🥦 LEGALISIERUNG 2024 - Fakten & Diskussion 🥦 (Teil 10)

Wer weiß. Hast plausible Argumente - Kann durchaus sein. Oder auch eben nicht. Ohne Einsichten in den Ablauf der Studie werden wir nicht weiterkommen und das ist auch gut so.
Bin gespannt auf den Ausgang.

Den Link in meiner Antwort hatte ich doch nicht ohne Grund gepostet…
Dann zitiere ich es halt nochmal direkt:

.

Von meiner Seite aus gibt es da überhaupt kein „zweierlei Maß“ - sondern die Forderung nach Gleichbehandlung!

Gut. Das würde eben bedeuten, dass, wenn es die Frage nach den positiven Effekten mit den Antwortmöglichkeiten „kann besser auf Menschen zugehen“ und „Ausübung von Sport/Hobby macht mehr Spaß“ gegeben hätte, diese eben als negative Auswirkung in die Wertung eingegangen wären – weil’s von Psychologen bei EtOH halt als Indiz für Probleme gesehen wird, und wir ja nicht mit zweierlei Maß messen wollen.

Das hatte ich geschrieben:

Abbau von Sozialphobie oder Schmerzfreiheit als Beispiele genannt.
Das mit dem „Spaß“ hast du jetzt erfunden.

Das muss nicht zwingend negativ gewertet werden, zumal Medizinalcannabis in der Umfrage auch seinen Platz hat - da wäre es eher ein Behandlungserfolg.

Bei Alkohol ist das wohl nicht möglich, weil Alkohol idR. eher nicht von Ärzten als Medizin zur oralen Einnahme verschrieben wird.
Insofern hinkt der Vergleich ohnehin etwas.

Es waren auch nur mögliche Beispiele zu den unmittelbaren körperlichen Auswirkungen auf den Konsumenten.

Man hätte genauso gut sowas einbauen können:

„Ich fühle mich als Cannabis Konsument nun weniger von meinem Umfeld stigmatisiert“
„Ich habe weniger Angst vor Strafverfolgung“
„Ich muss mir jetzt keine Sorgen mehr darüber machen, gestrecktes Cannabis erhalten zu haben“
„Ich habe in einem CSC neue Freundschaften geschlossen“

usw.usf.

Hat man nicht gemacht.
Warum?
Weil man den Fokus auf die negativen Auswirkungen legen möchte.

Da kannst du noch so oft dagegen reden… es ist einfach meine Sicht der Dinge, die werde ich in dem Fall nicht ändern. :slight_smile:

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Eigentlich nicht, die Umfrage ist explizit auf die Auswirkungen der Teillegalisierung bezogen; Cannabis als Medikament ist ’n anderer Kontext. Im Kontext der Umfrage wäre das dann Selbstmedikation, und auch das wird in aller Regel als negativ angesehen.

Hast du die Umfrage bis zum Ende gemacht? Denn da war das Freitextfeld für solche Sachen.

Aber ja – ist deine Sicht der Dinge, und sei dir unbenommen. Ich sage nur, dass es objektiv betrachtet eine der besseren Umfragen ist. Nicht zuletzt, weil sie solche Sachen, mit denen sich viele Konsumenten zusammen mit der Teillegalisierung selbst in ein schlechtes Licht gerückt hätten, weggelassen haben :slight_smile:

Sehe ich nicht so.
Deshalb gibt es auch die Option, anzugeben, dass man sein Gras via Apotheke bzw. verschrieben bekommen hat.
Dass du hier dann automatisch Selbstmedikation unterstellst, ist unseriös oder bestenfalls nicht neutral.

Selbstmedikation könntest du nur dann unterstellen, wenn positive medizinische Auswirkungen genannt wurden, aber angegeben wurde, dass das Gras eben nicht aus der Apotheke kommt.
Das wäre dann der Extra-Weg, den man bei der Auswertung gehen müsste, bzw. kann man die Korrelationen einfach via SPSS anschauen.

Ja, ein kleines „Alibi“-Feldchen, in das Leute dann allerlei Sachen - nicht genormt wie bei den Fragen mit Skala - frei von der Seele plaudern.
Sowas kann man wunderbar manipulieren bei der Auswertung bzw. muss man sich extra viel Mühe geben, um das dann alles qualitativ zu normen, um es anschließend quantitativ erfassen zu können.

