🥦 LEGALISIERUNG 2024 - Fakten & Diskussion 🥦 (Teil 6)

Frau Wegge ist auch aus Bayern. :wink:

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Die Tagesschau hat sich auch mit dem Start der CSCs beschäftigt. Vor allem im Interview im zweiten Teil kommt die Teillegalisierung deutlich positiver weg, als man es sonst aus Medienberichten gewohnt ist.

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Der Herr Werse hat mir schon letztes Jahr im Oktober geantwortet auf meine Mail bezüglich Canna auf Rezept und mir auch den Link gegeben zu Flowzz und viele andere Dinge noch, ganz toller Mensch, de Herr Werse…
:+1::+1::+1:

Darf man eigentlich mehr als 3 CBD Pflanzen haben oder werden CBD Pflanzen genauso bewertet wie THC Pflanzen?

Apropos Bayern und CSCs:

" Nach Angaben von Staatskanzleichef Florian Herrmann seien jedoch alle Anträge unvollständig gewesen. „Das heißt, bisher wurde auch noch keinerlei Genehmigung erteilt“, sagte der CSU-Politiker nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts in München."

Irgendwie kann ich es nachvollziehen, dass man in Bayern keine Lust hat, einen CSC zu eröffnen…

Ist eine verdammt gute Frage. Kann mich nicht erinnern, dazu was gelesen zu haben. Spontan würde ich meinen, dass auch da die 3 Pflanzen, 50 g greifen. Nur bleibt man immer unter der nicht-geringen Menge (nur da geht’s ja nach THC).

CBD ist echt son bissl das Stiefkind in der Cannabisdebatte. :sweat_smile:

Der CSC München ist bereits ein eingetragener Verein.

Allerdings schreibt er auf der eigenen Homepage:

"Mitglieder im CSC München genießen eine breite Palette an Aktivitäten und Arbeitskreisen, von der Pflanzenbiologie bis hin zu gesellschaftlichen Veranstaltungen. Wir bieten Räume für kreative Entfaltung, Bildung- und Ausbildung und die gemeinsame Gestaltung unseres Vereinslebens. Aufgrund der restriktiven Ausrichtung des CanG kann unser Verein derzeit keine Anbauvereinigung sein. Die vielen Auflagen des CanG machen es nahezu unmöglich gemeinsam anzubauen, zu pflegen, zu ernten und zu genießen. "

.

Das ist echt traurig, dass es nichtmal in der Landeshauptstadt einen echten CSC gibt - also im Sinne einer Anbauvereinigung.
Der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter ist, soweit ich informiert bin, gar nicht abgeneigt gewesen.

Aber wenn man solche Aussagen wie die von Frau Gerlach liest, ist das nur verständlich, dass sich das keiner antun möchte…

"Bayern war gut vorbereitet für das Inkrafttreten der Regelungen zu Cannabis-Anbauvereinigungen. Wir nutzen alle Spielräume, um die negativen Folgen des gefährlichen Vorgehens der Bundesregierung zu begrenzen. Dies betrifft zum Beispiel die Häufigkeit der Kontrollen.“

Das klingt nach Schikane mit Vorankündigung.

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Sehr interessantes Interview mit Wenzel Cerveny - die Staatsanwaltschaft wollte zunächst seine Stecklinge beschlagnahmen:

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Sofern du nicht Bauer bist der eine spezielle Lizenz zum Anbau von Nutzhanf aus dem EU-Zertifizierten Sortenkatalog hat, zählen auch Pflanzen die nur CBD und praktisch kein THC enthalten gegen dein persönliches Limit von 3 Pflanzen.

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„Enttäuscht sei er vom Freund seiner Mutter, der ihn angezeigt hatte, sagte der Miesbacher. Dieser habe den Sachverhalt überzogen dargestellt und Tatsachen verdreht, wohl motiviert durch vorangegangene Differenzen.“

So erwischt man also diese Anbauer: Denunzianten in der eigenen Wohnung.
So proud.

