Negative und Positive Nachrichten rund um Cannabis (Teil 2)

tl;dr:

  • Medizinalcannabis kann künftig ausschließlich nach persönlichem Kontakt zwischen Patient und Arzt in der Praxis oder bei einem Hausbesuch verschrieben werden. Dabei sind Gesundheitszustand, individuelle Erkrankungen und weitere anzuwendende Arzneimittel zu berücksichtigen, was in der Regel eine sorgfältige Anamnese und körperliche Untersuchung erfordert. Es bedarf zudem einer fortlaufenden Aufklärung über die Suchtgefahr sowie mögliche körperliche oder psychische Folgen des Konsums, die sich mit Umfang und Zeitspanne des Konsums verändern können.
  • Bei Folgeverschreibungen muss eine persönliche Konsultation pro vier Quartale erfolgen, wobei der vorherige Kontakt innerhalb des genannten Zeitraums im Zusammenhang mit der Verschreibung von Cannabis zu medizinischen Zwecken stehen muss. Unter dieser Voraussetzung kann in den folgenden drei Quartalen eine Verschreibung auch auf telemedizinischen Weg erfolgen.
  • Der Versandweg von Medizinalcannabis wird ausgeschlossen, da es umfassende Aufklärungs- und Beratungspflichten gibt, die im Rahmen einer persönlichen Beratung in der Apotheke erfolgen müssen. Der Botendienst der Apotheken bleibt von davon unberührt.

Ich fasse das alles nicht mehr. Alles nur ideologischer Scheiß und die Betroffenen steigen jetzt eher wieder auf Dreck vom Dealer um.

Die Studie war eindeutig: KEIN DRINGENDER HANDLUNGSBEDARF! Scheiß Regierung.

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tl;dr:

Es wird Ärzten in dem Gesetzentwurf schwerer / risikoreicher gemacht Cannabis zu verschreiben. D.h zum Arzt und zur Apotheke rennen reicht evtl. nicht. Man muss auch einen Arzt finden der für das müde Geld ins Risiko geht.

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Mods, könnten wir für dieses Thema bitte den Kotz-Emoji haben?
Tränen reichen da nicht mehr..

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Hoffentlich lässt sich die SPD nicht so leicht abspeisen.

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Da bin ich zufälligerweise drüber gestolpert. Das ist zwar schon etwas älter aber aber die Mitzeichnungsfrist endet erst in einem Monat. Das Quorum ist fast erreicht und wenn ihr mit zeichnet und das weiter verbreitet, wird das vielleicht was:


Text der Petition

Wir fordern den Bundestag auf, die geplanten Änderungen des medizinischen Cannabis-Gesetzes zu stoppen. Künftig sollen Verschreibungen nur noch nach einem persönlichen Arztbesuch möglich sein, der Apothekenversand verboten werden. Das gefährdet die Versorgung vieler Patient:innen - besonders in ländlichen Regionen - und führt zu einem ungerechten Zwei-Klassen-System. Bitte schützen Sie das Recht auf erreichbare medizinische Versorgung für alle.

Begründung

In Deutschland sind viele schwerkranke Menschen auf medizinisches Cannabis angewiesen. Für sie ist es oft die beste oder sogar die einzige wirksame Behandlungsoption, beispielsweise bei starken Schmerzen, Multipler Sklerose, Epilepsie oder chronischen Erkrankungen.

Bis jetzt konnten Patient:innen Cannabis nach einer Online-Beratung von Ärzt:innen verschrieben bekommen – und es wurde direkt von einer Apotheke nach Hause geschickt. Das war sicher, einfach und besonders für Menschen mit Behinderung, geringem Einkommen oder in ländlichen Gebieten sehr wichtig.

Doch jetzt will die Bundesregierung das Gesetz ändern. Künftig soll Cannabis nur noch nach einem persönlichen Arztbesuch verschrieben werden. Außerdem soll der Versand von medizinischem Cannabis durch Apotheken verboten werden.

Was bedeutet das für Betroffene?

  • Viele Patient:innen auf dem Land haben keine Ärzt:innen in der Nähe, die Cannabis verschreiben. Sie müssten weit fahren oder warten – oft mehrere Wochen oder Monate.
  • Viele Apotheken führen kein medizinisches Cannabis. Ohne Versand wären lange Wege oder gar keine Versorgung die Folge.
  • Arzttermine kosten Geld – bis zu 100 Euro pro Besuch. Chronisch Kranke können sich das oft nicht leisten.
  • So verlieren viele den Zugang zu ihrer dringend benötigten Medizin.

