Noch acht Sativa- strains für deutsches Klima im guerilla- Härtetest

Welche Sorte soll ich nehmen? Das ist mit die wichtigste Frage, die sich einem als Grower stellt- vor allem, wenn es um outdoor- Anbau geht. Schließlich haben wir letztes Jahr auf die harte Tour gelernt, dass eine kurze Blütezeit nicht alles ist, was outdoor am Ende eine sichere Ernte ermöglicht. Die Genetik spielt schon eine Rolle! Sogar selbstblühende Pflanzen schimmeln einem im Sommer komplett weg, wenn das falsche Wetter auf den falschen Hybriden trifft.

Zu meinem Glück sind besonders viele mittelfrühe Sativas gegen feuchtes Herbstwetter gefeit. Schließlich möchte ich sowieso am liebsten erhebend wirkendes Gras rauchen. Am meisten kiffe ich ja bei Aktivitäten mit Freunden, da passt das einfach am besten. Aber welche klappen denn outdoor auch gut? Das muss ich erstmal herausfinden. Und dann wahrscheinlich bei der Sorte mit dem schönsten High bleiben.

Das gute ist: als alter guerilla- Grower habe ich die Möglichkeit, z.B. zehn Sorten gleichzeitig zu testen, ohne dass die Nachbarn blöde Fragen stellen. Und unter den harten Bedingungen in der Natur, bei spärlicher Betreuung, zeigt sich auch am besten welche Pflanze aus welchem Holz geschnitzt ist.

Um folgende strains geht es 2025:

  1. Nepal Jam von ACE Seeds

  2. Moroccan Beldia Kif reg. F1 von ACE Seeds

  3. Easy Sativa von Female Seeds

  4. Rittus Haze von Absolute Cannabis Seeds

  5. Leda Uno von KC Brains

  6. T.N.R von KC Brains

  7. Durban Poison von Oaseeds bzw. Dubai Poison von Bulk Seed Bank

  8. Purple Satellite reg. von Green Mountain Seeds

  9. Mountain Gold reg. von Green Mountain Seeds

  10. Shaman von Dutch Passion

Mehrere dieser strains sind Hybriden aus zwei oder drei Sativa- Landrassen, oder sind einfach nur ein Landrassen- Inzuchtstamm, der in Europa weitervermehrt wurde. Alle sind zu mindestens 70% Sativa, oder gar zu 100%, und werden für den Außenanbau bei uns wärmstens empfohlen. Einige habe ich auch schon selber getestet, aber bei den meisten davon noch keine Spitzenergebnisse gehabt. Das kann ja auch an unzureichendem Lichteinfall oder dem miesen Wetter letztes Jahr gelegen haben. Trotzdem waren sie dann in der Summe vielversprechend genug, dass sie weiterhin infrage kommen.
Durban Poison war früher immer meine Guerilla Sorte der Wahl, aber jetzt soll sie sich mal in Zeiten wahnsinniger Auswahl an Genetiken im Vergleich bewähren.

Ich habe bisher fünf spots von Gehölzen (vor allem Brombeeren) freigeschnitten; falls ich es schaffe, noch einen sechsten anzulegen und zu betreuen, kommt noch eine weitere Sorte hinzu, die ich jetzt noch nicht verraten will.

In ungefähr zwei Wochen startet die Keimung! Von den regulären Samen setze ich dann jeweils etwa fünf Stück an. Die Männchen dürfen sich, einigermaßen begrenzt, dann auch weitervermehren.



Ein Beispiel für ein geeignetes Plätzchen. Die ganzen Wurzeln müssen auch noch 'raus… da standen zum Teil ja auch Bäumchen. Ohne Klappspaten kam ich erstmal nicht weiter.

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Geil, freue mich auf deinen neuen Bericht und wünsche dir die allerfetteste Ernte :ca_hempy:

Ich kann leider nicht Outdoor bzw Balkon aufgrund eines Nachbarns. Allerdings hab ich schon öfter Mal mit dem Kauf eines Stück Waldes in Hanglage geliebäugelt, um dann auf meinem eigenen Land zu growen :joy:

Für echten Guerilla trau ich mich nicht wirklich.

