Growing jealousy - BT80 - Ernte đŸ«ŁđŸ˜…

Heute gab es die gleiche NÀhrlösung wie zum ersten Mal, nur angepasst :tanabata_tree:

HESI

Wurzelkomplex +0.5 ml/ L
Powerzyme 1 ml/ L

Hab ich zuviel Druck auf den pflanzen?
Findet ihr die Nodien auch zu dicht aneinander :person_shrugging:



4 „GefĂ€llt mir“

zu kleine Internodien gibt es nicht.

1 „GefĂ€llt mir“

Zu Dichte nodien bedeuten dann einfach nur eine höhere Empfindlichkeit bei zu hoher rlf (aha Effekt )
Da muss ich dann wohl etwas mehr Luft lassen. Damit die weiter auseinander sind :face_with_peeking_eye:
Habe in meiner derzeitigen Location eine hohe rlf in der zuluft
 Da lÀuft dann wieder der 720watt entfeuchter um das auszugleichen :exploding_head::rofl:

Das spargeln kann ich beim umtopfen beheben. Einfach etwas tiefer Eintopfen :+1:

2 „GefĂ€llt mir“

:seedling: Umtopfen abgeschlossen – Jealousy (Barney’s Farm) in 11L Light·Mix :tanabata_tree:

Heute stand das große Umtopfen an:
Meine sechs Jealousy (Barney’s Farm) sind aus ihren 1,1 L-Vorgrösstöpfen direkt in 11 L eckige Endtöpfe gezogen.
Substrat: Biobizz Light·Mix

Vor dem Einsetzen habe ich das neue Substrat gleichmĂ€ĂŸig angefeuchtet – nicht triefend nass, sondern nur aktiviert.
Hier die NÀhrlösung, abgestimmt auf den Umzug:

:droplet: Anfeuchtungslösung (pro Liter Wasser)

Hesi TNT Complex: 1 ml

Canna CalMag Agent: 0,5 ml

Hesi Wurzelkomplex: 1 ml

Hesi PowerZyme: 2 ml

Hesi SuperVit: 1 Tropfen / 4 L

Messwerte:

EC: 876 ”S/cm

pH: 6,2 (nach Anpassung von 7,5)

Wassertemperatur: 24,3 °C

Gesamtmenge: 8,5 L fĂŒr 6 Töpfe (ca. 1,4 L pro Topf ≙ 12–13 % Volumen)

Die Erde ist dadurch gleichmĂ€ĂŸig feucht, locker und atmungsaktiv – ideal, um das Bodenleben zu aktivieren und die Wurzelspitzen sofort wieder in Wachstum zu bringen.


:potted_plant: Wurzelstatus beim Umtopfen

Alle sechs Pflanzen zeigten ein dichtes, gesundes Wurzelnetz – weiß, fein verzweigt, keine Verdichtung oder WurzelfĂ€ule.
Perfekter Zeitpunkt: die Wurzeln haben den alten Topf gut durchzogen, aber noch nicht um den Ballen kreisend verdichtet.

:camera_with_flash: Wurzelbilder
Die Töpfe zeigen schön den Zustand – krĂ€ftige, vitale Struktur mit frischen Spitzen und mykorrhizaĂ€hnlichem Glanz. Genau so soll’s aussehen beim Umzug!


:sun_with_face: Klima & Licht nach dem Umtopfen

Licht: Phlizon FD6000 @ 230 Watt Leistung, 63 cm Abstand

PPFD: ~400 ”mol/mÂČ/s

Lichtzyklus: 18/6

Temperatur: 25–26 °C (Tag), 21–22 °C (Nacht)

RLF: 70–75 % (Tag), bis 80 % (Nacht)

Umluft aktuell sanft, keine direkte Brise auf die Pflanzen. Ziel: hohe Luftfeuchte & milde Verdunstung, um die Wurzelbildung anzuregen.


:gear: Fazit & Ausblick

Kein Stress sichtbar – BlĂ€tter leicht geöffnet, Pflanzen stehen stabil.
Jetzt heißt es: erstmal nichts mehr tun, bis die Töpfe merklich leichter sind.
Die Wurzeln sollen sich nun tief und breit in den Light·Mix ausbreiten.

