Wie presst ihr eigentlich? Ich bin auch mit Kief machen beschäftigt zur Zeit, aber will nicht immer das Rad neu erfinden müssen. Ich habe es bisher mit einfacher Muskelkraft probiert, nur das scheint nicht ganz zu reichen. Es bröckelt noch ein bisschen. Gesiebt wurde mit 100 mesh.
Vielleicht ja mit einem Hammer, oder muss doch der Schraubstock herhalten? ![]()
Fast!
Ich nutze z.B. ne Pollenpresse von Heisenberg.
Beim ersten Pressen habe ich das Teil mit schmackes zugeballert, bei 40°C kurz in die Heißluft-Fritte gelegt und dann nochmal nen Tacken zugedreht. Zur Entnahme das Teil in Eiswasser, et voila … der Puk war so hart, dass ich das kein zweites Mal machen werde …
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Gelöscht
Aha, zuschrauben also, wie beim Schraubstock!
Ich baue mir dann wohl einen Rahmen aus Holz für den Schraubstock, wo ein Stück Dachlatte reinpasst, damit ich ein möglichst eckiges Stück pressen kann. Rundes Hasch finde ich nicht so ansprechend. ![]()
…20202020
…Gelöscht
Cool, so ähnlich hatte ich das auch vor.
Ich nehme an, Du presst den Staub dann auch in Plastikfolie, statt „nackt“ zwischen den Klötzen?
Ja genau, eine Folie erstmal in die Form drücken dann Füllung und nochmal eine Folie oben drauf.
Einfach die bauklötze von den Kindern abgezogen… ![]()
Die im Handel erhältlichen Pollenpressen machen ihre Arbeit ganz gut. Hab mein Kief da acht stunden reingelegt und jede stunde ordentlich zugedreht. Zuletzt habe ich alles für 6 minuten in den vorgeheizten Ofen gelegt und danach NICHT mehr zugedreht. Das Ergebnis ist echt gut geworden. Sieht aus wie ein anständiger Maroc. Man kanns auch ne Minute weniger drinlassen. Die Selbstbauversuche hier werden bestimmt auch zum Erfolg führen. Aber für die Säuberung etc. sind die gekauften Dinger schon besser geeignet. 2. Möglichkeit: kochendes Wasser in eine Flasche/Einmachglas und dann das kief zwischen 2 backpapiere oder ähnliches packen und da dann leicht anpressen und drüberollen und dann immer wieder das Zeuch zusammen drücke. Und wieder und wieder drüberrollen. Das solltest du dann auch echt lange machen. Also 15-20 Minuten sollte das schon gehen. Vor allem wenn du das zeuch nicht durchgesiebt bekommst… Dazu ne Frage an die Experten: wie schaff ich es sehr harziges Kief zu erzeugen ( Filtere ausschließlich mit bubblebags). Bei sehr harzigen Sorten bekomm ich das nicht besonders gut durch Sieb gedrückt. Hab jetzt einfach die kleinen brocken zusammengenommen und 100 mal gefalten und bin mit der Flasche drüber. Mir hat jedoch das durchsieben und das pressen per pollenpresse besser gefallen.
Gruß die Donnerhaxe
Oha…wie hast du den Turm so groß bekommen? Hast du Material reingemacht gepresst und nachgestopft?
Nö, ging auch ohne nachzufüllen → gestrichen voll & zugeballert ![]()
Durch das kurze Erhitzen (40°C) in der Heißluftfritte, konnte es noch mehr komprimiert werden. Das Teil war steinhart, man konnte damit ne Scheibe einwerfen … ![]()
Sieht auf jedenfall sehr lecker aus!
Die Presse die ich gebaut habe besteht komplett aus VA. Da gibts keinerlei Probleme mit Reinigung ![]()
Mich wundert es was ich hier so zu lesen bekomme… Wieso das gesiebte Material stundenlang in der Presse lassen - ja zwischendurch sogar noch „nachdrücken“ ?
In meine Presse pack ich das Material rein - dreh mit schmackes zu und das ist umgehend fertig und kann entnommen werden.
Mein Bauwerk hat das gleiche Funktionsprinzip wie das Kaufteil von Heisenberg und Konsorten ![]()
Mfg
An Plastikfolie bleibt eigentlich recht wenig hängen. Ich nehme ziemlich zähe, also die ist z.B. dicker als ein Gefrierbeutel.
Ich will eigentlich auch nur einmal pressen und: „der Nächste bitte“. Denke mal, das wird im Rif Gebirge auch nicht viel anders gemacht; also ohne Backofen z.B.
