Medizinische Anwendung von Cannabis, Heilung, Therapie und Schmerzbehandlung

So, dritter Anlauf….
Hab schon drei mal einen Beitrag verfasst, ist aber immer zu persönlich geworden :rofl:

Wichtiges und gutes Thema.
Ich habe eine Angststörung mit heftigen Symptomen, Schwindel, Benommenheit, Schwäche.

Habe einige Medikamente ausprobiert die meinen Zustand meist verschlechtert haben oder nicht akzeptable Nebenwirkungen hatten.

Mittlerweile habe ich keinerlei Probleme mehr
Wenn ich merke das ich zu viel Stress hatte und ich abends nervös und unruhig werde(was die ersten Anzeichen sind bevor es schlimmer wird)
Dann rauche ich eine kleine Dosis Gras und entspanne mich.

Ich kann dadurch wieder schlafen und habe seit einigen Monaten keinerlei Probleme mehr.
Meine Familie und ich haben wirklich einiges durchgemacht bis hierhin. Ich bin überzeugt das es ohne Cannabis deutlich länger gedauert hätte.
Es kommt natürlich sehr auf die Sorte und die Menge an.

Mittlerweile rauche ich nur noch aus Genuss.
Das führt natürlich zwangsläufig zu einem ruhigeren Lebensstil der auf lange Sicht sicherlich hilft Symptomfrei zu bleiben.

Ich bin generell ein unruhiger aktiver Typ der nicht gut abschalten kann.
Meine Lebensqualität ist durch Cannabis deutlich besser.

Wieder etwas persönlich aber vllt hilft es ja jemandem.

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Hallo zusammen.
Es tut mir leid, dass ich vom Thema abgekommen bin. Ich bin neu in diesem Forum. Ich bin dabei, weil meine Tochter morgen mit der Chemotherapie beginnt. Mir wurde gesagt, dass Cannabisöl oder Cannabispflanzen (THC und CBD) bei ihrer Genesung helfen würden.
Ich habe ein wenig recherchiert und viele Leute haben mir von einem Cannabiszüchter, Aktivisten und Berater mit Sitz in Berlin erzählt. Er berät und verkauft die besten und feinsten Cannabisprodukte. Weiß hier jemand etwas über ihn? Sein Telegramm ist hanfwelt420
Ich habe gestern Abend begonnen, per Telegramm mit ihm zu diskutieren, und er klang sehr professionell. Bisher habe ich viele positive Bewertungen über ihn gesehen. Ich brauche noch mehr Rezensionen. Wer Erfahrungen mit ihm gemacht hat, sollte mir BITTE helfen

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Dann solltest du das mit dem behandelnden Arzt besprechen! Und nicht über irgendwelche dubiosen Telegramm Kontakte!

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Guten Morgen.
Herzlich Willkommen im Forum.
Ich wünsche deiner Tochter alles Gute.
Das mit dem Telegramm Kanal hört sich für mich so an, als ginge es darum, Produkte zu verkaufen.
Bin da bei Parodys Meinung.
Vielleicht kann man sich bei verschiedenen Ärzten umhören, welcher einer Behandlung mit/oder in Kombination mit Cannabis offen gegenüber stehen.

Hhmm
„Behandlungsgespräch“ über Telegram ist schon sehr dubios.
Ich glaube Cannabis verschrieben zu bekommen ist sehr schwer. Zumal meine ich ,dass es nur in einem bestimmten Stadium einer Krankheit zur Anwendung kommt. Was ich natürlich doof finde . Das muss man erstmal durch kriegen. Damit will ich nur sagen das das Telegramding zu 100% nicht OK ist.(illegal) Mein Gedanke dabei :man_shrugging:t3:
Ich verstehe deine Sorgen aber mach es richtiger und such dir was seriöses. Ich weiß das es schwer ist .
Ich habe es erlebt bei einer netten Freundin :slightly_frowning_face:
Alles gute für deine Tochter.
Drück euch die Daumen

Erkundige dich mal hier.
Vielleicht wirst du fündig.

