KI End Summer Run 
6 Pflanzen · 3 Genetiken · 60–72 mögliche Hauptcolas
Nach dem Zamnesia Grow Together beginnt der nächste Durchgang.
Dieses Mal stehen drei moderne Genetiken von Barney’s Farm im Zelt. Von jeder Sorte werden zwei Pflanzen angebaut, damit sowohl die Unterschiede zwischen den Genetiken als auch mögliche Abweichungen innerhalb derselben Sorte sichtbar werden.
Am [STARTDATUM] gehen an den Start:
- 2 × Mimosa EVO
- 2 × Runtz × Layer Cake
- 2 × Lemon Cherry Gelato
Der Titel KI End Summer Run beschreibt dabei das eigentliche Konzept:
Die Pflanzen werden nicht nach einem starren Schema durch den Grow geführt. Stattdessen werden Wachstum, Wasserverbrauch, Pflanzenstruktur, Nährstoffreaktionen und Stretch möglichst genau beobachtet und dokumentiert. Entscheidungen werden anschließend anhand der tatsächlichen Entwicklung getroffen.
Die KI erstellt den Ausgangsplan.
Die Pflanzen liefern die Daten.
Der weitere Weg ergibt sich aus ihrer Reaktion.
Die Genetiken im Überblick
| Sorte | Anzahl | Blütezeit laut Hersteller | Indoorhöhe laut Hersteller | THC laut Hersteller |
|---|---|---|---|---|
| Mimosa EVO | 2 | 65–70 Tage | 100–120 cm | bis 32 % |
| Runtz × Layer Cake | 2 | 65–70 Tage | 100–130 cm | bis 28 % |
| Lemon Cherry Gelato | 2 | 60–65 Tage | 90–110 cm | bis 33 % |
Die Angaben dienen lediglich als Orientierung.
Entscheidend ist nicht, welche Höhe oder Blütezeit auf der Verpackung angegeben wird, sondern wie sich die einzelnen Pflanzen unter denselben Bedingungen tatsächlich verhalten.
Besonders interessant wird der direkte Vergleich der jeweils beiden Pflanzen einer Sorte:
- Wachsen beide Phänotypen ähnlich?
- Welche Pflanze bildet die stärkeren Seitentriebe?
- Wie unterschiedlich fällt der Stretch aus?
- Gibt es Unterschiede beim Wasser- oder Nährstoffbedarf?
- Erreichen beide Pflanzen gleichzeitig ihr Erntefenster?
Das Grundkonzept
Der Run wird mit sechs freistehenden Pflanzen auf einer Fläche von 120 × 120 cm aufgebaut.
Die Pflanzen dürfen bis zu ungefähr 120 cm über dem Substrat wachsen. Es geht daher nicht darum, sie möglichst klein und flach zu halten.
Das Training verfolgt vielmehr drei Ziele:
- Die Dominanz eines einzelnen Haupttriebs reduzieren
- Das Wachstum auf mehrere kräftige Blütentriebe verteilen
- Ein möglichst gleichmäßiges oberes Blätterdach erzeugen
Geplant sind pro Pflanze ungefähr 10–12 tragende Haupttriebe.
Bei sechs Pflanzen ergibt das insgesamt:
60–72 mögliche Hauptcolas
Die Zahl ist jedoch kein starres Ziel.
Ein kräftiger, sinnvoll positionierter Trieb bleibt erhalten. Ein dünner, beschatteter oder dauerhaft zurückbleibender Trieb wird nicht nur deshalb weitergeführt, um rechnerisch auf zwölf Colas zu kommen.
Zehn kräftige Haupttriebe sind wertvoller als zwölf ungleichmäßige.
Geplante Pflanzenarchitektur
Die Pflanzen sollen eine offene, leicht kelchförmige Struktur entwickeln.
Dabei werden:
- untere Seitentriebe stärker nach außen geführt
- mittlere Triebe schräg nach oben ausgerichtet
- obere Triebe etwas aufrechter wachsen gelassen
- schwache Triebe aus dem Pflanzeninneren entfernt
- die Pflanzenmitte möglichst offen gehalten
Dadurch sollen Licht und Umluft auch in die inneren Bereiche gelangen.
Die Pflanzen werden nicht in eine vollkommen flache Form gezwungen. Die vorhandene Höhe wird bewusst genutzt, während die tragenden Blütentriebe innerhalb einer möglichst kompakten oberen Zone gehalten werden.