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Cool… ganz viel Glück bei der Sortenwahl und ich schaue gespannt zu :ca_giggle_joint:

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Sit Sitting GIF by Tennis
Da sind wa dabei! Viel Erfolg :v: :sunny:

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Auf ein gutes gelingen. Bin schon gespannt

Lg

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Es keimt! Durban Poison und Mountain Gold waren am schnellsten draußen, da war die Schale schon nach einem Tag offen. Aber Moroccan Beldia sind auch schon fleißig dabei, das sind wohl auch so ziemlich die frischesten Samen.
Da sind jetzt insgesamt bisher 7 oder 8 Stück, die ihre ersten Sonnenstrahlen tanken; eine Mountain Gold sogar seit gestern.

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Vom Namen her würde ich auf die Nepal Jam setzen. Meine persönlich Wahl wäre allerdings als Indica die Pakistan Chitral.

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ups … dieser Report ist mir entgangen :see_no_evil::bell:

Ich bin sehr gespannt und wünsche dir, dass sie alle gut durchkommen :crossed_fingers: :+1: :ok_hand: Ich suche ja auch nach den besten Sativas hier im Norden :sun_behind_rain_cloud: :herb: :face_with_monocle:

So ist der Plan. Für mich sind die Wirkungen so unterschiedlich, dass eine Sativa das Spektrum gar nicht abdecken kann. Ich habe zB gern eine für den Alltag, also mit eher dezentem High, und eine für Parties & besondere Anlässe, die richtig Spaß macht, mir aber für den Alltag meist zu speedig ist :smiling_face_with_sunglasses: JD+TF war zb eine gute Kombination in der Hinsicht (s.u.).

Durban Poison hab ich dieses Jahr auch endlich dabei, die hatte ich schon lange auf der Wunschliste. Meine ist von Dutch Passion. Ist die von Oaseeds deine Favoritin oder probierst du die neu aus? Auch eine Beldia und die Shaman stehen noch drauf, die sind dann als nächstes (2026) dran …

Das ist auch meine Erfahrung. Ich hatte noch keine Sativa, die nichts geworden ist (die frühen Grows mal ausgenommen :wink: ). Habe natürlich auch möglichst passende Strains ausgewählt, und die, die mehr als 9-10 Wochen brauchen, gar nicht erst versucht.

Sebu Approved :point_down: :+1:

:ca_hempy: Mexican Sativa (Sensi)
:ca_hempy: Frisian Duck (DP)
:ca_hempy: Jamaican Dream (Eva)
:ca_hempy: Think Fast (DP)

Alle photoperiodisch / feminisiert

Nur die Frisian Duck war in Ertrag und Potenz eher medium, aber das lag sicherlich am Grower ( :flushed: ). Die werde ich auf jeden Fall wieder growen; sie sieht toll aus und das Aroma war herausragend, das prickelte wie Fichtennadelschaumbad :yum:

Bei der Ernte warte ich inzwischen tatsächlich bis zum ersten Schimmelbefall im Oktober – wenn man dann schnell reagiert, halten sich die Einbußen in Grenzen, zumal angesichts der enormen Größe, die die Ladies im Freiland erreichen.

Das ist natürlich im eigenen Garten wesentlich einfacher als im Guerrilla-Grow, da werden die Verluste wohl höher sein, wenn man nicht jeden Tag alle Spots kontrollieren kann. Danke für deinen Härtetest und fürs Teilen :v:

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Tatsächlich sind Mountain Gold und Durban Poison meine Lieblinge in der Liste, zusammen mit Purple Satellite. Ich werde DP streng beurteilen nach ihren potentiellen narkotischen Eigenschaften, ob mir das nicht doch etwas zu viel couchlock ist. Ich kann mich an so manches Erwachen auf einer Parkbank im Morgengrauen erinnern, als ich noch von meiner Durban Poison Ernte gezehrt habe! Auf dem Heimweg mit dem Fahrrad kurz einen durchziehen und dann weiterfahren: schwierig. Oaseeds waren halt billig, ich will die einfach mal ausprobieren. Zum Vergleich habe ich ja die Bulk Seeds Variante.