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Und noch einmal diese Info:

:warning: :warning:: Hinweis vom Foren-Team: Dieses Diskussion dreht sich um medizinische Themen. Alle hier erwähnten Ratschläge, Empfehlungen und Ideen sind Meinungsäußerungen der individuellen Nutzer. Das Foren-Team übernimmt keine Haftung für die in diesem Thema genannten Handlungsempfehlungen. Bei jeglichen gesundheitlichen Beschwerden sollte man stets einen amtlich zugelassenen Arzt konsultieren.
Eingefügt durch die Moderation

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Cannabis kann mittlerweile sogar über den Arzt bei einer Chemo verschrieben werden. In den Staaten machen die Leute das selber, weil sei häufig keine Krankenversicherung haben. Dort werden teilweise den Kindern extrem hohe Dosen verabreicht. Auch Simpson, der das Simpsonöl erfunden hat, dass den Kindern häufig als Hausmittel verabreicht wird, hat in seinem Selbsttest anhand von Hautkrebsstellen zeigen können, dass Cannabis eine starke Wirkung gegen Krebs hat. Aber dazu muss man schon ordentlich anbauen - und ich schätze, daran scheitert so ein Vorhaben. Es bleibt aber immer noch der schulmedizinische Weg.

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„Laut Nazionalna Suspilna Teleradiokompanija Ukrajiny, dem öffentlichen Rundfunk der Ukraine, regelt der am Gesetzentwurf insbesondere die Verwendung von Cannabis im Rahmen medizinischer, industrieller und wissenschaftlicher Verwendungszwecke. Der Vertrieb von Marihuana für den Freizeitgebrauch werde von der Polizei weiterhin im Rahmen des Gesetzes geahndet. Mariia Mezentseva, die sich im Parlament für den Gesetzesentwurf eingesetzt hatte, sagte, medizinisches Cannabis werde von 6 Millionen Ukrainern benötigt, darunter Krebspatienten, Zivilisten mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) und verwundete Soldaten.

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Eine angepasste Anästhesiepraxis muss erst entwickelt werden.

Vielen Dank für deinen Beitrag.
Eigentlich alles, was den zweiten Artikel betrifft, kann ich (zum Teil aus eigener Erfahrung) 1:1 bestätigen!
Auch wenn die Studie nicht repräsentativ ist, bildet sie doch erschreckend genau die Realität ab.
Beratungsanfragen zu drei der explizit hier genannten Städten spiegeln ebenfalls die negativen Erfahrungen mir bekannter Fälle wieder.
Und was die Problematik weit vor der Kostenübernahme durch die Krankenkasse (selbst mit der Unterstützung eines Hausarztes) betrifft, habe ich eben noch in einem anderen post versucht zu veranschaulichen.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt – aber zumindest sind die Medien insoweit stringent, als sie ihrem allg. Auftrag zur freien und unabhängigen Meinungsbildung auf recht „sportliche“ Weise nachkommen und, egal ob es nun um die Legalisierung (CanG) oder damit verwandte Themen wie in diesem Artikel geht, (wissentlich?) falsch informieren.
Und DAS ist wirklich eine Schande!

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Ehrlich gesagt, da hätt ich als Arzt auch wenig Lust drauf, den Leuten zu ihrem Freizeitkonsum zu verhelfen. Wenn das zu viele versuchen, wird die Verschreibungspraxis halt vorsichtiger. Darunter leiden dann auch die Patienten, die es vielleicht wirklich brauchen.

Einfacher Lackmustest, um zwischen Medikamentenge- und -missbrauch zu unterscheiden:
Wenn die Störung plötzlich komplett verschwinden würde, würden man sein Medikament trotzdem weiter nehmen? Oder froh sein, dass mans endlich los ist?

Kann ja jeder mal für sich prüfen.