Toppingstrategie
Als Ausgangsstrategie ist folgendes Vorgehen geplant:
- Wachstum bis zur vollständig entwickelten siebten Nodie
- einmaliges Topping oberhalb der siebten Nodie
- Erholungs- und Aufbauphase
- Entfernung des untersten Nodienpaares
- Erhalt der Nodien 2 bis 7
- Beobachtung der zwölf entstehenden Triebkandidaten
- spätere Auswahl der zehn bis zwölf besten Haupttriebe
Durch die sechs verbleibenden Nodienpaare entstehen zunächst:
6 Nodien × 2 Seitentriebe = 12 mögliche Haupttriebe
Die endgültige Auswahl erfolgt erst, nachdem sichtbar wird, welche Triebe tatsächlich kräftig genug wachsen.
Bleiben die beiden schwächsten Triebe deutlich zurück, wird die Pflanze auf zehn tragende Haupttriebe reduziert.
Eine zweite vollständige Toppingrunde ist zunächst nicht vorgesehen.
Weitere Höhenkorrekturen erfolgen hauptsächlich über:
- weiche Pflanzenbinder
- vorsichtiges LST
- individuelles Herunterführen einzelner Triebe
- unterschiedliche Topferhöhungen
- bei Bedarf selektives Supercropping einzelner Ausreißer
Getoppt wird nicht allein nach Vegetationstag.
Eine Pflanze muss dafür:
- sichtbar aktiv wachsen
- einen stabilen Hauptstamm besitzen
- vollständig entwickelte Nodien aufweisen
- kräftige Seitentriebansätze zeigen
- das vorherige Umtopfen verarbeitet haben
Eine langsamere Pflanze wird nicht nur deshalb geschnitten, weil die anderen bereits so weit sind.
Höhenstrategie
Die Pflanzen sollen beim Wechsel auf 12/12 nicht zwingend exakt gleich groß sein.
Entscheidend ist ihr erwarteter Stretch.
Als erste Orientierung gelten:
| Wachstumstyp | Zielhöhe beim Wechsel auf 12/12 |
|---|---|
| lange Internodien oder kräftiger Stretch | ca. 45–50 cm |
| mittlerer Wuchs | ca. 48–52 cm |
| kompakter oder langsamer Wuchs | ca. 50–55 cm |
Die angestrebte Endhöhe liegt ungefähr zwischen:
95 und 115 cm über dem Substrat
Die verfügbaren 120 cm werden nicht vollständig verplant. Dadurch bleibt Reserve für unerwartet stark streckende Phänotypen.
Höhenunterschiede werden möglichst in dieser Reihenfolge ausgeglichen:
- Triebführung durch LST
- Umstellen beziehungsweise Drehen der Pflanze
- Topferhöhung bei kürzeren Pflanzen
- vorsichtiges Supercropping einzelner Ausreißer
- Entfernung eines Triebs nur dann, wenn er nicht sinnvoll integriert werden kann
Vorläufige Erwartungen an die Sorten
Mimosa EVO
Die Mimosa EVO könnte trotz ihrer Indica-Dominanz kräftig und vergleichsweise hoch wachsen.
Besonders beobachtet werden:
- Geschwindigkeit der Vegetationsentwicklung
- Länge der Internodien
- Stärke der Seitentriebe
- Reaktion auf das Topping
- Stretch nach der Umstellung
- Ausbildung des Citrus- und Orangenprofils
Bei starkem Höhenwachstum wird sie früher und konsequenter nach außen geführt.
Runtz × Layer Cake
Runtz × Layer Cake besitzt auf dem Papier die größte mögliche Indoorhöhe im Run.
Beobachtet werden deshalb besonders:
- Länge der Internodien
- frühe Apikaldominanz
- Stabilität der Seitentriebe
- Stretch während der ersten Blütewochen
- spätere Tragfähigkeit der Äste
- Entwicklung der süßen, fruchtigen und würzigen Aromen
Ein besonders hoch wachsender Phänotyp erhält frühzeitig mehr seitliche Führung.
Lemon Cherry Gelato
Die Lemon Cherry Gelato wird vom Hersteller etwas kompakter und schneller angegeben.
