Medizinische Anwendung von Cannabis, Heilung, Therapie und Schmerzbehandlung

:warning: :warning:: Hinweis vom Foren-Team: Dieses Diskussion dreht sich um medizinische Themen. Alle hier erwähnten Ratschläge, Empfehlungen und Ideen sind Meinungsäußerungen der individuellen Nutzer. Das Foren-Team übernimmt keine Haftung für die in diesem Thema genannten Handlungsempfehlungen. Bei jeglichen gesundheitlichen Beschwerden sollte man stets einen amtlich zugelassenen Arzt konsultieren.
_Eingefügt durch @jrgong _

Hiho, ich wollte einen Strang für die medizinische Anwendung von Cannabis eröffnen. Ich finde auch, dass es eine neue Kategorie neben „Konsum“ geben sollte, die den heilenden Nutzen von Cannabis kennzeichnet.

Danke Euch allen! Mir geht es schon viel besser! Der therapeutische Nutzen wird total unterschätzt. Das wird noch viel zu wenig thematisiert.

https://youtu.be/rFrMbkEr1eg

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Guten Morgen,

nicht nur die schmerzlindernde Aspekte sind wichtig beim Hanf, auch das es z.b. Appetit anregen ist ein grosses Thema.
Ich weiss durch eigene Erfahrung wie sinnvoll dieses Kraut ist zur Behandlung von vielen Dingen.
Als ich lange zeit Chemo bekam und nichts essen konnte, hat es mir geholfen wieder essen zu können, einige Medikamente konnte ich absetzen (wurde natürlich immer begleitet vom Arzt) und ich bin mir ziemlich sicher das es anders ausgegangen wäre wenn ich kein THC gehabt hätte.
Das kranke ist aber das man eher an eine Morphiuminfussion kommt als das man das ausprobiert.
So hatte ich dann wenigstens noch einen harten Morphinentzug durchzumachen, auf den ich auch hätte verzichten können, bin ich mir sicher das es das nicht gebraucht hätte hätte man gleich das richtige Kraut neben der Behandlung genutzt.

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Das ist , für mich, eins der größten Probleme.

Es geht nicht darum was besser ist sondern das was man besser abrechnen kann.

Ich meine beim Dunklen Parabel Ritter wurde im Video erklärt wieso die Leute eher ein Bein abgenommen bekommen anstatt es so behandelt wird das man es behalten kann.

Dem Krankenhaus bringt es 10.000€ ein, dein Bein ab zu machen aber nur 3.000€ es heile zu machen.

Das gilt sicher auch für andere Medikamente und noch mehr. ( auch Morphine)

Unsere Gesundheitsapparat ist durch den Kapitalismus immer mehr kaputt gegangen.
Mit Schuld ist… Karl Lauterbach! Was ich höre sagen der ist erst kurz dabei?
Das stimmt so nicht ganz :wink:

Die Recherche steht auf Fakten! Die man alle nachlesen kann.

Man darf auch nicht vergessen das Cannabis am häufigsten mit Tabak konsumiert wird.
Viele schreckt das sicher auch ab, inkl. Uninformierte Ärzte!

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Wir haben oben einen kleinen Disclaimer hinzugefügt, da es sich hier um Diskussionen rund um Medizin und Heilung handelt. Wir wollen hier ausdrücklich betonen, dass wir hier Luft und Raum für solche Diskussionen lassen wollen.

Gleichzeitig warnen wir Nutzer dass das Potential von Cannabis noch größtenteils unerforscht ist. Und wir hoffen natürlich, dass es durch die Legalisierung in den nächsten Jahren schneller ändern wird.

Meine Meinung: Am Ende sollen alle Menschen sich ihre eigene Meinung bilden und selbständige Entscheidungen über ihren Körper und ihre Seele treffen. Mein Körper, Meine Freiheit, Meine Verantwortung :slight_smile:

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Grüßt euch :slight_smile:
Vielleicht ist es ja für den ein oder anderen Interessant was es für medizinische Cannabis Sorten gibt und was diese dann ungefähr kosten.

Die Preise sind leider von Apotheke zu Apotheke unterschiedlich, darum muss man sich ein paar gute aussuchen (online sind sie günstiger)

Hier ist mal eine Preisliste von einer günstigen Apotheke

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Ich hatte vor Kurzem einen eingeklemmten Nerv in der Lendenwirbelsäule, das ganze nennt sich Lumbago und fühlt sich an, wie ein Bandscheibenvorfall.
Sitzen, liegen, laufen, stehen, alles fast unmöglich.
Die Nacht habe ich immer halbstundenweise im Bett, oder sitzend auf der Couch verbracht, normaler Schlaf war so natürlich unmöglich.
Täglich habe ich Infusionen bekommen und musste sehr viele Schmerztabletten nehmen, um wenigstens mal was zu essen machen zu können und aufs Klo zu gehen.
Eigentlich kiffe ich schon seit jahrzehnten nicht mehr, habe aber schon seit Jahren eine kleinere Menge Gras irgendo in einem dunklen Schraubglas rumliegen, da ich alle Jahre mal was kleines rauchen wollte.
Daran erinnerte ich micht und dachte, hey Betäubungsmittel, das wäre jetzt eventuell das Richtige um den Schmerz, na ja, eben zu betäuben.
Also habe ich tatsächlich eine kleine Menge geraucht…total ausgetrocknet und kratzig, aaaber…die Wirkung war tatsächlich phänomenal.
Ich konnte einige Stunden durchschlafen und mich tatsächlich auch ein wenig besser bewegen.
Das hat mich dann dazu gebracht, mir mal wieder was anzubauen, damit was ordentliches, frisches da ist, falls mal wieder was passieren sollte.

