Growreport Original Sensible Seeds Tiramisu

Tag 57

Liebe Mitgrowerinnen und Mitgrower,

Leonie ist heute 57 Tage alt und blüht mit voller Kraft. Es dauert noch, bis die Blüten reif sind, aber es eilt ja nicht (habe immer noch etliche Zauberkekse im Tiefkühlfach).

Die Blüten haben heute einen Diskothek besucht (nicht worwörtlich, selbst ich bin nicht so bekifft … die Bilder verraten Euch alles):







Übersetzung: Die Dame hat sich unerwartet schnell vom Beschneiden erholt und jetzt liegt sie knapp unter der Lampe. Vielleicht wächst sie auch nicht weiter. Habe schon alle möglichen Zweige heruntergebunden.

Temperatur und RLF sind zurzeit absolut in Ordnung. In den nächsten Tagen soll wieder höllisch heiß werden, das wird sich also ändern.

Der Energieverbrauch liegt zurzeit bei 132,1 Kilowattstunden. Jetzt ist der Abluft des Speisekammers, in dem der Zelt steht, auch an einem Zeitschalter angeschlossen und so regelmäßig durchgelüftet. Das steigert den Verbrauch etwas.

Fortsetzung folg.

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Tag 64

Liebe Mitgrowerinnen und Mitgrower,

Leonie arbeitet fleißig daran, ansehnliche Buds zu entwickeln. Die duften schon jetzt und sind bereits klebrig.






Interessanter Weise hat sie ihre gößeren Blätter unten, wohin es kaum Licht kommt, abgeworfen und lässt neue, kleinere an deren Stelle wachsen. Ich schätze, das ist eine Art von Selbstentlaubung.

Das ist mir nur recht. Mehr Licht gibt es nicht und Leonie kann so mehr Energie in die Buds stecken.

Nächste Woche werde ich auch den USB-Mikroskopen einsetzen.

Der Abluftventilator in der Speisekammer zeigt Wirkung. Draußen haben wir zurzeit weit über 30 Grad, aber im Zelt herrschen (vergleichsweise) angenehme 27 Grad. Der RLF-Wert ist etwas hoch zurzeit, denn die Dame wurde gestern gegossen.

Bisher hat Leonie 143,3 Kilowattstunden verbraucht.

Fortsetzung folgt.

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Tag 69 (ja, ich weiß, witzige Zahl)

Liebe Mitgrowerinnen und Mitgrower,

da ich heute unerwarteter Weise Zeit habe, habe ich den USB-Mikroskopen ausgepackt und Leonie buchstäblich unter die Lupe genommen.

Es sieht so aus, als wäre Leonie wesentlich weiter, als ich dachte. Es gibt milchige Trichome (nicht alle sind so) und sogar einen braunen:






Die eher schlechte Qualität der Bilder ist darauf zurückzuführen, dass mein USB-Mikroskop nicht von der besten Sorte ist (dafür aber bezahlbar) und ich keine dritte Hand habe (Bedienung und Schaftstellung sind etwas kompliziert und um damit ein Foto zu machen, muss ich in der Kamera-App auf dem Laptop clicken).

Die Zuckerblätter der Buds leuchten im Blitzlicht(gewitter). Alles sieht vielversprechend aus.






Was ich vermisse, sind die gelben Blütenstempel und ein herbstlicher(er) Eindruck des Gesamtbildes:

Ich werde im entsprechenden Thread die Meinung der Allgemeinheit über das geplante Erntedatum von 05.08 (in 16 Tagen) einfordern.

Ab der nächsten Folge gibt es nur noch mikroskopische Bilder, es sei denn, Leonie verändert ihr Aussehen drastisch.

Fortsetzung folgt.

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Tag 71

Liebe Mitgrowerinnen und Mitgrower,

nach einer eingehenden Untersuchung von Leonie habe ich festgestellt, dass es die weißen Trichome (zumindest ihre Mehrzahl) war eine Art von optischer Täuschung.

Die Antwort in der entsprechenden Thread (Ernten oder Warten) sah etwas erschreckend aus:

Das stellt meine Pläne, am 05.09 Leonie zu ernten, deutlich infrage.