Stimmt, die Rubriken „Handtaschenraub/Beschaffungskriminalität“ und „Bombenanschläge“ haben sie netterweise weggelassen. :partying_face: :grin:

Anekdotische Evidenz ist kein Beweis…

Wir werden mit der Union niemals…niiiiieeeeemals Säule 2 bekommen. Eher friert die Hölle zu. Raff das doch mal. Du möchtest, dass die Regierung tut was sie sagt? Dann schau mal was der Wahlsieger in seinem Programm stehen hatte. Wir machen alles wieder rückgängig, das stand drin. Sei froh dass es nicht schlimmer gekommen ist. Natürlich kannst du weiter für Säule 2 kämpfen, aber es ist absolut unrealistisch dass sie mit dieser Regierung kommen wird. Mit DIESER Regierung muss man um jede Errungenschaft bangen und sie erhalten. Wenn du also forderst dass der Zugang zu medizinischem Cannabis eingeschränkt werden muss wird die Union deine Meinung mit Kusshand begrüßen, aber du wirst im Gegenzug einen Scheißdreck bekommen. Da kannst du dich auf den Kopf stellen. Am Ende ist es auch das selbe Gras über das wir hier reden. Sollte irgendwann mal eine zweite Säule kommen werden wir das selbe Weed das jetzt von der Apotheke geliefert wird halt in nem Laden kaufen. Es ist also kein Weltuntergang wenn Leute sich das jetzt mit nem Rezept holen. Es ist lediglich ein nerviger Vorgang für die Konsumenten. Ähnlich lief es in den USA. Dass man sich darüber seitens der Union so echauffiert hat auch nichts damit zu tun dass sich irgendjemand um die armen Bürger sorgt die ja gar nicht richtig aufgeklärt werden. Es ist ein rein ideologisches Spielchen mit dem Ziel Cannabis schlussendlich für alle wieder zu verbieten. Vergessen wir das nicht.

Die Union will, dass ALLE Konsumenten wieder Kriminelle werden. Das ist ihr erklärtes Ziel und nichts anderes werden sie mit aller Macht versuchen. Fortschritte in Richtung Legalisierung sind unmöglich.

Genauso hättest du Hitler bitten können eine Synagoge in Berlin zu errichten.

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Das ist nichts was über nacht geschieht,ich hoffe das nach der evaluierungsgeschichte die fakten lage klar ist und die positiven dinge natürlich überwiegen und man dem entsprechend endlich mit der aufklärung beginnen kann die es braucht damit auch nicht kiffende aufgeklärte bürger verstehen warum dieses system so ein unding ist und so bewegung in die sache kommt. Das Problem ist das es einfach unglaublich viele gibt doe von der Problematik garkeinen schimmer haben oder maximal das wissen was in den öffentlichen und co. so kommt. :victory_hand:t3:

Auf anfragen bei der leitung der drogenberatung der örtlichen diakonie gibt es bezüglich cannabis keine änderung bezüglich der aufklärung von cannabis seit der Legalisierung, man würde gerne ein neues Angebot der beratung bezüglich cannabis erarbeiten müssen aber damit bis nach der evaluierung warten…CDU/CSU freut das wahrscheinlich. Auch die diakonie findet es fragwürdig statt säule 2 einzinführen zu sehen wie sich alle kiffer die nicht anbauen zu patienten erklären lassen was dazu führt das irgendwann nur genuss kiffende grower oder patienten gibt. Auch das könnte irgendwann genauso gut dafür sorgen das man sich fragt wieso man für die paar grower noch was tun sollte schafft den eigenen anbau ab und lässt jeden deutschen Konsumenten schön in der apo blechen…na danke :victory_hand:t3:

Solange du nicht derjenige bist, der die Kriterien zur Auswertung festlegt, spielt das leider keine Rolle.

Wenn du schreibst, dass deine positiven Effekte tatsächlich durch die Verwendung von Cannabis als Medikament aus der Apotheke resultieren, dann ist das sehr schön für dich – aber für die Umfrage nicht von Interesse – dort geht’s um den Freizeitkonsum.

Letztlich beschwerst du dich also, dass die Umfrage dir nicht die Möglichkeit gibt, in aller Breite herauszustellen, wie toll Gras für dich ist, und du bist der Meinung, dass unkritische positive Darstellung des Gebrauchs der psychoaktiven Substanz ganz bestimmt auch positiv gewertet würde – hab ich das so richtig zusammengefasst?

Richtig.
Meine Meinung darf ich aber trotzdem dazu sagen.

