Lernen aus dem Konsum - was bringt Dir die Droge bei

Bei dem Verfassen des Threadstarters über die Auswirkungen vom Konsum von Lebensmitteln auf die Genetik ist mir etwas eingefallen:

Don Juan (aus Carlos Castanedas Buch über die Drogenrituale der Indianer Mittelamerikas) hat seinem Schüler und dem Autor erzählt, man könne sämtliche „Kräfte“ auch ohne den Konsum von Drogen erhalten oder könne von den Drogen lernen, wie man sie - auch im nüchternen Zustand - einsetzen könnte. Ohne dass ich das zuerst bemerkte, hat mein Körper tatsächlich - nmM - gelernt, wie er - ähnlich wie bei der Wirkung von Cannabis - den Schmerz „ausschalten“ kann.

Ohne die Fastenzeiten zwischen dem Konsum wäre mir das garnicht aufgefallen.

Habt Ihr auch schon von Drogen etwas lernen können, was Euch im Alltag hilft?

3 Like

Ich weiß nicht, wie ich das richtig ausdrücken kann, aber ich habe gelernt, dass ich - wenn ich ausgelassen bin - auch gänzlich ohne Gras „high“ sein kann. Das klingt sicher komisch, entspricht aber meinem Gefühl.

Passiert mir immer wieder, wenn ich gute Gespräche führe - plötzlich tut sich da irgendetwas im Kopf auf, was sich anfühlt, wie soeben einen geraucht zu haben. Vielleicht hab ich aber auch einfach nur n Dachschaden? :thinking:

8 Like

Da ich wie du auch ein Legal Smoker bin, der aber leider selber zahlen muss, weil ich bei Depression erst nachweisen muß, das alles andere nix taugt, habe ich im letzten 3/4 Jahr viel gelernt, vorallem über die ganzen Sorten hier, das es massive Unterschiede gibt in der Wirkung und vorallem im Geschmack, das ist eine ganze neue Welt, die sich da auf tut auf einmal, da wäre ich ohne Rezept nie hingekommen und das es da so erhebliche Unterschiede gibt hätte ich mir auch nicht träumen lassen und zu alledem bin ich auch noch vaper geworden, hab danach mal son halb abgebrannten gezogen #kotz, nie mehr, was ein Ätzgeschmack bei dem ganzen verbrannten Zeug, ich kann es nur jedem raten, mal sein Gras zu vapen um die Unterschiede besser zu erkennen…

2 Like

Nicht im Alltag, aber ich habe auf so einigen Sessions mit einem Joint zu viel über mich selbst und meinen Platz in dieser Welt gelernt.
Die Säulen unserer Gesellschaft, bestehend aus Moral, Gesetz und Tugend, sind zerbrechlich und grundsätzlich nicht existent. Alles eine Erfindung der Gesellschaft selbst. Wir sind die Architekten unserer Handlungen und wir müssen damit leben können, seien sie richtig oder falsch.

Nichts ist von Bedeutung, alles passiert ohne Grund, ein Sinn hat nie existiert. Während unsere Existenz uns wie eine Ewigkeit vorkommt, ist sie in Wahrheit bloß ein Wimpernschlag im Angesicht des Universums.
Wir fragen uns alle nach einem Grund, warum wir existieren, aber was ist, wenn es keinen Grund gibt und alles einfach so entstand?

Nichts ist für die Ewigkeit, das muss einem klar sein. In ein paar tausend Jahren erinnern sich die wenigsten an dich, solange du keine großen Taten vollbracht hast.
Dein Haus, das du gebaut hast? Wird in 100 Jahren abgerissen, weil es zu alt ist.
Die Firma, die du gegründet hast? Irgendein Nachkomme fährt sie gegen die Wand oder es wird outgesourced.

Das hört sich alles total schlimm an, aber wenn man sich so etwas erstmal wirklich bewusst ist, dann ist das völlig okay.
Es ist okay, zu scheitern. Es ist okay, nicht 100% zu geben.Warum auch? Ein paar Jahre nach deinem Tod erinnert sich niemand mehr an dich und das kann dir herzlich egal sein, denn du bist tot.
Lehn dich zurück, genieß dein Leben und behalte im Hinterkopf, dass dein Leben das längste ist, was du hast und auch erleben wirst.
Wenn wir schon keinen Sinn für unsere Existenz sehen, dann sollten wir das vielleicht selbst in die Hand nehmen.
Gründe eine Familie, reise durch die Welt, mach was dich glücklich macht!

