Haha @Tuttifrutti nicht schlecht geschätzt!
Es waren insgesamt 180g
Und danke für die Blumen @Artruschnia !
Momentan lasse ich die Klone von Dawn auswachsen, ohne mich groß drum zu kümmern da ich so viel andres um die Ohren hab – aber vielleicht geht sich ein kurzer Report dazu mal aus!
Kannst du deine Vorgehensweise zur Stecklingsproduktion beschreiben?
Auch auf welchen Medium, ob mit Clonex usw (Alles drum und dran)?
Würde mich sehr freuen, viel Erfolg! @calliandra
sorry bin nicht viel online. Zeit:speak_no_evil:fehlt leider. ich habe nächste woche ferien, wenn es dich immer noch interessiert bin ich gerne bereit einen steki report mit fotos zu machen. rauchende grüsse aus dem Emmenthal
Also erstmal meinen vollen Respekt für all deine mühen hier !
Für mich sehr viel info !
Besonders der Mut so junge Dinge zu beschneiden !
Werde erstmal schauen wie es bei mir mit dem Ritual aussieht
Danke !danke danke !!!¡¡¡!!!
@Artruschnia : das mit den Klonen magst mir nicht nachmachen, glaub mir!
Ich habe die Stecklinge während der Umstellung auf Blüte genommen (also eigentlich war ich beim auslichten und die Zweiglein waren mir zu schade zum einmulchen haha), sofort in Wasser gestellt, vor dem Einpflanzen in Honig getunkt, in alte Erde gesteckt – und vergessen!
Es sollte ein Experiment werden, inwiefern Honig als Clonex u.ä. - Ersatz verwendet werden kann, nachdem ich aber alles andere (Licht? Wasser? Temperatur? Luftzufuhr?) dann vernachlässigt habe, zählts nicht haha!
Die Clone werden auch grad ziemlich nachlässig behandelt, ich hab sie zwar groß bekommen aber sie haben ein Problem mit den Nährstoffen und lichten sich seit dem Wechseln in die Blüte zunehmend selbst aus. Ich hab schon wieder zu wenig Erde für ein rein biologischen Grow, habs trotzdem versucht, und dann 2 Wochen lang ohne jegliche Wirkung probiert, mit Biobizz durchzuschummeln. Bin jetzt wieder auf Wurmkompostgaben umgestiegen, schließlich haben sie noch 1 Monat Blütezeit vor sich, bin aber skeptisch, ob ich das Ruder nochmal rumreissen kann.
boah ich wünschte! momentan bin ich wohl eher Lost Explorer of Soils – es stehen schon wieder sooo viele Fragen im Raum, dass es gar nimmer feierlich ist
Aber das heisst auch, dass neue Erkenntnisse um die Ecke sein könnten!
So ist das in der Wissenschaft - mit jeder beantworteten Frage tun sich zehn neue auf
Eben. Bei deiner Herangehensweise (und deinen Vorträge übers Bodenleben etc.) habe ich mich gefragt, ob du wohl Wissenschaftlerin bist, Biologin oder so? Ich find es jedenfalls unglaublich, wie kunstvoll und mit welcher Qualität du an die Sache rangehst. (Ich kenne einen Biologen, der auch meisterhaft growt, an den musste ich denken …)
Haha du klingst aber auch, als hättest du schon mal Schultern gestreift mit Wissenschaft
In der Tat hat das, was ich so von mir gebe, einen wissenschaftlichen Hintergrund.
Habe auch inzwischen die Ausbildung zur „soil life consultant“ bei Elaine Ingham begonnen. Das ist eine amerikanische Bodenmikrobiologin, die in die Fußstapfen von Francé und Rusch tritt vom Verständnis des Bodens als lebendes System. Sie ist da ganz und gar nicht allein, auch wenn es meist an Forschungsgeld für die Materie fehlt (denn wer kann noch Profit daraus schlagen, dass die Natur alles am besten selbst macht, und wir sie nur dabei unterstützen brauchen?! :D).
Aber sie ist den Schritt aus dem Elfenbeinturm heraus gegangen und saniert seit Jahren mit Kompost die schlimmsten Böden, die ma sich nur vorstellen kann, was ganze Ketten an positiven Nebenwirkungen im jeweiligen (meist landwirtschaftlichen) System mit sich bringt.
Oje, da könnt ich ins Schwärmen geraten, für Stunden haha
Aber ja, deshalb wahrscheinlich
Freu mich jedenfalls, dass Interesse für die Materie da ist!
Ich bin nur Hobbyhistoriker und lese am liebsten Wissenschaftsblogs und Sachbücher.
Ich könnte nen Grow nicht so durchziehen wie du, aber es ist einfach spannend zu verfolgen.[quote=„calliandra, post:95, topic:485“]
Oje, da könnt ich ins Schwärmen geraten, für Stunden
[/quote]
Boah jetzt bin ich nochmal den Thread durchgegangen, weil ich selbst neugierig war, was ich denn so von mirgegeben hatte — und ich muss sagen, ja, ich habe viel gelernt seit diesem Grow - aber wow ja, schön waren sie, die Pflanzen!
Das meiste ist OK, aber einen Beitrag, in dem ich Blödsinn über die Mykorrhizae geschrieben hab, hab ich editieren müssen
Ob ein Pilz mykorrhizal ist, kann ma mit nacktem Auge als Laie nur sagen, wenn er Fruchtkörper gebildet hat, die ma erkennt und von denen ma weiss, dass sie in Gemeinschaft mit einer spezifischen Pflanze wachsen. Oder man kann mykorrhizale Besiedelung der Wurzeln unterm Mikroskop untersuchen - und wenn ein gewisser Prozentsatz der Wurzel besiedelt ist kann ma von effektiver Gemeinschaft, mit all den Vorteilen, die man Mykorrhizae nachsagt, ausgehen.
Das muss ich noch lernen, wie das geht haha, momentan kämpfe ich noch mit der Bestimmung des Verhältnisses von bakterieller zu fungaler Biomasse.
Ja OK, ich sehs ich muss einen Thread machen, sonst kann ma nicht verstehen, wieso das überhaupt relevant sein sollte EIgentlich wollt ich ja einen über meine Wurmkiste starten, weil Lonnemoh & ich neulich drüber geredet haben (sorry @Lonnemoh, sollte eine Überraschung werden, aber vielleicht hab ich ihn deshalb irgendwie nicht derstartet, weil es eben eine ziemlich weit ausholende Einleitung gebraucht hätte zum wieso überhaupt). Und es doch arrogant ist, überall bei den Biogrows reinzuschreiben, „füge guten Kompost bei, dann wird alles gut ätsch “, aber woher nehmen, wenn nicht selbst machen, in Zeiten der Gaunereien und Nepps in der wir leben?!