Die Bild schreibt halt davon dass es keine berauschende Wirkung hat. Passt für mich jetzt nicht so zu dem zitierten Text mit den Terpenen und THC ![]()
Das war zu erwarten.
Die neue Gesundheitsministerin Nina Warken möchte ein „Fernverschreibungs- und Versandhandelsverbot“ für Medizinalcannabis.
Bedankt euch u.a. hier:
Es geht halt nicht um das wohlbefinden des Bürgers, sondern um Geld. Je billiger Cannabis oder Cannabis ähnliche Produkte werden desto uninteressanter ist das für die Behörden.
Interessanterweise ist in der angestrebten Änderung des MedCan explizit von „Blüten“ die Rede:
Ob das dann auch für irgendwelche Tropfen o.ä. gilt, bleibt abzuwarten.
Gut, dann gibt’s bei Dr. Ansay und Kollegen in Zukunft halt erstmal nur noch Hasch ![]()
Jetzt ist auch ein Artikel bei LTO zu sehen:
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Auch RA Konstantin Grubwinkler wird heute noch einen Live-Stream zum Thema machen:
Hat jetzt aber nicht so viel mit Medizinalcannabis zu tun.
Von „Rauschgifttoten“ im Zusammenhang mit Cannabis zu sprechen, ist auch ziemlich bizarr…
Wenn wir mal die Zahlen anschauen:
2137 Todesfälle durch illegale Drogen in Deutschland im Jahr 2024.
vs.
ca. 150 000 Todesfälle durch Alkohol und Tabak jährlich
Das Interessante dabei ist, dass die meisten Menschen die erste Zahl (jährliche Todesopfer durch illegale Drogen bundesweit) bei Umfragen als sehr viel höher einschätzen.
Deshalb funktioniert auch die Stimmungsmache so gut - und viele finden es ok, wenn die CDU/CSU keine Konsumräume oder Drugchecking möchte.
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Um wieder zurück zum Medizinalcannabis zu kommen - ich bin sehr gespannt, wie die SPD sich jetzt bzgl. dieses Referentenentwurfs verhalten wird.
Frau Wegge wurde bei AW auch schon befragt, hat aber noch nicht geantwortet (hat sie generell nicht mehr in den letzten Wochen).
Ja, davon spreche ich.
Ganz üble Sache und hoffentlich ohne Erfolg!
Was sollen die vielen Cannabis-Patienten machen, die auf dem Land wohnen und bis zur Teil-Legalisierung nie einen niedergelassenen Arzt gefunden hatten, der Medizinalcannabis verschreiben wollte?
Und die vielen Neu-Patienten, die jetzt den niederschwelligen Zugang via Tele-Medizin genutzt hatten.
Die CDU würde mit dieser Gesetzesänderung nur den Schwarzmarkt wieder stärken.
Schreckt mich einfach nicht mehr ab. Ich weiß ja, dass es eine große Gemeinschaft gibt die eigentlich Drogen nutzt. Hier mal ein Rückblick: In den 70er Jahren bis in die 90er war Marihuana in der Schweiz praktisch grau legal verfügbar - weil es anders deklariert wurde, als Duftsäckchen oder Duftkissen:
Die CDU scheint sich intern auch nicht ganz einig zu sein:
Über den Fortschritt der Legalisierung in der Schweiz hatte ich im (mittlerweile geschlossenen) Legalisierungsthread bereits berichtet - dort laufen aktuell Modellprojekte in Form von CSCs - und zwar „richtige“ CSCs, in denen gemeinsam konsumiert werden darf.
Zudem läuft in der Schweiz einiges anders als in Deutschland, direkte Demokratie, Volksentscheide usw.usf. - das nur am Rande.
Den Besuch von Frau Borchardt (wie einst auch ihr Kollege Kretschmer) bei Grünhorn habe ich schon mitbekommen. Das würde ich aber nicht überbewerten.
Der Referentenentwurf stammt vom zuständigen Gesundheitsministerium - und ist auch aktueller als die von dir verlinkte Meldung.