Deswegen sind vorerst alle Erntepläne suspendiert. Die Häärchen sind nicht braun (sie sind nicht einmal Gelb) und die Trichome müssen noch reifen. Leonie wird geenrntet, wenn sie fertig ist (und wenn ich mich für die Ernte freimachen kann).

Reif oder nicht, sehen die Buds meiner Meinung nach gut aus:







Der Gesamteindruck von Leonie ist ebenfalls akzeptabel. Sie wird früher oder später doch reifen:

Was die Mikroskopie betrifft, da habe ich eine Möglichkeit im Internet gefunden, mein USB-Mikroskop mit meinem Handy zu verbinden. Das hat das Fotografieren (zusammen mit einer App, denn die standard Kamera-App kennt nur die eingebaute Kameras) erheblich vereinfacht.







Und das hier zeigt ein Bud, das ganz unten ausgetrieben ist und kaum Licht bekommt:

Die Temperaturen sind zurzeit angenehm erträglich, aber der RLF-Wert ist etwas höher, als es mir lieb ist. Doch es ist eben so. Habe schon mit mehrere Arten von Luftentfeuchtern experimentiert (das schließt eine Klimaanlage nicht ein) und alles hat nichts gebracht.

Und der Grow hat, denke ich, schon genug Energie verbraucht, 156,6 Kilowattstunden.

Fortsetzung folgt.

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Schöne Knospenbildung, noch bisschen Geduld und sie werden voluminös.:victory_hand:

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Tag 78

Liebe Mitgrowerinnen und Mitgrower,

Leonie hat immer mehr gelbe bis braune Stempel, ist jedoch durstig, wie eh und je. Sie trinkt ein Liter Wasser am Tag, unabhängig davon, wie warm oder kühl es ist (das wechselt sich in der letzten Zeit hin und wieder) … und ich muss meine Handycamera reinigen. Leider ist es mit einem einfachn Abwischen nicht getan.







Mikroskopisch gesehen vermehren sich die milchige Tirchome und es gibt immer mehr braune.






Zu viele braune Tichome möchte ich aber nicht unbedingt haben. Eine Ernte am nächsten Wochendende steht also im Raum, wenn das so weitergeht.

Draußen herrschen wieder Temperaturen über 30 Grad (was sich laut Experten bald ändern sollte), aber im Zelt gibt es nur 26 Grad.

Der Grow hat bisher 166,7 Kilowattstunden verbraucht. Mein Stromanbieter freut sich darüber und tat seiner Freude auf der letzten Stromrechnung kund. Ich war leider nicht in der Lage, diese Freude retlos zu teilen.

Fortsetzung folgt.

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Tag 84

Liebe Mitgrowerinnen und Mitgrower,

ich bin mir ziemlich sicher, dass ich Leonie morgen ernten werde. Neben den immer zahlreicheren braunen Trichomen spielen auch andere Umstände eine Rolle.

Die Dame ist zu groß für den Zelt. Die Spitze einiger Buds leidet offensichtlich an der Nähe zur lampe und die Zweige drücken gegen die Wände. Für den nächsten Grow werde ich einen größeren Zelt einsetzen.

Leonies meisten Blätter verwelken und fallen ab und ich habe nicht einmal die leiseste Ahnung, warum. Lichtmangel kommt eher als untergeordnete Ursache in Betracht, da die große Sonnensegel schon lange abgefallen sind. Die Dame wird nach Gewicht gegossen und wird auch gedüngt.

So endet morgen dieses Projekt.

Ich werde berichten.

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Tag 85 – Tag der Ernte

Liebe Mitgrowerinnen und Mitgrower,

Heute habe ich Leonie geerntet. Noch bevor ich zur Schere griff, habe ich natürlich einige Abschiedsbilder geschossen (makro- und mikroskopisch).

Die Buds sahen sehr kompakt aus.





Wer hoch neigt, wird tief fallen, sagt man. Das gilt umso mehr, wenn man zu hoch, in die Lampe neigt, die ständig um die 40 Grad warm ist.

Ich finde, das Gesamtbild sieht eher traurig aus:

Verwelkte, gelbe Blätter, sogar ein-zwei Buds im unteren Bereich sahen angegriffen aus.

Mikroskopisch sieht man meist milchige und braune Tichome, aber es sind einige Transparente stehengeblieben.








So etwas habe ich noch nie gesehen.

