Noch acht Sativa- strains für deutsches Klima im guerilla- Härtetest

Danke! Es soll ja auch eine Anregung sein, für outdoor überhaupt den Mut zu haben. Wenn ich im Wald zwischen Brombeeren unter einfachsten (bzw. schwierigsten) Bedingungen Mountain Gold hinbekomme, dann wird man ja wohl in der Lage sein, im Garten mit guter Erde und ab und zu organisch düngen Purple Satellite oder Dubai Poison hinzubekommen. :+1:

Und guerilla ist halt auch kein Hexenwerk, nur halt anders aufwändig als indoor. Dazu gab’s ja schon mal ein Tutorial.

Aber für mich ist die Kehrseite, ich suche Meinesgleichen hier quasi vergebens. Bis auf ganz wenige Ausnahmen verkehren hier eingefleischte outdoor- Grower, die mit den gleichen strains hantieren, eher verdeckt. Das ist ein Grund dafür, dass es sein kann, dass das hier mein letzter Growreport im Forum ist. Ich werde bestimmt noch andere Sorten testen und das Ergebnis im Straintalk schildern, so wie ja auch über die diesjährigen strains noch ein endgültiges Urteil gefällt werden muss und somit dort auftauchen wird. Aber dieses regelmäßige updaten, lesen und kommentieren im Forum nimmt auf Dauer zu viel Lebenszeit in Anspruch. Tagsüber will ich lieber aktiv sein und abends nicht so spät in’s Bett kommen, um morgens wieder fit zu sein.

Die community hier geht ja überwiegend freundlich bis freundschaftlich miteinander um und respektiert auch andere Sichtweisen, das findet man nicht überall in dieser Form. Aber man fühlt sich dann auch irgendwie einander verpflichtet, als seien es echte Freunde und Bekannte, und sitzt dafür täglich in der Größenordnung von einer Stunde am Computer 'rum; oft länger. Das ist aber eher ein Pflegen von Kontakten, als dass ich das Gefühl hätte, dadurch als Guerilla- Grower von Sativas mit kurzem Stammbaum gut vernetzt zu sein und voranzukommen. Bin eher der Foren- Freak, der sein Rad selbst erfinden muss.

In einem internationalen Forum, das ich entdeckt habe, sind die Kontakte viel lockerer, unverbindlicher, aber die fachlichen postings und Gespräche dafür um so wertvoller. Viel mehr outdoor- Grower, die sich oft für die gleichen strains interessieren wie ich, bzw. sie schon mehrfach angebaut haben. Auch direkter Austausch mit wichtigen breedern ist möglich! Dafür, was da an Wissensgewinn zusammenkommt, ist der Zeitaufwand gar nicht mal so hoch! Auch ich muss ja noch dazulernen, und brauche dazu Kontakte mit mehr Erfahrung in meinem Bereich.

Ich würde aber gerne insgesamt digital kürzer treten, und dafür mehr im real life regeln. Ich verliere dann auch bestimmt bald wieder meinen Stammgrower- Status. Aber ganz weg bin ich auch nicht! Nur nicht mehr so präsent wie früher.

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Ja, es kostet wirklich sehr viel Zeit, so’n Report … ich kann dich verstehen. Schade eigentlich, dass es hier keine dezidierte Guerrilla-Community gibt; aber mit der Entkriminalisierung ist das wohl noch seltener geworden …

Ich hoffe, du schaust immer nochmal auf nen Sticki in der Outdoor-Lounge vorbei :ca_rasta_joint: :ca_red_eyes_joint: :v: :green_heart:

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Ich habe aktuell einen minigrow auf 40x60x116 am laufen, wo ich Biotabs Guerilla Juice und Tabs benutze. So, jetzt musste bleiben :wink:

Ne Spaß, natürlich ist es in einem Forum am besten, wenn viele Gleichgesinnte dabei sind. Ich würde mich jedoch sehr freuen, zukünftig auch von dir hier lesen zu können. Deine Beiträge sind immer sehr gehaltvoll und informativ! Meine ersten Grows waren in den 90ern auch Outdoor und Guerilla, aber das ist Ewigkeiten her. Heutzutage und erst seit der Legalisierung indoor, dennoch lese ich bei dir gerne mit!

