Hühnerstall-Grow, 1x1m, Mars Hydro 480W, Fastbuds FF und RQS, organisch, Topping & LST, Mainlining

Update 23.12. Tage seit Keimung: 61 BT 20 (12+8)

Hallo Leute, herzlich willkommen im Hühnerstallgrow. Was ist passiert seit dem letzten Update:

Die Entwicklung der Pflanzen variiert stark. Eine GG4 Sherbet (Pflanze in der Mitte) hat wahrscheinlich mehr Gorilla im Blut und schiesst auf. Die anderen 4 bleiben relativ buschig und kurz. 2 Davon blühen schon stark, die zwei anderen sind erst am Anfang der Blüte und beginnen zu schuben jetzte.

Die Cookie Gelato und die Royalhighness haben ihr Wachstum in die Höhe endlich gestoppt, die eine sativalastige Gorilla Sherbet hat schon aufgeholt. Bis jetzt keine weiteren männlichen Pollensäcke entdeckt, schauma mal.

Apropos Blumat: Mir ist aufgefallen, dass die Pflanzen zum Stretch ziemlich stark beginnen zu saugen, sodass die Erde trockener wird. Habe das nicht gleich verstanden, obwohl es auf der Hand liegt, ist ja beim gießen auch so. Ich habe dann den Blumat nachsjustiert. Das nächste Mal werde ich stattdessen extra Komposttee gießen, zur Unterstützung der beginnenden Blüte und des Stretches.

Ich habe heute dezent entlaubt und gelollipoppt, die zweite Runde kommt dann in ein paar Tagen, wenn die Nachzügler hoffentlich aufgeschlossen haben. Ist echt mühsam mit dem Blumat im vollen Zelt. Die hinterste Reihe zu entlauben, vor allem in den Ecken… Auf Englisch würde man sagen "its a pain in the ass! :rofl: Aber dennoch, der Blumat ist cool.

Jetzt beginnen die Blüten langsam anzuschwellen. Da gibt es nicht mehr viel zu sagen als, Merry Kiffmas und bis die Tage. :v:

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Update 2.1.2024 - Tage seit Keimung: 71 - BT 30 seit Umstellung- 22 Tage seit Blütenbeginn (Fastbuds)

Temps: 13 - 23 Grad - RLf 70 - 50% (Bin in jede Nacht am heizen und laufe teilweise am Limit) Der Umzug ins Haus wird in den nächsten zwei Wochen vollzogen. Es graut mir, die Töpfe mit Blumatsystem zu zügeln.

Was ist passiert:

  • Die Blüten schwellen. Die Fastbuds Pflanzen sprayen Harz um sich, die Trichome sind sogar auf den großen Blättern. Die RQS Pflanzen gehen voll ab. Die vermeintliche Cookies Gelato formt neben einigen fetten Kalibern ein Riesenbud. Die haben einige Tage früher begonnen zu blühen. Obwohl ich die mehrmals rauskicken wollte, machen sie Papa nun doch eine große Freude.
  • Am 27. 12. gabs ein Lollipopping.. Alle überflüssigen Buds abgenommen - alles unter der halben Höhe kam weg.

  • Blumat: Ich habe beim Stretch den erhöhten Wasserbedarf beim Blumat korrigiert. Grösster Fehler: Als der Wasserbedarf sank, lief mein Zelt voll. 50 Liter Wasser in der Auffangwanne. War nicht so witzig. Nächstes Mal, extra gießen. Ansonsten bin ich vom Blumat immer noch überzeugt und werde das System ausweiten.

Die zwei Planzen hinten links und rechts sind Nachzügler und haben eben erste den Stretch beendet.

Wie man sieht sind die Pflanzen leicht am purpeln, wegen den tiefen Temps. Zum Glück ist die GG4 Sherbet Kälteresistent.

Man beachte die Trichome auf den grossen Blättern und die Harzmenge - Wir zählen ende dritte Blütewoche!

  • Langt der Dünger? Die RQS Pflanzen stehen in 4L Airpots, mit selber gemachter, relativ simpler Erde. Ich habe Schiss, die Erde bis ans Limit zu testen um zu sehen, ob die Mischung gereicht hat- will ich doch diese fette Blüte anschwellen sehen. Der Plan ist, wenn sich etwas an Mangel zeigt, schmeiss ich BB, mit wenig Wasser verdünnt) direkt in den Tropfbereich des Blumats.