Ich finde es schade, dass ich auf so etwas erst durch Drogen kommen musste…

14 Like

Schöner Text, den du da geschrieben hast mit viel Wahrheitsgehalt darin, aber warum schade, das du erst durch „Drogen“ darauf gekommen bist, sei froh, das du überhaupt dahinter gekommen bist, wies wirklich läuft im Leben, denk ma an die ganzen anderen armen Menschen, die nie dahinter kommen und ihr ganzes Leben darin vertrotteln, weil Mami und Papi ihnen erzählt haben, wies zu laufen hat… damals im Krieg und so…

Ich kann hier noch einen drauf setzen und sage, das alle Einsichten, die mir mal so gekommen sind, mich zu verändern und so aus meiner Depression rauszukommen haben alle im bekifftem Zustand statt gefunden, schön nachem smoken auffe Couch und blitzt… der Funke… warum mach ichs nicht mal so oder denke so drüber nach, ein Meilenstein für mich selber darauf gekommen zu sein und mein Leben ist seitdem viel besser, kann schon fast alle schlechten Gedanken im Zaum halten oder die Keule schlägt bei mir voll das Licht aus oben, das kann auch sein… :joy:

2 Like

Eine interessante Frage!

Ja, konnte ich. Sie brachte mir ein unerschütterliches Selbstbewusstsein (fast mit Hang zur Arroganz - was ich allerdings merke wegen ausreichender Selbstreflexion (aber oft genug drauf scheiße)).
Des Weiteren brachte sie mir bei, dass NIEMAND - auch nicht DIE DROGE - Macht über mich ausübt.

Gruß

1 Like

Ich war früher eher schüchtern und zurückhaltend. Komme aus wie sie es immer sagen „guten Familie“ und musste es immer allen recht machen.
War dann mal mit einem Freund unterwegs der halt :mushroom::mushroom: hatte und hat mich gefragt ob wir nehmen wollen. Hatte kurz davor etwas mit ihm geraucht und war schon bisschen stoned und gerade in ner lustigen Phase^^
Hab außer hin und wieder Gras bis dorthin noch keine Drogen genommen (war 20 :stuck_out_tongue_closed_eyes:).
Sind dann in einen Wald zu ner Lichtung gegangen, er hat mir 5g abgewogen und ich hab mir die bittere Pampe direkt im Mund zusammengekaut :joy:
Aus Nervosität hab ich gleich noch einen geraucht :joy:
Ich schob so enorme Panik nach etwa 15 Minuten, das war fast abartig :face_vomiting:
Aber irgendwie passierte etwas stranges…Als ich meine Panik bemerkbar machte kam mein Freund zu mir hin und sagte „lass den pilz entscheiden was passiert, und übernimm im richtigen Moment die Kontrolle“.
Klang für mich total unlogisch aber irgendwie passierte das dann. Als ob der Trip mit mir kommunizieren würde.
Plötzlich wurde alles sehr viel ruhiger, vor allem in mir.
Fühlte sich so an als ob man ein Teil des Ganzen ist und alles genau dort ist wo es hingehört. Selbst ich fühlte mich genau an der richtigen Stelle. Fast so als ob ich die Energie berühren könnte.
Ich war danach nie mehr die selbe und hatte plötzlich irrsinniges Selbstvertrauen und mir war von einer Sekunde auf die andere egal was andere von mir denken :stuck_out_tongue_closed_eyes:
Als ob ich „alles verstanden“ habe. Ich weiß, wrd…

Hab danach noch mit vielen anderen Dingen herumexperimentiert (LSD, MDMA, Speed, Koks) erreichte aber bei weitem nicht diese Erfahrung.
LSD war ähnlich aber optischer geprägt.

5 Like

Hallo weedqueen,
ich bin von Deinem Bericht erschüttert!
Gras rauchen oder sich mit Drogen voll zu pumpen… ein himmelweiter Unterschied!

Jeder hat doch das Recht zu machen was er möchte!?

Ich schreib nicht mehr da ich nicht sicher bin ob das Ironie ist. :thinking:

1 Like

Ich möchte niemandem sein Recht absprechen und …keine Ironie!
nur meine Meinung.
Ich finde nur, daß Gras das Leben bereichern kann, viel anderes Zeug, wie oben berichtet das Leben auch zerstören kann.
Zumal das Leben ohne Substanzen auch nicht die Hölle sein muß.

LSD und Pilze zerstören ansich keine leben. Sie sind recht ungefährlich, vor allem LSD.

Bei Koks stimme ich dir zu das es leben zerstören kann aber es kann für den ein oder anderen auch eine Bereicherung seines Erfahrungsschatzes sein.

