„AK Auto“ von Fast Buds, Sativa 60%/Indica 40%, feminisisierte Autoflower
Keimungsmethode:
24h in Wasser und danach in der Erde im Dunkeln keimen gelassen, 100% Erfolg.
Ziel:
Viel lernen, eine einzige Pflanze durchbringen und egal wie viel ernten. Wenn es zu eng werden sollte wird aussortiert.
Einleitung:
Ich selbst habe viel von anderen Growreports hier und anderswo gelernt und ich dachte, es könne nicht schaden, wenn ich mich auch mal an so einem Report versuche. Natürlich erhoffe ich mir auch viele Tipps, Tricks, Kritik und sonstige Hilfe. Ich bin ja als absoluter Anfänger völlig am schwimmen wenn es um den Cannabisanbau geht. Ich habe mich zwar theoretisch vorbereitet aber jede Antwort erzeugt bei mir zwei neue Fragen.
So ein bisschen Bedenken habe ich natürlich weil es erst jetzt losgeht und wir in den Sommer rein laufen. Eine Klimaanlage ist finanziell nicht darstellbar. Zumindest für die Dimensionen in denen ich anbaue. Das ist ja letztendlich mehr so ein Hobby.
Wegen des nahenden Sommers haben wir (meine Frau und Ich) uns auch für die Autos entschieden. Mir ist klar, dass die nicht sehr anfängerfreundlich sind aber ich dachte mir, so habe ich zumindest eine kleine Chance Anfang/Mitte Juli fertig zu werden. Wenn es ein Fehler war, dann ist es halt nicht mehr zu ändern. Im Herbst kommt dann vielleicht eine photoperiodische Sorte dran.
Die Samen sind in ein Glas mit Wasser gekommen und wurden dann in das dunkle Zelt gestellt.
24.04.2024:
Das Substrat wurde gewässert (ca. 1/3 Topfvolumen). Es gab einen minimalen Drain (20-30ml? Schwer zu schätzen). Ich habe dann kleine Mulden in die Erde gemacht, die Samen mit der Spitze voran leicht in rein gedrückt, mit trockenem Substrat locker abgedeckt und dann noch ein paar Schübe aus der Sprühflasche oben drauf gegeben damit die Samen schon feucht lagen. Abgedeckt wurde alles mit klaren Plastikbechern in die ich ein kleines Loch gebrannt und die ich mit zwei Stößen aus der Sprühflasche angefeuchtet hatte. Dann wieder: Zelt zu und die kleinen in Dunkelheit sich selbst überlassen.
26.04.2024:
Der erste Keimling steckt am Mittag sein Köpfchen aus der Erde
Irgendwann in der Nacht sind die drei anderen Keimlinge geschlüpft und freuen sich ihres Lebens. Die Beleuchtung wurde angeschaltet. 40% bei ca. 55-60cm über den Pflanzen. Ich habe den Ventilator angeschaltet und ab und zu zittern sie ganz, ganz leicht im Wind.
28.04.2004:
Das erste paar gezackte Blätter zeigt sich. Die Plastikbecher wurden entfernt da mir ein erfahrener Grower in einem anderen Forum gesagt hatte, dass das nicht mehr notwendig sei.
Der erste geschlüpfte Keimling ist schon ca. 6cm hoch. Ich habe ja leider keine Ahnung aber er erscheint mir ein wenig zu hoch zu sein?! Kann das sein oder ist das normal? Soll ich das Licht tiefer stellen? Die Evo liefert bei einem Abstand von 40cm und 100% so ca. 900 PPFDe (Quelle). Ich habe sie jetzt auf 40%. Das wären dann ja ca. 360 PPFDe. Man soll ja wohl bei einem Keimling bei <=300 landen. Ich weiß jetzt aber nicht wie der Abstand da rein spielt und ob evtl. jetzt bei 55cm Abstand zu wenig ankommt!?
Der Stamm bei den Keimlingen ist teilweise lila. Das sieht nicht gesund aus. Ist das Stress (wenn ja wovon?) oder irgendein Mangel um den ich mich kümmern muss? Das macht mir schon Sorgen.
Biobizz spricht davon, dass man mit dem düngen anfangen soll sobald 1-2 paar echte Blätter zu sehen sind. Sind diese gezackten einfingerigen Blätter damit gemeint? Es erscheint mir extrem früh jetzt schon zu düngen. Für mich Anfänger ist nicht klar, wann die kleinen jetzt das erste mal was zu essen bekommen sollen. Die Anleitung ist halt für einen erfahrenen Grower selbsterklärend aber für Idioten wie mich ist das irgendwie völlig unklar …
Das ist ne normale größe, PPFD würde auch passen wenn du es nochmal nachmessen willst kannst du die Photone App verwenden.