:right_arrow: NĂ€chste NĂ€hrlösung gibt’s erst, wenn die Erde deutlich trockener ist (ca. 5–7 Tage).
Dann gibt’s die erste „echte“ Wachstums-Gießung mit EC ~ 850–900 / pH 6,3.


8 „GefĂ€llt mir“

:herb: Jealousy (Barney’s Farm) – VT19 | Struktur & Lichtupdate

Nach nun 19 Tagen Vegetation zeigen sich die Jealousy-Damen vital, kompakt und homogen im Wuchs. Das Setup ist vollstĂ€ndig stabil: Klima, LuftfĂŒhrung und Substratfeuchte liegen im optimalen Bereich.

Heute erfolgte eine moderate Anpassung der LichtintensitÀt:

PPFD: 500 ”mol/mÂČ/s

Leistung: 256 W

Abstand: ca. 60 cm

Messzeitpunkt: kurz vor Licht-Aus (zukĂŒnftig geplant zum Lichtstart fĂŒr physiologisch gleichmĂ€ĂŸige Anpassung).

Ziel ist eine kontrollierte Steigerung der Photonenflussdichte bis auf ~600 ”mol/mÂČ/s in den nĂ€chsten Tagen, um den Übergang zur Endvegetation vorzubereiten und den internodalen Abstand kompakt zu halten.

Die Pflanzen reagieren aktuell ohne Stresssymptome – BlĂ€tter stehen krĂ€ftig, FĂ€rbung sattgrĂŒn, keine Anzeichen von Überlastung oder Lichtstress.
Die Kombination aus HESI TNT Complex, Wurzelkomplex, PowerZyme und CalMag-UnterstĂŒtzung sorgt sichtbar fĂŒr VitalitĂ€t und krĂ€ftige Blattstrukturen.


:camera_with_flash: Bilddokumentation


Technische Daten:

VT: 19 (Start 18.10.2025)

Medium: Biobizz Lightmix

TopfgrĂ¶ĂŸe: 11 L

Lampe: Phlizon FD6000

EC: 932 ”S/cm

pH: 6,3

Temp: 20,8 °C

Luftfeuchte: stabil 60 %


:light_bulb: NĂ€chster Schritt:
Geplante schrittweise PPFD-Erhöhung auf 600 ”mol/mÂČ/s bis VT25, Beobachtung der Kronentemperatur und Blattreaktionen, ggf. leichtes LST zur Kronenverbreiterung.

:victory_hand:

7 „GefĂ€llt mir“

:droplet: Erste Wachstums-Gießung nach dem Umtopfen – Jealousy (Barney’s Farm)

Nach dem erfolgreichen Umzug in die 11-L-Töpfe war es heute Zeit fĂŒr die erste richtige NĂ€hrstoffgabe.
Die MĂ€dels stehen jetzt stabil mit fĂŒnf Nodien im Zelt und zeigen vitales, aufrechtes Wachstum – perfekte Basis, um den Stoffwechsel wieder voll hochzufahren. :herb:



:test_tube: NÀhrlösung (pro Liter Wasser)

Hesi TNT Complex: 2,5 ml

Canna CalMag Agent: 0,5 ml

Canna Mono Magnesium: 0,4

HESI WurzelKomplex: 1 ml

Hesi PowerZyme: 2 ml

Hesi SuperVit: 1 Tropfen / 4 L

Leitungswasser:
Ca 90,5 mg/l · Mg 10,4 mg/l · K 2,79 mg/l · EC 560 ”S/cm

Endwerte der Lösung:

EC: 1051 ”S/cm

pH: 6,4 (nach Anpassung von 7,5)

Temp: 22 °C


:bar_chart: NĂ€hrstoffbilanz laut Bergrow-Rechner

Element mg/l Bewertung

N 115 leicht moderat – ideal nach Umtopfen
P 31,4 optimal
K 83,4 im grĂŒnen Bereich
Ca 121,4 sehr gut
Mg 45,0 top
S 30,7 leicht unter, unkritisch

:small_blue_diamond: Ca:Mg ≈ 2,7 : 1 → stabil
:small_blue_diamond: N:K ≈ 1,6 : 1 → kompaktes, stressfreies Wachstum


:sun_with_face: Klima & Licht

Licht: Phlizon FD6000 @ 230 W · PPFD ≈ 500 ”mol/mÂČ/s

Abstand: ca. 63 cm

Temp: 25–26 °C (Tag), 21–22 °C (Nacht)

RLF: 70–75 % (Tag), bis 80 % (Nacht)

Umluft lĂ€uft sanft, keine direkte Brise auf die Pflanzen – Fokus auf Wurzelaufbau, nicht auf Verdunstungsstress.