1 Like

So wie ich den Text lese, gab es die Pilze auf einer Waldlichtung.
Also keine Psylos sondern Fliegenpilze…reines Gift. Das high von den Dingern ist eine Vergiftungserscheinung, eine Nahtoterfahrung.
LSD bringt die Leute in die Irrenanstalt.
Klebstoff schnüffeln?
Kiffen oder seinen Körper an die Grenzen zu bringen ist ein himmelweiter Unterschied.

Schon lustig wie man daraus schließt das wenn man in einer Waldlichtung steht es Fliegenpilze sind :thinking: :man_facepalming: schon mal daran gedacht das man sich dahin begibt weil es eine entspannte Atmosphäre sein kann.

Wie heißt es so schön: Wenn man keine Ahnung hat einfach mal …

5 Like

Ich soll die Fresse halten?
alles klar…
( soviel zum Meinungsaustausch )

Es geht darum das du irgendetwas behauptest was sie niemals geschrieben hat. Oder hat sie geschrieben ich habe mir auf einer Waldlichtung Fliegenpilze reingepfiffen… NEIN

2 Like

Cannabis ist für mich, bzw. zählt für mich NICHT als Droge !

2 Like

Wie kann man so blind sein aber Cannabis Anbauen.

Alkohol ist gefährlicher als LSD… nur mal so am Rande.

Ich habe bis jetzt nichts groß anderes genommen aber allein wenn wir das Thema Cannabis sehen sieht man doch wie schnell sich Lügen um eine Substanz aufbauen.
Dabben kann auch extrem stark sein und LSD ähnliche Erfahrungen bringen und das ist Cannabis…

Habt einen offenen Verstand und hinterfragt Sachen die ihr nicht kennt.

Für mich ist Cannabis bzw THC eine Droge/ Genussmittel.

Kann man nehmen um zu Chillen / Spaß haben. Spricht auch nichts dagegen statt sich 4 Bier rein zu ziehen ne Tüte zu rauchen.

Aber bei Stress oder Depressionen ist es definitiv das falsche Mittel. Da muss man das Problem an der Wurzel greifen und nicht an einer „Lüge“ ziehen. Man nimmt High auch viele Sachen anders wahr bzw sieht vieles anders das muss man aber auch mit Vorsicht genißen , ich hab lieber ein klaren Kopf wenn ich sachen entscheiden muss oder über etwas nachdenken muss. Nutze Cannabis auch nur Abends wenn ich wirklich weis das mich keiner Stört oder so kurz vorm Schlafen

Es ist auch nicht für jeden geeignet, kenne genug Leute die sich nicht wohl fühlen wenn sie nicht High sind. Und schaffen auch nicht davon wegzukommen. Dann wird das hier zum Problem wenn der Lappen dann weg ist oder der Job.

2 Like

Du hast gar nix gelesen, so schauts aus.
Und natürlich wurden die Pilze nicht im Wald gepflückt :woman_facepalming:
Ich Schlussfolgere aus deinen 2 Sätzen auch dass du jemand bist der überhaupt keine Ahnung von Drogen, deren Wirkung sowie Beschaffenheit hat.
Von Gras lernt man nämlich garnix :stuck_out_tongue_closed_eyes:

3 Like

Wenn es darum geht von Drogen zu lernen dann führt dieser Thread ganz einfach in Richtung Meskalin, LSD, Psilocybin & Ayahuasca.

Wer schon mal eine Ego-Auflösung erlebt hat und sich zum ersten mal in der ungefilterten Realität der Gegenwart wieder gefunden hat und von dort aus auf das soziale Konstrukt zurück geblickt hat das zu sein er bis dahin dachte… :alien:

Die Gefahr bei diesen Substanzen ist nicht das sie toxisch wären oder süchtig machen sondern das Sie extrem gefühlsverstärkend wirken (positiv UND negativ) und eine Wirkungsdauer von 6-12 Stunden haben… man sollte in den Gebrauch von jemandem vertrauenswürdigen mit Erfahrung eingeführt werden … einem jungen Mädchen mal eine 5g Dosis (sehr hoch) Pilze zu geben und dann zu sagen: „lass den Pilz entscheiden“ kann schwer in die Hose gehen und halt ich für extrem fahrlässig.

Was in der richtigen Umgebung mit den richtigen Menschen in der richtigen Stimmungslage eine der schönsten und lehrreichsten Erfahrungen sein kann wird nämlich ohne diese Parameter schnell mal zu einem großen Stress der dann auch so schnell nicht aufhört.

Wer sich dafür interessiert… klein anfangen … mit guten Freunden… an sonnigen schönen Tagen… in einer Umgebung in der ihr euch sicher fühlt… wenn ihr unbelastet und unternehmungslustig seid und vor allem auch die Zeit dafür habt :heart:

5 Like
Chat | CannabisAnbauen.net