:ca_hempy:

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Öhm, mein Kommentar war als Lob gedacht und nicht als Aufforderung hier deinen Abschied auf Raten zu verkünden. :scream:
So ein Alleinstellungsmerkmal kann doch auch schön sein und bei unseren verregneten Sommern kann man auch mal ne Stunde länger am PC sitzen. :wink:
Also mich hast du als Leser sicher…

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Ich hatte den Text schon größtenteils getippt, aber wusste noch nicht, wann ich das mal posten soll. Da habe ich Deine Reaktion einfach mal als Aufhänger genommen.

Ich growe halt auch sehr aufwändig mit einem Garten und fünf guerilla- spots. Wenn ich dann jedes Mal, wenn ich irgendwo mal wieder gucken war, was posten muss, also Fotos auswählen und schneiden usw., ist das zwar gerechtfertigt für die Dokumentation des einzelnen strains, den jemand vielleicht interessant findet, aber mit Blick auf die eine Erntezeit im Herbst schon verdammt viel potenzieller content.

Ich habe mich hier ja schon beschränkt und euch mit meinen unsichereren Experimenten wie mit Congo oder Chocolope gar nicht erst behelligt. Trotzdem ist es auffällig, wie wenig ich im “Rest” des Gartens wegen zu viel Zeit im Internet noch geregelt kriege! Oder im Haus. Das soll sich halt auch bessern.

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Servus, ich hab deinen Report die ganze Zeit mitverfolgt und wollte des öfteren etwas sagen, habs aber gelassen.

Ich habe gute 15 J Hardcore Guerilla Erfahrung. Wirklich Hardcore, auch Felder, Industriegebiete, Autobahnen, Garten, Fensterbank.

Im Team oder Solo.

Die letzten Jahre nur noch mit Autos, da im Guerilla Autos das beste sind was du machen kannst, das Timing muss bloß passen.

Regulär und Fem. werden bei mir auch gemacht aber nur noch als Bonusspot und max 20Stk. Weil sie immer, immer ! ein Glücksspiel sind wenn mann richtig Outdoor macht.

Dieses Jahr musste ich aus Gesundheitlichen Gründen aussetzen, und was soll ich sagen.. Es fehlt mir sowas von.

Bei mir ist der Wald mein zweites Wohnzimmer.

Ich liebe das Growen in der Natur, im Winter hab ich Zecken, Schnarken, Fliegen, Mücken Entzugserscheinungen :grin:

Was ich im Kern sagen möchte weil ich Symphatisch finde was du geschrieben hast, du bist hier nicht allein in dem Bereich :green_heart:

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Warum ist man in einem Forum? Weil man den Austausch sucht und etwas lernen will.
Wenn du das hier vermisst, aber woanders gefunden hast und zudem begrenzte Zeit hast, ist doch vollkommen klar, was du machst.
Wünsch dir viel Spaß und wir lesen uns. :wink:

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Ja genau, irgendwo müssen sie ja sein, die guerilla- Veteranen… Sind wohl immer gut versteckt!

Auf jeden Fall willkommen hier im Härtetest- Report, Herr Kollege!

An den Purple Satellite war heute neuer Schimmel zu finden, aber nur an zwei buds. Ich hatte schon schlimmeres erwartet, nach dem kühlen, feuchten Wetter.

Jedenfalls sind sie leider noch immer nicht reif! Das hätte ich nie gedacht von der Sorte. Eine Pflanze von den dreien war trichomfarbentechnisch einigermaßen im Rahmen und wurde abgeerntet. Die anderen zwei lasse ich aber noch! Viel zu viel glasklares dabei.

Nach den Erfahrungen frage ich mich, ob es überhaupt Sinn gemacht hat, gewisse andere strains mit dem Pollen der Männchen zu bestäuben. Weil diejenigen alle selber keinen Schimmel hatten und aktuell auch nicht weniger entwickelt sind, was die Blüten betrifft (oder sogar schon geerntet wurden). Hübsch sind die PS natürlich immer noch!

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Waldmanns dank.