Grünhorn selbst ist sich dessen auch bewusst, welche Folgen das hätte, wenn das so durchgeht. Schau mal hier:
"Beim Branchenprimus Grünhorn wendet man sich entschieden gegen die Pläne. Die telemedizinische Verordnung von Cannabis habe seit der Gesetzesänderung im April 2024 Hunderttausenden Menschen geholfen, die vorher ohne wirksame Therapie gewesen seien, so Geschäftsführer Stefan Fritsch. Viele Patienten seien auf diese digitalen Versorgungswege angewiesen, sei es aufgrund eingeschränkter Mobilität, dem Ärztemangel in ländlichen Gebieten oder der Komplexität ihrer Erkrankungen.
Fritsch zufolge sind die gestiegenen Patient:innenzahlen allein kein Hinweis auf Missbrauch und dürfen von Kritikern nicht pauschalisiert werden. Die steigende Nachfrage spiegele keinen problematischen Konsum wider, sondern den wachsenden Zugang zu einer wirksamen Therapieoption. „Unsere Patienten leiden häufig unter schweren Erkrankungen wie chronischen Schmerzen und Spastiken, setzen medizinisches Cannabis aber auch gegen leichtere Beschwerden wie etwas Schlafstörungen ein. Für sie ist Cannabis oft eine Alternative zu stark nebenwirkungsreichen Medikamenten wie Opiaten oder Schlafmitteln“, erklärt Fritsch.
„Wir versuchen die Sorgen der Politik nachzuvollziehen und teilen das Ziel, medizinisches Cannabis verantwortungsvoll einzusetzen“, erklärt Geschäftsführer Stefan Fritsch. „Dennoch plädieren wir für Lösungen, die Patienten schützen und ihre Versorgung sicherstellen, statt wichtige Zugangswege zu verschließen.“"
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Ich versuche es mal, kurz und knapp zusammenzufassen, um was es geht:
Das Medizinalcannabisgesetz soll verschärft werden:
Konkret geht es darum, dass zukünftig bei Erstverschreibung und daraufhin ein jährlicher Arztbesuch vor Ort (in der Praxis, keine Videosprechstunde!) verpflichtend werden soll.
Ebenso soll der Versand der Blüten von Apotheken zu den Patienten verboten werden.
Würde das tatsächlich so umgesetzt werden, bedeutet das:
- Patienten müssen einen niedergelassenen Arzt finden, der ihnen Cannabis verschreibt
- Patienten müssen sich das Cannabis selbst in der Apotheke holen (ggf. wird es hier Ausnahmeregelungen geben für Menschen mit Merkzeichen G, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind)
- Die Apotheken im lokalen Umfeld können Preise diktieren bzw. werden die Blüten teurer werden (erinnert euch an 2017, als 1 g noch > 20 Euro gekostet hat)
- Der Import von Blüten wird ausgebremst und Unternehmen wie Bedrocan bekommen mehr Monopol (deshalb unterstützen sie das ganze auch, s.o.)
- Da das MedCanG wie das KCanG (Konsumcannabisgesetz) Teil des CanG sind, ist es durchaus denkbar, das im nächsten Schritt auch beim KCanG (z.B. privater Eigenanbau) weitere Einschränkungen vorgenommen werden sollen
Mir persönlich war das sonnenklar, dass es nicht so bleiben wird, wie es derzeit ist, und vor allem beim MedCan nachgebessert werden wird.
Dabei bin ich davon ausgegangen, dass mindestens eine Videosprechstunde verpflichtend werden wird (was ich persönlich jetzt nicht so schlimm fände) - dass aber laut Referentenentwurf ein Termin beim Arzt vor Ort verpflichtend werden und sogar der Versand verboten werden soll, ist ein echter Hammer!
Ich würde das ganz und gar nicht auf die leichte Schulter nehmen!
In der SPD gibt es einige, die das aktuelle Geschehen um die Telemedizin mit den leicht zugänglichen Cannabis-Rezepten sehr skeptisch sehen - auch Frau Wegge hat sich mittlerweile hier schon kritisch geäußert (obwohl sie auf der BvCW Konferenz letztes Jahr sogar noch meinte, sie würde ihren Freunden und Bekannten auch empfehlen, sich online ein Rezept zu holen, bevor die am Schwarzmarkt einkaufen).