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Wir sollten vielleicht einen Strang für die Therapieerfolge eröffnen?

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Hatte das auch zwar wahrscheinlich nicht so krass aber ein Osteopath/Chiropraktiker hätte dir vielleicht auch helfen können. Nichtsdestotrotz finde ich das natürlich gut das es dir besser geht.

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Find ich eine geile Idee!
Dann könnte man sich austauschen welche Sorten bei welchen Schmerzen helfen etc

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Ich denke, das kann man auch in diesem Thread machen. Jeder hat ein anderes Empfinden. Und eine generelle Aussage zu Strain xyz hilft xyz finde ich grenzwertig.Dennoch. Erfahrungen teilen ist immer gut.

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wird das nicht ein wenig unübersichtlich?

Dieser Thread hat seit knapp 9 Monaten 8 Beiträge (ohne unsere Beiträge grade). Nein. Das ist nicht unübersichtlich. Sollte sich eine gewisse Dynamik entwickeln, lagern wir das Ganze gerne aus. Vorschlag. Pass den Titel an, dann wird das Thema auch bedient. . Brauchste gar nicht. Steht alles drin.

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Das stimmt… es wäre ein Traum wenn wir herausfinden könnten welche und wie viel terpene in unseren Blüten steckt.
Dann könnte man mehr darüber diskutieren :grin:

ich finde, die clouds im seedfinder sind nicht so schlecht, um nachzuschauen, welche sorte uU. bei bestimmten beschwerden helfen könnte.(jedenfalls, wenn es eine entsprechende cloud dazu gibt)
natürlich ist das immer noch keine garantie,weil jeder anders, diesdas, Ihr wisst schon. aber ich glaube, ne grobe orientierung kann das schon sein.

edit: übrigens finde ich, mir hilft cannabis - und ich glaube, da sind es tatsächlich eher die indicas - bei muskelverspannungen,übelkeit, und zum einschlafen (was ja überhaupt der grund war, mit dem growen anzufangen).
sativas lassen mich auch schlafen, klatschen mich aber nicht so ideal weg. dafür finde ich sie toll für sex.
nicht geholfen hat es mir bis jetzt bei migräne oder ordinären kopfschmerzen.

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00:00 - 00:34 : Einführung/ Intro 00:35 - 03:30 : Kein medizinisches Cannabis trotz Gerichtsurteil 03:31 - 05:52 : Neu in der Apo - Frosted Lemon Cake 05:53 - 07:30 : Klagen oder Neuantrag - Wie gehe ich mit einer Ablehnung um? 07:31 - 11:34 : Der Selbsthilfeverein „Berliner Cannabis Hilfe“ 11:35 - 12:30 : Förderung von der Krankenkasse beantragen - wie geht das denn? 12:31 - 15:24 : Die Diskussion um Cannabinoide und Terpene 15:25 - 16:22 : Die häufigsten Fehler bei der Antragstellung 16:23 - 20:45 : Wie beantrage ich eine Kostenübernahme für medizinisches Cannabis? 20:46 - 21:15 : Call to Action - Meine Frage an Euch 21:15 - 22:52 : Fazit und Verabschiedung

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Bei einem Unfall bricht sich Chris den Halswirbel. Die Folge: Er ist querschnittsgelähmt und hat starke Spastiken. Chris merkt schnell, dass Cannabis gegen seine Schmerzen und die Krämpfe hilft. Wie es Chris damit geht, seht ihr hier:

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Trotz offensichtlicher Verbesserung des Zustandes keine Übernahme von der KK.

19.03.2023
In diesem Video geht es um einen Mann namens Krzysztof , der an einer neurologischen Erkrankung namens Torticollis leidet. Torticollis ist eine Erkrankung, die dazu führt, dass die Muskeln im Nacken unkontrollierbar zucken und sich verkrampfen, was zu starken Schmerzen und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit führen kann.

Krzysztof hat jahrelang verschiedene Medikamente und Therapien ausprobiert, um seine Symptome zu lindern, aber keines davon hat wirklich geholfen. Schließlich hat er sich für eine alternative Behandlung entschieden und begonnen, medizinisches Cannabis zu verwenden. Das Video zeigt Krzysztof, wie er sein Cannabis einnimmt und wie es ihm dabei hilft, seine Symptome zu lindern. Wir sehen ihn, wie er sich bewegt und spricht, ohne die Einschränkungen, die er zuvor erlebt hat.