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Okay, da sind zwar noch zwei halbe Purple Satellite ungeerntet, aber ich glaube eine Bewertung der outdoor- Tauglichkeit kann man trotzdem schon vornehmen.

Demnach lag ich also intuitiv richtig, und meine Favoriten Dubai Poison und Mountain Gold haben tatsächlich am besten abgeschnitten! Ich habe sie nicht verhätschelt gegenüber den anderen, aber in punkto Zähigkeit und Widerstandskraft, Wuchsverhalten und schließlich erfolgreicher Ernte liegen sie deutlich vorne, dicht gefolgt eigentlich von Purple Satellite. Die billige Durban Poison (wahrscheinlich nicht wirklich von Oaseeds selber angebaut) und die ach so gute guerilla- Sorte Danish Gold bilden dagegen die Schlusslichter.

Ich werde meinen Eindruck der jeweiligen strains jetzt etwas detaillierter und differenzierter beschreiben.

Disclaimer: Die Düngung war dieses Jahr nicht besonders meisterhaft, so dass die Pflanzen wohl mal gehungert haben, mal übersättigt waren bis zum Brechreiz. Das kann beispielsweise die Schimmelanfälligkeit der Nepal Jam hervorgerufen haben, so dass jemand anderes im gleichen Ort mit den gleichen strains vielleicht erfolgreicher gewesen wäre. Auch war es lange trocken, ohne dass ich alle konsequent mit zusätzlichem Wasser versorgt hätte. Das ist aber relativ normal bei guerilla. Versäumt habe ich es auch, alle ausreichend gegen Sturm zu schützen. Hätte man einfach nur dran denken müssen! Durchgebrochen ist zwar keine, aber einige standen schließlich doch recht wacklig auf den Beinen und waren zum Teil halb verwelkt.

KC Brains T.N.R:

Ich hatte ja drei Pflanzen an zwei Plätzen, also schon einigermaßen repräsentativ. Der eine spot war von Schimmel stärker betroffen als der andere. Aber nie waren die T.N.R. die verschimmeltsten, und von allen habe ich jetzt zuhause Blüten am trocknen. Den Schnitt gehoben hat halt die eine am glücklicheren Platz, von der mehr übrigblieb nach dem Putzen. Die anderen haben ja fast die Hälfte eingebüßt. Bis in die Blütezeit hinein wuchsen alle kräftig und waren sehr gut aufgebaut. Also das ist guter Durchschnitt für outdoor. Aber von den Ausmaßen wie von KC Brains beworben waren sie weit entfernt; selbst Purple Satellite waren deutlich größer.

edit: In der Tabelle ist ja nur von zwei T.N.R die Rede! Da war wohl einer bekifft- es waren ja 2+1.

Female Seeds Easy Sativa:

Auch hier ist auffällig, dass die Riesenhaftigkeit aus der Werbung schwer umzusetzen war. Und was sie später so krank gemacht hat, ist nicht geklärt. Tote Blätter und tote Blattspitzen, aber grüne Blüten im Inneren- wie verbrannt, oder erfroren. :thinking: Aber trotzdem relativ wenig Schimmel! Der Grow war ansonsten zwar eher unproblematisch, aber die T.N.R wuchsen doch etwas freudiger und kräftiger. Ich rechne es ihr hoch an, dass sie mir, zwar plötzlich totkrank, noch den Großteil ihrer Blüten vollreif übergeben hat.

Hybrids from Hell Danish Gold regular:

Diese Sorte war tatsächlich verblüffend schnell; das hätte ich bei einer photo kaum für möglich gehalten! Erntereife wohl Mitte August. Z.B. Beldia letztes Jahr oder jetzt eben Purple Satellite (oder halt auch Easy Sativa) waren deutlich später fertig als vom breeder angegeben, eigentlich zu einer typischen Zeit für normale outdoor- Sorten. Nur leider wurde der strain total an dänisches Klima angepasst- das ist doch etwas anders als im vergleichsweise tropischen NRW! Dann meine gnadenlose Flüssigdüngung und der trockene Hochsommer mitten in der Blüte… Auch hatte ich es über Wochen nicht geregelt gekriegt, nochmal nach dem Rechten zu schauen, mea culpa. Im Garten hätte man sie wohl besser hingekriegt. Aber das gilt sowieso für alle strains hier!!! Andere Grower haben mir jedenfalls bestätigt, dass sie im Sommer wetterempfindlich sein kann. Und vom Gras her ist sie für mich wohl sowieso nichts besonderes.

