Ich habe in letzter Zeit viel über Systembrett- und Familienbrett-Arbeit gehört, die bei systemischen Aufstellungen helfen. Diese Methode kann dir vielleicht auch in deiner Heilungsreise weiterhelfen, indem sie dir ermöglicht, verschiedene Aspekte deines Lebens und deiner Gesundheit visuell darzustellen und zu erkennen. Es könnte interessant sein, dies mit deinem Weg der Cannabistherapie zu kombinieren, um tieferliegende Themen zu identifizieren und aufzulösen. Vielleicht wäre ein Familienbrett eine gute Möglichkeit, um zu verstehen, welche familiären oder systemischen Einflüsse deine Gesundheit beeinträchtigen könnten.
Kleine Praxiserfahrung meinerseits, vergangenes Wochenende war ein Freund zu Besuch der eher beiläufig erzählte das er seit 3 Wochen mit Rückenschmerzen zu kämpfen hat, der Termin für den Doc stand schon da er es selber nicht in den Griff bekam. An dem Abend gönnten wir uns zum ersten Mal einen meiner Kekse die ich mit dem Pot by Noids gemacht hatte, waren schon eher potente Teile. Sonst vapen wir ein paar Füllungen, aber nach den Keksen war daran überhaupt nicht zu denken und wir hatten 4/5 Stunden heftig viel Freude an den Dingern, bevor sie uns ins Land der Träume schickten. Am nächsten Morgen rafften wir uns zu Kaffee auf und dem Kollegen fällt schnell auf: Rückenschmerzen sind weg ![]()
Fand ich schon sehr interessant, anscheinend wurde das Ergebnis durch die veränderte Aufnahme erzielt, denn gevapt hatte er in den 3 Wochen. Auch die höhere Dosis scheint in dem Fall geholfen zu haben. Ich will natürlich niemanden anstiften sich hier bei Schmerzen mit Keksen voll zu stopfen aber es lässt sich auch nicht von der Hand weisen dass es ihm in dem Fall geholfen hat. Und das Cannabis ein super Schmerzkiller sein kann ist ja hinlänglich bekannt.
…wenn ich sowas meinen Freunden empfehle wird leider immer nur müde gelächelt, selbst wenn diese Leute zur Entwöhnung der Opiate in die Klinik geschickt werden und nicht mehr auszustehen sind.
LG smurf
Bei chronischen Schmerzen ist das richtig doch bei akuten Schmerzuständen ist Cannabis nicht wirklich wirksam. Eventuell hat die hohe Dosis eine starke muskelrelaxierende Wirkung gehabt welche sich positiv auf die Rückenschmerzen ausgewirkt hat.
Da kann man Nix machen, viele Leute glauben sowas nicht bis sie es erfahren. Ich könnte meine Oma bestimmt nie davon überzeugen aber soviel Knie/Rücken etc. wie die Dame hat…. Wäre wahrscheinlich schon hilfreich, so gibts halt klassische Schmerzmittel und gesund sind die sicherlich auch nicht
Ja genau das, denke auch die Muskeln waren einfach hart und durch die hohe Dosis gab es eine komplette Entspannung ![]()
Für ältere Menschen bzw. Menschen mit Einschränkungen oder Patienten für welche eine Inhaltive Anwendung nicht in Frage kommt eigenen sich wunderbar Extrakte & Sprays.
Auch dass backen von Keksen ist für diese Patientengruppe ist nicht empfehlenswert. Die Dosis ist nicht konstant, die Wirkstoff bzw. Cannabinoid- Terpenzusammensetzung ist unbekannt, die psychtropen Effekte können zu stark sein, die Stoffwechsellage z.B. bei älteren Menschen ist verlangsamt.
Auch Erkrankungen des Herz-:Kreislaufsystems und andere Nebenerkrankungen müssen berücksichtigt werden bei der Einnahme um unerwünschte Kreislaufprobleme und Nebenwirkungen zu vermeiden.
Eventuell wäre deine Oma gegenüber eines Extrakts oder Sprays offener gegenüber Cannabis. Auch ist nachgewiesen, dass Cannabinoide die Wirkung von Opiaten begünstigen und somit die Dosierung und die Häufigkeit der Einnahme reduziert werden kann.
Auch wirken Cannabinoide nicht nur schmerzreduzierend bei chronischen Schmerzzuständen, sondern auch entzündungshemmend und wie bereits erwähnt Muskelrelaxierend. So kann Cannabis bei degenartiven Erkrankungen gleich an drei Symptomen wirken.