:gear: Gießung

Gesamtmenge: 3 L pro Topf (≈ 30 % Volumen).
Ziel: Substrat gleichmĂ€ĂŸig durchfeuchten, ohne StaunĂ€sse.


:white_check_mark: Fazit

Die Pflanzen haben das Umtopfen hervorragend verkraftet – keine HĂ€nger, BlĂ€tter leicht geöffnet, satte Farbe.
Diese Mischung liefert genau die richtige Basis, um das Wurzelsystem jetzt in den Light·Mix hinauszutreiben und ein gesundes Stickstoff-Kali-Gleichgewicht zu halten.

:backhand_index_pointing_right: NĂ€chste Gießung folgt erst, wenn die Töpfe merklich leichter sind (voraussichtlich in 5–6 Tagen).
Dann geht’s in die erste „volle Vegetationsmischung“ mit leicht gesteigertem EC (~1150 ”S/cm) und weiterem Licht-Boost.

6 „GefĂ€llt mir“

Eben wurden zwei BlĂ€tter pro pflanze entfernt als das Licht aus ging. Habe an verschiedenen Höhen jeweils entfernt und werde die Entwicklung beobachten. Vielleicht kann ich daraus ableiten was besser ist fĂŒr zukĂŒnftige schnitte :person_shrugging:


7 „GefĂ€llt mir“

Topping abgeschlossen

Heute wurden alle Jealousy auf die 6. Nodienhöhe getoppt. Ziel: gleichmĂ€ĂŸige Struktur und zwei starke Haupttriebe pro Pflanze. Direkt danach wurde das Licht leicht gedimmt – aktuell 207 W Leistung, PPFD 370–430 ”mol/mÂČ/s bei 58 cm Abstand.
So können sich die Pflanzen ohne Stress neu ausrichten, bevor in ein paar Tagen die selektive Entlaubung folgt.

7 „GefĂ€llt mir“

BlÀtterprobleme. Immer so leicht. Mal gucken warum


2 „GefĂ€llt mir“

:herb: Jealousy Grow – Gießung VT23 (Post-Topping-Mix)

Nach dem Topping und kurzer Regeneration stand heute die erste volle NĂ€hrstoffgabe an.
Ziel: krÀftiger Neuaustrieb, stabile Struktur und ein ausgewogenes VerhÀltnis zwischen Stickstoff, Calcium und Magnesium.




:droplet: NÀhrlösung laut Bergrow 2.9 (2025-11-11)

DĂŒnger Dosierung Funktion
Hesi TNT Complex 2,8 ml/l Hauptstickstoffquelle
Canna CalMag Agent 0,8 ml/l Ca/Puffer, Grundversorgung
Canna Mono Magnesium 0,5 ml/l Mg-Stabilisierung, Chlorophyllbildung
Hesi Wurzelkomplex 1 ml/l Regeneration nach Topping
Hesi SuperVit 1 Tropfen / 4 l Enzym- & Vitaminaktivierung
HESIPowerZyme 2 ml/ L Bodenleben

:alembic: Analyse laut Bergrow

Element mg/l Bewertung
N 147 :green_circle: optimal
P 29 :green_circle: im Zielbereich
K 78 :green_circle: stabil
Ca 140 :green_circle: krÀftige ZellwÀnde
Mg 55 :green_circle: optimale Chlorophyllproduktion
S 38 :white_circle: leicht unter Soll, unkritisch

:gear: Messwerte

pH: 6,4 (nach Anpassung)

Wassertemperatur: 19 °C

EC: 1,307 mS/cm)


:seedling: Bewertung

Die Mischung liegt chemisch nahezu perfekt:

Ca : Mg ≈ 2,5 : 1 – exzellente Ionenbalance.

N leicht erhöht fĂŒr frische Blattbildung nach dem Topping.

Keine Gefahr von ÜbergrĂŒnung oder Salzstress.