Ich siebe mit 'nem mesh 100 Sieb in einen mit Folie ausgelegten Karton, und was vielleicht über den Rand geflogen ist oder sonst an Verunreinigungen auf der Folie gelandet ist, wird mit einem Teesieb dann nochmal 'rausgesiebt. Das Rohmaterial zum Sieben ist ziemlich trocken; hing vor dem Lagern relativ lange im Heizungskeller. Lässt sich gut bröseln!
Jo beziehe mich eher auf so sachen wie die bauklötzchen methode, wenn du dir selbst aus Edelstahl was bauen kannst wird das eher besser in der quali als das chinaprodukt das ich besitze. Und je nach Konsistenz des Kiefs kanns nötig sein es länger drin zu lassen und mehrmals nach zu ziehen. Ich leg meines noch in den ofen und drehe danach aber nicht weiter zu…Nächstes mal werd ich es mit einem puck mal so machen wie du und einen mit der 8 std. Methode und vergleiche einfach danach ob das 8 std. Ding nen Mehrwert hat für mich oder nicht.
Gruß! Die Donnerhaxe
Wenn man es dabei auch gefroren hält wie mit trocken eis im polli z. B. Aber einfavh einfrieren und während des siftens auftauen lassen wird sauerei mehr nicht. Bubble hash da ist es völlig wurscht obs vorm Eimer etwas antaut kommt am Ende eh Wasser rauf. ![]()
Mit dem marokkanischen Siebgut bin ich jetzt erstmal fertig. Ich muss nur noch die Pressform für den Schraubstock bauen.
Als nächstes kommt dann der last flush vom Mexican Sativa dran, das sind die etwas weniger sonnenverwöhnten Blüten und Popcorn Buds.
Die ungetrimmten Buds lagerten im größten Snaptütchen, das ich finden konnte.
Als erstes werden die größeren Blätter und Stengel entfernt, und landen in einem extra Beutel. Der Rest wird ins Sieb gebröselt.
Das Bröseln geht schneller und mit etwas weniger verharzten Fingern über die Bühne, wenn man die gut getrockneten Buds von oben nach unten zusammendrückt. Seitlich quetschen dauert länger und schmiert mehr.
Ein paar Samen liegen mit im Sieb, aber das soll uns nicht weiter stören.
Am Ende kommt der „Deckel“ drauf, und es kann losgehen.
Der Karton ist länger und breiter als das Sieb (es hat 40 cm), so dass nichts danebengehen kann. Man kann waagerecht hin- und her sieben und von Zeit zu Zeit von oben nach unten rappeln, damit jede Blüte mal dran kommt, aber am einfachsten ist es eigentlich, das Sieb eher leicht schräg nach vorne abkippen zu lassen und in die Richtung hin- und her zu sieben. So lagert sich das Siebgut von alleine um und wandert auch immer wieder bis über die Mitte hinaus aufwärts.
Am Ende stellt man fest, dass sich nicht nur Harzstaub, sondern auch Blattreste und vielleicht das ein oder andere Katzenhaar im Karton befinden.
Da gibt’s nur eins: aufnehmen und nochmal durch ein Sieb fallen lassen.
So, das war’s. Das ist jetzt der Grundstoff für mein Kief.
Nur mit Händedruck um die Folie, oder auch mal unterm Stuhlbein gepresst, sieht es dann so aus…
Und das ist der gesamte Extrakt. Hätte ich nicht noch Marihuana reserviert, und wäre nichts verschimmelt, hätte es locker doppelt so viel werden können. Von einer einzigen 2m80 hohen Pflanze.
Wie gesagt, der Schraubstock kommt auch noch zum Einsatz.
Das sind die Samen, die ich heute (zweite und letzte Siebsession) rausgesammelt habe. Immerhin ein paar dutzend.
Ich hatte ja auch noch viel Mexican Sativa übrig, was mir die unauffällige Lagerung erschwerte, und habe es direkt auch mal durchgesiebt.
Oh, Wunder- es ist harzig wie sau! Ich konnte die Finger nicht so lassen und nachher alles wegspülen oder so, sondern habe angefangen zu kratzen.
Hier sieht man witzigerweise klar einen Unterschied zwischen gesiebtem und von den Fingern gekratzem Hasch: die drei kleinen, dunkelsten Kugeln sind von den Fingern.
Da sind jetzt mehr Blattreste dabei, weil das eben alles beim Bröseln hängengeblieben ist. Aber es riecht toll und lässt sich kneten. Das Helle ist deutlich spröder, aber klebriger als das praktisch gleichfarbige Beldia. ![]()
Auf jeden Fall geil, wie es immer zügiger und besser geht, je mehr Übung man mit dem ganzen Prozedere hat!


