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Erschreckendes Ergebnis hier…
:-1::-1::-1:

„Die Bloomwell Group, die sowohl Ärzten als auch Apotheken eine digitale Plattform für Medizinalcannabis bereitstellt, berichtet auf Nachfrage von einem massiven Wachstum: Die Patientenzahl, die vom Vermittlungsangebot der Gruppe Gebrauch mache, sei allein im April im Vergleich zum Durchschnitt der vorangegangenen zwölf Monate um 1000 Prozent gestiegen.“

[…]

„Auch wenn die Beteiligten nicht gegen Gesetze und Pflichten verstoßen, blickt man im Bundestag besorgt auf diese Entwicklung. Etwa Carmen Wegge, die für die SPD die Cannabis-Legalisierung mitverhandelt hat. „Wir beobachten, dass es auf einmal Online-Plattformen gibt, auf denen man, wenn man genug Dinge wie Schlafstörungen, Depressionen angibt, sofort ein Rezept ausgestellt bekommt, ohne einmal einen Arzt persönlich gesehen zu haben“, sagt Wegge zu ntv.de. "Das war nicht die Absicht des Gesetzgebers, um das sehr deutlich zu sagen.“"

…

Als ob das keiner hätte ahnen können. Echt jetzt?
Dann sollen sie endlich mal Säule II fertig bekommen, also die Fachgeschäfte (wenn auch erstmal in Modell-Regionen).

Einen großen Unterschied für den Konsumenten, der sich heute schon Cannabis wie Pizza im Net von Apotheken (mit Selbstzahler Rezept) bestellen kann, wird das aber vermutlich auch nicht machen.

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Gibts eigentlich schon was neues von der Führerschein-Grenzwert-Front?

Aber auch:

" Bedarf nach sauberem, legalem Gras

Sorge fordert: „Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach muss tätig werden und kann das nicht einfach laufen lassen, wenn Gesetze nicht eingehalten werden.“ Wenn die Bundesregierung das wolle, müsse sie den Herstellern von Medizinalcannabis eine legale Abgabe an Freizeitkonsumenten ermöglichen.

Die hohe Nachfrage nach Medizinalcannabis zeige, dass die Pläne der Bundesregierung zur vorerst testweisen Einführung lizensierter Abgabestellen zügig umgesetzt werden müssten, sagt SPD-Politikerin Wegge"

Die Richtung stimmt… nur die Geschwindigkeit nicht

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Morgen ist die Bundesratssitzung.
Wird aber voraussichtlich ohne Vermittlungsausschuss durchgewunken.

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Die Richtung bei der CDU/CSU stimmt nicht.
Auch Herr Sorge ist gegen die Legalisierung, das kannst du seiner Aussage hier entnehmen.

Seine dort genannten Kollegen wollen auch gerne CSCs und den privaten Eigenanbau verbieten.

Auf der Wiesn soll die Mass (1 Liter Bier) dieses Jahr (teilweise) sogar über 15 Euro kosten.
Das wäre doch bestimmt was für die CSU: 1 Gramm Cannabis, gepflanzt nach dem bayerischen Reinhighsgebot und zu erwerben in staatlichen Abgabestellen, für 15 Euro. :grin:

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Dann sollen sie den Hausärzten mal in den Arsch treten, dass sie entsprechende Patientenanfragen nicht einfach kategorisch ablehnen!

Ich würde liebend gerne mit meinem Hausarzt oder einem entsprechend kompetenten Arzt in meiner Nähe sprechen. Aber es gibt einfach keinen…
Für Online-Privatsprechstunden habe ich keine Kohle.
So now what… :man_shrugging:

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Bin ja auch sehr skeptisch gegenüber diesem grauen Markt. Zeigt aber deutlich, wie groß das Interesse an sauberem, legal erworbenem ist. Auch wenn’s teurer ist.

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Also ich wäre ja schon froh mit einem kompetenten, aufgeschlossenen Arzt oder Ärztin, die nicht unbedingt in meiner Nähe ist. Normale Ärzte dürfen ja auch Telemedizin machen. Andererseits ist die Studienlage ja nicht zuletzt dank der jahezehntelangen Prohibition dünn und der Arzt müsste schon eher an alternativer Medizin interessiert sein. Pflanzen haben halt normalerweise kein so klar definiertes Wirkungsspektrum wie irgendwelche Pillen.

Wobei selbst growen sicher sowieso mehr Spaß macht, aber momentan scheue ich da doch noch die erhebliche Investition. Dafür bekommt man ja eine Menge Privatrezepte. :thinking:

Als Denkanregung: Die Möglichkeit, einfach an Rezepte zu kommen, kann aber auch schnell eingeschränkt werden, oder im schlimmsten Fall ganz verschwinden. Die Ausrüstung verschwindet nicht einfach so, und die führt auch nicht Buch darüber, wann du wieviel Gras damit erzeugt hast.

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