Sie darf deshalb möglicherweise:
- etwas aufrechter wachsen
- mit einem kleinen Höhenvorsprung in die Blüte gehen
- weniger stark heruntergebunden werden
- bei Bedarf später mit einer Topferhöhung angepasst werden
Besonders interessant werden:
- Blütenstruktur
- Harzbildung
- mögliche Farbentwicklung
- Reifegeschwindigkeit
- Ausprägung von Zitrone, Kirsche, Gelato und Gas
Substrat und Topfgrößen
Als Substrat wird erneut eine luftige Erdmischung verwendet:
- Plagron Lightmix
- ungefähr 20 % zusätzliche Perlite
Die zusätzliche Perlite soll:
- die Belüftung des Wurzelraums verbessern
- Verdichtungen reduzieren
- den Wasserabfluss erleichtern
- eine gleichmäßigere Durchfeuchtung unterstützen
Geplante Topfstufen:
- 1,1 Liter zur Anzucht
- 5 Liter für die weitere Vegetation und den Aufbau der Pflanzenstruktur
- 11 Liter als Endtopf
Größere Eingriffe sollen möglichst getrennt voneinander erfolgen.
Umtopfen und Topping werden daher nicht unmittelbar gleichzeitig durchgeführt. Nach jedem stärkeren Eingriff erhalten die Pflanzen Zeit, wieder sichtbar aktiv zu wachsen.
Zamnesia Monster Buds – Düngestrategie
In diesem Durchgang wird ausschließlich die Zamnesia Monster Buds Düngerlinie verwendet.
Zum eingesetzten System gehören:
- All-In-One Liquid
- PK 13-14
- Max Yield
- Max Flavour
- Monster Buds pH-
Auf zusätzliche Basisdünger, CalMag-Produkte oder einzelne Mono-Nährstoffe anderer Hersteller wird zunächst verzichtet.
Dadurch soll klarer erkennbar werden, wie die Pflanzen allein auf das Monster-Buds-System reagieren.
Bewusst vorsichtiger Düngestart
Eine der wichtigsten Änderungen gegenüber dem vorherigen Durchgang ist der deutlich vorsichtigere Einstieg in die Düngung.
Die Jungpflanzen erhalten zunächst nur angepasstes Leitungswasser.
Das bedeutet:
- pH-Wert kontrollieren und korrigieren
- EC-Wert des Ausgangswassers dokumentieren
- keine vorsorgliche Zugabe von Basisdünger
- keine Booster in der frühen Entwicklung
- keine Erhöhung der Nährstoffmenge allein nach Kalender
Das Plagron Lightmix enthält bereits eine leichte Anfangsdüngung. Diese soll zunächst genutzt werden, bevor zusätzlicher Dünger gegeben wird.
Mit der ersten Düngung wird begonnen, wenn mehrere Beobachtungen darauf hindeuten, dass die vorhandenen Nährstoffe nachlassen.
Mögliche Hinweise sind:
- zunehmende Aufhellung der unteren Blätter
- gleichmäßiges Nachlassen des Blattgrüns
- nachlassende Wachstumsgeschwindigkeit
- steigender Wasserverbrauch bei gleichzeitig sinkender Pflanzenfarbe
- sichtbarer Übergang von den Keimblättern auf die Nährstoffversorgung über das Substrat
Ein einzelnes helles Blatt oder eine einmalige Wachstumsverzögerung reicht nicht automatisch als Begründung für eine Düngung.
Gleichzeitig soll kein ausgeprägter Mangel provoziert werden.
Wir warten nicht auf deutlich geschädigte Blätter.
Gesucht wird der erste belastbare Hinweis auf einen steigenden Nährstoffbedarf.
Einstieg mit reduzierter Dosierung
Die erste Zugabe des All-In-One Liquid erfolgt deutlich unterhalb der vollen Herstellerdosierung.
Geplant ist:
- Start mit einer niedrigen Teilmenge
- Reaktion der Pflanzen über mehrere Tage beobachten
- keine sofortige Nachdosierung aufgrund einzelner Blätter
- Steigerung nur bei weiterhin erkennbarem Bedarf
- möglichst nur eine Veränderung gleichzeitig durchführen
Die Dosierung wird nicht automatisch bei jedem Gießvorgang erhöht.
Entscheidend sind:
- neues Wachstum
- Blattfarbe
- Blattstellung
- Spitzen und Blattränder
- Internodienabstand
- Wasserverbrauch
- EC der Nährlösung
- Entwicklung der Drainwerte
- Reaktion nach der letzten Düngung
Eine kräftig grüne Pflanze mit gesunden neuen Trieben erhält nicht vorsorglich mehr Dünger.
Umgang mit den Blüteprodukten
Die zusätzlichen Monster-Buds-Produkte werden nicht von Beginn an miteinander kombiniert.
