🥦 LEGALISIERUNG 2024 - Fakten & Diskussion 🥦 (Teil 6)

Mich würden ja auch mal all die Schreckensmeldungen interessieren über durch Cannabis Konsum induzierte Psychosen.

Jetzt haben wir hierzulande schon ein paar 100 000 Cannabispatienten, die hochpotentes Gras - mit „toxischen THC Konzentrationen“ - kaufen und konsumieren.
Alleine seit April sind eine Menge dazugekommen.

Eigentlich müssten die Straßen aussehen wie bei The Walking Dead.
Mir ist aber noch nichts aufgefallen und auch die CSU hat noch nichts dazu gesagt.

Wenn das so weitergeht, könnte es sogar passieren, dass viele Menschen erkennen, dass sie angelogen wurden über die Gefährlichkeit von Cannabis.

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Übrigens, Frau Lütke heute auf X/Twitter:

Und Carmen Wegge auf die Frage, ob die SPD in einer zukünftigen Koalition am KCanG festhalten würde:

"Lieber Herr XXX,

vielen Dank für Ihre Frage. Wir haben sowohl in unserem Wahlprogramm wie auch einem Parteivorstandsbeschluss hierzu eine klare Linie, an der wir uns orientieren und die auch die Grundlage unserer Arbeit ist. Hier können Sie den Beschluss nachlesen: spd.de/fileadmin/Dokumente/Beschluesse/Parteispitze/PV_2023/20230327_PV_Drogenpolitik.pdf .

Mit freundlichen Grüßen,

Carmen Wegge"

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Falls ihr mal sehen wollt, wie so ein Antrag auf Genehmigung eines CSCs aussehen kann - hier am Beispiel Schleswig-Holstein:

… und schon wieder nur Beamte und wieder keine Fachkräfte

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Da kommt Freude auf kann man auch lassen und wie bisher selber anbauen ist vom Staat so gewollt das kaum Anbau Vereinigungen entstehen . wer eine Erlaubnis bekommt wird keine ruhe mehr rein bekommen da es dann wie im puff zu geht Kontrollen durch hören sagen werden dann bestimmt zum Pflichtprogramm der Behörden

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Auch wieder wahr. Die Bauarbeiter werden ja vorübergehend aus Polen und sonstwoher angekarrt, weil billiger.

Wobei die Beamten da zumindest was (vermeintlich) Sinnvolles und durchgehend zu tun hätten. Wenn du vergleichsweise mal in die Behörden reinschaust… da sitzt der Wasserkopf. Jede Menge Durchlauferhitzer, In-der-Nase-Bohrer und sonstige lebende Beispiele für etliche Beamtenwitze. (Ich bin da selber nah dran, das ist kein Hörensagen…)

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Moin,

diese pauschalen und diskrminierenden Witze sind sehr fragwürdig… gerade wenn man auf der anderen Seite immer für die Entstigmatisierung von Cannabis Konsumenten ausspricht. … Sorry… Eben Populismus, genau so wie der Söder, CXU und AFD…

Mein Frau arbeitet beim ASD (öffentlicher Dienst) und ist alles andere als faul… Die entscheidet jeden Tag über das Wohl von Kindern und wenn sie FReitag die falsche Entscheidung trifft, dann ist im schlimmsten Fall ein Kind am Montag tot.

40h Wochenstunden sind für sie Urlaub und sie arbeitet in Teilzeit…

Nachdenlichen Gruß…

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Ich sprach von „jede Menge“. Falls das für dich so geklungen haben mag als wären damit alle gemeint, dann nein. Aber die Anzahl an Jobs dort deren Existenzberechtigung in Zweifel gezogen werden darf ist dort gewaltig hoch. Die Arbeit ist auch oft ungerecht verteilt, so kommt es dann zu Ergebnissen wie deiner Frau und auf der anderen Seite Sesselfurzern die den ganzen Tag in der Nase bohren, oder schlimmer noch, andere Leute am Arbeiten hindern.

Wie gesagt, ich bin selber nah dran.