Dein Granny erfüllt mit ihren chr. Schmerzen eigentlich auch die Voraussetzung um med. Cannabis von der KK erstattet zu bekommen. Also noch ein Argument für die Behandlung falls sie sich med. Cannabis nicht leisten kann oder möchte.
Eventuell Infos und Argumente im Gespräch mit deiner Großmutter oder auch mit anderen Leuten die Vorbehalte gegenüber medizinischen Cannabis haben.
Happy growing
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Mich wundert, warum man mit der Legalisierung nicht gleich über die konsumform geredet hat, um das Rauchen nicht wieder zu fördern?! Eigentlich wäre es doch besser, wenn man erstmal Tabletten anbieten würde. Oder Granulat.
Mich wundert das nicht.
Wer das Ziel hat, dass Cannabis wieder komplett verboten wird, der wird doch nicht freiwillig darauf hinweisen, dass es gesündere Konsumformen gibt als das Rauchen.
Ganz im Gegenteil, ich habe es etliche Male gelesen, dass in den Artikeln stand, dass Cannabis üblicherweise mit Tabak gemischt geraucht wird (was natürlich tatsächlich viele Konsumenten genau so machen). Selbstverständlich mit dem Hinweis, wie schädlich das Rauchen von Tabak sei. Das Argument war demzufolge, dass durch die Cannabis-Legalisierung noch mehr Tabak geraucht würde.
Der größte Kritikpunkt am Cannabiskonsum ist das Rauchen - also die Art und Weise wie konsumiert wird.
Eine Tablette einzunehmen stört überhaupt gar niemanden - wenn man es nicht dramatisiert.
Zudem könnte man auch als Arzt viel zuverlässiger Rezepte ausstellen, da die Dosis eingestellt werden könnte.
Gerade ältere Patienten bekommen häufiger Tropfen oder Kapseln im Vergleich zu den jüngeren, die gerne Blüten hätten.
Ob es tatsächlich in der Praxis einen Unterschied macht bzgl. der Genauigkeit der Dosierung, kann ich nicht beurteilen. Ich glaube, dass da auch andere Faktoren eine Rolle spielen, wie es letztlich wirkt (z.B. die Tagesform, ob man vorher viel gegessen hat etc.).
Rauchen ist auf jeden Fall ungesund und ich bin sehr froh, dass ich den Dynavap für mich entdeckt habe! Einfach klasse, dieses Teil! ![]()
Vor allem geht’s zum Arzt um das Wohlbefinden des Patienten. Wenn der bei einem Gespräch angibt, dass sie nichts gemerkt hat bzw. zu stark berauscht war, kann ja leicht die Dosis anpassen.
Auch die Wirksamkeit von einzelnen Terpenen könnte man genauer untersuchen und spezielle Mischungen anbieten.
Tropfen sind natürlich auch klasse.
Die Dynavape sind mir schon aufgefallen. Habe auch mal überlegt, ob ich die nehme. Die Teile sind jedoch ziemlich teuer und ich habe drei elektrische Verdampfer, die gut für mich funktionieren.
Die Nutzung eines Dynavaps geht auch mit einer Lernkurve einher.
Je nachdem, wie lange du erhitzt, wie weit die Flamme entfernt ist, wie schnell du das Teil drehst, bekommst du ein anderes Ergebnis - selbst die Caps klicken nicht alle bei exakt der gleichen Temperatur.
Dann kann es sein, dass es mal stärker wirkt, wenn du ihn länger nicht sauber gemacht hast und das Öl, das am Condenser pappt, auch nochmal teilweise verdampft.
Also für wirklich exakte medizinische Dosierung vielleicht nicht die erste Wahl.
Für mich selbst funktioniert es aber super, weil ich sowieso nur „Halfbowl“ mache, also maximal 50 mg Blütenmaterial pro Dosis.
Interessante Studie aus Dänemark:
Das finde ich schon sehr krass, die Rede ist von „Pseudo Patienten“…
Das sind diejenigen, die das unterstützen bzw. unterzeichnet haben:
ALPHATOPICS GmbH (Dr. Markus Veit)
Bedrocan International GmbH (Jaap Erkelens)
Bund Deutscher Cannabis-Patienten e.V. (BDCan)
Deutsche Cannabis-Akademie (DCA)
Deutsche Medizinal-Cannabis Gesellschaft e.V. (DMCG)
Deutsches Zentrum für Medizinalcannabis (DZMC)
Fette Pharma GmbH (Bertan Türemis)
STADAPHARM GmbH (Martin Spatz)
Verband der Cannabis versorgenden Apotheken e.V. (VCA)
5SWAN GmbH (Grischa Judanin)
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Update 16.1.2025:
Die Deutsche Pharmazeutische Gesellschaft könnte man jetzt auch noch in diese Liste aufnehmen:
Hi,
konsumieren hier Leute als Schmerztherapie bei chronischen Rückenverspannungen?