Die Pflanzen sollten in den nÀchsten 48 h sattere Farbe zeigen und kompakt weiterwachsen.
In 4–5 Tagen folgt die nĂ€chste Gießung, dann erneute Bewertung der FarbintensitĂ€t.
Falls das NeugrĂŒn noch zu hell bleibt, wird TNT auf 3,0 ml/l angehoben.


Fazit:
Eine technisch saubere, perfekt ausbalancierte Mischung –
optimiert fĂŒr Regeneration und kraftvolles vegetatives Wachstum der Jealousy-Pflanzen. :herb:

5 „GefĂ€llt mir“

GrĂŒs dich

Erstmal Vorweg sehr schöne Pflanze hast du da.
Und zweitens hÀtte ich mal eine Frage zum Calmag Agent den du nutz.

Ich hab auch noch einiges davon hier und jedes Mal lese ich das ich dafĂŒr den EC anpassen muss um den zu nutzen.
Ich dĂŒnge mit Hesi volle Palette und wollte den calmag Agent ausprobieren kann ich den auch so dosieren ohne den EC zu messen ?

MfG

1 „GefĂ€llt mir“

Hi,

Ich habe genauso angefangen :grin: erst mit dem biobizz CalMag, fand ich aber ewig ne Sauerei mit der BrĂŒhe, dann mit dem CalMag Agent.

Das mit der Anpassung wusste ich nicht. Ich nutzte es erst so wie es auch in fumis CalMag Rechner angezeigt wird. Da steht nix von EC Anpassung und das Produkt selber sagt auch nix dazu, so glaube ich.

Da ich aber umgestiegen bin auf Bergrow’s DĂŒngerechner gucke ich selber nach den gesamten werten im VerhĂ€ltnis zueinander.

Bisher hatte ich nie Probleme. Im jetzigen grow zeigen mir die Pflanzen eine geringe Unterversorgung

Dann weis ich ja Bescheid.

Dann hab ich mich verlesen mit der Anpassung vom EC Wert.

Tja Hazie, mal ein weniger rauchen wĂŒrde ich sagen.

Aber dafĂŒr ist ja das Forum da, das ein breiter Bekloppter Weed Liebhaber aufgeklĂ€rt wird.
Beziehungsweise geholfen wird :joy::joy:

1 „GefĂ€llt mir“

Ich wollte damit eigentlich sagen das ich keine Ahnung habe bis auf die beschriebenen Handlungen die ich ausfĂŒhre.

Habe bisschen nachgelesen und außer das CalMag Agent den EC etwas erhöht habe ich jetzt nix weiter gefunden :person_shrugging:

Gerne nochmal die Experten deswegen fragen und nicht auf meine Aussage hin ausruhen :wink:

1 „GefĂ€llt mir“

VT27

Jealousy Grow – Optimierung der Lampeneinstellung nach dem Topping

Ich möchte kurz dokumentieren, wie ich die Beleuchtung meiner Jealousy-Pflanzen nach dem Topping korrekt eingestellt habe. Vielleicht hilft es jemandem, der vor der gleichen Fragestellung steht.

Ausgangslage:
– Phlizon FD6000
– Abstand zur Pflanzenspitze: ca. 60 cm
– Pflanzen am 11. November auf die 6. Nodienhöhe getoppt
– Drei Tage spĂ€ter stand die Frage im Raum, wie viel Licht sinnvoll ist
– Ich hatte die Lampe zunĂ€chst auf 400 W laufen

Der Wert war jedoch zu hoch fĂŒr frisch getoppte Pflanzen, da diese Phase noch als „Regeneration“ gilt: Die Auxinverteilung wird neu organisiert, Seitentriebe beginnen erst, aktiv zu ĂŒbernehmen, und zu hohe Photonenflussdichten fĂŒhren in diesen Tagen schnell zu Blattrollung, internem Stress und unnötiger Energieverschwendung.

Korrektur der Einstellung:
Mit UnterstĂŒtzung von ChatGPT, das mir bei der EinschĂ€tzung der physiologischen Belastungsgrenzen geholfen hat, habe ich die Leistung anschließend prĂ€zise angepasst.