Mountain Gold ist jedenfalls eindeutig eine anregende Sorte; das spannende ist jetzt, wie sie in Deutschland klarkommt. Ich habe schon mal hawaiianische Genetik angebaut (Maui Waui) und fand die Energie super, auch die Kreuzung mit mexikanischem Sativa ist spannend.

Purple Satellite ist wohl einfach ne Bank outdoor, und eine gute allround- Sativa. Nicht total spacig, nicht total energetisch, nicht übertrieben happy und kommunikativ, sondern von allem etwas. Fast ein bisschen langweilig vielleicht? Oder einfach ein starkes statement von Green Mountain Seeds, dass eigene Kreuzungsversuche bei der Verfügbarkeit solcher Produkte eigentlich überflüssig sind? Da weiß ich bald mehr.

Außerdem brauche ich einen „jüngeren“ Bräutigam für meinen nächsten Anbauversuch von Wild Thailand fem., so dass eine Kreuzung entsteht, mit der man halbwegs sichere Ernten einfährt. Da kommt vor allem die PS ins Spiel. 2024 wurde es der Wild Thailand in der Blüte zu kalt, und es konnten keine Samen gewonnen werden durch die frühe Verpilzung. Dieses Jahr könnte es eher klappen.
Die Bestäubung mit Beldia war eigentlich eh nicht so vielversprechend, weil Beldia ja selber nicht besonders nässetolerant ist, und somit kaum geeignet, die WT etwas abzuhärten- wegen der sehr früh einsetzenden Blüte kann aber Beldia selber wahrscheinlich über ein paar Generationen so ans Klima angepasst werden, dass sie bei uns meistens ziemlich störungsfrei ausblüht.

@DrBeaumontLivingston Ich habe früher auch viel Hoffnung in die Nepal Jam gelegt und wollte sie ursprünglich als reguläre zum Vermehren. Aber Praxiserfahrungen anderer Grower haben ergeben, dass sie weder besonders lecker, noch irgendwie speziell vom High her ist. Natürlich erstmal selber testen! Aber ich habe den Eindruck bekommen, dass die nepalesischen Sativas zwar wetterfest, aber sonst eher langweilig sind, und der Jamaica- Anteil hier hat Indica- Einschlag, ist also schon ein Hybrid.
Chitral wäre da wahrscheinlich konsequenter! Aber es soll ja um Sativas gehen.

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Die meisten photos für '25 sind mittlerweile auf den Weg gebracht.

Leider ist mir ein malheur mit der Shaman passiert, das war mein letzter Same vom 3er Pack. Der Keim schob nur die Wurzel; der Rest steckte einfach tagelang im Samen fest. Bei der „Geburtshilfe“ sind mir leider die gefalteten Keimblätter abgebrochen; ich vermute mal das war’s dann.
Ich muss mir noch überlegen, ob ich an dem für die Shaman geplanten spot ne andere, zusätzliche Pflanze pflanzen will.

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RIP Leda Uno; von meinen letzten zwei Samen ist leider auch keiner angegangen.
Mit Rittus Haze sieht es ähnlich aus. Aber den zweiten habe ich jetzt angesetzt, vielleicht wird es ja doch noch was.

Falls nicht, kommt eine neue reguläre, kompromisslose outdoor- Sorte ins Spiel, die ich als gratis- Beilage bekommen hatte.

Das ist auch ziemlich deren einzige Chance; ich wüsste nicht, wie ich die sonst mal unterkriegen sollte. Denn wenn man mit regulären photos arbeitet, braucht man halt lauter abgeschlossene Zuchträume; zwei oder drei Genetiken an einem guerilla- spot zu vermehren geht praktisch nicht. Da sollte schon eine gewisse Entfernung und Wald dazwischenliegen. Ab nächstem Jahr habe ich wohl so viele verschiedene reguläre Samen aus den Kreuzungen diesen Jahres, plus die Sorten (darunter auch reguläre), die ich zusätzlich unbedingt noch anbauen wollte, da habe ich wohl keinen Platz mehr für irgendwelche regulären freebies!