Oaseeds Durban Poison:

Was mir von Anfang an nicht gefallen hat, waren die viel zu zahlreichen Seitenzweige bis zum Boden. Die wachsen natürlich schwach und setzen jeweils wenig an, außerdem behindern und beschatten sie sich gegenseitig und werden auch von den Beikräutern feucht gehalten! Ich habe dann bis auf ein Drittel oder ein Viertel alle bis zum Stamm entfernt und den Rest passend formiert. Ein tiefer, langer hat immerhin noch ganz gut geblüht und blieb komplett gesund bis zum Ende. Aber an dem spot war die Durban halt als erste am schimmeln und musste dann jedes Mal geputzt werden. Also pflegeleicht ist was anderes!

ACE Seeds/ Green Mountain Seeds Purple Satellite regular:

Ich bin immer noch ungläubig, wie der strain sich bei mir dermaßen Zeit lassen kann mit der Reife. Und dass auch Schimmel ein Thema ist, ist natürlich eine Enttäuschung! Eigentlich sollte das mein wichtigster Zuchthengst werden, um aus deutlich späteren, empfindlicheren Sorten was brauchbareres, aber spannendes zu kreuzen. Jetzt ist da ja gar nicht so viel Unterschied! Dann lohnt sich das Kreuzen offenbar kaum. Optisch ist Purple Satellite auf jeden Fall ein Gewinn, und immerhin haben sie bis zum heutigen Tag durchgehalten. Auch wachsen sie sehr gut und liefern Ertrag; das war eine positive Überraschung. Aber dafür habe ich sie gar nicht gekauft!

ACE Seeds/ Green Mountain Seeds Mountain Gold regular:

Der spot (eine sandige Anhöhe) war echt etwas schwierig, und ohne zig Liter Wasser quer durch den Wald durch die Brombeeren zu schleppen, wären die MG und die Dubai Poison vielleicht verdurstet. Aber sie haben sich gut gefangen und sind mit sehr wenig Schimmel mehr oder weniger fertig geworden. Absolut perfekt wäre wohl eher der 25. 10. gewesen, aber ich habe lieber den Sack zu gemacht. Es gibt auch einen purple Phäno, dem wohl eines der Männchen zuzurechnen war, der noch etwas länger blüht als der grüne. Ich halte es für gut möglich, dass man den (zumindest in meiner Gegend) auch noch fertig bekommen würde. Ihr wisst, dass es mir diese langen, dünnen Blattfinger angetan haben- da hat man also eine reine Sativa vor sich, die (bzw. ihre Eltern aus Hawaii und Mexiko) über Generationen an gemäßigtes Klima angepasst wurde, und nicht zusätzlich irgendwie mit (Schimmel-) Afghan oder Skunk hybridisiert. Und blüht in Deutschland gerade so zuende.

ACE Seeds Nepal Jam:

Eine tolle Erscheinung mit ihrem rötlichen Stengel und teilweise auch rötlichen Blättern, und das war mit die kräftigste Pflanze von fünfen an dem spot. Aber sie wuchs ziemlich locker, also unterhalb der Spitze war recht wenig dran pro laufender Meter. Sie hätte also wirklich nochmal ertragreicher sein können, bei durchschnittlicher Verzweigung. Dann ging es auch recht zügig mit Schimmelbefall in der zweiten Hälfte der Blüte. Das hätte definitiv nicht passieren dürfen! Die Klimaresistenz und Schimmeltoleranz ist eigentlich der Trumpf dieses strains; vom Kiffen her ist er eigentlich nichts spezielles. Ich baue NJ bestimmt nochmal an, als vielleicht dann unverschimmelte Kontrollgruppe, so wie ich Purple Satellite natürlich auch nochmal probieren werde, ob die nicht doch mal früher fertig sind. Normalerweise hat man mit NJ ja eine robuste, wetterfeste reine Sativa, mit der man trefflich Hasch produzieren kann.