Neue Einstellung:
– 344 W
– gemessene PPFD: 550–640 ”mol/mÂČ/s
– Abstand unverĂ€ndert bei ca. 60 cm

BegrĂŒndung:
Dieser Bereich ist fĂŒr die ersten 72–120 Stunden nach einem Topping deutlich sinnvoller. Die Pflanzen können die Energie vollstĂ€ndig nutzen, ohne in eine Stressantwort zu kippen. Der Neuaustrieb zeigt das sehr klar:
– gleichmĂ€ĂŸiges, sattes GrĂŒn
– keine negative Blattstellung
– kompakter Wuchs
– keine erhöhte Transpirationsreaktion

Weiteres Vorgehen:
– Bis Tag 5–6 nach dem Topping: Werte beibehalten
– Danach, abhĂ€ngig von Blattstellung und Wuchsrate, langsame Erhöhung in Richtung 650–750 PPFD
– Zielbereich vor der Umstellung auf die BlĂŒte spĂ€ter: 800–950 PPFD, stufenweise erreicht


Vielleicht ist diese Herangehensweise fĂŒr andere hilfreich, die ihre Lichtsteuerung nach Schnittmaßnahmen optimieren wollen.

8 „GefĂ€llt mir“
4 „GefĂ€llt mir“

VT29 – Topping-Phase abgeschlossen / Erste Entlaubung

Heute erfolgte die erste selektive Entlaubung nach dem Topping vom 11.11.
Entfernt wurden ausschließlich großflĂ€chige FĂ€cherblĂ€tter, die den neu gebildeten Haupttrieben Licht weggenommen haben. Ziel war die Freilegung der zukĂŒnftigen Spitzen, bessere DurchlĂŒftung und eine gleichmĂ€ĂŸige Ausleuchtung ĂŒber alle Pflanzen.

Keine Stressreaktionen, keine HÀngersymptome. Wachstum lÀuft stabil weiter.


Hinweis zur Pflanze in der Mitte

In der Mitte steht kein Jealousy-Exemplar, sondern ein eigener Kreuzungssamen aus dem letzten Run (Dankberry × Chimera Cut). Wird testweise mitgefĂŒhrt, um den PhĂ€notyp und die Performance im Vergleich zu den Jealousy-Pflanzen einzuordnen.

4 „GefĂ€llt mir“

Das bringt eine nicht außer acht zulassende Menge an Phosphor mit sich. Habe ich bisher nicht bedacht. Bei meinem Setup nicht anwendbar. Brauche entweder einen anderen Ph downer, oder Mono Stickstoff in meinem Fall. Trace Mix ist im Grundwasser ziemlich vorhanden. Habe heute anders gegossen. Werte kommen nachher :victory_hand:

Edit

**:blue_book: Update – 17. November 2025

Notfall-NĂ€hrstoffkorrektur nach P-Überversorgung**

Heute gab es eine ungeplante, aber saubere Korrekturmaßnahme in meinem Jealousy-Grow. Hintergrund war ein pH-Senker auf Basis von 59 % H₃PO₄, der bei allen Mischungen zu einer deutlich erhöhten Phosphoraufnahme gefĂŒhrt hatte. Der Wert hĂ€tte langfristig zu Mg-Blockaden, schwĂ€cherem Ca-Transport und Fe/Zn-VerdrĂ€ngung fĂŒhren können.

Statt auf Risiko zu gehen, habe ich eine kontrollierte Gegen­balance durchgefĂŒhrt, die ausschließlich auf Antagonisten von Phosphor setzt.


:bullseye: Ziel der Maßnahme

P-Dominanz entschÀrfen

Mg-Blockaden verhindern

Ca-VerfĂŒgbarkeit stabilisieren

K-VerhÀltnis optimieren ohne neue Blockaden zu erzeugen

Pflanzen ohne Stress bis zum nĂ€chsten Gießen fĂŒhren


:test_tube: Eingesetzte Notfall-NÀhrlösung (je Liter Wasser)

Komponente Zugabe pro Liter

Canna CalMag Agent 0,5 ml
Canna Mono Magnesium 0,7 ml
Canna Mono Kalium 0,25 ml
Hesi BlĂŒte Complex 1,5 ml (gedeckelt!)
pH-Senker (H₃PO₄) minimal, nur zur pH-Korrektur auf 6,4

BegrĂŒndung:

Mg wurde bewusst hoch gefahren, um die P-bedingte Mg-Blockade direkt auszubalancieren.