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Ein Krankenhaus hatte doch schon ganz lapidar gesagt, dass sie keine Anstiege der cannabisbedingten Aufnahmen hätten, und das auch nicht zu erwarten wäre. :grin:

Erste Zahlen scheinen aber schon drauf hinzudeuten, dass zwar nicht mehr Leute konsumieren (sogar weniger, aber vielleicht warten die noch auf ihr Rezept oder ihre Ernte), dass aber die, die konsumieren, jetzt häufiger konsumieren. Alles noch sehr unsicher, wär ja erstaunlich, wenn die Legalisierung nicht auch die Ehrlichkeit der Antworten erhöhen würde. Aber ich merke es ja an mir, so ein schöner Vorrat wohlduftendes Selbstangebautes ist schon eine ständige Versuchung, mit der man umzugehen lernen muss.

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Das wirklich Traurige an der ganzen Sache ist, dass die Regierung untätig zuschaut und die Länder einfach mal machen bzw. nicht-machen lässt.

Selbst in Berlin schaut es düster aus - das hat auch Vasili Franco (einer der wenigen Grünen MdBs, die sich wirklich aktiv für die Legalisierung einsetzen) schon explizit herausgestellt:

Und in der Zwischenzeit reiben sich die Apotheken die Hände.
CSCs sind doch sowieso mittlerweile schon für die meisten Konsumenten die letzte Option.
Wenn es kaum CSCs gibt, (bisher) keine Fachgeschäfte… ja was ist dann aus dem großen Vorhaben, den Schwarzmarkt verdrängen zu wollen, geworden?

Ich hoffe nur, dass hinter der Verschleppung von Säule II nicht pures Kalkül steckt, damit man in der nächsten CDU Koalition leichter wieder alles rückgängig machen kann (bis auf die Abgabe durch Apotheken natürlich…).

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Ich sehe da zwei grundsätzlich verschiedene Gründe für den Besuch in der Notaufnahme.

  1. Die Konsumenten haben gestrecktes Weed zu sich genommen (synthetische Cannabinoide etc.) und benötigen tatsächlich akut eine Behandlung/Überwachung

  2. Die Konsumenten haben kaum Toleranz und zu viel (ggf. auch zu hochpotentes) sauberes Weed zu sich genommen → bekommen dann Herzrasen, Panik etc. → in der Regel passiert hier nichts und die sind nach wenigen Stunden wieder halbwegs in Ordnung.

Das große Problem ist im zweiten Fall, dass man - wenn man es nicht selbst angebaut hat oder aus der Apotheke bekommen hat - einfach nicht weiß, ob das Gras sauber ist.
Deshalb können selbst die Konsumenten, die zu viel erwischt haben (von sauberen Weed) Panik bekommen - weil sie ggf. befürchten, dass da irgendwas drin ist, das nicht drin sein sollte und dann eben doch die Notaufnahme aufsuchen bzw. den Rettungsdienst rufen.

Im Zuge des KCanG müsste es eigentlich mehr Leute geben, die genau wissen, ob das Gras sauber ist oder nicht - und alleine deshalb müssten die Hospitalisierungen zurück gehen.
Das passt natürlich nicht ins derzeitige Narrativ der Mehrheit der Medien, deshalb werden diese Punkte auch so gut wie nie genannt.
Es gibt in der Tat auch Interviews mit Rettungssanitätern, Notärzten etc. - und in den allermeisten Fällen bleiben die Patienten nur eine Weile zur Beobachtung dort - dennoch wird jeder Fall als Hospitalisierung aufgrund von Cannabis Konsum gezählt - und es gibt hier auch keine offizielle Unterscheidung zwischen natürlichem THC und synthetischen Cannabinoiden (oder gar anderen Streckmitteln).

Wie ich bereits sagte, es gibt mittlerweile ein paar 100 000 Cannabis Patienten, die sauberes, hochpotentes Gras aus der Apotheke bekommen.
Wieso landen diese Leute nicht in der Notaufnahme (wegen Cannabis Konsum)?

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Moin,

spanned ist in dem Fall, eine Einreichtung des Antrages beim zb. Bürgermeister. Die müssen ja in 3 Monaten entscheiden (oder irre ich mich) und dass ist nicht an den §33 Abs 2 gekoppelt…

Ein Land kann sich nicht vor rechtmässigen Anträgen drücken, indem man einfach keine zuständige Behörde benennt… Wenn das vors Verwaltungsgericht geht, glaube ich wird es einem Richter recht egal sein, dass noch keine Behörde benannt war.

Grüße

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Offenbar sehen die Verantwortlichen in den Entscheiderpositionen die Gefahr als nicht so hoch an, dass am Ende ihr Kopf rollt. Kann man jetzt nur hoffen, dass die ihre Urteilsfähigkeit überschätzen.

