Vielen Dank Dank für Deine Ausführungen.
Wie oft konsumierst Du die CBDs? Nur wenn Du sie konkret brauchst oder eher prophylaktisch, quasi damit die Wirkstoffe sich im Körper anreichern? ![]()
LG Pit
Vielen Dank Dank für Deine Ausführungen.
Wie oft konsumierst Du die CBDs? Nur wenn Du sie konkret brauchst oder eher prophylaktisch, quasi damit die Wirkstoffe sich im Körper anreichern? ![]()
LG Pit
Also, ich konsumiere meistens nur bei Bedarf. Da meine Probleme hauptsächlich psychischer Natur sind, bevorzuge ich CBD mit etwas THC, weil die Wirkung von reinem CBD etwas flach und drückend ist. Was den Eigenanbau betrifft, ist beim medizinischen Konsum der Vorteil, dass man ein reproduzierbares Ergebnis hat. Allerdings gibt es nicht viele Sorten, die das bieten können. Im Moment probiere ich Durga mata 2 CBD von Paradiese seeds. Diese Sorte sollte genetisch stabil sein und nahezu immer dasselbe Ergebnis liefern.
Es ist einfach nur zum K*tzen! ![]()
“Das Gesetz im Detail
Medizinalcannabis kann künftig ausschließlich nach persönlichem Kontakt zwischen Patient und Arzt in der Praxis oder bei einem Hausbesuch verschrieben werden. Dabei sind Gesundheitszustand, individuelle Erkrankungen und weitere anzuwendende Arzneimittel zu berücksichtigen, was in der Regel eine sorgfältige Anamnese und körperliche Untersuchung erfordert. Es bedarf zudem einer fortlaufenden Aufklärung über die Suchtgefahr sowie mögliche körperliche oder psychische Folgen des Konsums, die sich mit Umfang und Zeitspanne des Konsums verändern können.
Bei Folgeverschreibungen muss eine persönliche Konsultation pro vier Quartale erfolgen, wobei der vorherige Kontakt innerhalb des genannten Zeitraums im Zusammenhang mit der Verschreibung von Cannabis zu medizinischen Zwecken stehen muss. Unter dieser Voraussetzung kann in den folgenden drei Quartalen eine Verschreibung auch auf telemedizinischen Weg erfolgen.
Der Versandweg von Medizinalcannabis wird ausgeschlossen, da es umfassende Aufklärungs- und Beratungspflichten gibt, die im Rahmen einer persönlichen Beratung in der Apotheke erfolgen müssen. Der Botendienst der Apotheken bleibt von davon unberührt.”
Vielleicht hilft es ja doch… falls jemand mitmachen mag:
https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2025/_07/_17/Petition_184070.html
Man sieht, dass die CDU die Bekämpfung des Cannabis-Gesetzes an erste Stelle stellt. Und sie meint es ernst – sie wird alle legalen und illegalen Mittel nutzen, um die Cannabis-Legalisierung rückgängig zu machen.
Rein strategisch machen Sie natürlich alles richtig. Wenn Sie die legale Zugangsquelle so weit wie möglich sabotieren, können Sie später damit begründen, dass der Schwarzmarkt nicht ausgetrocknet ist, und weitere Entfremdungen und Verbote durchsetzen.
Ich bin sehr gespannt, wie die SPD Fraktion sich jetzt im parlamentarischen Verfahren verhalten wird. Zuletzt hieß es aus deren Reihen, sie würden dem Gesetzesentwurf in der aktuellen Form nicht zustimmen.
Die SPD Minister haben aber immerhin den Kabinettsentwurf abgesegnet und das hätte nicht sein müssen.
Hinzu kommt, dass das BMEL sämtliche Modellprojekte bzw. entsprechende Anfragen abgelehnt hat - und das war auch nur möglich, weil Herr Özdemir von den Grünen die Unterzeichnung der Forschungsklausel um etliche Monate hinausgezögert hat, so dass es zeitlich nicht mehr machbar war, unter der alten Regierung schon erste Modellprojekte in die Wege zu leiten. Ich hatte es damals schon mehrfach kritisiert und man sieht ja jetzt, dass das alles Kalkül war.