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Da werden halt viele dabei sein, die sowieso schon Cannabis konsumieren und dementsprechend eine Toleranz aufgebaut haben, daher die etwas höhere, „Nicht-Einsteiger“-Dosis - oder es ist eben der Wert, auf den sich das ganze eingependelt hat.

Wenn du dir mal die beliebten Medizinal-Cannabis Sorten anschaust, die haben doch mittlerweile häufig schon um die 25% THC und höher, dh. das wäre dann in etwa 1 g am Tag. So furchtbar schlimm finde ich das jetzt nicht.

Und ob das therapeutisch sinnvoll ist, das müssen die Leute selbst und deren Ärzte einschätzen, da möchte ich mir kein Urteil erlauben.
Am Ende gilt vielleicht auch ein bisschen „wer heilt, hat Recht“ (selbst wenn es nur um die Linderung von Symptomen geht). :slight_smile:

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Ja, ich geb zu, das ist ne sehr komplexe Fragestellung. Ich versuch für mich (und finde das auch wichtig), klar zu trennen zwischen Spaß- und Freizeitkonsum (um ein gutes Leben hin und wieder noch ein bisschen besser zu gestalten, und ja, nach Möglichkeit macht man das eben gerade NICHT, wenns einem schlecht geht) und Medikation gegen handfeste physische/psychische Störungen (die man sofort bleiben lässt, wenns einem wieder gut geht). Bei ersterem haben Ärzte, Krankenkassen und Verschreibungen nix verloren, bei letzterem sind sie notwendig, um nicht ein Problem letztlich bloß durch ein anderes zu ersetzen. Beides hat auch ganz unterschiedliche Implikationen bezüglich der dabei gelernten Art, mit Problemen umzugehen. Und damit letztlich mit der Fähigkeit zur eigenständigen Lebensgestaltung.

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Die Übergänge zwischen „Spaß-/Freizeitkonsum“ und „Medikation“ dürften bei vielen fließend sein.

Ich bin allerdings gespannt, wie das Nicht-Telemediziner, also z.B. der gewöhnliche Hausarzt, der sich zu einer Verschreibung bereit erklärt hatte, jetzt handhaben werden, wenn einige Patienten auch ihr Recht auf Eigenanbau (oder eine Mitgliedschaft im CSC) wahrnehmen - zusätzlich zum Medizinal-Cannabis Konsum.
Das könnte durchaus Ärger mit der gebotenen Compliance geben.

Ja. Es ist, wie man so schön sagt, ein Medikament mit Missbrauchspotenzial. Das wissen halt auch die Ärzte.

Du hast noch keine Erfahrungen mit Psychopharmaka gemacht, oder?

Oh doch. Ausgeschlichen, sobald das von der Rückfallgefahr her verantwortbar war. Vermiss ich null.

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Ich finde es selbst als Patient schwierig zwischen Freizeit und Medizin zu unterscheiden, es geht mir besser damit, egal um welche Uhrzeit am Tag und was ich dann noch mache, gerade im Moment, wo viele Schläge zusammen kamen, also wo ist Freizeit, wo ist Medizin, mir gehts mental besser, ich kann meine Sorgen abstellen und meine Gedanken besser ins positive lenken, aber ich werde auch fauler und fetter, der einzige Nachteil bisher an der Behandlung…

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Ok, wo ich so drüber nachdenke, tatsächlich hat bei mir das Bedürfnis, nach Möglichkeit alle echten Probleme eigenständig mit klarem Kopf ohne alle chemische Hilfe zu lösen, dazu geführt, dass ich mich eigentlich viel zu spät in Behandlung begeben habe… entsprechend groß waren dann die Keulen. Erfreulicherweise ohne Nebenwirkungen. Trotzdem fühlt sich Unabhängigkeit besser an.

Sind auch Sachen ohne Missbrauchspotenzial gewesen, muss man dazusagen (SSRI, SSNRI). Bis auf die ersten Tage Diazepam, aber das fand ich furchtbar. Hat mir gar nicht gefallen die Wirkung.

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