Alleine, wenn sie es schon rauszögern bis zum allerletzten Tag, ist das schon pure Schikane.

Und ob Verwaltungsgerichte irgendwelchen Behörden, mit denen sie möglicherweise gute Zusammenarbeit pflegen, gerne Schwierigkeiten machen - gerade beim Thema Cannabisgesetz - ist auch die große Frage.

Da werden ganz bestimmt keine „Köpfe rollen“.
Man kann sich bei dem Thema ja immer auf sein lupenreines Gewissen berufen und so tun als wolle man nur die Bevölkerung vor dem bösen Haschgift schützen.
Und dieser Tenor entspricht zumindest den guten Sitten der öffentlich-rechtlichen Berichterstattung.

Kommt einem fast so vor, als wären die CSCs, die einen Antrag stellen und die Länder, die schnell eine zuständige Behörde haben und Anträge bewilligen, die Geisterfahrer…

Immerhin, die Frankfurter Rundschau macht sich Sorgen um die armen Anbauer, wegen dem Wetter:

Und natürlich allgemeiner Unfähigkeit. Diese Kiffer kriegen das ja gar nicht hin mit dem Anbau. :grinning_face_with_smiling_eyes:

Aber ist ja eigentlich gut so. Glaubt ruhig weiterhin, dass wir zu doof sind, mehr als 50 g aus 3 Pflanzen zu holen, wenn überhaupt. Und lasst uns in Ruhe machen. :smiling_face_with_sunglasses:

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Den Artikel find ich sogar ganz interessant:

https://amp.focus.de/gesundheit/news/ein-joint-zum-fruehstueck_id_260053152.html

Man sieht deutlich: Gelernt wurde das Verhalten, sich abzuschießen, mit Alkohol im Alter von 14/15. Die Lebensprobleme begannen mit 24, BEVOR Cannabis zur Gewohnheit wurde. Das wurde als Selbstmedikation versucht, um Probleme wegzudrücken (da ist die Substanz fast egal, nie eine gute Idee). Und dann wurde es richtig schlimm. Alkoholkonsum, der parallel auch immer stattgefunden hat, wurde in der Psychiatrie gar nicht thematisiert, man wusste sofort: Cannabisinduzierte Psychose. Nicht etwa ein Zusammenspiel aus allen genannten Faktoren, die sehr unglücklich zusammentrafen.

Hätte der junge Mann auch ohne Cannabis eine Psychose entwickelt? Oder ohne sich häufende Lebensprobleme (oder ohne frühe Erfahrungen mit Alkohol) überhaupt dieses Konsummuster entwickelt? Wer weiß?

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Hatte es eben in die sanbox, hier passt es besser hin

Irgendwie aber auch logisch. Unzumutbare Beeinträchtigungen, ganz egal wodurch, muss man nicht hinnehmen. Muss man aber schon wild treiben, dass Nachbarn oft eine Zumutung sind, wird ja im Gesetz als selbstverständlich vorausgesetzt. :grin:

Ich such mal, was in dem Fall vorlag.

Edit: Wie erwartet:

„Der Mieter geriet mit der Vermieterin in Konflikt, nachdem wiederholt Pflichtverletzungen des Mietvertrags, insbesondere Störungen des Hausfriedens, dokumentiert wurden. Diese reichten von Lärmbeeinträchtigungen bis hin zu physischen Auseinandersetzungen mit anderen Mietparteien und der Polizei. Die Vermieterin machte wiederholte Versuche, das Mietverhältnis aufgrund dieser Pflichtverletzungen fristlos zu kündigen.“
[…]
„Die Entscheidung basierte also auf einer gründlichen Prüfung der Faktenlage und der rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere des Konsumcannabisgesetzes (KCanG), das jedoch im vorliegenden Fall keine zentrale Rolle spielte.“

https://www.ra-kotz.de/cannabiskonsum-in-mietwohnung-kuendigungsgrund-konsumcannabisgesetz-kcang.htm

Lag nicht am Cannabis, wie auch die Richter feststellten. Immer nach der Urteilsbegründung schauen.

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https://www.ra-kotz.de/cannabiskonsum-in-mietwohnung-kuendigungsgrund-konsumcannabisgesetz-kcang.htm

der brauch sich nicht wundern…

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