Zwei Zelte, vier Phänos und jede Menge Frost 

High allerseits,
Heute mal wieder ein etwas ausführlicheres Update aus meinem Garten 


Groom 1 – BT30
Hier neigt sich der erste Blütemonat dem Ende zu – und was soll ich sagen? Die Mädels machen mir langsam fast ein bisschen Angst!
Trotz des strengen Runterbindens haben sie sich am Ende auf knapp 80 cm hochgeschraubt. Die SanLight hängt am absoluten Anschlag unter der Decke, höher geht es nicht mehr. Mit nur noch 43–47cm Abstand zur Krone stehen die Spitzen jetzt voll im Brennpunkt, stecken die 90 % Lichtleistung aber bisher absolut makellos weg.
Genau wie im anderen Zelt zeigt sich auch hier ein richtig spannender Unterschied zwischen den beiden Damen:
Die linke Dame: Sie steht am nächsten an der Lampe und liefert ein klassisch hellgrünes, extrem vitales Bild. Sie baut gerade ein dichtes, massives Nest aus schneeweißen Härchen auf und fängt an den Blatträndern ordentlich an zu glitzern. Von lila Färbung ist hier bisher NOCH keine Spur.
Die rechte Dame: Hier kommt die große Überraschung – sie fängt jetzt auch voll an zu purpeln! Obwohl sie ein paar Zentimeter tiefer steht als ihre Schwester, färben sich die Blütenkerne und inneren Zuckerblätter seit ein paar Tagen tief dunkelviolett. Der Harzbesatz ist jetzt schon sehr stark ausgeprägt und schimmert richtig auf den dunklen Blättern.
Das Lollipoppen vor einer Woche hat dem Zelt extrem gutgetan. Untenrum herrscht gähnende Leere, die Luft der Ventilatoren pfeift perfekt durch die Stängel sowie das Wannenbeet und das Klima steht stabil bei 25.6 °C und 53 % RLF.
Oben drüber hat sich der Teppich wieder komplett geschlossen und bildet eine perfekte, homogene Fläche. Die langen Triebe, die ich an der Basis extra stehenlassen habe, haben sich super aufgerichtet und tragen jetzt in der mittleren Etage eigene, ansehnliche Buds. Es gibt aktuell absolut nichts zu tun, außer alle zwei Tage ganz entspannt die 2 Liter Wasser in kleinen Etappen reinzureichen.


Groom 2 – BT37
Auch ein etwas genauerer Blick auf Groom 2 – und langsam wird’s richtig frostig. 
Auf den Nahaufnahmen sieht man inzwischen eine ordentliche Harzschicht auf den Blüten und Zuckerblättern. Die Buds haben über die letzten Tage nochmal sichtbar an Volumen zugelegt und gerade die kleineren Seitentriebe holen ordentlich auf.
Was mir aktuell besonders auffällt: Die Pflanzen sind beim Reifegrad noch nicht komplett synchron und ich habe hier zwei völlig unterschiedliche Phänos im Zelt stehen:
• Die lange Purple-Dame: Sie ist beim Stretch ordentlich nach oben geschossen und dominiert das obere Blätterdach. Ihre Buds haben diesen typischen, klobigen Aufbau aus dicht aneinandergedrängten, geschwollenen Blütenkelchen mit sehr wenig Blättern dazwischen. Das Violett-Pink im Kern kommt jetzt richtig tief durch und funkelt extrem im Kontrast zu den weißen Härchen.
• Die kompakte Grüne: Sie ist gut 15 cm kürzer geblieben und wächst viel buschiger. Ihre Buds sind ganz anders gebaut – ein richtig blättriger Phänotyp, bei dem die Blüten extrem dicht mit unzähligen, frostigen Zuckerblättern verwachsen sind. Sie bleibt bisher komplett grün, ist aber optisch bei der Reife viel weiter voraus: Hier sind die Härchen schon fast zu 100 % braun und gekreuselt, während die Purple-Dame oben noch frische weiße Spitzen nachschiebt.
Nach dem Lollipopping bei BT21 und dem erneuten Entlauben bei BT34 hat sich die Fläche mittlerweile wieder ordentlich gefüllt. Trotz der vielen Budsites wirkt der untere Bereich weiterhin relativ sauber und luftig – genau das war damals auch der Sinn hinter dem etwas radikaleren Eingriff.
Jetzt heißt es eigentlich nur noch weiter beobachten und die letzten Wochen ihren Job machen lassen 

Ich bin dann mal wieder weg
immer highter bleiben 
