@Mimo ich kann dein Unverständnis sowie deine Kritik an verschiedenster Berichterstattung völlig nachvollziehen. Womit ich aber durchaus ein Problem habe, ist die ständige generelle Verteufelung öffentlich rechtlicher Medien. Es sind nun mal Medien, die pluralistisch berichten. Das heißt, sie bilden Informationen eben nicht im Sinne einer anderen Person ab, in dem Fall die deine bzw. Die von Konsumenten. Deshalb werden sie nun als „Systemmedien“ oä bezeichnet. Wären es Systemmedien, gesteuert von der Regierung, so wären sie PRO Cannabis, von Anfang an. Denn die damalige und noch aktuelle Regierung war PRO Legalisierung.
Ich weiß, die Berichterstattung gefällt einem nicht immer, die Recherchen sind nicht immer perfekt, manchmal hat man auch das Gefühl, dass die Gegenseite (viel) zu kurz kommt oder gar nicht gezeigt wird. Hinzu wird ein Bericht bestimmt öfter angeschaut, wenn er kritisiert statt lobt, so sind wir Menschen nun mal und das kann eine Redaktion auch definitiv beeinflussen. Unterm Strich sind diese Kanäle trotzdem unabhängig bzw. nicht gelenkt von sonst wem. Intern mag es zu Interessenkonflikten kommen, aber sie berichten (wie an diesem Beispiel deutlich wird) nicht im Sinne der Regierung. Und wenn nicht Regierung angeblich dahinter steckt, dann ist es die Pharma Lobby, die Alkohol Lobby oder ein beliebiges anderes Feindbild, Hauptsache die da oben, die von der jeweiligen Berichterstattung profitieren könnten.
Sorry, wenn ich da so reagiere, aber dieses Örr bashing geht mir seit den ganzen selbst ernannte „freien Journalisten“ ordentlich auf die Nerven und ist größtenteils absurd.