Fortsetzung der Diskussion von Living Soil Grow Together Projekt: Einstieg jederzeit! Anfänger willkommen! (Teil 1) - #1011 von Friendlygardener.
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Sanftes Morgenrot bevor die anderen Lampen an gehen. Durch den Rotationsgrow stehen die bei mir wie die Orgelpfeifen, ich trainiere auch sehr wenig.
Der linke Kolben ist eine Kreuzung Zelda Runtz x Smack Town die bisher immer richtig gut gewachsen ist, warum die eine komische Bud Struktur hat weiß ich nicht aber da ich genug Platz habe darf so gut wie jede Pflanze bleiben.
Hallo zusammen.
Hier auch mal wieder ein Update von mir.
VT29
Die Mädchen entwickeln sich alle ziemlich gleich gut, finde nichts zu meckern. Für morgen habe ich mir vorgenommen ein letztes mal ein wenig runterzubinden. Sobald ich die Vorblüte sehe wird geswitcht.
Zum Schluss noch jede Pflanze einzeln.
lg Alpi
Bis zu welchem Höhenunterschied klappt das eigentlich mit den Dochtsystem ?
Achtung, KI - :
Wie hoch Wasser in einem Docht steigen kann, hängt von der Kapillarwirkung ab. Dabei ziehen sehr feine Poren oder Fasern das Wasser nach oben. Die maximale Höhe lässt sich näherungsweise mit der Jurin’s Law (Kapillargesetz) beschreiben.
Grundprinzip
Die Steighöhe hängt vor allem ab von:
• Durchmesser der Poren/Fasern im Docht
• Oberflächenspannung des Wassers
• Dichte des Wassers
• Benetzbarkeit des Materials (z. B. Baumwolle)
Je feiner die Poren, desto höher kann das Wasser steigen.
Typische Größenordnungen
• Dicker Baumwollfaden / grober Docht: etwa 5–20 cm
• Feine Baumwollschnur: etwa 20–50 cm
• Sehr feines Papier oder Stoff (sehr kleine Poren): bis etwa 1 m oder etwas mehr
In der Praxis hört der Anstieg meist früher auf, weil:
• Verdunstung einsetzt
• der Fluss zu langsam wird
• der Docht nicht überall gleich fein ist.
Wichtig: In vielen Anwendungen (z. B. Pflanzenbewässerung) kann Wasser höher transportiert werden, wenn oben ständig Wasser verbraucht wird. Dann fließt es nach, obwohl die reine Kapillarhöhe kleiner wäre.
Kurz gesagt:
In einem normalen Baumwoll-Docht steigt Wasser meist einige Zentimeter bis einige Dezimeter, im Extremfall etwa bis rund 1 Meter.
Grüße ![]()
Grüße dich,
die Frage ist ja schon beantwortet worden.
Es funktioniert jedenfalls perfekt, als Docht habe ich Bewässerungsfließ in 10cm Streifen geschnitten, sieht aus wie Malerfließ. Für Stecklinge benutze ich das System in klein. Das einzige was mich etwas triggert ist das ich nur 52 Liter Boxen gekauft habe aber es funktioniert auch so richtig gut, die Regenwürmer vermehren sich und werden immer mehr.
Boah wir sind schon bei Teil 2 des Fadens ![]()
Hab mich hier ein paar Tage nicht blicken lassen. Nunja das ist der dritte Grow mit den Blumat. Der erste lief ok. Der zweite lief katastrophal und der dritte? Leider bin ich weiterhin wenig zufrieden. Der Tonkegel an der Apple Blossom ist zweimal übergelaufen und das sieht man der kleinen leider an.
Vermutlich stehen die Pflanzen auch etwas zu nass, denn die Blätter im oberen Bereich hängen irgendwie durch, hier mal die Hella Jelly
Tjoa nur wo genau im Topf soll ich den Sensor setzen, um die korrekte Substratfeuchtigkeit zu messen und einzustellen?
Darüber hinaus habe ich ein Magnesiumdefizit. Das versuche ich mittels Blattdüngung in den Griff zu bekommen. Alle drei Tage wurden die Pflanzen mit einer 1 %-igen Bittersalzlösung gesprüht.