Ich wünsche euch geruhsame Tage und lasst die Lunten brennen!

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Lecker sehen die aus! :wink:

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Danke, freu mich jetzt schon auf die Ernte :slight_smile: Die in den großen Pöten sind ja gut versorgt, bin mir aber nicht so sicher, ob es in den 4 L Pötten reicht, da zeichnet sich ne fette Dolde ab, wär schad drum…

17.1. KT86 BT 45 (-8 seit Blütebeginn) Wir sind effektiv in BW 6

High Leudde - es ist wieder mal Zeit für ein Update. Der aufmerksame Beobachter merkt, dass wir das Zelt gewechselt haben. Ich bin nicht mehr im Hühnerstall am growen! Umzug ins Haus vor einigen Tagen in den neuen Groom. Der Einfachheit halber habe ich das Zelt gewechselt, damit die Pflanzen nicht rumstehen müssen sondern direkt einziehen konnten,

Ich habe den Eindruck die Fastflowers brauchen noch ein wenig mehr als 10 Tage, so fast sind diese Buds gar nicht. Rechne mal mit 8 Wochen aber wir werden sehen.

Die Unzufriedenheit nagt an mir. Viele Buds bleiben ein wenig mager. Und dieser Strain mag glaub das Mainlining, so wie ich es gemacht habe, nicht sonderlich. Alles sehr klein und gedrungen und der etwas grössere Phäno hat auch schlanke längliche Buds. Glaub das gibt höchstens einen Minus Rekord. :pensive: aber seht selbst:


Ok, es gibt auch fettere Buds, aber immer noch zuwenig, zuwenig.

Ja saftig siehts schon aus, aber wenn mir die Pflanzen je 25g geben kann ich schon sehr glücklich sein. Zudem siehts so aus als ob es einige Samen drin hat - ganz zu Beginn habe ich bei zwei Pflanzen ein paar Bananen rausgezupft…

Die einzigen die mir wirklich Freude bereiten sind die ehmaligen verstossenen Waisenkinder, die ich ursprünglich ins Zelt genommen habe, weil ich die nicht wegschmeißen wollte. Vor allem die Pflanze vorne mitte hat ne nette Dolde. War lange unsicher, ob es wirklich ne Cookies Gelato ist, aber nach dem Vortrocknen und Proberauchen eines kleinen Buds kann ich es bestätigen, ist definitiv keine CBD Sorte.

So nun zu euch: Ihr könnt mir helfen das Problem zu eruieren, damit ich das nächste Mal grössere Buds an den Stengeln habe.
Was könnten die Gründe sein?

  • Mainlining für Indicalastigen Strain nicht sehr geeignet
  • Könnte es am Blumat liegen? Zuwenig oder zuviel bewässert?
  • Am Dünger sollte es eigentlich nicht liegen, ich habe ziemlich gefüllt, aber mit Topdressing und danach Blumat, könnte es sein das der Greehouse Feeding Dünger nicht angekommen ist, da beim Blumat oberste 1-2cm trocken?
  • ist durch das Bestäuben beim anfänglichen Zwittern das Blütenwachstum reduziert?

Fragen über Fragen.

Ich freue mich über jegliche Ideen und erkannte Zusammenhänge von euch. Haut raus.
Gerne lade ich auch die Mainlining und Growexperten @anon74330941 und @Fruchtterpene dazu ein, ihren Senf hhhhierzulassen.

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Hey @Snugglez

Ggfs zu niedrige Umgebungswerte? Iwas klingelt da bei mir dass du die niedrigen Temperaturen erwähnt hast?