Sollte der ganze Mist jetzt unverändert durch den Bundesrat gehen, dann würde es mich auch null wundern, wenn Baden-Württemberg das absegnet, weil die Grünen wieder mal ihre Wähler verraten und sich bei der CDU anbiedern (dort gibt es eine grün-schwarze Landesregierung).
Das heißt dann letztendlich für die Gesamtsituation:
Wie du bereits gesagt hast, das wird dann den Schwarzmarkt beflügeln und der CDU ihre “Argumente” liefern, ggf. auch beim KCanG noch dies und das ändern zu wollen (erlaubte Besitzmengen, Anzahl der Pflanzen, Ermittlungsbefugnisse/Kontrollen durch Polizei etc.).
Sehe ich genau so. Ich kann mir gut vorstellen, das die ab jetzt wieder steigenden “Straftaten” (da es außer Eigenanbau und vereinzelte Clubs keine legale Bezugsquelle gibt) als Argument zum Zurückdrehen der Legalisierung genutzt werden.. es ist wirklich traurig aber das Ganze kam mir schon etwas zu schön um wahr zu sein vor…
Das ist eines der Hauptprobleme der “Cannabis-Community” - einfach alles nach der Teil-Legalisierung als gegeben ansehen und blind darauf vertrauen, dass schon alles mindestens so bleibt, wie es ist.
Ich habe mir hier im Forum den Mund fusselig geredet und immer wieder und wieder dazu aufgefordert, sich bemerkbar zu machen, Petitionen zu unterstützen, Abgeordnete anzuschreiben usw. - die allermeisten machen das einfach nicht, ein Blick auf z.B. die Hanfparade oder die spärlichen Aktionen eines DHV und Co reicht…
Natürlich ist das hier ein Kulturkampf, es geht um Ideologie und nicht um Fakten. Das hat auch diese absurde Interpretation der ersten Ergebnisse der Evaluation durch die Union, sogar von Herrn Streeck, des ÖRR und einem Großteil der Presse gezeigt. Da hat man nun überwiegend positive Entwicklungen wissenschaftlich nachgewiesen, ebenso, dass vorherige Befürchtungen nicht eingetreten sind (z.B. Anstieg des Konsums bei Jugendlichen) - und trotzdem wird es negativ ausgelegt und es wird bestenfalls von einem “mäßigen Erfolg” etc. gesprochen.
Was ich damit sagen will:
Trotz dieser Umstände ist klein beigeben, resignieren für uns alle absolut keine Option! Werdet bitte aktiv, schreibt Abgeordnete an, lasst der SPD ein Einknicken im parlamentarischen Verfahren nicht durchgehen, widersprecht dem Narrativ des ÖRR, den Journalisten, die irgendeinen Blödsinn erzählen dort, wo es noch möglich ist.
Wenn das wirklich noch weitere Kreise zieht und das KCanG auch sabotiert wird, wird es vielleicht wieder Jahrzehnte lang Stillstand geben. Das ist hier und heute unsere einmalige Chance, zumindest das, was wir bisher erreicht haben, zu bewahren! Mit der Union in der Regierung ist natürlich nicht damit zu rechnen, dass es voran geht - aber die sollen uns doch bitte wenigstens diese Teil-Legalisierung lassen.
Über 5 Mio Konsumenten in Deutschland, natürlich auch sehr viele “Gelegenheitskiffer”, denen das alles nicht so wichtig ist. Am Ende muss aber jedem klar sein, dass im Falle einer Re-Kriminalisierung jeder einzelne auch mal das Pech haben kann, “erwischt” zu werden. Und dann wird man sich vielleicht wünschen, man hätte hier und jetzt mehr Gas gegeben.
Bitte nehmt euch ein paar Minuten Zeit und sagt euren SPD Abgeordneten, was ihr von dem Kabinettsentwurf haltet!
Wer immer noch glaubt, dass Politiker wirklich die Entscheidungen treffen, sollte sich dieses Zitat von Horst Seehofer zu Herzen nehmen:
„Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.“
Wir wählen, diskutieren und hoffen – doch wer zieht wirklich die Fäden?
Bei mir ist die Illusion schon lange vorbei, dass Politiker was wirklich entscheiden könnten.
Die Teil-Legalisierung ist nicht vom Himmel gefallen und wurde von der alten Regierung durchgeboxt. Das ist das Resultat von Jahrzehnte-langer Überzeugungsarbeit von Legalisierungs-Befürwortern.
