aber man kann auch genug Chlorophyll vor der Ernte loswerden, dass man trotz bspw. Gefriertrocknung (danach ist dann wirklich Sense mit enzymatischem Abbau) gute Blüten produziert.
Vielleicht könnte mans so sagen: Wenn der Grow schon nicht so gut läuft, muss man beim Trocknen und Curing umso genauer sein, sonst wirds Mist.
…ich sag immer so; muss man geschmacklich curen, hat man zum Schluss ein bisschen verkackt ![]()
Wobei bei einer Temperatur von 15-18 Grad und nen Sweet Spot von 0,58 - 0,62 in 10 - 14 Tagen viel gerettet werden kann…da spielt aber auch die Flüchtigkeit von Terpenen ne Rolle, da kann die Qualität extrem leiden. Steht und fällt mit der vorhandenen Restfeuchte im Bud…
Da bin ich auch hin- und hergerissen. 60/60 (°F / % RLF) scheint so ziemlich der Standard bei den nordamerikanischen Produzenten zu sein, wobei ich da auch schon gegenteiliges gelesen habe, dass der Faktor Zeit beim Verlust von Terpenen wohl eine deutlich größere Rolle spielen soll als die Temperatur. Alles sehr viel Thermodynamik, aber bis auf einen halb-wissenschaftlichen Blogartikel hab ich dazu noch nichts Belastbares gefunden.
…wenn Terpene sich verflüchtigen sind sie weg! Da gibt es auch noch Klassifizierungen…so Richtung schnell verflüchtigt, Monoterpene usw. Du kannst da nur hoffen, dass genug Restfeuchte (geschützte Terpene) vorhanden sind und die wieder beim curen nach oben geholt werden und wieder ein typischer Geruch des Strains durchbricht. Limonen z.B. sind recht flüchtig, wenn man bei der Hitzewelle ernten musste und der Quatsch dann quasi geruchlos ins Glas kam, kühl und ohne große Schwankungen mit Restfeuchte curen konnte (Glas nicht/kaum lüften) und beim öffnen man ein Zitrusaroma wahrnimmt…ist man mit nem blauen Auge davongekommen und hat immer noch ein qualitativ gutes Gras mit minimalen Verlust
THC ist das egal, das findet Wärme und Sauerstoff kacke
Kann dir nur ein white paper anbieten
Jap bestätige ich so, SourDiesel in der letzten Juni hitze geerntet und trotz drybags und im keller trocken war es sau schnell runter getrocknet. Gerade so gecheckt und noch mit genug rest feuchte in die gläser gepackt und so wurde aus von ausen hui innen pfui von ausen heu aber innen moi!
Sobald ich die buds aufbreche hab ich nen smell der für die katastrophalen Bedingungen echt Glück ist,lange nicht das was ich von ner guten SourDiesel kenne aber auch noch weit weg von heu. Und wie du schon gesagt hast es scheppert bös,am kick alleine würde man selbst bei heu taste nichts zu meckern haben. Da hatt das leiden ja schon vor der ernte begonnen mit 2 wochen bei 29/31°C ind 60/65% rlf war sas schon alles andere als nice von der schimmel gefahr mal abgesehen eigentlich hab ich doppelt schwein.
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Mal noch ne kleine Amateur Frage zwischen durch weil es ja genannt wurde ![]()
Es wird ja penibel darauf geachtet, ideale Werte anzustreben, um möglichen Terpenenverlust vorzubeugen.
Aber sagen wir mal: alles ist schiefgelaufen, man raucht es aber die Wirkung ist trotzdem voll da ![]()
Bzw wie viel Prozentual „besser“ wäre jetzt ein gleicher Bud aus der gleichen Pflanze einmal unter Laborbedingungen gecured, und einmal Trocknung verhauen? Sind das noch so die letzten 10% was man aus dem Weed rausholen kann?
Kräutergarten muss sein, wir sind ja keine touris ![]()
Habe heute Vormittag meine bowl umgestellt und festgestellt das noch gut zwei Hände voll klebriger „Abfall“ für die Harzproduktion seit dem Frühling darinn vor sich hin lungert
hab dann etwas in meinen Bong gestopft und bin völlig breit heute Mittag erst wieder auf dem teppich sanft gelandet ![]()
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Eine feste Prozentzahl kann man da kaum nennen. Bei der reinen Wirkung kann eine verhauene Trocknung tatsächlich weniger ausmachen, als man denkt. Bei Aroma, Geschmack, Dampfqualität und Gesamtwirkung kann der Verlust aber deutlich größer sein als nur 10 %.
Wenn es nach einer schlechten Trocknung noch ordentlich wirkt, heißt im Grunde nur, dass noch genug Cannabinoide vorhanden sind. Eine gute Trocknung und Reifung entscheidet aber darüber, ob daraus wirklich hochwertiges Gras wird oder nur noch wirksames Heu.
Meine Erfahrung ist, dass das Gras mit der Zeit bei richtiger Lagerung seinen Geruch verbessert.
Einfach paar Wochen stehen lassen, das gibt sich mit der Zeit.
Deswegen ist anfangs auch das lüften der Gläser wichtig.
Gerade am Anfang ist auch nach dem trocknen noch restfeuchtigkeit vorhanden, riecht dann bisschen komisch.
Beim rauchen merkt man aber keinen Unterschied, schmeckt und riecht wie weed.
Also nach den bisherigen Trocknungen bin ich der meinung das kühle temps,dunkel und das richtige absaugen während der trocknung am wichtigsten sind. Um so wärmer und trockener die Luft während der trocknung war um so bescheidener das Ergebnis. Die schlechteste ernte die ich je hatte war jetzt vor paar wochen. Nur 1 von 4 plants die halbwegs taste hatt der rest ist absolut juchte und hecke auch wenn sie ballert… 16/18°C,5-10 tage trocknen,nur abluft wenn rlf über 65% und anschließend curen,so hatte ich bomben Ergebnisse. Außerdem ist mir aufgefallen das manche dazu neigen ihre indoor plants in den letzten 2 wochen zu trocken laufen zu lassen. Das ist dann auch nicht förderlich was taste und smell betrifft.
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