:victory_hand:

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Ja, stimmt, das hab ich ausgeblendet. Kommt nicht mehr vor, da ich meinen Groom jetzt im Haus habe un konstante Temps. Danke für den Hinweis :v:

Das ist auf jeden Fall ein großer Faktor mit der Temp. Versuche auch den unterschied zwischen Tags und Nachtphase so klein wie möglich zu halten, 5° Unterschied sollte das maximale sein. Klar gehen auch 8-10° aber da leidet der Stoffwechsel mehr drunter und sorgt auch für weniger Wachstum und kleinere Buds. :slight_smile:

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Danke für die Blumen, wollte Grad antworten und muss anstandslos den Strauss an den stammgrower @Que420 weiterreichen, der eine weitere Möglichkeit zur Verbesserung der Knospenbildung bietet..:wink::victory_hand:

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Sry… wollte nicht dazwischen gräten :sweat_smile: :face_with_hand_over_mouth:

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Wie Bitte…:pinched_fingers: Easy :grin:.
Als stammgrower ist’s Pflicht, also weiter so…:wink::v::sweat_smile:

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Unabhängig von den Umweltfaktoren, die natürlich auch eine Rollen spielen können, ist die Genetik der Faktor, der Möglichkeiten bietet und gleichzeitig Grenzen setzt.

Ich möchte vorerst darauf eingehen, dass hier viele grundlegend eine falsche Wahrnehmung bezüglich der Budgröße und den growskills haben. Vielleicht liegt es daran, dass das Forum einen hohen Anteil an männlichen Usern hat und deshalb die Größe eine so wichtige Rolle spielt :joy:?

Naja auf jeden Fall, ist dieses „wow hast du da fette Kolben hängen, Respekt“ die falsche Priorisierung, wenn es darum geht einen ambitionierten Gärtner zu würdigen. Qualität hat nichts mit der Größe der buds zutun und die Amis haben dahingehend auch den Markt verändert. Mittlerweile spielen die Terpene, die Kompaktheit der Blüten und der Harzbesatz die wichtigste Rolle, Ertrag ist dabei nur eine Variable, welche nur noch bedingt bei der Selektion berücksichtigt wird. Wenn hier jemand schon mal einen echten US topshelf cut in den Händen hatte, wird ihm aufgefallen sein, dass die Blüten verhältnismäßig klein sind, im Vergleich mit einem gängigen holländischen Coffeeshop-Strain z.B.

Also wenn wir fette Blüten sehen, dann kann man daraus ableiten, dass die Genetik die Disposition dafür besitzt größere Blüten zu erzeugen und der Gärtner gute arbeit geleistet hat, die Umweltbedingungen in einen optimalen Zustand zu bringen, um diese Disposition auch zu aktivieren.

Sehen wir einen Strain mit kleineren Blüten, ist das erstmal kein Hinweis darauf, dass hier irgendwas falsch gelaufen ist, da wir nicht wissen, in welchem Bereich das genetische Limit liegt. Logischerweise sollte man dann andere Indikatoren betrachten, die uns einen Aufschluss darüber geben können, ob gewisse Dispositionen offengelegt wurden und somit auch beurteilen können, ob der Gärtner gute arbeit geleistet hat. Mögliche Indikatoren wären z.B der generelle gesundheitliche Eindruck der Pflanze, die Wachstumsgeschwindigkeit, die Blütenstruktur, der Harzbesatz, die Geruchsintensität o.ä.

İn Bezug auf deinen Fall, wäre dir wahrscheinlich am besten geholfen, wenn du dir eine andere Genetik zulegst.

FastBuds sind definitiv new school orientiert und selektieren hauptsächlich nach Potenz und Geruch. Ich persönlich habe die Ambition mir Cannabis zu growen, welches guten Cali Strains nahe kommt und das habe ich mit Fastbuds auch erreicht. Die kleinsten Blüten sind bei mir auch die qualitativsten gewesen, während sie beim Gewicht nicht mal so krass hinterher hingen, da die mega Kompakt waren und eine so „kleine Bud“ trotzdem zwischen 3-4g gewogen hat.

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Du hast so viele Variablen drin, von denen du selbst unzufrieden bist, wie soll man da was klar zu ordnen, woran es gehangen hat???

