Das ist ein experimenteller Grow, mit einem Strain, der ungefähr gleich viel THC und CBD hat. Experimentell in dem Sinne, dass ich auch so etwas gerne ausprobieren möchte.
Grundinformationen
- Anbaumethode: Erde
- Standort: Indoor
- Anzahl der Pflanzen: 1
Notizen
Samen/Sorte
1x
CBD-Chronic
- Eintragstyp: Manueller Eintrag
Growbox/Raum
1x
Secret Jardin Hydro Shoot HS60 Growbox 60x60x160 cm
Beleuchtung
1x
Spider Farmer SF1000 Grow Lampe LED Pflanzenlampe Vollspektrum
Nährstoffe
1x
Plagron Top Grow Box Starterset 100% Terra
Anbaumedium
1x
Plagron GrowMix 25 Liter
- Eintragstyp: Manueller Eintrag
Liebe Mitgrowerinnen und Mitgrower,
ich war wieder nach Wien gereist, diesmal ohne die geringste Absicht, Seeds zu kaufen. Natürlich war ich in einem Growshop und natürlich habe ich da Seeds gekauft.
Ich wollte diesmal etwas mit gleich viel THC und CBD. Mein letzter Grow (siehe unter Growreport Original Sensible Seeds Tiramisu ) ergab eine ziemlich potente Ernte. Das ist natürlich großartig, aber die Portionierung der Kekse gestaltet sich als schwierig. 1/8 haut schon ziemlich massiv rein, 1/4 lässt mich selbst bei dieser mörderischen Hitze glatt durchschlafen.
Nun ist es an der Zeit etwas anderes zu probieren.
Ich finde es großartig, dass der Breeder ganz konkrete Empfehlungen gibt, was die Planung des Grows betrifft (siehe hier CBD-Chronic Strain ® Originally Bred by Serious Seeds ):
Da ich die Dame am Montag gepflanzt habe und sie heute früh schon ausgetrieben ist, stünde eine Ernte Ende Oktober in Aussicht.
Allerdings habe ich dabei einige Bedenken, was den Wert von Veg. Zeit Empf. betrifft. Ich habe keine Ahnung, wie sich diese Dame entwickeln wird. Allerdings bei meinem letzten Grow habe ich die Lampe auf 12/12 umgeschaltet, als es noch 30 cm Platz im Zelt gab. Die Dame erdreistete sich daraufhin, in die Lampe zu wachen.
Ich nehme die Empfehlung zur Kenntniss, mit der Anmerkung, dass ein HST (im Gestalt eines Toppings) geplant ist, und die Beleuchtung wird umgestellt, wenn die Dame noch 40 cm Platz im Zelt hat.
Diesmal ist der Zelt größer (60x60 anstatt 40x40). Dementsprechend fasst der neue Topf (die ich schuseliger Weise beim Transport etwas beschädig habe und dadurch ist eine kleine Reparatur nötig geworden ist) 25 Liter.
Die Höhe des Zeltes beträgt jetzt 160 cm. Das sind ganze 40 cm mehr als letztes Mal.
Ich denke, diese Dame wird etwas bessere Bedingungen haben.
Was die Düngung betrifft: Geplant ist eine Düngung mit Plagron Terra Grow und Plagron Terra Bloom, nach dem Schema des Herstellers:
Da die Erde schon vorgedüngt ist, bekommt die Dame vorerst nichts.
Obwohl das stimmt nicht ganz.
Mir hat ein Bekannter aus dem Ausland eine Art von Mineraldünger in Form von Pellets gebracht. Die haben auch Huminsäure (was auch immer das sein mag, soll aber gut für die Pflanzen sein). Ich habe einige davon in die Erde gemischt.
Der Stromverbrauch wird auch diesmal gemessen und protokolliert.
Als ich den ganzen 25-Liter-Sack ins Topf geschüttelt habe, wurde er nicht voll und das Ganze wog 9 Kilo. Diese Erde scheint noch nichts vom 1/3-Regel gehört zu haben. Sie sollte mindestens 8 Liter wasser aufnehmen und nach dem Gießen 17 Kilo wiegen.
Das ist nicht der Fall.
Beim 15 Kilo war es schluss. Das heißt, sie nahm nur 1/4 des Volumens auf, etwa 6 Liter.
Das wird mich am Grow natürlich nicht hindern, wollte nur erwähnen.
Abluft und Umluft laufen durchgehend.
Filter: CanFilter Can-Lite
Abluft: Vents VKO 150
Umluft-Ventilator Cronwall Electronics.
Der Zelt steht in der Speisekammer, der zusätzlich einen Abluft-Filter (ebenfalls ein CanFilter Can-Lite und einen Vents VKO 150) hat, der mit dem Belüftungsöffnung der Kammer verbunden ist. Das habe ich letztes Mal genauso gemacht. Decarboxylieren und Auskochen der Ernte fanden in der Speisekammer statt und es stank nicht überall nach Weed.
So. Genug geredet.
Tag 1
Bitte begrüßt die Dame Bettina.
Sie hat die ihre Schale bereits abgeworfen.
Seit Montag sind schon zwei Liter Wasser weg:
Aussat- und Austriebzeitpunkt sind dokumentiert:
Ich weiß, das ich die Dame erst in einem kleineren Topf hätte austreiben lassen müssen, um dann in den großen Topf umzupflanzen. Ich habe es schon wieder vergessen. Als würde ich kiffen oder so etwas. Ähm. Vergisst es.
Es gibt jetzt mehr Platz. Mal sehen, wie Bettina diesen Nutzen wird.
Wir haben hier schon um 6 Uhr Morgens 30 Grad. Auf der Nordseite des Hauses. Wo die Sonne (noch) gar nicht scheint. Ohne Klimaanlage (das möchte ich in der nahen Zukunft ändern) fühlt sich die Wohnung schon am frühen Vormittag wie ein Sauna an. Bei der Dame ist es dementsprechend heiß:
Aber immer noch feuchter, als draußen (31% RLF).
Die ganze Anlage wie oben beschrieben (dazu gehört auch ein Ozon-Generator der zwischen 5 Uhr morgens und 22 Uhr Abends bei jeder vollen Stunde 15 Minuten lang läuft) nimmt aktuell eine Leistung von etwa 136 Watt auf.
Der Strom, der durch die Anlage läuft beträgt etwas über einem halben Amper:
Bisher hat der Betrieb 7,4 Kilowattstunden geschluckt.
Der Durchschnittsverbrauch in 24 Stunden beträgt 2,7 Kilowattstunden (was vermuten lässt, dass der Verbrauch die meiste Zeit unter der aktuell gemessenen 136 Watt liegt).
Fortsetzung folgt.













