Hilfe 😫 braune Flecken

Also ich hab’s gestern so gemacht wie du eigentlich sagtest @Growenhaft.

Hab gespült mit dem mineralischen Dünger… dazu noch CalMag, welches ich leider nur von Biobizz hab aber mal sehen…

Ich werde nun für den rest der Zeit mit mineralischen Dünger weiterarbeiten von hesi und hoffentlich das Problem in den Griff bekommen.

Für die Zukunft war es ne Erfahrung aber nie wieder diese Erde, genauso wie das mischen des Wassers mit Regenwasser, der Hintergedanke war einfach nur zum einen was soll es besseres geben für Pflanzen als natürliches Wasser und zum anderen um den richtigen ph wert anzusteuern… das dabei gewisse Nährstoffe flöten gehen ist wenn man im Nachhinein drüber nachdenkt logisch aber hab ich so nicht auf dem Schirm gehabt :roll_eyes: ich dachte auch wenn ich Dünge ( Biobizz) sollte es eigentlich dann laufen, aber wenn der Dünger auf dieser Erde nicht zündet liegt es ja auf der Hand…

Für mich ist es halt mein erster grow, vorher hab ich auch nie viel mit Pflanzen zutun gehabt aber ich hab Spaß dran gefunden..

Vll ist es auch gar nicht verkehrt das in diesem ersten Durchlauf soviel schief gelaufen ist .. sei es Zuviel gegossen am Anfang über falsche Beleuchtung usw… aus Fehlern lernt man ja bekanntlich und beim nächsten mal werden mir solche Schnitzer mit Sicherheit nicht wieder passieren!

Nichts desto trotz möchte ich mich auch nochmal recht herzlich bei der Community hier bedanken, dadurch konnte ich auch schon einiges mitnehmen !!!

Eine Frage stellt sich mir allerdings noch, die stark angegriffenen Blätter lieber entfernen oder dran lassen ?

diese schlussfolgerung ist auch komplett richtig… setzt aber ein gewisses volumen an gesunder aktiver erde vorraus… ein gesundes aktives bodenleben… und im organischen anbau eine anstrebung des idealen feuchtigkeitsgehalt der erde.
wenn du die 3 sachen vorweisen kannst ist regenwasser unschlagbar… das was pflanzen am meisten lieben… jeder profi weiß im organischen anbau die deckung des nährstoffbedarfes wird über den boden erreicht… nicht über das wasser. ünber das wasser wird dies nur gemacht um fehler auszugleichen… oder um geringes volumen an erde zu unterstützen. aber wenn du gute erde hast… das richtige volumen zur richtigen zeit… und deine erde konstant das richtige O²/H²O-verhältniss besitzt… wird es heutzutage nichts besseres als pures regenwasser geben…

dran lassen… die fallen von alleine ab… aber eben ohne dass dadurch eine wunde an der pflanze entsteht… was bei einem schnitt oder bruch immer der fall ist. warte bis die pflanze den zugang zum blatt durch austrocknung verschlossen hat… dann fällt es von alleine ab wenn du das blatt nur berührst.

Wenn man auf mineralisch wechselt, brauch man seine Bioerde nicht spülen. Die hat so wenig Nährstoffe…

Das würde ich so nicht pauschalisieren, das kommt drauf an aus welchen Gründen man auf mineralisch wechselt

Ja, son fresher Start is garnich schlecht manchmal, können ja trotzdem Salze in der Erde sein, oder Melasse…

Ja. Zu pauschal. Das stimmt. Aber in seiner Kombi, kann ich mir da keine übersalzung oder ähnliches vorstellen. 50/50 Regenwasser…

Wobei es eh egal ist, wenn man danach mineralisch düngt, dann kann man auch spülen.

Wenn man das also hier nachvollziehen muss fehlte in dem Wasser Sauerstoff,sprich um diese Schäden hier zu vermeiden war es wichtig mit Sauerstoffsteinen und einer Pumpe den Wert im Wasser kräftig zu erhöhen bevor man düngt um sich solche Probleme hier zu ersparen.

Richtig?

Das hast du wieder einmal für jeden einleuchtend erklärt, ich bin wie immer beeindruckt von deinen Ausführungen.
Hut

Falsch, der sauerstoffgehalt des Wassers spielt zu 98% keine Rolle, es geht um den Sauerstoff Gehalt der Erde, dieser wird durch regelmäßige Trocknung erreicht, deswegen ist es ja gerade bei Anfängern am einfachsten sich an das gießtutorial zu halten.

