Wäre Cannabis schon 2008 zumindest teilweise entkriminalisiert gewesen und man hätte es so leicht wie heute bekommen, dann hätte kaum jemand Spice und die ganzen „Räuchermischung“ Nachfolger gekauft.
Ich würde da der Politik auch die Schuld geben. Die erst Jahre dabei zugesehen hat, dann immer wieder mit dem Katz und Maus Spiel einzelne neue Research Chemicals verboten hatte, so dass jedes Jahr neue auf den Markt kamen, von denen niemand wusste, was die anrichten können…
Hoffentlich kauft diesen Mist ab jetzt keiner mehr, wo wir die Teil-Legalisierung haben.
Schwarzmarkt und gestrecktes Weed sind natürlich immer noch ein Problem.
Daher brauchen wir Säule II (Modellprojekte und Fachgeschäfte) - besonders für die Gelegenheitskonsumenten.
Die Teillegalisierung und dass Hinarbeiten auf Säule ll ist das eine (+sinnvoll).
Das Andere sind jedoch auch diejenigen, die den Hals nicht voll genug kriegen können und sich alles einklinken, solange es nicht Heroin oder Crack ist. Das sind aber jetzt nicht nur die Dödel mit Baseballkäppis+Schirm hinten, die sich breit mit dem E-Scooter auf die Klappe legen, das sind auch die Hobbybewusstseinserweiterer, die sich bei irgendeinem Heilpraktiker, der sich als wissender und weiser Hobbydruide aufspielt, Ayahuasca in den Hals kippen und vom Notarzt abgeholt werden müssen, weil sie sich den Verstand aus der Birne göbeln.
Da kann man dann nicht.sagen, dass das System schuld ist, sondern da sind die Leute auch selber dran schuld. Jeder Mensch mit 5 g Hirn im Kopf kann abwägen, ob das jetzt sein muss oder nicht.
Genauso wie die Leute, die um einen gekauften bud herumorakeln, ob das wohl gestreckt sei, riecht ulkig oder stinkt wie Hulle, ist gummiartig oder sonstwie und irgendwas Komisches rieselt raus - und dann qualmen sie’s weg und warnen anschließend, Leude, gaaaanz schlimmer Stoff, wäre fast tot gegangen, lasst die Finger davon, wenn euch euer Leben lieb is!
Ja, watt? Wer hat den Leuten gesagt, dass sie sowas rauchen sollen?
Die „Räuchermischungen“ haben damals auch so 20 bis 30 Euro gekostet für 3 g. Keine Ahnung, wie viel man heute für sowas zahlt.
Spice konnte ziemlich stark wirken. Da war JWH-018 drin, vollwertiger Agonist an CB1 und CB2 Rezeptoren - damit konnte man sich quasi ins Koma rauchen.
Da gab es wirklich Leute, die das länger geraucht hatten und dann von echtem Weed kaum noch was gespürt haben.
Spice sowie mit was auch immer gestrecktes Straßenweed birgt immer die Gefahr, dass etwas konsumiert wird, was nicht konsumiert werden sollte ( Brix, Haarspray, Vogelsand etc).
Es ist also ein Unterschied, ob jemand genussvoll Weed raucht (+weiß, welche Sorte/Wirkung) und einen Tag oder Feierabend hat, wo es möglich ist, die Zeit entspannt zu nutzen - oder sich quasi als va banque-Spiel irgendeinen Schund reinzieht, der akut zu ernsthaften gesundheitlichen Problemen führen kann.
Der Vorteil des Eigenanbaus besteht ja nun maßgeblich darin, dass die Growerlnnen sich Sorten aussuchen, die sie mögen oder ausprobieren möchten und sicher sein können, dass das nicht gepanscht ist. Wenn man parallel dazu irgendwelche Spice -Geschichten durchwinkt, weil das vielleicht 300 x stärker sein könnte, dann frage ich mich, warum die Leute so dermaßen breit sein wollen und was das für einen Nutzen haben soll.
Genau, bei der Aussage wirkt 200 x stärker fehlt das stärker als. Und breit sein gibt’s in verschiedenen Qualitäten. Ich mag z B keine couchlocker, sondern beschäftige mich nach dem Rauchen gern noch mit Lesen oder Zeichnen.
Ich hab noch nie Weed vom Straßendealer gekauft. Wenn nix mehr da war, gab’s eben nix. Allerdings brauche ich das auch nicht regelmäßig aus medizinischen Gründen (wenngleich mir die rückenschmerzlindernde Qualität gut in den Kram passt). Das craving, das bei manchen Konsumenten entsteht, sobald die Schatulle leergequalmt ist, finde ich eher alarmierend. Wenn der Konsum den Tagesablauf strukturiert, ist da was faul.
Da ist absolut nichts alarmierend daran
Gibt halt einfach viele Leute die gerne täglich Cannabis konsumieren. Ob medizinisch oder vorbeugend völlig egal.
Da können viele Sorten dann einfach zu schwach sein
Was ich sagen wollte eigentlich, ein Spice war mir persönlich immer noch lieber, weil es zuverlässig war, als irgendein Research chemical das die Schwarzmarkt Jungs uns zusammengestellt hatten.
Wenn du damit nie Kontakt hattest dann herzlichen Glückwunsch, für mich absolut ab der Realität.
Bei mir bestimmt eher die Uhrzeit welche Sorte ich konsumieren möchte evtl auch noch der Wochentag bzw mein Allgemeinzustand zuviel Sativa macht mir irgendwann Kopfschmerzen wenn es blöd läuft.
Den Tagesablauf bestimmen tut leider noch immer die Arbeit bzw das System, deswegen bestimme ich den Rest vom Tag der noch übrig bleibt
Wenn du etwas unbedingt willst und allgemein eher ungeduldig bist, ist es dann wirklich Streß?
Ich denke ist eher unbedingter Wille, wie weit man dann geht entscheidet jeder selbst mMn.
Bislang immer die Erfahrung gemacht „wer suchet der findet“ nur sind halt viele nicht ausdauernd genug bzw wollen es nicht unbedingt.
Ist nen Thema für sich mMn.
Willst du wirklich nicht kiffen wenn Ebbe ist oder suchst du einfach nur nicht lange genug und gibt’s irgendwann genetvt auf?
Für mich kommt halt beides nicht in Frage, Ebbe gibt es praktisch nicht, Ebbe ist wenn nur noch 25g Weed da sind bzw mir das indica lastige ausgeht, nur mit sativa werde ich nicht glücklich, eher wahnsinnig
Wenn du dich durch Eigenanbau ausreichend bevorraten kannst, bist du natürlich auf der sicheren Seite.
Dann gibt’s aber die Pechvögel, denen der Kram verschimmelt, oder die nicht anbauen können, weil Kinder im Haushalt leben, die Nachbarn arschig sind oder nicht ausreichend Platz/Sonne da ist.
Ich bekomme ab und zu etwas ab aus dem Anbau eines Freundes und hoffe, dass meine Pflanzen dieses Jahr noch irgendwas abwerfen.
Und wenn es grad nix gibt, dann kann ich auch ohne Weed leben. Zwischendurch hab ich ohnehin Pausen (stoned im Rufdienst geht z B gar nicht).
Ich bin nicht von einem absoluten Willen getrieben, mich ausreichend zu bevorraten, dafür hab ich einfach noch genug andere Dinge, die mein Leben ausmachen.