Nein, dort geht es um die Teil-Legalisierung und die Auswirkungen.
Das MedCan ist Teil des CanG, genauso wie das KCanG.

Es werden Konsumenten (und sogar Nicht-Konsumenten) angesprochen bzw. befragt.

Darunter fallen explizit auch diejenigen, die ihr Gras aus der Apotheke haben - deshalb wird das Feld auch eben nicht ausgeklammert, sondern miteinbezogen.

Weil du das nach wie vor bestreitest, schau mal hier:

Screenshot 2025-06-20 at 13-33-51 Befragung von Cannabis-Konsumierenden und Nicht-Konsumierenden
Screenshot 2025-06-20 at 13-34-03 Befragung von Cannabis-Konsumierenden und Nicht-Konsumierenden


Es wäre auch komplett unsinnig, all diejenigen, die ihr Cannabis aus der Apotheke haben, außen vor zu lassen - dazu reicht ein Blick auf die Zahlen (Umsätze der Cannabis-Apotheken teilweise verzehnfacht!).

Ich habe noch nie Cannabis aus der Apotheke bestellt. Wie kommst du darauf?

Nein hast du immer noch nicht.

Ich habe es jetzt mehrfach wiederholt, was mein Kritikpunkt ist:
Die Umfrage ist nicht neutral, sondern legt den Fokus auf negative Auswirkungen - und das im Rahmen einer vermeintlich „ergebnisoffenen“ Evaluierung.

Übrigens könnte es tatsächlich sein, dass hier in einem Cannabis Forum noch andere Menschen außer mir unterwegs sind, die Cannabis nicht ganz so schlimm finden und es gerne gesehen hätten, dass auch positive Aspekte erfasst und anschließend gewürdigt werden.

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https://www.presseportal.de/pm/165119/6059531

„“Wir haben Cannabis vom Schwarzmarkt in den Weißmarkt der Apotheken gebracht und sortieren nun alle schwarzen Schafe aus, da Behörden mal wieder versagen”, so Gründer Dr. jur. Can Ansay. “Wer aus Profitsucht illegal Patient:innen schädigt und die ganze Branche in Verruf bringt, hat hier keinen Platz.“

Wolltest du nicht positive gesundheitliche Effekte angeben können, legtest aber Wert drauf, dass es nicht um Selbstmedikation ginge, nachdem ich schrieb, dass die eher negativ gesehen würde, und schriebst, dass es dann keine Selbstmedikation sein könne, wenn das Gras aus der Apotheke käme?

Vielleicht solltest du über „ergebnisoffen“ meditieren. Das bedeutet nicht, dass es genausoviele als positiv empfundene wie negative Fragen geben müsse.

Ich denke, man kann bei dieser Umfrage durchaus ein sehr positives Bild zeichnen (und zwar ein tatsächlich positives Bild, nicht eines, bei dem lediglich Kiffer ihre Drogen positiv darstellen und vielleicht gar noch verteidigen wollen – und der Vorwurf käme unvermeidlich, wenn Fragen nach deinem Wunsch in der Umfrage wären), und bei der Auswertung wird sich keiner rechtfertigen müssen, er hätte durch die Wahl der Fragen versucht, ein positives Ergebnis zu begünstigen. Insofern verstehe ich zwar deinen Standpunkt, halte den Gedankengang aber für eine Iteration zu früh abgebrochen.

Nachtrag: Es geht ja letztlich bei der Evaluierung darum, ob die für das Ganze im Vorfeld formulierten Ziele (besserer Gesundheitsschutz (nicht höheres Wohlgefühl), Zurückdrängen des Schwarzmarkts, Adressierung der durch den bislang illegalen Konsum entstandenen Probleme, etc.) erreicht werden können, wenn man den Weg so weitergeht bzw. eine weitergehende Freigabe anstreben würde. Außerdem muss eben geschaut werden, ob die Freigabe bislang zu den von den Gegnern angeführten befürchteten Problemen geführt hat, worauf ein großer Teil der Fragen offensichtlich abzielt. Dort glaubhaft darzulegen, dass das nicht der Fall ist, bringt vermutlich deutlich mehr, als Leute, die anhaken, wie toll sie Gras finden. Es war auch ausdrücklich kein (offizielles) Ziel, dass der Einzelne sich dann besser fühlen solle, weil er offen kiffen und anbauen könne, und entsprechend wär’s nicht einmal zielführend, dahingehende Fragen in die Umfrage zu packen.