Ich hatte vor über 10 Jahre einen Unfall beim Rodeln, wodurch die Muskeln/Sehnen in mein Linker Arm bzw Schulter versteift/verkürzt waren.
Ich war einigen Jahre in der Bewegung eingeschränkt.
Es wurden bei mir ein MRT, CT und Ultraschaluntersuchung gemacht.
Und ich war bei verschiedenen Orthopäden deswegen.
Die Kortisonspritzen die sie mir gaben haben die Schmerzen nur verschlimmert und zeigten keine Besserung.
Mehr konnten sie nicht machen da auf den Bilder nichts zu sehen war.
Der Arm ist heute schon wieder viel besser, allerdings habe ich seitdem dauerhaft schmerzhafte Verspannungen im Nacken und Schultern.
Als ich dann letztes Jahr zum ersten mal wieder Cannabis geraucht habe bemerkte ich das die Verspannungen und somit der Schmerz wie auf Knopfdruck verschwunden war.
Jetzt wollte ich fragen welche Strains Ihr am besten bei solche Schmerzen/Verspannungen findet?
LG, Lilly
Einfach mal den Arzt fragen, der müsste es ja wissen. Wenn nicht dann probiert man ein paar Sorten durch aus der Apotheke und baut diese eventuell an? Aber das müsste ja dann auch eventuell die Kasse tragen können.
Jeder Mensch reagiert anders. Sativa mobilisiert und Indica ist dafür bekannt, einen Körperlock zu erzeugen - also die Bewegungsunwilligkeit einzuschränken. Vielleicht benötigt man dann doch zwei oder sogar drei Sorten. CBD sollte man auch nicht vergessen.
Ich bin gerade nicht über die Apothekensorten informiert, würde aber selber auch gerne wissen, ob man diese auch als Samen bekäme oder Stecklinge.
MAC 1 von 420 Evolution in der 25er THC Variante hat bei meinen Schulterschmerzen absolute Wunder bewirkt. Nach einem Monat damit waren jahrelange Schmerzen einfach weg, da war ich selber extrem erstaunt. Extreme Schmerzen in jeder Bewegung und Lage, vom Schlüsselbein bis rüber zum obersten Punkt der Schulter und dann bis in die HWS & BWS, über 2 Jahre lang.
Bei der Sortenauswahl hilfreich ist folgender Tipp:
Versteife dich nicht auf Sorten, schau nach den Terpenen. Farnasene heißen die glaube ich sind super für das Vorhaben. Lass dir am Besten von ChatGPT eine Auflistung aller Terpene geben die Schmerzstillend und Entzündungshemmend wirken und suche deine Sorten danach aus.
Die Bild Zeitung titelt:
"Deutsche Forscher entwickeln neues Schmerzmittel
Es soll so stark wie Opioide sein – aber ohne abhängig zu machen"
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Schaut man mal, was die PZ schreibt:
"THC-dominanter Extrakt plus Terpene
Was ist VER-01? Es handelt sich laut dem Gründer von Vertanical, Dr. Clemens Fischer, um einen Cannabis-Vollspektrum-Extrakt. Um am Ende auf die Zusammensetzung von VER-01 zu kommen, habe man mehr als 500 Pflanzengenetiken untersucht. Es überrascht nicht, dass auch in diesem Extrakt Tetrahydrocannabinol (THC) dominiert. Der Anteil von Cannabidiol (CBD) sei gering. Bewusst habe man auch einen hohen Terpenanteil, etwa β-Caryophyllen, gewählt, um damit gegebenenfalls eine antidepressive und schlaffördernde Wirkung zu erzielen."
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Mit anderen Worten:
Alles, was auch so in den Blüten drinsteckt.
Aber wenn es jetzt als spezielles Medikament in Tropfenform herausgegeben wird, ist es plötzlich ganz toll, hat keine oder kaum Nebenwirkungen und macht anders als Opiate nicht abhängig.
Ganz ehrlich: Dann lasst den Patienten bitte auch ihre Blüten!