Frau Rehlinger (SPD) ist derzeit Präsidentin des Bundesrats - ihre Meinung zum CanG sollte bekannt sein, ein Blick ins Saarland und die dortige Situation der CSCs reicht (sie ist dort Ministerpräsidentin).
Auch mit Stimmen der AFD könnte die Gesetzesänderung ohne Probleme zunächst im Bundestag durchgewunken werden. Die AFD selbst hat bereits in Vergangenheit ähnliche Anträge eingereicht und fordert auch generell eine Überprüfung der Evidenz für Cannabis als Medikament.
Kurzum:
Wir könnten froh sein, wenn die SPD sich doch gegen diese Änderungen wehrt und eine verpflichtende Video-Sprechstunde als Kompromiss ausgehandelt wird - und die Möglichkeit zum Versand weiter bestehen bleibt.
So jedenfalls meine Einschätzung der Lage.
Die Grünhorn Gruppe hat sogar eine Petition gestartet:
Schaut es euch an und überlegt, ob ihr das unterstützen wollt.
Neuer Artikel im Handelsblatt mit sehr interessanten Zahlen:
Branche in Sorge – „Ein Wachstumsmarkt wird rückabgewickelt“
„Denn der Markt für Cannabismedizin, die von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet wird, beläuft sich nach Daten des Marktforschungsinstituts Insight Health auf derzeit etwa 250 Millionen Euro Jahresumsatz. Die Zahl der Patienten der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) wird von Unternehmen der Branche derzeit auf etwa 160.000 bis 180.000 Menschen geschätzt, weitere 500.000 bis 800.000 sollen Selbstzahler von Privatrezepten sein.“
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Wenn man das mal zusammenrechnet und auf die Schätzungen zur Anzahl der Privatpatienten vertraut, gibt es aktuell gut 1 Million Menschen in Deutschland, die Medizinalcannabis beziehen!
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Da ich nicht mehr als 3 Posts aufeinander schreiben darf, hier ein Update:
Nachdem man 2 Monate lang nichts mehr gehört hat, hier endlich eine Stellungnahme der SPD bzw. Frau Wegge zum Referentenentwurf der CDU:
Frage bei AW:
"Sehr geehrte Frau Wegge,
das Bundesgesundhei5sministerium möchte Telemedizin einschränken bzw. Verschreibung nur nach persönlichen Kontakt und Kein Versand mehr. Quelle: https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/bmg-gesetzentwurf-medizinal-cannabis-verschreibung-arztbesucht.
Wie steht die SPD dazu? Und was will sie ggf. gegen die Änderung unternehmen. Wie Herr Ates Gürpinar richtig im o.a. Artikel konstantierte, fehlt es an niedrigschwelligen Angeboten.
Viele Grüße"
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Anfwort von Carmen Wegge am 5.6.2025:
Sehr geehrter Herr XXX
vielen Dank für Ihre Nachricht und Ihren Einsatz. Die aktuellen Berichte zu möglichen Einschränkungen für Medizinal-Cannabis haben für Unsicherheit gesorgt. In der letzten Legislatur ist es uns gelungen, Cannabis zu entkriminalisieren – wir haben damit einen Paradigmenwechsel in der Drogenpolitik vorgenommen. Dabei hat sich auch für die Verfügbarkeit von Medizinal-Cannabis einiges verändert, denn durch das Cannabisgesetz wurde auch medizinisches Cannabis aus dem BtMG herausgenommen und so für Patientinnen deutlich unbürokratischer zugänglich. Zudem wurde die Produktion von medizinischem Cannabis in Deutschland von einem Vergabeverfahren auf Erlaubnisverfahren umgestellt, was Sicherheit für Produzentinnen bedeutet hat.*
Während wir aktuell in Bayern gegen die Repressionen kämpfen, mit denen die Landesregierung das Konsumieren in öffentlichen Flächen verhindern möchte, und juristische Erfolge erzielen, würden wir im Bund gerne an der zweiten Säule – der Errichtung von Modellprojekten mit lizensierten Fachgeschäften – und langfristig an einer europarechtskonformen Voll-Legalisierung arbeiten. Stattdessen haben wir nach der Bundestagswahl mangels anderer demokratischer Mehrheiten in den Koalitionsverhandlungen mit der Union das Cannabisgesetz und damit die erste Säule gegen CDU und vor allem CSU verteidigt. Wir konnten alle Versuche, die Entkriminalisierung zurückzunehmen, verhindern und haben stattdessen lediglich eine Evaluierung vereinbart.