Krzysztof berichtet auch darüber, wie er sich seit der Verwendung von medizinischem Cannabis insgesamt besser fühlt und wie es ihm geholfen hat, seinen Alltag besser zu bewältigen.

Leider muss er noch die Kosten selber übernehmen, da sich seine Kasse weiter die KÜ zu tragen. Sein Kampf geht weiter, für ein Leben mit Qualität.

Insgesamt ist dieses Video eine informative und aufschlussreiche Darstellung darüber, wie medizinisches Cannabis einem Menschen wie Tom helfen kann, seine Lebensqualität zu verbessern und seine Symptome zu lindern.

Danke an dieser Stelle an Four20 Parma, für die Unterstützung bei dieser Reportage.

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Welche Sorte ist es den die Bei Rheuma hilft ?

Hallo @Ruffy & herzlich willkommen im Forum. :ca_hempy: :farmer:t3:

Ich bin so frei und verschiebe deine Anfrage mal in die richtige Ecke. @FM1006 wird auch dadurch benachrichtigt und gann dir ggf. antworten. :wink:

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In den letzten Tagen gab es zwei sehr interessante Artikel zu lesen, die ich euch hier nicht vorenthalten möchte.

  1. DGPPN 2023: Medizinalcannabis- Blüten sind anders | Gelbe Liste

„Mit 62,2% erhielten Patienten am häufigsten Dronabinol (Tetrahydrocannabinol, THC) als Cannabisarzneimittel, gefolgt von Blüten (16,5%), Extrakten (13%) und dem schon 2017 zugelassenen Sativex® (8%). Der führende Grund der Verordnung waren Schmerzen (ca. 76%). Wegen Spastik wurden Cannabis-Produkte in 10% der Fälle verordnet. Weitere Gründe waren Anorexie oder Wasting (5%), Übelkeit/Erbrechen (4%) und Depression (4%) sowie in jeweils 1–2% der Fälle ADHS, Appetitlosigkeit, entzündliche Darmerkrankung, Tic-Erkrankung/Tourette-Syndrom, Epilepsie, Restless-Legs-Syndrom und Schlafstörungen.“

„Jüngere Männer stehen auf Cannabisblüten“, sagte Cremer Schaeffer. Unklar ist, ob diese Patienten zuvor schon langjährigen Cannabis-Freizeitgebrauch aufgewiesen hatten. Darauf könnte auch die hohe mittlere Dosis bei Cannabisblüten hindeuten. Sie lag bei 249 mg THC und damit weit über jeglicher Dosierungsempfehlung zu therapeutischen Zwecken, die bisher wissenschaftlich untersucht und publiziert wurde [2]. Die mittlere Tagesdosis von THC liegt bei Verwendung von Dronabinol, Cannabisextrakten und Sativex® dagegen bei nur etwa 15mg. In der Praxis dürfte der Anteil der Verordnung von Cannabisblüten noch deutlich höher sein, wie Krankenkassendaten zeigen [2].

  1. Cannabis-Rezepte: Hier kommt man am leichtesten an Gras

"Cantourage fragte 400 Allgemeinärzte aus den 20 größten deutschen Städten an und bat um eine Beratung für eine Cannabis-Therapie. In der Anfrage gab das Unternehmen einen fiktiven Fall an, in dem eine Patientin unter Schlafstörungen leidet. Das Ergebnis: Nur 27 angefragte Arztpraxen stehen dem Thema offen gegenüber und baten der Patientin einen Beratungstermin an. Die Studie ist nicht repräsentativ.

185 Praxen antworteten nicht, 158 erklärten sofort, dass eine Behandlung mit Cannabis nicht infrage komme. In den Städten Dresden, Duisburg, Hamburg, Hannover, Stuttgart und Wuppertal bekam die Patientin keine einzige positive Antwort auf ihre Anfrage. In Hannover und Bochum gab es mit 14 und elf negativen Rückmeldungen die meisten Absagen. Die meisten positiven Rückmeldungen kamen aus Münster und Düsseldorf."


In den Medien wird auch gerade derzeit, wenn es um die Legalisierung geht, immer so getan, als bekämen sowieso alle Patienten, die von einer Cannabis Therapie profitieren würden, dieses problemlos verschrieben.
Mal abgesehen davon, dass die Problematik der Kostenübernahme durch die Krankenkassen dabei gerne nicht erwähnt wird, zeigt der erste Bericht, dass zum einen Cannabis-Blüten einen Sonderstatus einnehmen und bei weitem nicht die meist verschriebenen Cannabis Arzneien sind - zum anderen macht der zweite Bericht deutlich, wie schwierig es ist, einen „Hausarzt“ (Allgemeinmediziner) zu finden, der sich überhaupt erstmal ganz offen gegenüber einer Cannabis Behandlung zeigt und ein Gespräch hierfür anbietet. Dass fast die Hälfte der Praxen bei einer klar formulierten Anfrage es nicht mal für nötig befindet, überhaupt zu antworten, ist wirklich eine Schande!

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