All-In-One Liquid
Der All-In-One Liquid bildet die Grundlage der Nährstoffversorgung.
Seine Dosierung wird schrittweise an Pflanzenentwicklung und Blütephase angepasst.
PK 13-14
PK 13-14 wird erst eingesetzt, wenn die Blütenbildung eindeutig begonnen hat.
Es wird nicht vorsorglich während des frühen Stretchs gegeben und nicht automatisch mit voller Herstellerdosierung gestartet.
Max Yield
Max Yield wird erst dann ergänzt, wenn die Pflanzen gesund sind, aktiv blühen und die bisherige Nährlösung problemlos verarbeiten.
Max Flavour
Max Flavour wird in der späteren Blütephase eingesetzt.
Auch hier wird zunächst vorsichtig dosiert und darauf geachtet, dass nicht mehrere Zusätze gleichzeitig stark erhöht werden.
Booster sollen eine gesunde Pflanze unterstützen.
Sie sollen keine bereits überversorgte Pflanze weiter belasten.
Regeln für Anpassungen
Für diesen Run gelten einige feste Grundsätze:
- Keine Dosierung wird allein wegen des Vegetations- oder Blütetages erhöht.
- Ein einzelnes Symptom führt nicht sofort zu einer Korrektur.
- Vor jeder Änderung werden Gießverhalten, pH, EC, Klima und Licht überprüft.
- Nach einer Anpassung erhält die Pflanze ausreichend Zeit für eine erkennbare Reaktion.
- Mehrere Produkte werden nicht gleichzeitig stark erhöht.
- Drainwerte werden berücksichtigt, aber nicht isoliert bewertet.
- Gesundes Wachstum hat Vorrang vor maximaler Düngermenge.
- Im Zweifel wird zunächst beobachtet statt sofort nachgedüngt.
Damit soll insbesondere eine schleichende Überdüngung vermieden werden.
Wasserbasis
Das verwendete Leitungswasser wird vor jeder Mischung berücksichtigt.
| Wert | Leitungswasser |
|---|---|
| pH-Wert | ungefähr 7,8 |
| EC-Wert | ungefähr 0,54 mS/cm |
| Calcium | ungefähr 90 mg/l |
| Magnesium | ungefähr 10 mg/l |
| Kalium | ungefähr 2,79 mg/l |
Der pH-Wert wird mit Monster Buds pH- an die jeweilige Kulturphase angepasst.
Dokumentiert werden nach Möglichkeit:
- Ausgangs-pH
- pH nach Anpassung
- Ausgangs-EC
- EC nach Zugabe des Düngers
- Wassertemperatur
- eingesetzte Produktmenge
- Gesamtmenge der Nährlösung
Pflanzenkennzeichnung
Jede Pflanze erhält eine feste Kennzeichnung:
- ME1 und ME2 – Mimosa EVO
- RX1 und RX2 – Runtz × Layer Cake
- LCG1 und LCG2 – Lemon Cherry Gelato
Dadurch können Wachstum, Wasserverbrauch und Reaktionen jeder einzelnen Pflanze langfristig nachvollzogen werden.
Die Pflanzen werden nicht nur als Sortengruppe betrachtet.
Eine Mimosa EVO kann deutlich mehr oder weniger Nährstoffe benötigen als ihre Schwesterpflanze. Deshalb werden Unterschiede innerhalb derselben Genetik ebenso dokumentiert wie Unterschiede zwischen den Sorten.
Das KI-Beobachtungsprotokoll
Die Entwicklung der Pflanzen soll diesmal deutlich genauer verfolgt werden.
Jedes größere Update wird möglichst nach demselben Aufbau dokumentiert:
Beobachtung
Was ist tatsächlich sichtbar oder messbar?
Beispiele:
- Pflanzenhöhe
- Anzahl der Nodien
- Internodienabstand
- Blattfarbe
- Blattstellung
- Seitentriebentwicklung
- Wasserverbrauch
- Topfgewicht
- Wurzeldurchdringung
- pH und EC
- Drainmenge
- Drainwerte
- Temperatur und Luftfeuchtigkeit
- Lichtleistung und PPFD
Bewertung
Welche Ursachen kommen infrage?
Dabei werden mehrere Möglichkeiten geprüft, bevor eine Maßnahme erfolgt.
Entscheidung
Welche Anpassung wird vorgenommen?
Oder:
Warum wird bewusst noch nichts verändert?