Also Mitte nächster Woche setze ich die anderen zum Keimen an, wenn die RH jetzt nicht in die Gänge kommt.

„zehn Sativa- strains“ kann ich also wohl doch nicht liefern. Theroretisch könnte man Dubai Poison und Durban Poison als zwei strains betrachten, und ich könnte Chocolope (von DNA Genetics) noch in die Definition mit reinnehmen, aber dafür ist Beldia ja eigentlich mehr was für trockenere (&wärmere?) Gegenden als Deutschland… Zehn klingt halt einfach gut, im Titel.
Aber eigentlich soll das Augenmerk hier einfach auf die Kriterien für echte outdoor- strains gelegt werden:

  • nicht zu spät reif (maximal Mitte Oktober)
  • nässe- und schimmeltolerant
  • allgemein unempfindlich; vermutlich schon vom Wuchs her Krankheitsrisiken minimierend
  • in diesem Fall maximale Sativa- Kraft bei mittelmäßigen Wachstumsbedingungen

Gut, die meisten bauen direkt vor der Türe an, kommen täglich an den Ladies (bloß keine Männchen! :scream:) vorbei, und können so schnell auf jedes Wehwehchen reagieren, den Topf bei dunklen Wolken am Horizont schnell unter’s Vordach stellen z.B. Aber es gibt halt auch die Harten für den Garten!

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Begin Lets Go GIF by FaZe Clan

Gerüchten zufolge soll die Durban Poison richtig gut klar kommen :smiley:
Hab gehört im Süden Österreichs soll da eine richtig gut geworden sein.
Tief schwarz
Ein unverkennbares Waldbodenpilze Aroma
:+1:t3::+1:t3::+1:t3:
Mitte Oktober war sie fertig
Ertrag und Qualität :ok_hand:t3:

Hab ich aber eben nur gehört

Ein leises Flüstern

Oscar The Grouch GIF by Sesame Street

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Yo, so kenne ich die auch (siehe Bild)! Allerdings eher fruchtig im Geruch (meist liest man ja „Anis“), purpelt gerne mal, wird hoch und breit, viel Ertrag und beim Runterbiegen halt nochmal mehr, Mitte Oktober ist Ernte. Schimmel: selten, und wenn, dann nur hier und da etwas.
Mich interessiert vor allem die Wirkung bei meinen jetzt.

Es kommen ja drei Stück aus dem Bereich zum Einsatz, und die sollen dann von allen drei regulären strains ein paar Samen ausbilden. Ich erwarte da folgendes (müsste man aber wohl noch jahrelang nachselektieren):
Mit Mountain Gold als Papa müsste die Durban ja energetischer werden, mit Purple Satellite halt häufiger rot und etwas früher reif, mit Beldia trockenheitsresistenter (die Heimat der Durban sind ja grüne Flusstäler) und wohl auch früher, und man hätte dann einen Hybriden aus zwei afrikanischen reinen Sativas.
Was davon am meisten Sinn gemacht hat, zumindest zum woanders einkreuzen, entscheide ich dann im Nachhinein, beim Testrauchen der Kreuzungspartner.

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Die Moroccan Beldia sind mittlerweile umgetopft, da sind glaube ich nur sechs oder sieben in die endgültige Auswahl gekommen (gepflanzt werden vier oder maximal fünf). Es sind definitiv die größten Pflanzen- diese Sorte hat einfach eine unbändige Kraft. Womöglich wird sie einer der top- performer bei mir dieses Jahr, wegen der trockenen Witterung. Da kann sie glänzen.
Da sie bereits etwa 20cm groß sind, werden sie wahrscheinlich schon in einer Woche „ausgewildert“.
Auch Mountain Gold ist dann bald dran; das ist mehr oder weniger die Nummer zwei in punkto schnelle Entwicklung. Sehr vielversprechend. Man guckt so über seine 31 Töpfchen, und da schreien immer dieselben am lautesten „Gehst Du pflanzen? Hier, ich, nimm’ mich!“

nächste Woche bei Netto:


Wenn er stabil ist, könnte ich ihn vielleicht einfach im Wald verstecken, für drei spots, die recht nahe zusammenliegen.

schlechte Nachrichten:
wir müssen definitiv ohne Leda Uno auskommen, Rittus Haze ist nichts geworden und Shaman wie gesagt auch nicht.
Ich werde heute wohl eine weitere reguläre Sorte starten müssen, wie erwähnt:

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Ja den spaten hab ich auch gesehen und dachte das doch save für guerillagrower…:sweat_smile:

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Meine Morocco Beldia Kif reg. F1 sind jetzt ausgewildert. Es sind aber nur vier Stück; die kräftigsten, die ich hatte. Eventuell würde ja noch eine passen? Theoretisch könnten ja alle vier männlich sein, da sind fünf oder sechs Stück immer etwas sicherer, dass man auch Samen bekommt und nicht nur Pollen.
Dieser spot, „neat shrubbery“, ist am Rande eines Waldes jüngeren Datums, wo er in Gebüsch übergeht. Dieses Gebüsch wurde fachgerecht zurückgeschnitten, wie von einem Gärtner, der seine Holunder und Haselnussbüsche nur etwas verjüngen will. Ein seltener Anblick, wo hier doch meistens der Wald nur als Kippstelle für Erntereste und Gartenabfälle dient… :roll_eyes: Ich hoffe aber, derjenige hat während der Saison wichtigere Dinge zu tun. Die abgeschnittenen Äste und Triebe liegen auf der Freifläche herum und dienen als teilweiser Wildschutzzaun. Von einer Seite kommt man aber dran, deswegen habe ich mal lieber noch etwas Hasendraht verbaut.

Gedüngt wurde nicht… Letztes Jahr die Beldia wurden ja sehr groß, und ich will die Sorte lieber hart und zäh erhalten und nicht irgendwie während der Weiterzucht verhätscheln! Gleiches gilt für’s Gießen: Die sollen jetzt mit ein wenig Betreuung einwurzeln und danach alleine klarkommen, komme was wolle!

Eine Afghan Kush von world of seeds (Pos. A), ebenfalls bekannt aus meinem letztjährigen Hasch- Landrassen- Growreport, rundet die Gruppe ab und wird einfach mal mit bestäubt. Was dabei dann herauskommt, ist bestimmt kein Schrott, aber eben eine Sativa/Indica- F1 Hybride.

Da jetzt die neuen Samen am Keimen sind, während andere ja leider von der Teilnahme ausgeschlossen sind, möchte ich die aktualisierte strain- Liste für diesen Report vorstellen:

  1. Nepal Jam von ACE Seeds
  2. Morocco Beldia Kif reg. F1 von ACE Seeds
  3. Easy Sativa von Female Seeds
  4. T.N.R von KC Brains
  5. Durban Poison von Oaseeds
  6. Dubai Poison von Bulk Seed Bank
  7. Purple Satellite reg. von Green Mountain Seeds
  8. Mountain Gold reg. von Green Mountain Seeds
  9. Danish Gold reg. von Hybrids from Hell
  10. tja..

Ja, leider! Nur noch neun Sorten, der Titel wurde geändert. Ich habe zwar noch andere strains am laufen wie z.B. ACE Seeds’ Panama oder Chocolope von DNA oder auch die erwähnte Afghan Kush, aber das sind halt keine richtigen hot bets für outdoor, sondern eher Experimente. Bzw. die sollen einfach nur lange genug am Leben bleiben, um sich vermehren zu können. Wenn ich die hier mit reinnehmen würde, wäre das irgendwie irreführend. Ich muss die erst mal selber testen.