Hier im Forum gab es auch schonmal so jemanden, der meinte, dass garantiert alles so bleibt wie es ist und gerade der Medizinalcannabis-Markt unaufhaltsam wachsen würde, weil diese “Hintermänner” (oder so ähnlich) das große Geld hätten, Politiker zu bestechen.
Und wie toll hat das jetzt funktioniert?
Sind die Leute z.B. bei der Sanity Group jetzt glücklich darüber, dass es diesen Kabinettsentwurf gibt? Dass die geplanten Modellprojekte abgewiesen wurden?
Diese “wir können da eh nichts machen, das entscheiden andere, wie sie lustig sind” Haltung führt zu rein gar nichts und ich finde es offen gesagt schade, dass du sowas unter meiner Aufforderung postest, sich aktiv für die Legalisierung einzusetzen.
Für mich schon, bin glücklich über den Regierungsbeschluss und funktioniert sehr gut.
Verstehe, ist doch auch gut , dass jemand seine Sichtweise dazu schildert, daran gibt es nichts auszusetzen, ist seine Meinung halt.
Habe nicht ganz verstanden, wasdu daran schade findest, und wieso nichtu nter deinen Post drunter schreiben? Hätte ich noch zweo Posts abwarten sollen und dann erst schreiben?
Oder wie ist es gemeint , habe erlich gesagt nicht verstanden. Es war ein eigener Post und keine Antwort auf dein Post , daher war es kein Angriff dir gegenüber oder Kritik. Ob das Einsetzen bei jeweiligen Politiker was bringt, zweifele ich, wenn sogar jeder Zweiter heir es aus den Forum es durchziehen würde. Nichts für ungut.
Liebe Grüße
Das war so gemeint, dass ich es schön fände, wenn mehr Leute sich aktiv dafür einsetzen, dass die Teil-Legalisierung zumindest erhalten bleibt. Dazu wollte ich motivieren.
Und wenn dann von dir quasi ein “bringt doch alles nichts” (du sprichst von einer Illusion) kommt, dann ist das diesbezüglich möglicherweise kontraproduktiv, weil es den ein oder anderen, der sich vielleicht gerade einen Ruck geben wollte, dann darin bestätigt, dass das sowieso sinnlos ist.
Selbstverständlich sage ich das auch außerhalb des Forums, am Ende zählt aber jede Stimme. So wie bei Wahlen auch. Ob das dann was bringt oder nicht, wird man sehen. Man kann hinterher wenigstens sagen, dass man es versucht hat. Und ich persönlich denke schon, dass wir eine Stimme hätten, wenn auch mal nur 10 % von allen “Kiffern” sich mal kollektiv beteiligen würden.
Frau Wegge (und auch andere SPD MdBs) haben auf aktuelle Nachfragen zur geplanten Gesetzesänderungn beim MedCanG folgendes geantwortet (vom 13.10.):
“Sehr geehrter Herr XX,
mich haben in den letzten Tagen zahlreiche Nachrichte zum Kabinettsbeschluss zur Änderung des Medizinal-Cannabisgesetzes erreicht. Die Beratungen im Bundestag dazu haben noch nicht begonnen. Doch in seiner aktuellen Form ist dieser Entwurf für uns nicht zustimmungsfähig. Er vernachlässigt zentrale verfassungsrechtliche und europarechtliche Aspekte.
Die geplanten Präsenzpflichten bei der ärztlichen Verschreibung und das Versandhandelsverbot greifen in die Berufsfreiheit von Ärzt:innen und Apotheken sowie in die Handlungsfreiheit der Patient:innen ein. Dabei sind telemedizinische Beratungen rechtlich zulässig und erfüllen moderne medizinische Standards. Der Entwurf pauschalisiert Risiken und missachtet das Verhältnismäßigkeitsprinzip, da mildere Mittel wie erweiterte Aufklärungspflichten möglich sind.
Außerdem benachteiligt das Versandverbot Anbieter aus dem EU-Ausland erheblich und verletzt somit die Dienstleistungsfreiheit und den freien Warenverkehr. Die Berufung auf Gesundheitsrisiken reicht nicht aus, um diese Grundfreiheiten einzuschränken, zumal vergleichbare Arzneimittel ohne diese Sonderregelungen gehandhabt werden. Besonders für chronisch kranke und mobilitätseingeschränkte Menschen stellt der Entwurf eine unangemessene Belastung dar.