Bin dann aus diesem Nebenzweig raus.

Nein.
Es ging mir darum, dass diese Umfrage eher die negativen Auswirkungen in den Fokus stellt.

Ich habe Beispiele genannt für positive Auswirkungen - und hier nicht nur gesundheitliche (z.B. Schmerzfreiheit, Abbau von Sozialphobie), sondern auch andere.

Ob es Selbstmedikation ist oder nicht, ist für mich überhaupt nicht relevant - ich habe dich lediglich darauf aufmerksam gemacht, dass man das - wenn man denn wollte - ggf. durch Korrelationen aus den Daten herauslesen könnte (immer dann, wenn jemand sein Gras NICHT aus der Apotheke hat, aber dennoch gesundheitliche positive Auswirkungen angibt).

Du hast drauf beharrt, dass die Umfrage sich NUR an Freizeitkonsumenten richtet.
Ich habe dich darauf hingewiesen, dass das nicht so ist und entsprechende Fragen rauskopiert, die das belegen, weil sie explizit an Cannabis-Patienten gerichtet sind, die ihr Gras aus der Apotheke haben.

Und ich denke, dass man die ganze Umfrage hätte anders gestalten können, wollte man tatsächlich auch echte positive Effekte messen.

Diese Umfrage geht salopp davon aus, dass Cannabis-Konsum schädlich ist und versucht lediglich, das Ausmaß des Schadens zu ermitteln.

Ja, jetzt widersprichst du dir selbst, weil man so eben kein „sehr positives Bild“ zeichnen kann - außer vielleicht ein „es ist nicht ganz so schlimm wie befürchtet“ (und eben nicht „hier sehen wir positive Auswirkungen/Entwicklungen“)
Und genau das war von Anfang an mein Kritikpunkt - was du ja bemäkelt hattest…

Mal am Rande:

Würde ich z.B. die Umfrage so gestalten:

„Wie leicht fällt es Ihnen, Freunde zu treffen, sich unter Menschen zu begeben, wenn Sie Cannabis konsumiert haben?“

„sehr schwer“, „eher schwer“, „macht keinen Unterschied“, „eher leicht“, „sehr leicht“

Dann würde man deiner bisherigen Argumentation nach sowohl ein „sehr schwer“ negativ bewerten - denn „das böse Haschgift sorgt dafür, dass Menschen sich isolieren in ihrer Sucht“

Und ein „sehr leicht“ ebenso negativ - denn „das böse Haschgift sorgt dafür, dass Menschen nur unter Drogeneinfluss soziale Kontakte aufsuchen“ (und hier hast du ja selbst gesagt, dass das bei Alkohol genauso negativ bewertet würde).

Es wäre also, wenn man deinen Maßstab hier anwendet, in beiden Fällen, egal, was man ankreuzt, negativ zu interpretieren.

Merkst du jetzt, wie absurd das ist?
Das hat dann mit wissenschaftlicher Arbeit nichts mehr zu tun - eine solche erwarte ich aber von einer Universität, die diese Umfrage durchführt.

Der Fokus liegt klar auf den negativen Auswirkungen.
Mit einem riesigen Blumenstrauß an Problemen, die hier systematisch abgefragt werden bzw. von denen sich der Konsument freisprechen muss.

Sowas hier - wer hat denn noch nie mal etwas mehr konsumiert, sei es auch nur, um zu schauen, wie es dann wirkt?

Screenshot 2025-06-20 at 18-15-24 Befragung von Cannabis-Konsumierenden und Nicht-Konsumierenden

Die meisten werden hier wahrheitsgemäß mit „ja“ antworten.
Dann heißt es in der Pressemitteilung am Ende „87 % der Cannabiskonsumenten geben an, dass sie ihren Konsum immer weiter steigern, um sich zu berauschen“.

Hätte ich im Auftrag der CDU/CSU eine Umfrage erstellen müssen, hätte ich sie vermutlich genauso gemacht wie die, um die es hier geht. :sweat_smile:

Ich bin jetzt auch raus aus dieser Diskussion.