Das ist gegen den Gleichheitsgrundsatz und es entsteht eine Zwei-Klassen-Medizin: Wer in der Stadt wohnt und Geld hat, bekommt Hilfe – wer auf dem Land lebt oder wenig Geld hat, bleibt auf der Strecke.

Noch schlimmer: Ohne legale Möglichkeiten greifen viele wieder zum Schwarzmarkt. Dort gibt es keine Sicherheit, keine Kontrolle, kein Rezept – und große Risiken.

Wir wollen das nicht zulassen und fordern:

  • Der Online-Arztkontakt für medizinisches Cannabis muss erhalten bleiben – besonders für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oder ohne wohnortnahe Versorgung.
  • Der Apothekenversand von Cannabis muss weiterhin erlaubt bleiben – denn nur so ist eine sichere und gleichberechtigte Versorgung möglich.
  • Die Politik muss dafür sorgen, dass alle Menschen in Deutschland Zugang zu der Behandlung bekommen, die sie brauchen – egal wo sie wohnen oder wie viel Geld sie haben.

Gesundheit ist ein Grundrecht. Wer krank ist, braucht Hilfe – und keine neuen Hürden.

Bitte unterstützen Sie diese Petition mit Ihrer Unterschrift. Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass wichtige Behandlungen für alle zugänglich bleiben – gerecht, sicher und modern.

https://epetitionen.bundestag.de/content/petitionen/_2025/_07/_17/Petition_184070.html

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Sofort erledigt! :+1:

ich übernehme das mal für meinen Report :ca_giggle_joint:

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Sofort erledigt. Wir dürfen uns nicht entmutigen lassen – dass so etwas überhaupt passieren konnte, wie die Legalisierung von Cannabis, war vor zehn Jahren undenkbar. Und wenn wir jetzt nicht gemeinsam dagegen kämpfen, wird in zehn oder zwanzig Jahren wieder Stillstand herrschen. Also lieber mitmachen als nur hoffen.

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Gezeichnet. Können das doch nicht ohne Wiederstand einfach so hinnehmen :ca_hempy:

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Ich habe meinem SPD-Bundestagsabgeordneten eine leicht angefressene Mail zu dem Thema geschickt.

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Edit:

Ministerin Warken geht davon aus, dass medizinisches Cannabis meist für den Freizeitkonsum genutzt wird. „Den professionalisierten Verordnungsmissbrauch über das Internet werden wir verbieten“, sagte sie zuletzt.

Die sachlichen Gründe, die sie dazu zu bringen so etwas von sich zu geben, gibt sie aber komischerweise nicht an. Sie kifft selbst nicht und das war es dann auch schon mit den sachlichen Argumenten?

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https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/hendrik-streeck-ueber-cannabis-wir-haben-dealer-in-weissen-kitteln-geschaffen-110740558.html

Streeck voll auf Warken-Linie. Und keine Blüten mehr, auch für MedCan. Und 25g ist viel zuviel! Und „denkt doch an die armen Kiiinder!“-Mimimi.

Alkohol hingegen ist Kulturgut. Was völlig anderes also als Rauschgift!

Man man man…

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Leider hinter einer Paywall.

Das gute:

Freizeitkiffer sollen demnach nicht zurück in die Illegalität gedrängt werden. „Etwa fünf Millionen Menschen in Deutschland konsumieren regelmäßig Cannabis, diese Menschen müssen wir vom Schwarzmarkt wegführen – nicht dorthin zurückdrängen“, sagte Streeck.

Das wirre:

Für bedenklich hält der Mediziner und Politiker aber die Weitergabe von selbst angebautem Cannabis unter Freunden oder Bekannten. Das sei nicht erlaubt und falle unter den Schwarzmarkt. „Wenn dieser Bereich wächst, dann wächst eben auch der Schwarzmarkt – nur unter einem anderen Name

Wenn du deinem Kumpel zum Geburtstag eine Tüte schenkst, dann bist du die kalabrische Mafia …

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Und niemand außer den bösartig Grenzdebilen wundert sich …

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Auf, auf, Ihr wackeren Münchner Haschgiftspritzer. Das ist euer Signal!

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