Das Gesundheitsministerium unter der neuen Unions-Ministerin Warken hat nun einen Gesetzentwurf vorgelegt, der auf den Anstieg der Importe von medizinischem Cannabis reagieren soll. Laut dem BMG sei dieser vor allem auf die verstärkte Nutzung von Privatverschreibungen für Selbstzahler über Onlineplattformen, ohne dass es einen Arzt-Patienten-Kontakt gegeben hätte, zurückzuführen. Deshalb wird von einem Missbrauch von Medizinal-Cannabis ausgegangen. Das Ministerium hat erklärt, dass es aus PatientInnenschutz Beratung vor der Einnahme sicherstellen und deshalb den Online-Handel einschränken will.
Für uns als SPD ist neben dem Schutz und der ausreichenden Beratung von PatientInnen allerdings zentral, dass eine verlässliche, wohnortnahe und barrierefreie Versorgung sichergestellt ist. Besonders für chronisch- und/oder schwer erkrankte Personen sowie in Gegenden mit nicht ausreichend hausärztlicher Versorgung ist die digitale Versorgung wichtig. Den Gesetzentwurf in der aktuellen Fassung werden wir daher in keinem Fall mittragen.
In den anstehenden Gesprächen werden wir deshalb eine Lösung erarbeiten, mit der Medizinal-Cannabis weiterhin gut für alle PatientInnen, die es benötigen, zugänglich ist und gleichzeitig PatientInnenschutz gewährleistet wird. Der erste ReferentInnenentwurf aus dem Bundesgesundheitsministerium wird nun im Ministerium mit Sachverständigen beraten und anschließend im Kabinett diskutiert, bevor dort ein Beschluss gefällt wird und ein möglicher Gesetzesentwurf aus dem Ministerium dem Bundestag zugeleitet wird. Im Bundestag wird es in den zuständigen Fachausschüssen beraten, und es gilt dabei das Strucksche Gesetz, wonach kein Gesetzentwurf die Ausschussberatung so verlässt, wie er hineingegeben wurde. Bis zu einem möglichen Beschluss im Bundestag erfolgen also noch viele Verhandlungsschritte, und als SPD werden wir uns für eine gute Lösung für die PatientInnen einsetzen.
Auch wenn wir in dieser Legislatur vor allem die Errungenschaften in der Drogenpolitik der letzten Legislatur verteidigen müssen, verlieren wir das Ziel nicht aus den Augen. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass eine europarechtskonforme Voll-Legalisierung von Cannabis und der Verkauf in lizensierten Fachgeschäften der beste Weg ist und die medizinische Versorgung so einfach wie möglich gestaltet werden muss. Ich kann Ihnen versichern, dass ich für politische Mehrheiten kämpfen werde, mit denen das möglich ist und auch mit der Union keine Diskussion scheue.
Mit freundlichen Grüßen
Carmen Wegge
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Das ist schon mal gut, dass die SPD zumindest die Forderungen in diesem Entwurf ablehnt.
Ich persönlich gehe nach wie vor davon aus, dass aber eine Online-Videosprechstunde zumindest verpflichtend werden wird. Damit wird es dann auch teurer werden, ein Rezept zu bekommen.
Ob sich das Versandverbot durchsetzen wird, ist schwer zu sagen - da geht es um sehr viel Geld, insbesondere die Apotheken vor Ort könnten dann Preise diktieren und auch (wieder) am Cannabis-Geschäft teilhaben. Aktuell dominieren die auf Medizinalcannabis spezialisierten Versandapotheken den Markt.
Update 26.8.2025:
Herr Streeck möchte gerne die Verschreibung von Cannabisblüten verbieten und diese durch Kapseln und Tropfen ersetzen:
Ebenso sieht er beim legalen privaten Eigenanbau die Menge von 3 Pflanzen kritisch (dass man nur 50 g behalten darf, weiß er hoffentlich…):
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Herr Mieves von der SPD hat sich auch schon bei AW dazu geäußert:
Das ist eine ziemliche Wischiwaschi Antwort und deutet darauf hin, dass die SPD nicht mehr hinter dem CanG steht, so wie es beschlossen wurde.
