Ich hoffe das Thema ist nicht fehl am Platz. Eine Kategorie „weiterverarbeitung“ wäre cool.
Aber zur Sache.
Ich habe vor kurzem mein erstes dry sift Haschkügelchen gemacht. Wirkung super, aber mit der Konsistenz bin ich nicht 100% am Ziel.
Es ist sehr hart und lässt sich kaum bröseln. Kurz mit dem Feuerzeug dran, dann flockt es etwas und wird weicher.
Das nächste würde ich gerne weich und knetbar hinbekommen, falls das geht.
Gemacht wurde es ohne Pollenpresse, aus stümperhaft gesiebten Zuckerblättern. Sieb war ein sehr feiner Metall-Fettspritzschutz für die Pfanne, also kein optimales Equipment, war nur ein Versuch.
Mögliche Stellschrauben:
Pollenpresse - Macht Pressen das Ganze knetbarer, wenn die Trichome aufbrechen und zerquetscht werden?
Besseres Sieben - Wird es knetbarer, je reiner der sift ist, kann man das so sagen?
Ist das auch sortenabhängig, wie weich das Endprodukt ist?
Macht curing vor dem Sieben einen Unterschied (hatte die Zuckerblätter ca 2 Wochen mit gecured, bevor ich sie durchgetrocknet und ins Eisfach gesteckt habe)?
Noch irgendwas, was die Konsistenz beeinflusst? Erwärmen beim Pressen oder so?
Also macht das Pflanzenmaterial, das noch drin ist das Ganze weniger knetbar? Klingt soweit logisch.
Nächstes Mal wird das auf jeden Fall besser weiter verarbeitet. War ein Versuch, mit möglichst wenig Aufwand und Equipment was raus zu bekommen. Von da ab wird jetzt optimiert.
@Eins
Der link funktioniert bei mir irgendwie nicht, aber ich googl mal nachher. Danke!
Dein „Küchensieb“ lässt halt viel zerstossenes Blattmaterial durch, was die Konsistenz negativ beeinflußt.
Mein „Hash“ auf der rechten Seite/Waage wurde im Pollinator mit Trockeneis gesiebt. Wenn ich es allerdings durch die Pollen Presse jage, müssen die entstandenen „Taler“ aber auch mit der Feuerzeugflamme bearbeitet werden - da is nix mehr mit den Fingern zu zerbröseln!
Daher bevorzuge ich die Siebungen eher fluffig in luftdichten Metall Dosen aufzubewahren. Mit einem Dabbing Tool lassen sich dann die gewünschten Mengen entnehmen:
Das Material wird durch das Sieb gerieben.
Dabei zerbröseln die Pflanzenteile und die Stiele brechen von den Köpfchen ab.
Die Köpfe bleiben auf dem Sieb liegen und der ganze ‚dreck‘ fällt durch.
(Vorher gut durchtrocknen, die Köpfchen müssen schon ausgehärtet sein! sonst platzen sie und es wird klebrig)
Infos zu den Maschenweiten der Siebe gibt’s in den Videos.
Ich persönlich habe nicht den Anspruch daß es full melt werden muss.
Mein Ziel war bisher gutes traditionelles Hasch und dafür braucht es kein static sift.
Die Trennung über die Siebe ist völlig ausreichend…-allerdings muss man ein Gefühl dafür entwickeln. Das kann schon 2,3 Anläufe dauern. Kälte hilft um sauber zu trennen!
Anders herum wird nen Schuh draus:
Das feine/kleine Material (Trichome) fällt durch das Sieb, das grobe Material (Blattreste, etc.) bleiben auf dem Sieb liegen und können separiert werden!
Das stimmt nur bis zu einer gewissen Maschenweite.
Z.b. auf einem 70u bleiben Köpfchen liegen die >70u sind. Trichomstiele und Grünzeug wird immer weiter zerkleinert und fällt schlussendlich mit durch das Sieb.
Darum ist es wichtig kühle Temperaturen zu haben und knusprig getrocknetes Material.
Das Material einfrieren bringt eigentlich ziemlich wenig. Das taut ja sofort wieder auf wenn du damit arbeitest. Beim auftauen wird es auch feucht und das will man nicht haben.
Also lieber richtig knusprig trocknen und die Blüten zerfallen von alleine beim über’s Sieb schubsen.
Winter>kalte Luft>spitzen Hasch!