Disclaimer: Die neue Sorte in der Liste, Danish Gold, ist indica- lastig; eine Kreuzung aus Guerilla Gold #3 und Danish Passion. Passt also eigentlich gar nicht zum Titel. Aber es ist halt eine eindeutige outdoor- Sorte, die ich hier im Forum noch nie im Einsatz gesehen habe, deswegen wollte ich euch den Grow nicht vorenthalten. Wahrscheinlich kommt sie in Deutschland viel besser zurecht als die marokkanischen Landrassen und eignet sich daher auch eher zum züchten für outdoor. Ich will sie erstmal beobachten, testrauchen halt auch und selber weitervermehren- wenn ich dutzende Samen vorrätig habe statt meine vier Stück, kriege ich daraus ja auch noch Jahre später brauchbare Kreuzungspartner, wenn mir das Sortenprofil bei einem Zuchtprojekt fehlen sollte.

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Diese Guerilla Grows finde ich mit am unterhaltsamsten. Nix betütteln und keine Panik wieso da nu die Hälfte der Pflanze weggefressen wurde. :sweat_smile:
Geile Sorten-Kenn keine davon :grin::+1: das zieh ich mir rein und wünsch dir viel Erfolg.

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Deswegen mache ich das ja hier: da kann der eine oder andere sich vielleicht was abgucken; welche Sorte gut draußen klarkommt und welche eher Ärger macht. Dann muss man sich bei den „Gewinnersorten“ nur noch überlegen, in welche Richtung der Rauchgenuss gehen soll.

Die Danish Gold ist zwar wohl ziemlich problemlos outdoor, aber als Indica für mich eher eine Verlegenheitslösung. Der durch die Ausfälle freigewordene spot liegt auf dem Grundstück einer Pflanzung junger Bäume; wer weiß ob das überhaupt gutgeht, wenn jemand zum Betreuen kommt und sich etwas weiter umsieht. Deswegen wollte ich jetzt nicht direkt eine meiner wichtigeren verbliebenen Sorten da einsetzen, wenn es zum worst case kommt. Der spot muss sich erst bewähren…
Aber wie gesagt- es ist definitiv besser, die Danish Gold schon zu haben, als sie mal zu brauchen und dann erst bestellen zu müssen! :zany_face:

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Fünf Mountain Gold und eine Dubai Poison sitzen jetzt auch schon in der Erde. Diesmal mit etwas organischem Dünger versorgt. Der spot ist geiler als ich ihn in Erinnerung hatte!

Leider hatte ich nicht genug zurechtgeschnittenen Hasendraht parat, daher wirkt der Fraßschutz etwas spärlich. Aber ich glaube, in diesem Teil des Waldes sind Rehe oder Hasen sowieso nicht besonders aktiv, da waren im Umkreis keine Wildwechsel oder Wühlstellen zu sehen.

Die Tage geht es weiter mit Purple Satellite, die sind auch schon kräftig gewachsen, und eine Durban Poison sowie Easy Sativa gesellen sich dazu.

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Genau, fünf Purple Satellite habe ich heute am anderen spot eingepflanzt. Außerdem eine Dubai Poison von Bulk Seed Bank, da die Durban Poison von Oaseeds noch deutlich kleiner war; die kann noch warten. Easy Sativa ist auch noch kleiner; außerdem kriege ich nur maximal sechs Pflanzen in meinen Rucksack. :grinning_face_with_smiling_eyes:
Leider keine neuen Fotos vom spot; das hätte ein Luftbild sein müssen wegen der Unübersichtlichkeit. Wenn die Ladies und Kerle mal einen Meter hoch sind, hole ich das auf jeden Fall nach.

Unter anderem zwei TNR und drei weitere Beldia wollen auch unbedingt gepflanzt werden, aber dafür habe ich leider diese Woche keine Zeit mehr. Naja, vermutlich werde ich die Beldia sowieso eher killen, die sind übrig. Aber echt extrem dankbar im Wuchs, diese Sorte. Sie nimmt was sie kriegen kann und setzt es maximal in Wachstum um. Nur wehe, der Herbst wird nass…

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