Ca wurde moderat ergĂ€nzt, da Ca durch P teilweise gebunden wird, aber zu viel Ca wiederum K blockieren wĂŒrde.

K kam nur leicht dazu, da ein moderates K-Plus P stabilisiert, ohne Mg/Ca zu verdrÀngen.

Der Hesi BlĂŒte Complex wurde bewusst limitiert, da er zusĂ€tzliche P-Last bringt.


:magnifying_glass_tilted_left: Erwartete Wirkung

Mg- und Ca-VerfĂŒgbarkeit bleibt trotz P-Überschuss stabil.

P wird durch höhere K/Mg/Ca-VerfĂŒgung physiologisch abgefedert.

Keine Übertreibung der EC-Werte, keine Salzspitze.

Pflanzen bleiben vollstĂ€ndig auf Kurs fĂŒr maximale Harzproduktion, keine Verzögerung durch Stress.


:pushpin: Aktueller Stand

Die Lösung wurde heute ausgebracht.
Die Pflanzen zeigen:

kein Blattstress

keine Chlorosen

keine ÜberwĂ€sserung

normales Wachstumstempo

Damit gilt die NĂ€hrstoffbalance fĂŒr diese BewĂ€sserung als stabilisiert.
Irgendwann wird ein neuer pH-Senker ohne Phosphorbasis eingesetzt, um das Problem dauerhaft zu vermeiden.

Update aus dem Zelt – TrauermĂŒcken? Nicht mit mir.

Heute stand ein grĂ¶ĂŸerer Eingriff an, denn im Zelt zeigten sich die ersten Hinweise auf TrauermĂŒcken. Nichts Dramatisches, aber genug, um sofort durchzugreifen – bevor sie ĂŒberhaupt eine Chance bekommen, sich auszubreiten.
Also: Komplettpaket. Ohne Kompromisse.



:herb: Neem-Flush – direkt an die Wurzeln

Ich habe 3,5 L Wasser mit 10 ml Neemöl angerĂŒhrt und jeder Pflanze 0,5 L davon gegeben.
Die Lösung ist stark genug, um Larven direkt im Boden auszuschalten, aber mild genug, um die Pflanzen nicht zu stressen.

Die Reaktion bleibt noch abzuwarten und zu beobachten.


:rock: Quarzsand-Panzer – 2–4 cm dick

Danach wurden alle Töpfe mit einer Quarzsandschicht (0,7–1,2 mm Körnung) abgeschlossen.
Das Zeug ist wie ein TĂŒrsteher vor dem Club:
Niemand kommt rein, niemand kommt raus.

TrauermĂŒcken können nicht mehr ablegen, Larven kommen nicht mehr hoch.
Sauber, dauerhaft, effektiv.


:yellow_square: 10 Gelbtafeln – Rundumschutz

Damit auch die fliegende Fraktion keine Chance bekommt, hÀngen jetzt 10 Gelbtafeln im Zelt.
Erster Fang kam schon innerhalb von Minuten.

:alembic: pH-Optimierung lÀuft

Außerdem habe ich Canna pH-Down (3 % HNO₃) bestellt.
Damit wird die pH-FĂŒhrung kĂŒnftig noch prĂ€ziser und sauberer – besonders wichtig im Lightmix mit mineralischer ErnĂ€hrung.


:pushpin: Fazit & Stimmung im Zelt

Alles wirkt aufgerĂ€umt, sauber, geschĂŒtzt.
Die Pflanzen sehen absolut unbeeindruckt aus – krĂ€ftig und stabil. Guckt man auch die zwei guten an :rofl:
Eine hat nen Bonsai-Wuchs und zwei weitere sehen aus wie die bösen Stiefschwestern von Aschenputtel. Und die letztere weiß nicht so genau wohin mit sich,Bonsai oder normal. Sehr unentschlossen. MĂŒsste ich ne Mutti wĂ€hlen,gĂ€be es schon zwei Favoriten.
Genau so soll’s nicht sein.

Die nÀchsten Tage wird der Befall komplett einbrechen, und ab dann ist das Kapitel erst einmal erledigt. So der Plan.