Bulk Seed Bank Dubai Poison:

Die Sorte hatte ich spät gekauft und zuerst gar nicht fest für 2025 eingeplant, weil ich ja mit Leda Uno, Rittus Haze etc. platztechnisch eigentlich schon ausgebucht war und ja auch schon die Oaseeds- Variante vorgesehen hatte. Aber schließlich habe ich sie doch mit reingenommen, und es nicht bereut. Als alter Durban- Grower von früher war ich sehr gespannt auf den Vergleich mit den anderen. Und sie brauchte sich nicht zu verstecken. Trotz erschwerter Bedingungen wie zum Beispiel weniger Nachmittagssonne als die Nachbarn oder größerer Wassermangel hatte ich von zwei Pflanzen an zwei verschiedenen spots eine kaum beeinträchtigte Ernte zu einem humanen Zeitpunkt. Mitte Oktober fertig, mehr kann eigentlich keiner von einer guten Sativa erwarten.

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Wie schon im straintalk geschildert, haben sich die zwei halben Purple Satellite über die letzten zwei Wochen sehr gut gehalten! Es war ein klein wenig neuer Schimmel hinzugekommen, aber sonst kann man nicht meckern: gesunde, kräftige Pflanzen mit klebrigen, reif und voll riechenden Buds. Kirsche habe ich nicht herausgerochen, aber man hat es hier anscheinend mit richtigem Gras zu tun- so wie es sein sollte! :grinning_face_with_smiling_eyes:
Eventuell lag es an Düngefehlern, dass die Reife so verzögert war. Zu viel des Guten hätte natürlich auch Schimmel begünstigen können, den ich ja gar nicht erwartet hatte… Auf jeden Fall hat es die Pflanzen nicht umgebracht, sondern sie sind im Grunde immer schöner geworden.

Seit Mittwoch ist auf jeden Fall alles abgeerntet. Natürlich lagere ich die Teilernten getrennt und gekennzeichnet! Vielleicht bringt das genauere Erkenntnisse über den optimalen Zeitpunkt.

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Finde sehr spannend, was du hier zeigst. Hatte dieses Jahr meine Purpurea Ticinensis x Nepal Annapurna (von ACE) F1 draußen, die hat sich leider auch Zeit gelassen, obwohl die PT eigentlich ne flotte ist. Da hat sich wohl die Nepal Sativa durchgesetzt. Was allerdings wirklich erstaunlich war: Selbst bei feuchtester Umgebung (über weite Strecken RLF jenseits der 80 %, teilweise Blüten im Kondenswasser stehend) wenig Schimmelprobleme, und wenn, dann immer nur sehr lokal begrenzt oder an schon abgestorbenen Pflanzenteilen. Die Pflanze scheint sich sehr gut dagegen wehren zu können. Ich werde jetzt mal in der F2 auf schnellere Blühinduktion selektieren, da sie richtig in die Blüte erst Mitte / Ende August gekommen sind. Wenn ichs schaffe, das mehr Richtung Anfang August zu schieben, ist eine etwas längere Blüte auch nicht mehr so tragisch.
Mit der F3 oder F4 werde ich dann draußen weitermachen, kalt und feucht, und die schimmligen aussortieren. Das wird noch ne Weile dauern.

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Ja, die Nepalesen gelten ja allgemein als ziemlich resistent. Es gibt ja auch die Nepalese Baglung, von verschiedenen Züchtern weiterentwickelt. Ziemlich früh unterwegs, und schön purple. Die “dänische” Variante war angeblich Elternteil der Purple Satellite. Also das dürfte auch eine performende Genetik sein!

Aber tatsächlich wird man erst dann richtig erfolgreich und rundum zufrieden sein, wenn man die Genetik an die eigene Gegend völlig angepasst und somit seine eigene Landrasse geschaffen hat. Sofern das bei den grassierenden Wetterkapriolen und auch dauer- Wetterlagen (monatelang Dürre, komplett verregnete Jahre) heutzutage noch möglich ist.

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