Auch die Gefahr von Schwarzmarkt und Kriminalität darf keine pauschale Einschränkung rechtfertigen, ohne zuvor evidenzbasierte Gründe zu prüfen.
Wir fordern eine verfassungskonforme, europarechtskonforme Lösung, die Versorgungssicherheit, Gleichbehandlung und digitale Zugänglichkeit gewährleistet. Ein Gesetz in der vorgeschlagenen Fassung werden wir nicht unterstützen. In den nun anstehenden parlamentarischen Beratungen werden wir uns für grundlegende Änderungen einsetzen.
Mit freundlichen Grüßen
Carmen Wegge”
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Hoffentlich bleibt die SPD da stabil und das Gesetz wird nicht so wie vom Kabinett vorgeschlagen verabschiedet.
Mit einer verpflichtenden Videosprechstunde als Minimalkompromiss würde ich allerdings schon rechnen. Das sollte dann aber für die meisten Patienten auch keine größere Hürde darstellen.
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Und bitte unterstützt weiterhin diese Bundestags-Petition - mittlerweile haben wir über 30 000 Stimmen erreicht, d.h. die wird auch zur Kenntnis genommen.
Danke, das finde ich super, dass du mitgemacht hast.
Aktuell sind es ca. 47 000 Unterzeichner - bei über 5 Mio Konsumenten nichtmal 1 %.
Dobrindt hat das CanG jetzt öffentlich als “Scheißgesetz” bezeichnet, der Dachverband der kassenärztlichen Vereinigungen (KBV) stimmt dem zu.
Frau Warken hat auch gestern nochmal der Bild mitgeteilt, dass Sie die Besitzmengen ändern möchte (selbst die erlaubten 50 g zu Hause seien “viel zu hoch” und hätten “mit Eigenkonsum nichts mehr zu tun”). Zudem fordert sie schärfere Kontrollen
Herr Streeck hat mittlerweile auch gezeigt, dass er die ersten Ergebnisse der Evaluation, die durchaus positiv sind, eher ignoriert und stößt die gleichen Töne wie seine Chefin an.
Es gibt leider auch seitens der SPD immer mehr Relativierungen in der Sache bzw. Abweichungen vomn einstigen “wir werden nicht zustimmen” bishin zu Äußerungen einzelner SPD MdBs, die mehr oder weniger deckungsgleich mit den Forderungen der CDU/CSU sind.
Es sieht aliso derzeit gar nicht gut für uns aus.
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Ich kann nur nochmal darum bitten, die Petition zu unterstützen, ggf. auch “kiffende” Freunde darauf aufmerksam zu machen. Und macht vielleicht auch solchen Organisationen wie dem DHV mal etwas Druck, dass die auch mal irgendwas unternehmen und nicht einfach nur zuschauen, wie alles den Bach runter geht.
Frau Wegge (SPD) mag sich aktuell anscheinend nicht mehr zur geplanten Gesetzesänderung äußern, einige ihrer Kollegen weichen solchen Fragen aus, wie z.B. Herr Wiese. Andere SPDler wiederum scheinen mit der CDU/CSU auf einer Linie zu sein.
Umso mehr hat es mich gefreut, dass Herr Mieves nun davon spricht, dass man einen Kompromiss aushandeln möchte:
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Mit einer verpflichtenden Videosprechstunde habe ich sowieso gerechnet, das wäre mMn auch in Ordnung so. Der Versandhandel muss auf jeden Fall auch erhalten bleiben, damit die Preise nicht durch die Decke gehen.
Es würde mich aber auch nicht mehr wirklich überraschen, wenn die Vorschläge von Frau Warken 1:1 so durchgehen, wie es im Kabinettsentwurf steht.
Mit der Folge, dass dann viele derjenigen, die jetzt ihre Blüten via Telemedizin bezogen haben, wieder zum Schwarzmerkt rennen - das liefert der Union dann die gewünschten Ergebnisse bei der Evaluierung, die u.a. einen Anstieg des Schwarzmarktes bestätigen und deren Forderungen nach einem erneuten Verbot und einer Re-Kriminalisierung aller Freizeitkonsumenten vermeintlich rechtfertigen.