Gestern habe ich dann mal einen Komposttee angesetzt. 200 ml Wurmhumus über ca 4 Std in 5 Liter Wasser ziehen lassen und ergänzt um einen Teelöffel Dattelsirup und einen Teelöffel EMs. Jede Pflanze hat dann ca. 1 Liter von dem Tee als Booster bekommen.
Ich werde in 6 Tagen nachschauen wie sich die Pflanzen entwickeln. Wenn sie gut aussehen wechsel ich auf Blüte. Ansonsten geht’s noch ein bisschen weiter mit der Vegetation und es gibt weiteren Tee.
Ganz im Sinne des alten Sprichwortes „abwarten und Tee trinken“. Ok der war schlecht. Ich lasse euch noch ein paar Bilder der anderen Pflanzen dar und bin raus für Heute
Hey Slowbro!
Der Sensor gehört weder direkt neben den Tonkegel noch an den Topfrand.
Optimal ist die Zone zwischen Stamm und Topfrand
Etwa mittig auf dieser Strecke.
Tiefe ungefähr im oberen Drittel der Wurzelzone
etwea 8 bis 12 cm tief je nach topfhöhe.
Warum diese Position sinnvoll ist
Direkt am Tonkegel misst man nur den Bereich
in dem ständig Wasser nachläuft.
Am Topfrand ist das Substrat fast immer trockener.
Beide Positionen verfälschen die Einstellung deutlich
Der Sensor zeigt dann nicht den echten Durchschnitt der Wurzelzone.
Wenn der Tonkegel überläuft deutet das meist auf zwei Dinge hin
Substrat bereits zu naass
oder
Die Membran im Tonkegel bekommt zu wenig Gegendruck aus der Erde.
Typische Symptome passen gut zu den Bildern
Hängende Blätter im oberen Bereich
Blätter wirken weich statt gespannt
Die Pflanzen sehen übergossen aus.
Living Soil kann viel puffern
dauerhaft zu nasse Bedingungen mögen jedoch auch die Mikroben nicht. Prio. 1 die Erde abtrocknen lassen, leichte „BoosterMischung“ wie bei dir ok. Nicht übertreiben, erst nachlegen wenn sich alles stabilisiert hat uind wieder deutlich gesund wächst.
Vielen Dank für das ausführliche Feedback Alpi.
Den Sensor werde ich morgen direkt umplatzieren und die Blumat wollte ich jetzt sowieso mal eine Drehung tiefer schrauben.
Mit dem Living Soil ist bei den Blumats nochmal eine ordentlich Lernkurve vorhanden. Ich will nicht einfach aufgeben, habe vorhin aber tatsächlich bereits mit dem Gedanken gespielt einen kleinen Raspberry und eine Pumpe hinter das System zu klemmen ![]()
Kleiner Nachtrag, weil ich dachte, lieber jetzt als morgen
Und aktuell sehen die Umweltbedingungen folgendermaßen aus:
In den nächsten Tagen folgt keine zusätzliche Bewässerung oder Düngung jedweder Art und ich hoffe bis nächste Woche haben sich die Damen soweit berappelt, damit wir in die Blüte können.
Tag 50 im LS BT 6 oder so
Bin mal gespannt was da an buds dran kommt, habe selbstverständlich auch noch ein paar Stecklinge gesaft
![]()
Tag 2 nach Zugabe des Komposttees.
Die Blätter fangen an mehr Spannung zu bekommen, dafür schreiten die Mangelerscheinungen voran. Insbesondere bei der Hella Jelly deutlich an den unteren Blättern zu erkennen. Ich hatte über ca. 12 Stunden die Lichtleistung auch von 400 auf 500 angehoben, das war aber viel zu schnell erhöht und die Pflanzen haben mir signalisiert, das ist zu stressig. Bin jetzt auf 450 herunter und habe den Lampenabstand etwas erhöht. Vielleicht kann ich in ein paar Tagen nochmal versuchen auf 500 zu gehen, wenn die Erde richtig anfängt Nährstoffe auszuschütten. Bis dahin will ich die Pflanzen aber so wenig wie möglich stressen.