Ich hab zwar bis jetzt keine eigenen Erfahrungen mit Sauerstoff Steinen, aber was ich bis jetzt hier gelesen habe is das mit den Dingern immer schief gegangen…

Ich hoffe meine Ausführung ist korrekt @Growenhaft

Laut RQS spielt der Sauerstoffgehalt im Wasser sehr wohl eine Rolle. :man_shrugging:t3:

Diese „Sauerstoffsteine“ (Spudelstein hat nix mit Sauerstoff zu tun) sind aber die denkbar schlechteste Lösung um Sauerstoff ins Wasser zu bekommen.
Is halt billig und nachher mehr als vorher drin. Mehr aber auch nicht.

Das einfachste und auch mit nur 10€, wäre m.M. ein SöchlingOxydator im Wassertank. :man_shrugging:t3:

wenn das medium wasser ist… dann ja… aber auch nur dann.
weil die wurzeln den benötigten sauerstoff immer aus der bodenluft nehmen… welche im wasser nicht vorhanden ist… da hast du molekulare anbindungen… welche bei der osmose getrennt werden. relevant ist immer die verfügbare luft im medium… nicht im wasser.

Der RQS Bericht, bezieht sich aber nicht auf Hydrokultur, sondern allgemein auf alle Substrate.

und es wäre so ziemlich das erstemal dass RQS etwas richtig erklärt…

Bei verschiedenen Pflanzenarten können die Wurzeln unterschiedlich ausgebildet sein und mehr oder weniger tief in den Boden reichen. Direkt hinter der Wurzelspitze befinden sich die Wurzelhaare. Das sind feine Ausstülpungen, durch die sich die Wurzeloberfläche vergrößert. Damit nehmen die Pflanzen Wasser und darin gelöste Nährsalze in Form von Ionen auf. Die Wasseraufnahme aus dem Boden erfolgt durch Osmose. Pflanzenwurzeln benötigen darüber hinaus auch Sauerstoff für ihre Atmung. Den Sauerstoff entnehmen sie aus der Bodenluft.

Quelle Universität hamburg

denk mal nach… könnten wurzeln den sauerstoff über das wasser aufnehmen… wäre überwässerung nie ein problem…

Also am Ende vom Lied eine Erde nehmen von Anfang an mit hohen Perliteanteil b.z.w Torfanteil und die Abstände erhöhen des Wasser/Dünger geben um die entstandene Bodenverdichtung wie hier zu vermeiden.

Ich selbst benutze die Sauerstoffpumpe nur wenn ich Kompostthee mache,und da schlagen die Pflanzen schon ziemlich gut an so lange ich es mal gut verdünne.

„ Der Nährstoff Sauerstoff wird von den Pflanzen in Form von Sauerstoffgas, Kohlendioxid und Wasser aufgenommen.“

was den geringsten anteil beträgt… drften gut und gerne die von @Monsi angesprochenen 2% sein.

der grund dafür ist sehr simpel… unsere pflanzen haben keinen „blutkreislauf“ der den sauerstoff innerhalb der pflanze verteilen würde… pflanzen besitzen keinen transportmechanismus für sauerstoff… die sauerstoffaufnahme und verteilung erfolgt durch diffusion… die des wassers und der ionen über osmose.

dass auch etwas sauerstoff über die blattatmung zufällig bei der CO² aufnahme miteinströmt… oder eben über die osmose mit eindringt ist völlig irrelevant… dieser sauerstoff kann innerhalb der pflanze nicht transportiert werden.

edit… hab dir da jetzt noch eine Quelle rausgesucht

Während die grünen Teile der Pflanzen mittels Photosynthese selber Sauerstoff produzieren, ist die Sauerstoffversorgung der Wurzeln abhängig von der Sauerstoffzufuhr aus der Umgebung. Da Pflanzen keinen aktiven Transportmechanismus für Sauerstoff haben, sondern von der Diffusion abhängig sind, kann es unter bestimmten Umständen zu einem Sauerstoffmangel im Pflanzengewebe kommen. Dieser Zustand wird Hypoxie genannt. Kommt es zusätzlich zu einer verminderten Sauerstoffversorgung von außen – zum Beispiel durch Wassersättigung des Bodens, die zur Hemmung des Gastransports im Boden führt –, kann im Pflanzengewebe die Sauerstoffkonzentration so stark abfallen, dass eine optimale Energieversorgung der Zelle nicht mehr möglich ist. Dies kann zum Absterben der Pflanze führen, wie jeder weiß, der einmal seine Zimmerpflanze zu stark gegossen hat.

Quelle max-planck

Diesen Link wollte ich auch gerade posten…ist echt super interessant aber auch schwerer tobak :grinning_face_with_smiling_eyes: