Outdoor-Experimente unter schwäbischer Sonne – Grow 2026

Nachdem ich in den vergangenen Jahren immer wieder über meine Indoor- und Outdoor-Grows berichtet habe, wird es auch 2026 wieder Zeit für einen neuen Growreport.

Dieses Mal allerdings rückblickend, denn aus Zeitmangel und wegen einer späten Gartenvorbereitung ist die Saison deutlich später gestartet als ursprünglich geplant.

Die beiden photoperiodischen Sorten Lemon Haze und Gary Payton sind Ende Mai / Anfang Juni gekeimt und wurden Anfang Juli ins Freilandbeet gesetzt.

Gerade wegen dieses späten Starts habe ich mich in diesem Jahr zusätzlich für mehrere Automatic-Sorten im Outdoor-Grow entschieden.

Am 26.06.2026 gingen an den Start:

  • 1 × OG Kush Automatic

  • 4 × Grapefruit Punch Automatic

  • 1 × Do-Si-Dos Automatic

Alle Samen stammen vom Weed Seed Shop.

Die Autos stehen überwiegend in Töpfen mit mindestens 40 Litern Volumen. Lemon Haze und Gary Payton haben jeweils rund 1 m² Freilandbeet zur Verfügung.

Aus dem verspäteten Saisonstart hat sich damit ungeplant ein interessanter Vergleich entwickelt:

Autos gegen Photos, Topf gegen Freiland und kurze Laufzeit gegen langen Herbst.

Ein weiterer spannender Punkt ist die Größe der photoperiodischen Pflanzen.

Gerade die Lemon Haze zeigt, dass ein später Start nicht nur Nachteile hat. Anfang Juli zweimal getoppt, hat sie sich innerhalb von knapp zwei Monaten zu einem etwa 1 Meter hohen, sehr breit aufgebauten Busch entwickelt.

Für mich inzwischen fast ideal: genug Pflanzenmasse für einen interessanten Ertrag, aber noch gut kontrollierbar.

Bei der Versorgung halte ich es insgesamt eher einfach. Vorgedüngte Erde, kein Zusatzdünger in der Vegetation und seit Beginn der Blüte überwiegend BioBizz TopMax bei den Topfpflanzen.

Neu in 2026 ist die KI-Unterstützung bei Dokumentation und Kontrolle.

Fotos, Entwicklungsstände, Trichome, Blütephasen und Maßnahmen lassen sich deutlich entspannter dokumentieren und miteinander vergleichen. Gerade bei mehreren Pflanzen ist das inzwischen ein ziemlich praktischer Grow-Assistent.

Natürlich ersetzt das nicht den täglichen Blick auf die Pflanzen – aber es macht die Dokumentation wesentlich einfacher.

Stand Ende August

Die OG Kush Automatic und einzelne Grapefruit Punch sind bereits deutlich in der fortgeschrittenen Blüte und nähern sich langsam dem interessanten Bereich für die Ernteplanung.

Die Do-Si-Dos läuft etwas versetzt.

Bei Lemon Haze und Gary Payton beginnt dagegen erst jetzt die entscheidende Outdoor-Phase.

Damit bleibt vor allem eine Frage offen:

Wie weit trägt uns der schwäbische Herbst?

Denn wie jedes Jahr gilt: Die Pflanzen groß zu bekommen ist meistens nicht das Problem.

Sie gesund und schimmelfrei über die Ziellinie zu bringen schon eher.

Viel Erfolg dabei wünsch ich Euch allen! Happy Harvest :+1:

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Busch gegen Tannenbaum

Ein spannender Vergleich in diesem Jahr ergibt sich bei den beiden photoperiodischen Pflanzen.

Die Lemon Haze wurde Anfang Juli zweimal getoppt. Mehr war aus meiner Sicht gar nicht notwendig. Innerhalb von knapp zwei Monaten hat sie sich zu einem etwa 1 Meter hohen, breit gefächerten Busch entwickelt.

Seit Anfang August wird konsequent Deleafing betrieben. Größere Fächerblätter, die Haupt- und Nebentriebe beschatten, werden entfernt. Auch im Inneren halte ich die Pflanze möglichst luftig und entferne kleine, tief liegende Triebe mit wenig Licht.

Ziel ist eine möglichst gute Lichtverteilung und Luftzirkulation – gerade mit Blick auf den feuchteren Spätsommer und Herbst.

Die Gary Payton habe ich dieses Jahr dagegen bewusst nicht getoppt.

Entsprechend klassisch entwickelt sie sich mit dominantem Haupttrieb und deutlich stärkerem Höhenwachstum – eher im typischen Tannenbaum-Wuchs.

Damit stehen sich im gleichen Grow zwei völlig unterschiedliche Pflanzenformen gegenüber:

  • Lemon Haze: 2 × getoppt → breit, buschig, viele ähnlich starke Trieb

  • Gary Payton: nicht getoppt → dominanter Haupttrieb, klassischer Tannenbaum-Wuchs fast bei 1,90m Gesamthöhe

Gerade Richtung Ernte dürfte dieser Vergleich interessant werden.

Welche Photo bringt am Ende den größeren Ertrag?

Die breit aufgebaute Lemon Haze mit vielen gleichmäßig belichteten Buds?

Oder die ungetoppte Gary Payton mit kräftigem Headbud und starken Seitentrieben?

Natürlich spielen Genetik und Blüteverhalten ebenfalls eine große Rolle.
Ein sauberer A/B-Test ist das also nicht.

Aber genau solche Unterschiede machen den Outdoor-Grow für mich interessant.

Busch gegen Tannenbaum – abgerechnet wird auf der Waage.

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Sehr schöne Ladies :ca_hempy:

Hast du die LH nur getoppt, oder auch irgendwie in Form gebunden, also Richtung Mainlining?

Mainlining Outdoor will ich schon lange gern mal probieren. Das würde ich aber mit gut bekannten & bewährten Sorten machen. Dies Jahr hab ich praktisch nur neue Strains, die lass ich lieber frei wachsen.

Nächstes Jahr, ganz bestimmt :index_pointing_up: :smiling_face_with_sunglasses: Und da werde ich deine Reports bestimmt nochmal zu Rate ziehen :+1:

Ich hab '24 erst im Juli gestartet (also ende Juni gekeimt). Die Photos sind schon noch was geworden, aber der Ertrag war eher so meh … :goat:

Könnte mir vorstellen, dass dein Ansatz gut passt, also ca. 1 Monat später als normal; wollte auch gern nochmal welche im Juni starten, um das zu testen, hab ich aber dies Jahr nicht umgesetzt. Evtl. ist das ein guter Mittelweg, also dass einerseits der Ertrag noch ordentlich ist, und andererseits die Ladies etwas besser durch den Herbst kommen, weil die Buds nicht ganz so fett werden.

gilt erst recht für Holstein … :cloud_with_rain: :grimacing: :cloud_with_rain: Aber die letzten Oktober waren immer recht trocken, hoffen wir das Beste :v: :sun:

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Cuvee, Blue Cheese, Gary Payton oder Gelato sind meine „all-time-favourits“ für einen erfolgreichen Outdoor Grow mit unglaublichen „Bud-Monstern“.
(Der Cuvee Strain ist leider nicht mehr verfügbar)

Zum Thema Main-Lining und Topping:

Ich dachte, Topping im frühen Stadium führt automatisch zum Main-Lining, insbesondere wenn ab dem 3ten Austrieb einmal toppt und auch konsequent alle Triebe unterhalb des 3. Austriebs wegnimmt. Damit bleiben 2 Äste stehen, die nun bei erneutem Topping zu 4,16,32 Verzweigungen führen. Wichtig dabei ist, so habe ich das verstanden, das ein „Main“, quasi Hauptverteiler für die gleichmäßige Nährstoffversorgung aller weiteren Verzweigungen geschaffen wird.

Ich habe es in allen Varianten ausprobiert. Ich denke beim Indoor-Grow ist Mainlining ein wesentlicher Baustein für maximalen Ertrag auf kleiner Fläche. Beim Outdoor-Grow im unbegrenzten Beet und Wurzelentwicklung, habe ich die unteren Austriebe nicht immer entfernt und es haben sich 2 oder mehr Hubs entwickelt, die aus meiner Erfahrung auch gut versorgt wurden.

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Statusupdate Ende August :seedling:

Die sechs Automatics sind inzwischen in der Schlussphase angekommen, entwickeln sich trotz gleichen Keimdatums aber sehr unterschiedlich.

OG Kush sowie GrapefruitPunch (GFP‑2 und GFP‑4) stehen bereits kurz vor dem Erntefenster. GFP‑1 und GFP‑3 benötigen voraussichtlich noch einige Tage länger, während die Do‑Si‑Dos mit vielen hellen Pistillen sichtbar später dran ist.

Besonders spannend bleibt der Vergleich der vier Grapefruit-Punch-Phänotypen. Vom hohen, offenen Hauptcola-Typ bis zum kleinen, extrem kompakten und harzigen Phänotyp ist alles dabei.

Die Dokumentation und Ernteprognose läuft dieses Jahr erstmals konsequent mit KI-Unterstützung. Das macht die laufende Kontrolle, den Bildervergleich und die Dokumentation wesentlich entspannter.

Die aktuellen Statusbilder könnt ihr hier nacheinander durchblättern. :backhand_index_pointing_down: Duftproben kann ich leider nicht bereitstellen, aber die Aromen schwirren nur so durch den Garden, einfach ein herrliches Erlebnis beim abendlichen Rundgang.

Guten Start in die nächste „duftvolle“ Woche…

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Magst du erzählen, welche Tools du dafür verwendest? Ich find’s sehr schick :ok_hand:!

Hi Romay, in Deinem Weed Trek Grow hast ja auch auch schon einige KI-Experimente eingebaut…der „Dancing in the Rain“ Clip mit Deinem Avatar ist genial :+1: :+1: :+1:.

Deine 3 Ladies sehen wirklich ganz edel aus und Dein Report ist ja fast ne Doktorarbeit. Respekt.
Da steckt viel Wissen und Erfahrung drin. Die KI macht es nutzbarer und greifbarer.

Ich nutze für meine Grow Reports ausschließlich ChatGPT. Habe mir für meinen „Garden“ ein Projekt angelegt, die wichtigsten Grow-Stammdaten ( Sorten, Keimung,..) und meine persönlichen Grow-Erfahrungen dazu gegeben. Ein Datei-Ordner für Bilder eingerichtet, die Bilder entsprechend dem Pflanzenindex benennen. Zu beachten: mehr als 20 Bilder pro Prompt sind nicht möglich. Damit der Report immer den gleichen Aufbau hat legst Du ein Grundlayout fest, welches dann für alle zukünftigen Reports verwendet wird. Die eigentliche Arbeit liegt in der Auswahl der Bilder, dem Bearbeiten, Speichern und hochladen zum Prompt je Pflanze/Thema.
War selbst überrascht wie einfach das ist :star_struck:

Probieren geht über Studieren :clap:

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Danke :blush:!

Und danke für die Infos!

Ich verwende Gemini mit dem kleinstmöglichen Bezahl-Abo für die Generierung von Bildern und Videos, das funktioniert auch immer besser.

Die KI setze ich allerdings nicht wirklich für die Dokumentation ein, weil ich bis jetzt keine Idee hatte, wie ich das machen sollte. Du zeigst, daß das geht (wenn auch mit ChatGPT und nicht mit Gemini) und auch noch schnieke aussehen kann :+1:.

Es gibt inzwischen ziemlich extensive Chats zu allen Grows, da geht’s eben primär um Grow-Themen. Ich lasse die KI über meine Düngepläne drüberschauen oder zeige ihr Bilder von Blättern und Blüten und frage nach Analysen von Schadbildern. Auch den Fortschritt kann die KI auf Basis von Fotos sehr gut vergleichen und einordnen. Oder Trichombilder checken. Alles ganz toll. Aber versuche mal, in einem oder mehreren Chats was zu finden, das ist bei Gemini eine mittlere Katastrophe.

Gemini hat ein Feature namens „NotebookLM“, das könnte sich eventuell für so etwas eignen, wie das, was du machst. Da muß ich mal bei der KI nachfragen.

Ich dokumentiere auch noch täglich in BloomBro auf dem Smartphone. Die App ist ganz gut, aber das ist alles ein bißchen rudimentär, wenn ich das mit deiner Dokumentation vergleiche. Und vor allem kann ich aus BloomBro heraus nichts vorzeigbares generieren.

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Für den „wissenschaftlichen“ Grower ist die KI sicherlich ein Segen. Die schnelle Analyse von Messdaten, Zahlen und Fakten, sowie der Einsatz von Agenten eröffnen viele neue Optimierungs- und Automatisierungansätze. Ich will die Webcam-Bilder täglich automatisiert auswerten und ablegen lassen, eine Mangel- oder Erntestatus Bewertung erhalten und die Bilder für die Erstellung des Reports freigeben… Mal sehen ob’s klappt :thinking:

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Wie lange wird das wohl noch dauern bis man sich Buds aus dem 3D Drucker rein zieht :thinking:

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Autos im Endspurt

Update 01.09. – die Autos gehen gestaffelt in den Endspurt

OG Kush wirkt aktuell am weitesten, direkt gefolgt von Grapefruit Punch 1. Bei beiden folgen jetzt Kelch-Makros, bevor die Schere angesetzt wird. Leider ist mein Handy-„Mikroskop“ nicht ausreichend. Da brauch ich eine bessere Lösung.

GFP 4 und GFP 3 brauchen voraussichtlich noch rund ein bis zwei Wochen.

Die stark bereifte Do-Si-Dos produziert noch viele frische weiße Pistillen und dürfte eher Mitte September ins Erntefenster kommen.

Sorte / Pflanze Keimung Laufzeit Reifegrad Ernteprognose Erwartete Gesamtlaufzeit
OG Kush Auto 26.06.2026 Tag 67 sehr weit, erntenah 04.–09.09. 70–75 Tage
Grapefruit Punch 1 26.06.2026 Tag 67 sehr weit, direkt hinter OGK 06.–11.09. 72–77 Tage
Grapefruit Punch 2 26.06.2026 Tag 67 sehr fortgeschritten, nahezu erntenah 07.–13.09. 73–79 Tage
Grapefruit Punch 4 26.06.2026 Tag 67 fortgeschrittene Spätblüte 08.–15.09. 74–81 Tage
Grapefruit Punch 3 26.06.2026 Tag 67 fortgeschritten, noch mehrere helle Pistillen 11.–19.09. 77–85 Tage
Do-Si-Dos Auto 26.06.2026 Tag 67 späte Blüte, noch nicht erntereif 15.–22.09. 81–88 Tage

Mit der Ernte geht’s ja dann nahtlos über ins nächste „Gewerk“…die Trocknung und Lagerung.
Da muss ich noch ein paar Vorbereitungen treffen.

Bei den kleineren Pflanzen bietet es sich ja an, diese komplett am Stamm zum trocknen abzuhängen. Platzsparender und deutlich weniger Aufwand. Schneiden und Maniküren bevor die Buds ins Glas wandern. So der Plan. Spricht da was dagegen? :face_with_monocle:

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Kannst du einem Anfänger wie mir kurz schildern, wie du da genau vorgehst und worauf du achtest? Habe gerade meine zwei ersten Photos im Garten stehen (über die ich in meinem Growreport nicht berichte – ist als im Hintergrund laufendes Experiment gedacht), und eine davon ist so riesig geworden, dass es mir schon fast unheimlich ist … Würde gerne im nächsten Jahr die Sache etwas kleiner halten wollen. Dein Ansatz und Ergebnis gefallen mir :grinning_face: :victory_hand: :frog:

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Hallo Frosch, Anfänger würde ich Dich nach Deinem Growreport jetzt wirklich nicht nennen :grinning_face_with_smiling_eyes: Deine Pflanzen sehen schon ziemlich amtlich aus.

Die HinduKushAuto-Geschichte kommt mir bekannt vor. Ich hatte mal eine Gelato White fem., die Samen produziert hat. Daraus kamen später nur weibliche Pflanzen. Das extremste Exemplar war dann eine 3,20-m-Gelato White, völlig ohne Training, März gekeimt, Anfang Mai ins Beet – echtes Monster :grinning_face_with_smiling_eyes:


Für die Größe sind bei mir vor allem Startzeitpunkt + Training entscheidend.

Meine Erfahrung:

  • Märzstart → Anfang Mai ins Beet → Monster

  • Aprilstart → Anfang Juni → Baum

  • Maistart → Anfang Juli → Busch

Vor dem Beet lasse ich sie meist 6–8 Wochen (indoor) vorwachsen und toppe schon früh.

Im Beet geht’s dann ans Formen: Topping, Cage, Spannhaken, Pflanzendraht und immer wieder nachjustieren. Je mehr die Spitze rausgenommen wird, desto mehr geht die Pflanze in die Breite.

Ich versuche inzwischen auch früh festzulegen, welche Triebe später die Haupt-Colas werden sollen, und nehme schwache oder ungünstige Triebe eher raus.

Der große Vorteil von kleineren Photos ist für mich ganz klar: leichter zu pflegen, leichter vor Regen und Wind zu schützen, weniger auffällig und schneller geerntet.

Die 3,20 m damals waren beeindruckend – aber heute will ich eher kontrollierten Busch statt Monster-Baum:grinning_face_with_smiling_eyes:

Dieses Jahr gefällt mir der späte Start deshalb immer besser.:star_struck:

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Herzlichen Dank für deine inhaltsreiche Antwort, lieber Growlege! :smiling_face_with_sunglasses: Habe mich sehr darüber gefreut :slightly_smiling_face: :upside_down_face:

Hab das Anfängerdasein auf meine Erfahrungen mit Photos bezogen (bislang growe ich nur Autos) – dieses Jahr (wie gesagt) zwei Photos als ersten Versuch Mitte Mai zum Keimen gebracht und Anfang Juni im Garten eingepflanzt. …

Das ist wirklich ein krasses Teil :star_struck: Genau um solche Ausmaße zu vermeiden (ich wohne auf einem Dorf, wo ich mich mit meinem Hobby etwas bedeckt halten möchte), hatte ich bei dir angefragt, ob du dein Wissen und deine Erfahrung beim Heranziehen von kleineren Pflanzen mitteilen kannst. Was du insgesamt geschrieben hast, ist interessant und hilfreich, trifft aber nicht den Kern meiner Frage/Bitte. Mir gehts um dein Vorgehen beim Topping. An anderer Stelle hast du geschrieben:

Und an anderer Stelle:

Irgendwie fehlt mir völlig das Vorstellungsvermögen, was du da genau gemacht hast. Ich sag ja: Anfänger … :grin: Könntest du daher bitte noch mal ein Wort dazu verlieren, wie du bei diesem Grow genau vorgegangen bist, die Pflanzen so zu toppen, dass sie diese schöne, kleine, handliche Buschform bekommen haben, die sie jetzt haben. Genau so würde ich es im nächsten Jahr auch gerne versuchen hinzubekommen. Will deinen Thread mit meiner Neugier nicht zuspammen, deshalb kannst du mir auch gerne eine PN schreiben, aber nur, wenn du magst … :smiling_face:

Ansonsten: Weiterhin happy Growing and happy Weekend!

:victory_hand: :frog:

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Hi und schönen Sonntag,

dank den „Auto“ Sorten gehts heute das erste Mal an die Ernte…:star_struck: die OG Kush wird heute Abend in Trockenkammer wandern.

Jedoch gefallen mir die photoperiodischen Sorten deutlich besser.
Zudem ist Outdoor nachhaltiger und ökologischer als Indoor!

Das Wachstums- und Erntepotential von Photos habe erstmals bei einer Cuvee von TGA entdeckt, die ich sehr spät getoppt habe. Ich habe es am Anfang einfach nicht übers Herz gebracht, den ersten Kopftrieb einer Pflanze abzuschneiden. Das war eine „mentale“ Hürde in meinem Kopf. Heute muss ich darüber wirklich schmunzeln.

Auf dem Bild ist deutlich zu erkennen, wann ich den Kopftrieb abgetrennt habe, erst ab dem 6ten Austrieb vom Stamm aus. Den letzten Knoten bezeichne ich als „Hub“. Von hier an haben sich 2 Äste ausgebildet, die das Höhenwachstum wesentlich begrenzen. In meinem Fall damals gerade noch rechtzeitig, so dass die Pflanze unterhalb der Zaunhöhe geblieben ist. Damals insgesamt aber zu spät getoppt, um das Wachstum zu kontrollieren.

Seit der Cuvee Erfahrung liegt mein Fokus auf den californischen Outdoor-Seiten, die letzten Highlights waren „Gary Payton“, „TrainWreck“, „GreenCrack“, „Blue Cheese“. Die haben auf jeden Fall die Genetik für „Monster“-Büsche und „Monster“-Buds. Gepusht durch die „MendoDopeBoys“, wollte ich natürlich auch solche Büsche wachsen lassen. Heute weiß ich, es geht auch bei uns!

Schau Dir meinen Beitrag Mainlining 2023 an, da habe ich die Vorgehensweise zu meinem Plfanzentraining beschrieben. Im wesentlichen habe ich mich dabei am Tutorial von https://www.growweedeasy.com/mainlining-nugbuckets orientiert.

Vielleicht hilft Dir der Beitrag erstmal weiter.

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Und ob mir das weiterhilft!!! Dank dir von :heart: :slightly_smiling_face: Vor allem deine Fotos helfen mir in Verbindung mit den Erklärungen weiter. Bin ein visueller Typ :smiling_face_with_sunglasses: Ich werde sicher nächstes Jahr berichten, wie ich die Sache hingekriegt habe.

Danke nochmals, dass du dir für meine Fragen Zeit genommen hast!

:victory_hand: :frog:

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OG Kush – die Ziellinie ist in Sicht

Heute nochmal genauer auf die OG Kush geschaut.
Keimung war am 26.06., damit sind wir jetzt bei gut 10 Wochen Laufzeit.

Die Buds sehen schon ziemlich fertig aus: ordentlich Harz, viele Pistillen sind braun/orange und eingezogen. Unter der Lupe wirken die Trichome inzwischen überwiegend klar bis milchig, richtig Amber ist aber noch kaum zu sehen.

Mein aktueller Eindruck: doch noch nicht ganz fällen – aber viel fehlt nicht mehr.
Ich gebe ihr noch ungefähr 2–3 Tage, bei dem trockenen und mildem Klima ohne Risiko.

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Lemon Haze – die Blüte ist gestartet

Nach rund 100 Tagen seit der Keimung ist es jetzt soweit:
Die Lemon Haze ist sichtbar in die Blüte gestartet.

Die Pflanze wurde im Laufe der Vegetationsphase zweimal getoppt und hat sich dadurch zu einem breiten, dicht verzweigten Busch mit vielen gleichwertigen Triebspitzen entwickelt. Genau das war das Ziel: keine dominante Hauptcola, sondern möglichst viele kräftige Blütenstände auf einer Ebene.

Zum Übergang in die Vorblüte habe ich nochmals konsequent ausgelichtet. Größere und mittlere Fächerblätter werden bei mir ganz simpel von Hand entfernt – Blattstiel kurz nach unten knicken und abziehen. Dadurch kommt deutlich mehr Licht ins Innere und die vielen jungen Blütenansätze bekommen mehr Raum.

Der Stamm ist inzwischen richtig massiv geworden und fest im Boden verankert. Schon beeindruckend, was aus so einer Pflanze innerhalb von gut drei Monaten werden kann.

Als Nächstes geht es ans Pflanzeninnere:
Dünne, schwache und stark beschattete Äste fliegen raus.
Sozusagen das erste Trimming für die Ernte. :wink:

Jetzt beginnt die spannende Phase. Wenn sich die vielen Triebspitzen so weiterentwickeln, können das richtig fette „Colas“ werden.

**Was für Powerplants diese Photos doch immer wieder werden können.
**
Gute Woche und Happy growing!

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OG Kush Auto – Ernte nach 76 Tagen :herb::scissors:

Am 26.06. gekeimt und heute, am 10.09., nach 76 Tagen Laufzeit geerntet.

Aus der kleinen Automatic ist am Ende doch ein ziemlich respektabler Kandidat geworden. Besonders die lange Hauptcola hat sich über die letzten Wochen ordentlich aufgebaut – kompakt, sehr harzig und inzwischen mit deutlich gereiften Blüten.

Bei der Ernte habe ich mich bewusst gegen das komplette Zerlegen der Pflanze entschieden:
Weniger Arbeit und die lange Hauptcola wird als Ganzes aufgehängt.
Ein Trimming ist nicht wirklich notwendig, so macht Ernten richtig Spaß.:blush:

Gestartet wird die Einlagerung zunächst bei ungefähr 17-23 °C und 60 % RLF.
Jetzt darf sie in Ruhe trocknen. Keine Eile und nicht zu trocken beginnen.
2 Wochen lass ich die jetzt so abhängen.

Anschließend noch 2-3 Tage im Trockenraum mit 18-20 Grad und 50% RLF klimatisiert.

Und damit ist die erste Ernte der Season 2026 tatsächlich im Haus

Endlich kehrt Leben in die Bude ein :wink:

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