"Wir haben Cannabis vom Schwarzmarkt in den Weißmarkt der Apotheken gebracht und sortieren nun alle schwarzen Schafe aus, da Behörden mal wieder versagen”, so Gründer Dr. jur. Can Ansay. “Wer aus Profitsucht illegal Patient:innen schädigt und die ganze Branche in Verruf bringt, hat hier keinen Platz.“

Der ansay ist ja auch öfters im schwarzen protzpelz unterwegs,wird dann wohl vom schaf sein! :joy::victory_hand:t3:

*naja zumindest grau

Bestes Zitat :grin:: „Etwas Besseres hätte uns eigentlich nicht passieren können“, betont Kallmeyer-Zumbruch. Durch den neuen Schwerpunkt seiner Apotheke haben sich ungeahnte Kooperationen ergeben. „Beim örtlichen Bäcker bekommen meine Cannabis-Kunden bei Vorlage des Kassenbons ein süßes Teil gratis, bei der nahegelegenen Tankstelle bunte Tüten für die Hälfte – immerhin regt der Konsum den Appetit ordentlich an“, fügt er zwinkernd hinzu.

Auch eine CSU kann Expansion von Cannabis nicht mehr verhindern.

Ich halt’s für schlechten Stil, „ich bin dann raus“ einfach zu übergehen und weiterzudiskutieren. Aber da’s dein Wunsch zu sein scheint:

Tatsächlich beharre ich nunmehr darauf, dass die Studie der Evaluierung des CanG entsprechend der im Vorfeld festgelegten Kriterien dienen soll. Ob ein Einzelner sich nach dem Kiffen recht toll fühlt, ist nunmal keines davon.

Und die Fragen beziehen sich in meinen Augen auch nicht auf den medizinischen Gebrauch nach Verordnung durch Fachleute, sondern recht eindeutig auf den Freizeitkonsum.

Was für dich relevant ist, spielt in diesem Kontext überhaupt gar keine Rolle. Wenn sich jemand rezeptpflichtige Medikamente ohne Rezept beschafft, um damit gesundheitliche Probleme ohne Zustimmung und Kontrolle eines Mediziners zu „behandeln“, dann würde das von denen, die diese Studie auch auswerten werden (eben Mediziner) als äußerst negativ angesehen werden.

Es ist also nur eine wissenschaftliche Arbeit, wenn es auf ein dir genehmes Ergebnis hin entworfen wurde? Nun ja …

Ja, es können (nicht nur meinem Maßstab nach) beide Extreme als negativ angesehen werden, wenn man die Frage so stellen würde. Genau das ist der Grund, warum es in meinen Augen gut ist, dass eine solche Frage nicht auftaucht.

Das ist ’ne Standardfrage nach Toleranzaufbau, und nach ICD-11 ein Hinweis auf (kein einzelnstehendes Kriterium für) Abhängigkeit. Wenn man mehr konsumieren muss (das Wort ist wichtig), um eine gewünschte Wirkung oder überhaupt einen Rausch zu erzielen, also ein Zwang dahintersteht, dann ist das nunmal problematisch. Steht jedem frei, dort mit „nein“ zu antworten, wenn er mehr konsumieren will, um zu schauen, wie es dann wirkt (was im Übrigen nicht mal unter „gewünschte Wirkung“ fallen könnte).

Klar hätte man die Frage noch etwas erläutern können – aber mal ehrlich: Ein großer Teil liest doch nicht mal die Fragen selbst aufmerksam durch, wie man nicht zuletzt hier im Thread sehen kann …

Ja, weil es eben genau darum geht! Zu gucken, wie es mit den negativen Auswirkungen aussieht. Ob es diese im nennenswerten Umfang gibt, und wie man das berücksichtigen könnte. Es geht nicht darum, ob‘s dem Einzelnen besser geht, sondern darum, ob z.B. die von den Gegnern im Vorfeld angeführten Befürchtungen eingetroffen, oder die von den Befürwortern angenommenen positiven Effekte eingetreten sind. Und genau an dieser Stelle könnte man ein für uns sehr positives Bild zeichnen, wenn man eben zeigt, dass das die angenommenen positiven Effekte überwiegen.
Die Gegner werden sich von ’nem „Aber der Mimo, dem geht’s ganz toll damit!“ nicht beeindrucken lassen, ein „Der größte Teil der User ist über die Aufklärungsmaßnahmen und Hilfsangebote informiert; Menschen mit problematischem Konsummuster sind jetzt eher bereit, Hilfe in Anspruch zu nehmen, als vor der Freigabe.“ wäre für die Befürworter aber eine enorme Argumentationshilfe – weil Ersteres im Gegensatz zu Letzterem eben kein Ziel der Freigabe war.