Wegen dem lila Pflanzenstiel musst du dir keine Sorgen machen war bei mir auch am Anfang und die wächst super.
Soweit ich weiß sind damit die ersten typichen Cannabisblätter gemeint, der dritte Blattansatz so zu sagen also die ersten sind ja die Keimblätter dann kommen schon zackige aber ist auch mehr so ein langes ohne abzweigungen. Dannach kommt dann ein richtiges also so eins:
Ok. Dann lass ich alles so wie es ist. Ich war halt unsicher weil ich echt null Ahnung vom Gärtnern habe. Wie haben nicht mal Zimmerpflanzen aber man kann ja alles lernen.
Gut. Das beruhigt mich. Ich hatte auch schon gelesen, dass das bei Überwässerung passieren kann. Vielleicht sind die 1/3 ganz am Anfang bei der Vorbereitung des Substrats doch zu viel gewesen aber das trocknet ja weg.
Gut dann dauert es ja noch. Ich will auf keinen Fall überfüttern. Nachdem was ich gelesen habe ist das schwerer zu korrigieren als eine Unterfütterung aber sicher bin ich mir da natürlich nicht. Ich weiß auch nicht ob sich die Aussage auf den biologischen Anbau bezog. Da hat man ja immer eine Zeitverzögerung. So viele Fragen …
Ja, war es! Und vielen Dank für die Antworten. Ich bin echt auf Hilfe angewiesen und dieses Forum scheint mir bis jetzt extrem hilfsbereit zu sein. Tolle Sache!
Die größte Pflanze ist jetzt 7 cm groß. Das wird wohl hier von einigen als „spargeln“ bewertet (Quelle). Auch für mich Laien sehen die zu lang gestreckt aus. Ich hätte es auf jeden Fall vom Gefühl her lieber kleiner aber das kann man nun halt nicht mehr ändern.
Eventuell lag es daran, dass ich zu spät das Licht angeschaltet hatte und es am ersten Tag der Beleuchtung auch nur ca. 6 Stunden an hatte. Vielleicht lag es auch an der Wärme (26°). Ich hatte gelesen, dass Wärme das spargeln unterstützen kann. Wer weiss? Ich auf jeden Fall nicht.
Die Stofftöpfe aufzufüllen wäre wohl eine Möglichkeit. Leider gibt es bei mir im Moment nirgends Light Mix. Ausverkauft. Und im Internet bestellen heißt: Das kommt irgendwann … Also ist das auch keine Lösung. Umtopfen kommt auch nicht in Frage da: Automatics.
Ich hatte schon daran gedacht mit Blähton aufzufüllen aber der ist ziemlich grob und rau und die Sämlinge sehen ziemlich empfindlich aus. Vielleicht machen ich das demnächst, wenn die Pflanzen stabiler sind. D.h. wenn sie bei mir überhaupt überleben. Momentan bin ich mir da nicht so sicher.
Meine Lösung bzw. mein Versuch einer Lösung: Dafür sorgen, dass die nicht umfallen und stabiler werden. Ausserdem die Lichtintensität erhöhen.
Ich habe also etwas Pflanzendraht abgeschnitten, desinfiziert und dann die Pflanzen mit einer kleinen Schlaufe eingesperrt. Hoffentlich ist das richtig so. Bei der ganzen Aktion habe ich Grobmotoriker wohl auch einen Sämling zu hart angefasst. Ich hoffe ich habe da unterirdisch nicht abgerissen. Die nächsten Tage werden es zeigen ob ich ein Mörder bin.
Ich werde sie in Zukunft auch noch versuchen ein bisschen stärkeren Luftstrom an die Pflanzen zu bringen um den Stamm zu stärken. Hoffentlich hilft es.
Ausserdem habe ich das Licht von ca. 60 cm auf 40 cm abgesenkt. Das sind dann zwar ca. 400 PPFD aber andere SANlight-User hier Forum meinten, dass das wohl in dieser Phase ok wäre. Ich muss die Pflanzen halt genau beobachten und falls es Probleme gibt entsprechend reagieren. Hilft ja nix.
Das Hobby raubt mir die Nerven. Ich muss dringend Atemübungen machen. Soviel Angst hat man nicht mal um die eigenen Kinder!
Die Sämlinge scheinen die hohe Lichtintensität bisher problemlos zu vertragen. Das ist für mich überraschend weil überall im Internet von max. 300 PPFD die Rede ist. Vielleicht ist das auch eine Frage des Strains und/oder des Lichtspektrums?