Ich kann mich hier nur immerwieder wiederholen: keep it simple…

Such dir eine Düngerpalette aus und bleib dabei, nicht hier das Püderchen oder Sälbchen, da was anderes, noch en bisgen ripen und silizium flash, fertig ist der Gemüsebrei…

Schau dir doch die Nummer aus meinem Tannenbohm Zelt an, bis auf Wurzel von Hesi hab ich nur Salze gegeben, zum Schluß wochenlang nur Wasser und aushungern… es hat sich gelohnt, beste Ernte ohne den ganzen Mist und dazu günstig ohne Ende…

Aber auch ich habe 3 Jahre gebraucht um an diesen Punkt jez zu kommen hier, konzentrier dich auf die Basics und bau am besten darauf auf, nicht jeden Grow was anderes, sondern ne gute Marke und damit experimentieren, es dauert, seinen Weg zu finden, zuschütten mit allem was der Markt her gibt bringt nix, erstmal gar nix geben (so schwer es auch fällt) und dann sehn, was die Pflanze will…

Wenn du willst, lege ich dir mein Düngeplan vor und du schwenkst um auf meinen Weg, wenn mineralisch mit Salzen für dich ok sind?

Nur beim Wasser kann ich dir nicht helfen, wenn du komplett andere Werte hast wie ich, das wäre als erstes zu betrachten…

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Hey @Aristo. Danke für deine Sichtweise die ich teile.

Ich habe hier nicht den Anspruch Riesenbuds zu haben, aber, das sieht definitiv nicht nach 450-600g/m2 aus. Vielleicht kommts auf den Fotos nicht rüber, aber das sieht nach deutlich weniger aus.

Aber kann gut sein, dass einige Phenos sowieso eher kleinere Blüten bilden und dann kamen einige weitere Faktoren zusammen, die die zu diesem Resultat geführt hat.

  • nicht idealer Strain fürs Mainlining
  • ziemlich tiefe Temps
  • einige Buds bestäubt durch Zwitter (selber produziert)

Die Blüten sind ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr weitergewachsen. Ist jetzt auch nicht schlimm, hab nicht das Gefühl es verbockt zu haben, aber will mich verbessern. Und an stattlichen Dolden habe ich schon meine Freude..

Und sowieso, das Schlussurteil gibts erst nach Ernte und Rauch Probe. :v: und die Menge is mir eigentlich egal. LG Snuggles

Hey @DaStrain und danke für dein Feedback. Ich hab keine Wässerchen hier und da und versuche es simpel zu halten. Aber stimmt, ist das erste Mal Greenhouse Feeding und Blumat. Und ich hatte auch wenig Stress mit dem Blumat. Kann durchaus ne Rolle gespielt haben.

Wegen dem Dünger: ich bin Richtung Livingsoil unterwegs, mineralisch dient mir nicht zurzeit, aber danke fürs Angebot.

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Ich stimme deinem Text in allem zu, nur da nicht, bzw.bedingt…

Meiner Erfahrung nach, waren die fettesten Kolben auch immer gleich die potentesten, was ich mir damit erkläre und wie du auch schon sagtest, ich habe es bei der Pflanze geschafft, sie ans maximum ihrer Genetik heranzuführen, deswegen belohnt sie mich auch mit dem maximum an Kraft, was in ihr steckt…

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Sorry, da bin ich komplett raus, ich kann dir da keine Tips zu geben, vielleicht wenn du explizit Fragen zum mainlining hast, kann ich dir dann helfen…

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…die Potenz setzt sich ja aus den Cannabinoide und Terpenen zusammen und die sind an einer Pflanze, ob große oder kleine Buds identisch :upside_down_face:…das hat für mich eher was mit dem Reifegrad zu tun. Ne Grindspoon hat von Hause aus keine große Buds, kann aber heftigst scheppern

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Ich denke Aristo meint eher die Qualität, hohe Potenz bedeutet nicht immer hohe Qualität.

Wie definierst du Maximum an Kraft? Möglichst viel Ertrag oder eben best möglicher Geschmack und Aroma…?

Seh ich auch etwas anders. Bei Sanlight erklären sie, dass für eine Laborprobe Blütenstände aus unterschiedlichen Regionen der Pflanze entnommen wird und alle zusammen gegrindet werden - um den best möglichen Durchschnitt zu bekommen, macht das auf jeden Fall Sinn. Wären alle Buds gleich würden die das nicht machen. Fragt sich wie sehr das im Homegrow Bereich zur Geltung kommt :thinking:

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Dreierlei: Ertrag, Geschmack und Rumms…

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