Man muss echt Chatgpt sein um so positive und ĂŒberzeugt von sich zu sein :victory_hand:

2 „GefĂ€llt mir“

Die Kunst der Transition – warum gezielte ÜbergĂ€nge entscheidend sind

Im Grow erlebt man zwei Arten von VerÀnderungen:
Die sichtbaren – wie Topping, Entlaubung, Stretch.
Und die unsichtbaren – wie Ionenaustausch, NĂ€hrstoffverfĂŒgbarkeit und Wurzelchemie.

Gerade die unsichtbaren ÜbergĂ€nge entscheiden darĂŒber, ob die Pflanzen sauber durchstarten oder erst einmal ins Straucheln geraten. Die wichtigste Erkenntnis dabei: Ein erfolgreicher Veg->BlĂŒte-Wechsel entsteht nicht durch einen abrupten DĂŒngerwechsel, sondern durch eine fein abgestimmte „Transition“.


Warum ein direkter Switch problematisch ist

Viele DĂŒngerhersteller suggerieren:
„Veg fertig? → BlĂŒtekomplex rein und los.“

In der Praxis funktioniert das selten sauber.
Der Grund ist chemisch und physiologisch:

Organisch zu mineralisch = abrupter Sprung in EC, Salzlast und VerfĂŒgbarkeit

Signifikant anderes NPK-Profil → plötzliche Ionenverschiebung

Zellen brauchen 2–5 Tage, um sich an neue N-Formen anzupassen (Nitrat-Gradienten)

Wurzeln reagieren empfindlich, wenn die Ionendichte zu schnell ansteigt

Das Ergebnis kennt jeder:
Leichtes Krallen, dunkle BlĂ€tter, Tippburn – und spĂ€ter suboptimale BlĂŒtenausbildung.


Transition bedeutet: kontrolliertes FĂŒhren statt blindes Wechseln

Der SchlĂŒssel ist, die Pflanze nicht zu ĂŒberfahren, sondern mitzunehmen.

Eine saubere Transition umfasst:

:check_mark: Langsamer EC-Anstieg

Von z. B. 900 → 1100 → 1300 ”S/cm ĂŒber 2–3 Gießungen.

:check_mark: Wechsel von organischem auf mineralisches N schrittweise

Die Pflanze lĂ€uft mit TNT anders als mit BlĂŒtekomplex.
Die Umstellung erfolgt ĂŒber Zwischenstufen, nicht ĂŒber einen harten Cut.

:check_mark: Stabilisierung des Ca/Mg-VerhÀltnisses vorher

Ein zu frĂŒher P/K-Push blockiert N-Aufnahme.
Deshalb erst das Fundament setzen – dann die BlĂŒtechemie.

:check_mark: Anpassung an LichtintensitÀt und Stoffwechsel

Mit 700–800 PPFD steigt die N-Nachfrage.
Der DĂŒngerwechsel muss daran gekoppelt sein.

:check_mark: Feinjustierung statt Überkorrektur

BlĂŒtekomplex, Monos, CalMag – alles muss sich ineinander verzahnen, nicht gegenseitig aushebeln.


Die praktische Konsequenz

Statt „Veg-DĂŒnger aus, BlĂŒte-DĂŒnger rein“ lautet der professionelle Ansatz:

„Transition in 3 Stufen“

  1. EinfĂŒhrung
    Niedrige Dosierung des neuen DĂŒngers, organischer Rest lĂ€uft aus.

  2. Konsolidierung
    Normaldosierung, Ionenspiegel kommen in Gleichgewicht.

  3. Finale Transition
    Voller BlĂŒtekomplex + prĂ€zise P/K/Mg-Steuerung.

Das Ergebnis:
Stabile Pflanzen, sauberer Stretch, krÀftige Internodien, keine Verbrennungen, keine N-Blockaden.


Fazit

Eine gelungene Transition ist kein unnötiger Aufwand, sondern ein QualitÀtsmerkmal.
Grower, die die ÜbergĂ€nge fĂŒhren statt reagieren, erhalten:

stÀrkere Pflanzen

sauberere Wurzeln

stabilere BlĂŒtebildung

höhere Potenz

bessere TerpenintensitÀt

Wer versteht, dass die BlĂŒte nicht mit dem ersten 12/12 beginnt, sondern mit einer prĂ€zise gesteuerten chemischen Übergangsphase, wird langfristig immer bessere Ergebnisse sehen.

1 „GefĂ€llt mir“