Dass alle Drogen zumindest zeitweise eine subjektiv positive Wirkung auf den Konsumenten haben, ist nicht direkt ein Geheimnis. Dafür braucht man keine Umfrage, in der Leute schreiben können, wie toll sie ihre Droge doch finden.

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Und ich halte es für schlechten Stil, das, was ich gesagt hatte, falsch zusammenzufassen, mir wiederholt Dinge zu unterstellen, die nicht zutreffen, ein Strohmann Argument nach dem anderen anzuführen - und dann zu erwarten, dass der Gesprächspartner gefälligst nichts mehr dazu sagt, wenn man sich mit einem „ich bin jetzt raus“ aus der Diskussion zurückziehen möchte.

Mir wurde schon per PM dazu geraten, auf deine Beiträge nicht mehr einzugehen. Bin aber recht geduldig und diskutiere mit jedem. :slight_smile:

Der Wunsch zu diskutieren ging übrigens von dir aus, schließlich warst du es, der ein Problem damit hatte, dass ich gesagt habe, dass mir die Umfrage zu negativ ist bzw. zu sehr die negativen Auswirkungen in den Fokus stellt (du hast mich auch extra verlinkt), schon vergessen?

Ach echt?
Das war Teil meiner Antwort auf diese Unterstellung von dir, dass ich Cannabis aus der Apotheke beziehe etc.

Wie bereits gesagt, ich beziehe kein Gras aus der Apotheke.
Du weißt nichts über mich und meinen Konsum, redest aber ständig darüber - obwohl es hier um die Umfrage selbst gehen sollte.

Sowas

kannst du dir diesbezüglich sparen.
Das führt nur dazu, dass ich dich als Gesprächspartner nicht mehr ernst nehme.

Und erneut der Hinweis, dass es nicht nur um die unmittelbaren körperlichen Auswirkungen auf den Konsumenten geht:

Und dazu:

Was willst du jetzt eigentlich von mir?
Ich habe doch zuvor genau das geschrieben:

.

Da du mich hier aber so als „Geisterfahrer“ hinzustellen versuchst:

Wir können ja mal schauen, was andere Leute zu der Umfrage sagen, habe gestern gesehen, dass der DHV die Umfrage auch auf X geteilt hat, hier eine Auswahl an Kommentaren:










Leider war keiner dabei, der die Meinung von dir teilt bzw. das zum Ausdruck gebracht hat, dass er die Umfrage auch als geeignet empfindet, ein „sehr positives Bild“ zu zeichnen.

Vielleicht magst du denen dort auch erklären, dass die da alle falsch liegen? :sweat_smile:

Leute…

Es nervt. Dieser Thread macht angesichts seines dünnen Informationsgehaltes DEUTLICH zu viel Arbeit.
Wir möchten den Thread ungerne schliessen müssen, deshalb bearbeitet eure Beiträge dahingehend und verlegt Privates in die PNs.

Besten Dank,
SYOAH

6 „Gefällt mir“

Dann muss dass „diskusionen“ aber auch endlich aus dem titel emtfernt werden! Denn diese ist mir aufgefallen ist hier immer dann fehl am platz wenn bestimmte leute plötzlich wirklich diskutieren müssen und sich dann immer gleich angegangen fühlen und/oder vordern man müsste ihr gegenüber irgendwie muten können (@mimo) oder dritte die ein auge drauf werfen sollen/müssen meinen die diskusion sei die administrative arbeit nicht wert. Oder bitte gleich schliesen weil es eben so ist. :victory_hand:t3:

Es heist zwar der klügere gibt nach aber auch mir ist aufgefallen das @mimo ansagen wie „ich bin raus“ ( was ganz klar „diskusion beendet bedeutet“) einfach übergeht und sein „gegenüber“ weiter fordert. Auch mir wurden darauf hin dinge um die ohren gehauen wie stromännisch Aussagen,ihm dinge unterstellen,verdrehen whatever) der kollege @JackVapour und ich sind da auch nicht die einzigen. Wenn jemand der nen grosen teil von dem ding hier unterhält immer wieder ins selbe diskusionsmuster fällt wird schwer das man deiner bitte hier als admin nachkommen kann,schließlich wird man immer wieder getriggert. :victory_hand:t3:

Der titel „fakten und diskusion“ schreit angesichts des grosen diskusionsbedarf regelrecht danach das eine geringe angabe von fakten zu einer grosen zahl an diskusionen führt.Das muss man dann hinnehmen oder sperren. :victory_hand:t3:

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