Leonie ist nun Geschichte. Während der Ernte hat sich meine Vermutung mehr oder weniger bestätigt: Die Dame war nicht ganz gesund. Was sie hatte, kann ich nicht sagen.

Aber sie duftete perfekt!

Der Nassgewicht der Buds betrug 232 Gram, was auf etwa 58 bis 60 Gram Trockengewicht schließen lässt. Ob ich das Zeug auch trocken wiegen kann, ist ungewiss.

Zurzeit wird die Ernte decarboxyliert, aber nicht im Backofen, sondern in einem Hot Plate. Das Ding steht in der Speisekammer, der zurzeit mit Ventilator und AKV-Filter ausgerüstet sind, verbunden mit einer Öffnung in der Wand zur Belüftung.

Sinn und zweck dieser Verarbeitung besteht darin, dass so wird nicht die ganze Wohnung nach Weed stinken. Legalisierung hin oder her, möchte ich micht mit jeglicher Werbung für mein Hobby zurückhalten.

Allerdings wieß ich nicht, ob das Zeug auf dieser Weise austrocknen wird. Im Backofen hat das funktioniert.

Da ich am Ende das Zeug mit Butter auskochen und daraus Zauberkekse backen möchte, ist es mehr oder weniger egal, ob alles trocken wird oder nicht.

Es ist noch eine halbe Stunde bis die Decarboxylierung fertigt ist. Dann wird alles ausgekocht und morgen in aller Frühe wird gebacken.

Fortsetzung folgt.

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Vorläufiges Endergebnis

Liebe Mitgrowerinnen und Mitgrower,

die Ernte habe ich schon gestern verarbeitet. Nach einer Stunde des Decarboxylierens habe ich das Zeug etwa 3 Stunden und 40 Minuten lang mit Wasser und Butter ausgekocht.

Den Topf habe ich gestern aben in den Kühlschrank gelegt.

Heute früh war die Fettschicht auf der Oberfläche fest. Daraus habe ich nach dem Rezept (siehe Link im vorherigen Beitrag) Plätzchen gekocht.

Es sind 115 Stück geworden. Im Laufe des Tages werde ich kosten und morgen berichten.

Ebenfalls für Morgen werde ich Euch mitteilen, was ich aus diesem Grow gelernt habe.

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Herzlichen Glückwunsch zur Ernte und sagenhaften 115 Keksen :ca_hemp_eyes:

Hoffentlich bringt Dir jeder einzelne richtig viel Spaß :ca_giggle_joint:

Refer Alice In Wonderland GIF

:rofl::wink:

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Danke!

Das kann man wohl so sagen … habe gestern einen Viertel probiert und es war schon heftig.

That’s good stuff, yo!

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Was ich aus diesem Grow gelenrt habe

Liebe Mitgrowerinnen und Mitgrower,

Gestern Abend waren die Kekse ausgekühlt und ausgehärtet. So habe ich einen Viertel davon probiert (das ist mein Standardkonsum von Keksen aus meinem vorherigen Grow).

Das war wesentlich heftiger, als ich erwartet habe und entspricht etwa einem halben Keks aus der vorherigen Charge.

So habe ich heute früh einen Kassensturz gemacht (die Kasse liegt in einem Gefrierbeutel im Tiefkühlfach und beinhaltet noch um die 28 Zauberplätzchen) und das Startdatum des nächsten Grows geschätzt.

Wenn ich davon ausgehe, dass ich die neuen Kekse in gleichen Dosierungen wie die alte Konsumiere (was wahrscheinlich nicht der Fall sein wird, denn das wäre selbst für mich etwas zu heftig), dann bin ich zurzeit bis zum 01.11.2027 versorgt. Der neue Grow startet dann 15 Wochen früher, also am 19.07.2027.

Bis dahin ist es ruhe.

Und hier sind die Lektionen aus diesem Grow:

1. 40x40 war in diesem Fall zu wenig
Leonie war gegen Ende ihres Lebens nicht besonderes glücklich, schätze ich. Die Buds erreichten die Lampe (obwohl ich sie immer wieder heruntergebunden habe) und drückten gegen die Zellwände.
Dazu kommen die Alterungserscheinungen im Material (habe davon in Rahmen meines vorherigen Grows berichtet). Dieser Zelt hat ausgedient.
50x50-Zelte scheinen irgendwie exotisch zu sein (überall gibt es 40x40 oder 60x60), so werde ich mir vor dem nächsten Grow einen 60x60-Zelt kaufen. Den möchte ich ebenfalls im Speisekammer aufstellen, was etwas Planung voraussetzt, denn ich kann die Kammer nicht mehr betreten und so nutzen, wie mit einem 40x40 Zelt.

