Welche Sorte soll ich nehmen? Das ist mit die wichtigste Frage, die sich einem als Grower stellt- vor allem, wenn es um outdoor- Anbau geht. Schließlich haben wir letztes Jahr auf die harte Tour gelernt, dass eine kurze Blütezeit nicht alles ist, was outdoor am Ende eine sichere Ernte ermöglicht. Die Genetik spielt schon eine Rolle! Sogar selbstblühende Pflanzen schimmeln einem im Sommer komplett weg, wenn das falsche Wetter auf den falschen Hybriden trifft.
Zu meinem Glück sind besonders viele mittelfrühe Sativas gegen feuchtes Herbstwetter gefeit. Schließlich möchte ich sowieso am liebsten erhebend wirkendes Gras rauchen. Am meisten kiffe ich ja bei Aktivitäten mit Freunden, da passt das einfach am besten. Aber welche klappen denn outdoor auch gut? Das muss ich erstmal herausfinden. Und dann wahrscheinlich bei der Sorte mit dem schönsten High bleiben.
Das gute ist: als alter guerilla- Grower habe ich die Möglichkeit, z.B. zehn Sorten gleichzeitig zu testen, ohne dass die Nachbarn blöde Fragen stellen. Und unter den harten Bedingungen in der Natur, bei spärlicher Betreuung, zeigt sich auch am besten welche Pflanze aus welchem Holz geschnitzt ist.
Um folgende strains geht es 2025:
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Nepal Jam von ACE Seeds
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Moroccan Beldia Kif reg. F1 von ACE Seeds
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Easy Sativa von Female Seeds
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Rittus Haze von Absolute Cannabis Seeds
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Leda Uno von KC Brains
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T.N.R von KC Brains
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Durban Poison von Oaseeds bzw. Dubai Poison von Bulk Seed Bank
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Purple Satellite reg. von Green Mountain Seeds
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Mountain Gold reg. von Green Mountain Seeds
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Shaman von Dutch Passion
Mehrere dieser strains sind Hybriden aus zwei oder drei Sativa- Landrassen, oder sind einfach nur ein Landrassen- Inzuchtstamm, der in Europa weitervermehrt wurde. Alle sind zu mindestens 70% Sativa, oder gar zu 100%, und werden für den Außenanbau bei uns wärmstens empfohlen. Einige habe ich auch schon selber getestet, aber bei den meisten davon noch keine Spitzenergebnisse gehabt. Das kann ja auch an unzureichendem Lichteinfall oder dem miesen Wetter letztes Jahr gelegen haben. Trotzdem waren sie dann in der Summe vielversprechend genug, dass sie weiterhin infrage kommen.
Durban Poison war früher immer meine Guerilla Sorte der Wahl, aber jetzt soll sie sich mal in Zeiten wahnsinniger Auswahl an Genetiken im Vergleich bewähren.
Ich habe bisher fünf spots von Gehölzen (vor allem Brombeeren) freigeschnitten; falls ich es schaffe, noch einen sechsten anzulegen und zu betreuen, kommt noch eine weitere Sorte hinzu, die ich jetzt noch nicht verraten will.
In ungefähr zwei Wochen startet die Keimung! Von den regulären Samen setze ich dann jeweils etwa fünf Stück an. Die Männchen dürfen sich, einigermaßen begrenzt, dann auch weitervermehren.
Ein Beispiel für ein geeignetes Plätzchen. Die ganzen Wurzeln müssen auch noch 'raus… da standen zum Teil ja auch Bäumchen. Ohne Klappspaten kam ich erstmal nicht weiter.
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