Ergebnis
Wie hat die Pflanze in den folgenden Tagen reagiert?
Dadurch soll erkennbar bleiben, ob eine Maßnahme tatsächlich geholfen hat oder ob sich die Pflanze unabhängig davon weiterentwickelt hat.
Dokumentation des Wachstums
Geplant sind regelmäßige Einzelaufnahmen und Messungen.
Nach Möglichkeit werden festgehalten:
- Vegetations- beziehungsweise Blütetag
- Höhe jeder Pflanze
- Breite jeder Pflanze
- Anzahl der vollständig entwickelten Nodien
- Anzahl der ausgewählten Haupttriebe
- Abstand zwischen den Nodien
- Zeitpunkt des Toppings
- Erholungsdauer nach dem Topping
- Wasserverbrauch je Pflanze
- Zeit zwischen den Gießvorgängen
- Düngermenge
- pH und EC der Nährlösung
- sichtbare Reaktionen auf Düngesteigerungen
- Stretch in den ersten Blütewochen
- Beginn der Blütenbildung
- Entwicklung von Harz, Aroma und Reifezeichen
Besonders während der Stretchphase sollen die Pflanzen möglichst regelmäßig vermessen werden.
Dadurch lässt sich später nachvollziehen, welche Sorte und welcher Phänotyp tatsächlich am stärksten gewachsen ist.
Setup
Anbaufläche
Location: Indoor
Growbox: 120 × 120 × 180 cm mit Dachschräge
Pflanzenzahl: 6
Anordnung: jeweils zwei Pflanzen pro Sorte
Endtopf: 11 Liter Erde
Beleuchtung
PHLIZON FD6000
- 640 Watt
- Vollspektrum-LED
- Samsung-281B-Dioden
- dimmbar
Die Lichtleistung wird anhand der tatsächlich gemessenen Werte angepasst.
Entscheidend sind:
- PPFD an den Triebspitzen
- Abstand zum Blätterdach
- Internodienabstand
- Blattstellung
- Reaktion der Pflanzen
- Temperatur an der Pflanzenoberfläche
Abluft
Mars Hydro iFresh 150 mm
- bis ungefähr 690 m³/h
- App-Steuerung
- Temperatur- und Feuchtigkeitssensor
Umluft
- insgesamt vier Clipventilatoren
- davon ein oszillierendes Modell
- Luftbewegung oberhalb und unterhalb des Blätterdachs
Die Blätter sollen sich leicht bewegen, ohne dauerhaft starkem direkten Luftstrom ausgesetzt zu sein.
Das Ziel
Der KI End Summer Run soll zeigen, wie sich sechs Pflanzen aus drei unterschiedlichen Genetiken entwickeln, wenn nicht nach einem festen Düngeschema, sondern nach beobachtbarem Bedarf gearbeitet wird.
Der Anspruch lautet:
So wenig eingreifen wie möglich.
So viel korrigieren wie tatsächlich nötig.
Die Pflanzen erhalten zunächst nur angepasstes Wasser und die Nährstoffversorgung wird erst begonnen, wenn sich ein nachvollziehbarer Bedarf zeigt.
Anschließend wird der Monster-Buds-Dünger schrittweise und vorsichtig aufgebaut.
Gleichzeitig sollen die Pflanzen durch einmaliges Topping und gezielte Triebführung jeweils ungefähr zehn bis zwölf kräftige Haupttriebe entwickeln.
Am Ende soll beantwortet werden:
- Welche Sorte wächst am schnellsten?
- Welche Pflanze reagiert zuerst auf die nachlassende Substratdüngung?
- Wie unterschiedlich ist der Nährstoffbedarf?
- Welche Genetik stretcht am stärksten?
- Welche Sorte bildet die stabilsten Haupttriebe?
- Wie reagieren die Pflanzen auf die Monster-Buds-Linie?
- Lässt sich eine Überdüngung durch einen späteren und vorsichtigeren Einstieg vermeiden?
- Welche Pflanze erreicht zuerst ihr tatsächliches Erntefenster?
Der Plan steht.
Jetzt müssen die Pflanzen zeigen, was davon in der Praxis funktioniert.
Ab jetzt läuft der KI End Summer Run. 
Sechs Pflanzen.
Drei Genetiken.
Ein Düngesystem.
Und diesmal wird genauer hingeschaut als je zuvor. ![]()


