Das spargeln ist wohl wirklich vorbei. Mir macht allerdings die größte der Pflanzen ein bisschen Sorgen. Ohne Unterstützung beugt die sich sehr weit Richtung Boden. Die anderen halten sich für ihre Größe einigermaßen aber ich kann nicht behaupten, dass die fest im Boden verankert sind. Das kann man wohl auch nach 4-5 Tagen noch nicht erwarten. Vielleicht hab ich sie einfach nicht tief genug eingegraben? Beim nächsten mal werde ich auf jeden Fall tiefer gehen, wenn auch nicht viel.
Ich hab die letzte halbe handvoll Substrat, die noch in der Verpackung war, noch um das Sorgenkind gelegt. Ich kann nicht behaupten, dass das wirklich viel gebracht hat.
Die gute Nachricht: An den Pflanzen entsteht das zweite Blattpaar!
Die Sämlinge bewegen sich im Wind. Ich hab sie auch mit Pflanzendraht etwas fixiert (sieht man oben im Bild nicht). Wie lange dauert es denn bis die Pflanzen halbwegs sicher im Substrat sitzen und wie lange dauert es damit aus diesem völlig fragilen Stengel zumindest der Ansatz eines Stammes wird und ich die Stützen entfernen kann? Ich wach jeden Morgen auf und guck erst mal ob die überhaupt noch stehen …
Würde ich auch gerne machen. Leider ist die bei mir überall komplett ausverkauft und bestellen im Internet dauert momentan bei solchen Dingen i.A. Ewigkeiten.
Hab ich gemacht. Immer wenn der Ventilator an die entsprechende Stelle bläst bewegen sie sich ein bisschen im Wind. Also so, wie bei einer leichten Sommerbrise.
So ein bisschen scheinen sie sich auch in den letzten Tagen stabilisiert zu haben. Die lehnen sich teilweise noch ein bisschen an aber ich weiß nicht, ob die so wachsen und eigentlich alleine stehen könnten oder nicht. Ich wollte da jetzt nicht rum basteln sondern die Pflanze erst mal einfach ihr Ding machen lassen.
Ich werde noch mal ein, zwei Zentimeter auffüllen sobald die Erde wieder zu bekommen ist. Mehr geht schlecht, weil ich dann zu hoch komme, denke ich. Ich hoffe aber, dass das dann reicht. Dann würden sie noch ungefähr 5cm im freien stehen.
Ich hoffe auch, dass die dünnen Stämmchen mal bald ein bisschen dicker werden aber das dauert wohl noch (die sind jetzt genau eine Woche alt). Wenigstens strecken sie sich im Moment nicht weiter aber wie so ein dürrer Stamm die ganzen Blätter halten soll ist mir noch ein Rätsel … spannendes Hobby, irgendwie.
Geburtstag! Die Pflanzen sind jetzt eine Woche alt. Ich hab sie zur Feier des Tages gegossen. Es war an der Zeit. Ich gieße momentan mit einer großen Spritze. Das ist ok, wenn man nur 1x die Woche gießen muss aber auf Dauer geht das nicht. Da läuft zwar außer dem Drain nichts daneben und man wässert auch schön langsam aber ein bisschen schneller darf es schon gehen. Da werde ich mich mal die nächste Zeit um gucken müssen, was man denn sonst noch so nehmen kann. Ich hatte gelesen (ich glaube hier im Forum), das jemand eine Laborflasche dafür benutzt. Vielleicht wäre das etwas. Später, wenn die Pflanzen größer sind, hole ich mir vielleicht so einen Drucksprüher.
Vom Root-Juice konnte ich nur die Hälfte der Dosis aus dem Düngerschema nehmen. Das haut den PH ganz schon runter und ich wollte mir nicht für die paar mal noch extra PH+ kaufen. Ich hab auch ein kleines bisschen Bio-Grow hinzugefügt. Ich weiß aber nicht ob das alles nicht ein Fehler war. Wahrscheinlich war das zu früh aber ich dachte mir, die Mikroben brauchen vielleicht Futter und Root-Juice fügen viele schon ganz am Anfang hinzu. Ich konnte einfach nicht anders. Hoffentlich nehmen die Pflanzen mir das nicht übel. …
Ansonsten hab ich nach dem gießen nochmal das Substrat um die Pflanzen herum minimal manipuliert. Die Pflanzen scheinen jetzt aufrechter zu stehen.
Ich hab auch Anzuchterde und Perlite bestellt. Das soll Ende nächster Woche kommen. Dann wollte ich das mischen (30% Perlite) und die Töpfe etwas auffüllen damit die Spargel nicht mehr ganz soweit aus der Erde ragen. Hoffentlich kommt das alles rechtzeitig.