2. Ingwer!
Ist Dir Weedgeschmack nicht fein,
Schüttle trocknen Ingwer rein!

Aus einigen nicht immer Weedbezogenen Erfahrungen weiß ich, dass Ingwer als Gewürz sehr dominant sein kann. So habe ich mich entschieden, 40 Gram Ingwerpulver in den Teig zu knallen. Dazu kamen getrocknete und geriebene Zitronenschale und Bouronvanillenpulver. Wie viel genau aus den letzten zwei im Teig landete, kann ich nicht genau sagen. Die Packungen waren schon aufgemacht und das MHD (ich formuliere das mal ganz diplomatisch) etwas überschritten.
Während des Knetens duftete das Zeug noch nach Weed, aber beim Backen verschwand der Weedgeruch nahezu vollständig und zu schmecken blieb auch nicht sehr viel übrig.

3. Es muss nicht immer alles trocken sein
Die Decarboxylierung fand in einem Hot Plate statt (siehe im Bericht). Es war heiß genug (zwischen 100 und 107 Grad), aber unter dem Glasdeckel trocknete die Ernte nicht. Beim Auskochen natürlich auch nicht.
Unabhängig davon knallt es so richtig.

4. Zweistufige Geruchskontrolle
Natürlich habe ich im Zelt einen AKF und ein Abluftventilator. Diesmal habe ich die die Lüftungsöffnung der Speisekammer mit einem anderen Set AKF und Abluftventilator versehen (wobei das AKF kostete mehr als zwei mal so viel, wie der Ventilator selbst).
Ich habe einen gekauft, der genug Leistung hat, um die Speisekammer so zu lüften, dass ich darin ganz ohne Zelt hätte anbauen können.
Natürlich war das während des Grows eher eine Spielerei, nicht aber bei der Ernte.
Ernte und Verarbeitung fanden in der Speisekammer statt (ausgekocht habe ich das Zeug auf einer einfachen Kochplatte). Die Speisekammer-Abluft lieft während der ganzen Prozedur.
So stank nicht die ganze Wohnung nach Weed (von der Speisekammer kann man das so nicht behaupten – selbst jetzt kann man ein bisschen riechen).

5. Photoperiodisch ist auch ganz cool
Das war mein erster Grow, in dem ich von Vorne herein wusste, dass die Dame eine photoperiodische Dame wird. Es hat gut geklappt, denke ich. Habe sowohl HST als auch LST eingesetzt (und ich habe möglicher Weise eine Idee zu einem LST-Hilfsmittel – daran möchte ich noch etwas pfeilen).
Wäre mein Zelt etwas größer gewesen, wäre es geradezu perfekt.

Ich wünsche Euch allen viel Spaß beim Growen und Konsumieren!

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Diesen Plan habe ich inzwischen verworfen. Habe einige Experimente mit CBD durchgeführt. CBD ist generell teuer, aber ich wollte wissen, ob es genauso wirksam wäre, wie THC.

Ich empfand das nicht so.

Beim Einschlafen ist CBD zwar eine Hilfe, aber für Gelenkschmerzen und Entzüdungshemmung (gibt es dieses Wort überhaupt?) ist THC unschlagbar.

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Starke Sache

Liebe Mirgrowerinnen und Mitgrower,

ich habe einige Verkostungen der neuen Kekse durchgeführt, natürlich zu streng wissenschaftlichen Zwecken (Rastaman is doing science, man!).

Die neuen Kekse sind, verglichen mit den alten, fast zwei mal so stark.

Den THC-Gehalt habe ich nicht gemessen (solche Möglichkeiten stehen nicht zu meiner Verfügung zurzeit). Die Untersuchung war strikt organoleptischer Natur.

Diese Sorte hat so richtig Wums, allerdings ist ein zu kleiner Zelt und ein limitiertes Budget ein Hindernis, um das ganze Potenzial der Damen zu entfalten.

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