🥦 LEGALISIERUNG 2024 - Fakten & Diskussion 🥦 (Teil 7)

Natürlich sind da auch „Freizeitkonsumenten“ dabei, die sich jetzt ihr Rezept holen.
Sogar Frau Wegge hat auf einer BvCW Konferenz gesagt, dass sie genau das Freunden von sich empfohlen hatte, bevor die sich irgendwas auf dem Schwarzmarkt holen…

Es gibt aber ebenso diejenigen, die sich quasi bisher selbst therapiert haben - und vielleicht auch schon beim ein oder anderen Hausarzt oder Facharzt angefragt hatten und abgewiesen wurden (was zumindest bis vor der Teil-Legalisierung eher die Regel gewesen sein dürfte).
Denen kann man es doch nicht verübeln, dass die sich jetzt stressfrei ein Online-Rezept holen.

Dieses „Guter Patient“ vs schlechter „Pseudo-Patient“ Spiel hilft nur den Prohibitionisten, die am liebsten wieder alles zurückdrehen würden.

Es mag ja sein, dass der ein oder andere beliebte Strain vorübergehend mal in der ein oder anderen Apotheke nicht lieferbar ist - das wird sich aber auch mit der Zeit wieder beruhigen. Und ich glaube auch nicht, dass deshalb irgendwer komplett auf dem Trockenen sitzt.

Gesundheitliche Bedenken aufgrund mangelnder Aufklärung durch die Tele-Mediziner halte ich auch für vorgeschoben, wenn man sieht, dass z.B. dieser Apothekerverband Nordrhein bereits gefordert hatte, dass Cannabis ganz einfach über Apotheken OHNE Rezept verkauft werden soll. Von irgendwelchen Beratungsgesprächen beim Arzt war da keine Rede.
Da sieht man doch, welche Interessen hier wirklich eine Rolle spielen.

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