Endlich Teenager! ich sag mal einfach, dass die Pflanzen jetzt in der vegetativen Phase sind. Eine einheitliche und einfach ersichtliche Definition gibt es wohl nicht.
An mindestens einer Pflanze ist das dritte Blattpaar im entstehen und die Pflanzen haben ihre Entwicklung beschleunigt. Ich denke das sind Zeichen dafür, dass die Sämlingsphase vorbei ist. Sicher bin ich mir natürlich nicht aber ich zähle das jetzt erst mal so.
Das ist schon eine miserable Fotoqualität aber ich nutze eine uralte Gurke. Ich brauch die nur zum telefonieren und zum YouTube gucken. Konnte ja keiner ahnen, dass ich damit mal Fotos machen würde.
Ich hab mir auch was gegönnt. Ein Govee H5075 Bluetooth Thermo-/Hygrometer. Das scheint mir schon praktische zu sein mit der 24h Aufzeichnung und es kostet nicht mal wirklich mehr.
Kalibriert habe ich es noch nicht. Wir haben nicht genug Salz im Haus aber da kommt es auf einen Tag nun nicht an. Ich kann sowieso nicht viel am Raumklima ändern und muss halt mit dem was ist einigermaßen kreativ klar kommen.
Und sie riechen schon. Wie kann das sein? Erst dachte ich ja, dass sei einfach nur die feuchte Erde aber irgendwie riecht es nach „Platte“ (Haschisch). Ganz anders als das schon getrocknete Gras was ich kenne. Da kommen alte Erinnerungen aus den jungen Jahren wieder hoch.
Schwierigkeiten macht mir die Luftfeuchtigkeit. In der Lichtphase habe ich eher Probleme die 40% zu halten und es nicht zu warm werden zu lassen. In der Dunkelphase ist sie eher zu hoch. Ich hab den Lüfter aber auch noch nicht an. Das würde ich gerne so lange herauszögern wie es nur geht. Erstmal ist das noch ein Stromverbraucher mehr und dann ist der auch ganz schön laut. Ich wollte den eigentlich erst zuschalten sobald die Nachbarn vom Geruch beeinträchtigt werden. Da muss ich mal gucken, ob der Plan wirklich aufgeht,
Anmerkung an mich selbst: Im nächsten Leben ein höheres Zelt kaufen. Ich will ja beim ersten Grow nicht toppen oder trainieren und in der horizontalen ist ja auch nicht viel Platz. Zu hoch dürfen die Pflanzen auf jeden Fall nicht werden und 5cm verliere ich ja auch noch zusätzlich weil die gespargelt sind. Ich hab jetzt schon Angst vorm Stretch.
Edit:
Frage
Ist es sinnvoll die Pflanzen jetzt zu toppen um das Höhenwachstum zu kontrollieren? Die Pflanzen entwickeln im Moment das 4te Blattpaar und mit einem Alter von 12 Tagen hätte sie ja noch ca. 1,5-2,0 Wochen in der vegetativen Phase.
Ich bin mir echt unsicher. Ich wollte die eigentlich einfach wachsen lassen. Ich habe jetzt nur Bedenken, dass die zu hoch werden, Vom 1,60m Zelt gehen ja noch AKF/Lüfter und die SANlight ab. Die Töpfe sind auch 25cm hoch ..
Ich würde Autos nicht unbedingt toppen, da sie ja sehr empfiindlich sind. Ich denke wenn du sie einfach mit LST behandelst und ein wenig runterbindest sollte der Stretch von den Ladies in der Blüte nicht zu hoch werden. Aber am Ende deine Entscheidung, Toppen kann ja durchaus auch bei Autos gut gehen.
Du könntest in der Lichtphase ein nasses Handtuch reinhängen oder die obere Erde etwas besprühen, das bringt schon viel und treibt die RLF definitiv nach oben.
Hmm ich verstehe dir bedenken. Trotzdem würde ich das Problem später eher als Luxusproblem ansehen von wegen „meine Pflanze ist so groß sie passt nichtmal mehr ins Zelt“
Ich würde einfach zum gegebenen Punkt etwas runterbinden und fertsch.
Ich bin noch am überlegen. Die sind so fit und erst am 12. Tag. Ich tendiere dazu die zu köpfen aber ich gebe mir noch ein, zwei Tage. Mut sammeln und so.
Wenn die jetzt Morgen oder Übermorgen schlechter aussehen oder ich den Mut nicht aufbringe, dann mach ich das mit dem runter binden
Klingt nach einem Plan… Und selbst wenn es schief geht, es ist dein erster Grow & dann steht eben die Erfahrung die du gemacht hast anstelle der Ernte✌🏼
Wird schon klappen, das (Un)Kraut ist ja auch wiederstandsfähig