Cbd Konsum für Neuling
In diesem Jahr habe ich zwei Tatanka und zwei Painkiller erfolgreich im Zelt kultiviert.
Hintergrund des Anbaus war, dass ich mal ein klein wenig weg vom Thc wollte, um zu testen, wie mir Cbd in Bezug auf meine Probleme mit der Migräne helfen könnte.
Wenn ich einen Migräne Anfall bekomme, was zum Glück nicht ganz so oft ist, und ich den Zeitpunkt verpasse frühzeitig eine Tablette zu nehmen, kommt diese postwendend wieder raus. Meist bin ich geplagt von Schüttelfrost, massiver Übelkeit und eben Kopfschmerzen. Helles Licht ist ein weiteres Problem. Quasi bin ich einen Tag damit beschäftigt. Am Abend wird es meistens besser jedoch ist auch der drauf folgende Tag dahin.
Jetzt hatte ich die Überlegung, da Dampf vom Körper nicht ausgeschieden werden kann, ob mir die CBDs helfen könnten. Für eine weitere Verarbeitung zu Öl oder ähnlichem habe ich jetzt nicht so die große Lust.
Wenn ich hier auf dem richtigen Weg sein sollte, so laßt es mich wissen, ob es hierbei Erfahrungen gibt, wie oft, aus meiner Sicht quasi täglich, eine „Einnahme“ erfolgen sollte?
Kann mir hier jemand weiterhelfen? ![]()
LG Pit
Probieren geht über Studieren. CBD ist sehr günstig zu bekommen. Ich habe bei Just Bob nicht mal 90 € für 50 g Shatter bezahlt. Und das geht ab ungefähr 1-2 € los für 1 g Gras oder so.
Was für Ursachen hat denn die Migräne? Ist das schon alles raus? Manchmal können auch Absatzschuhe dafür verantwortlich sein.
Ich bin leider sehr wetterfühlig. Meist, wenn ein Umschwung ansteht habe ich die Migräne ca 2-3 Tage zuvor.
Hohe Absätze trage ich nur an der Fastnacht. ![]()
Migräne steht bei mir meist im Frühjahr an. Kann man aber auch nicht pauschal sagen.
LG Pit
Ich konsumiere Cannabis überwiegend medizinisch und wollte mal meine Erfahrungen teilen. Ich habe u. a. Stresskiller CBD Auto (RQS) angebaut. Beim ersten Durchgang war die Wirkung für mich richtig stimmig; beim zweiten Durchgang derselben Sorte war sie dagegen deutlich anders und für meine Zwecke weniger passend. Das hat mich überrascht und mir gezeigt, dass sich das Ergebnis selbst bei scheinbar gleicher Ausgangslage spürbar unterscheiden kann.
Mit CBD-Blüten aus Shops habe ich gemischte Erfahrungen gemacht. Viele günstigere Varianten wirkten auf mich eher sanft. Teilweise waren es Blüten, die mit Terpenen angereichert wurden – der Geruch war dann zwar präsenter, die Wirkung aber nicht automatisch stärker oder „runder“. Positiv aufgefallen ist mir Lucky Hemp (AT, Versand aus DE): Die Indoor-CBD-Blüten dort haben mir geschmacklich gefallen und die Wirkung war in meinem Fall stimmig. Das ist keine allgemeine Aussage, nur das, was bei mir gut gepasst hat.
Am konstantesten war für mich bislang medizinisches Cannabis auf Rezept (Telemedizin). Die Blüten sehen nicht immer spektakulär aus, aber die Wirkung war in meinem Alltag meist verlässlicher und besser reproduzierbar. Unterm Strich greife ich deshalb, wenn es wichtig wird, eher zu Rezeptware, während ich bei Homegrow und CBD-Shopblüten damit rechne, dass es auch mal Ausreißer gibt.
Mehr steckt nicht dahinter – einfach meine persönliche Erfahrung.




