Outdoor-Lounge ☀ zum Fachsimpeln und Plaudern (Teil 1)

Ich habe bisher bei uns auch nur Schnecken mit Haus gesehen, und die sind herzlich willkommen :ca_giggle_joint:

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Das ist von Jahr zu Jahr sehr verschieden. Manche jahre waren wie ein Horrorfilm, in anderen hab ich auch fast gar keine gesehen. Weiß aber noch nicht genau, wovon das abhängt.

ich hab schon sehr viele jungschnecken gesehen (ca 1 cm), das lässt nichts gutes ahnen. Vielleicht sind sie ja dem Frost zum Opfer gefallen … oder …

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Moin Moin👋🏻,

welche Temperaturen halten den Hanfplanzen aus draußen?

Ich benötige bald meine Lampe zum vorziehen und würde gerne meine jetzigen 2 Pflänzchen ins Gewächshaus schon morgens vor der Arbeit rausstellen bei 5 Grad, ab Mittags sind es dann schon 20 Grad +.

Überleben tun sie einiges, Sohn von Freundin hat seine seit Anfang März draußen im Garten trotz Frost und Hagel lebt die immer noch und sieht gesund aus.

Schnell wachsen ist natürlich nicht drinnen bei den Temperaturen aber 5 Grad halten sie locker aus.

Im Gewächshaus sowieso

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Also ich habe vor einem Monat gefühlt noch eine ganze arme gesehen aber jetzt gerade auch gar nix mehr .
420 Joints

Im Gewächshaus müsste es eigentlich jetzt in Ordnung sein, solange du nicht auf über 1000 Meter lebst. Es hilft ungemein das Gewächshaus (wenn vorhanden) in der Abendsonne bereits zu schließen, um ein wenig Wärme mitzunehmen. Ich lag die letzten Nächte nie unter 13 Grad im Gewächshaus. In wenigen Wochen ist es dann genau umgekehrt. Da wird es schnell mal zu warm und feucht im Gewächshaus ohne dauerhaften Luftaustausch.

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Ich hab 2 Solarpanele mit jeweils 2 Ventilatoren, da sollte ich die Feuchtigkeit und Hitzestau gut in den Griff bekommen.

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Das klingt gut, vor allem wenn einen das Wetter zum schließen des Gewächshauses zwingt. Ansonsten würde ich ab Ende Mai dauerhaft öffnen soweit es geht. Es ist toll wenn man mit einem Dach Feuchtigkeit von den Buds fernhalten kann, aber mehr braucht es dann eigentlich nicht mehr.

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Yup, das ist etwas dass ich beim Bau von meinem nicht wirklich bedacht habe. Hätte die Türen bei meinem aushängbar bauen sollen, dann könnten die im Sommer einfach raus und ich würde bei schlechtem Wetter einfach die Front mit Gitternetz Folie dicht machen…

Vielleicht baue ich’s nächstes Jahr noch mal um

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Geht mir genauso so! Ich werde meine Seitenteile nach hinten binden - würde aber stand heute auch eine andere Art von Gewächshaus wählen.

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Das ist schon ein Nachteil von Gewächshäusern: Im Frühjahr ist es ein geschützter Raum, ab Mai ein ständig offener. Jeden Tag auf- und zu- zu machen kriege ich nicht hin, genau wie ständig mit der Fenster Einstellung herumzuspielen. Ich bin ja nur nachmittags/abends im Garten.
Und wie soll man gewährleisten, dass keiner da reinspaziert und sich was von den Pflanzen mitnimmt? Der Gesetzgeber wünscht sich ja einen zugriffsicheren Raum.

Heute gegossen, jetzt riecht’s auch noch nach verflüssigtem teils organischen Dünger… :poop: Ich fürchte, bald gibt’s Ärger.

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Ist auch meine Erfahrung. An kalten Tagen spielt das seine Stärken aus. Aber letztlich hatte ich es fast den ganzen Sommer über offen. Jetzt hab ich es so eingerichtet, dass ich sogar das Dach öffnen kann, vielleicht werde ich es auch größtenteils nur als Regenschutz verwenden bei Dauerregen … Meine Plants im Freiland sind letztlich auch nicht schlechter geworden (allerdings war es ja ein sehr guter Herbst).

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High!
Ihr tapferen Outdoor Photo Grower!
Mit oder ohne Gewächshaus, Folie oder Polycarbonatplatten - ihr rockt das Ding. Jedenfalls meistens.
Ich bin feige und hole mir den Jahresbedarf aus den Autos und habe - zum Vergleich oder so - auch noch ein paar Photos am Start.
Wenn die wegschimmeln, bin ich nicht komplett a.A…
Wenn Sie toll werden: umso besser!
Kein Sarkasmus!
Ich finde es einfach mutig, eine Wette auf das Sommerende abzuschließen - wenn aus der verlorenen Wette ein Mangel entsteht.
Das muss halt jeder selber entscheiden.

Noch was:

Gestern hatte ein Kumpel ein interessantes Statement:
Wenn „wir“ alle growen, was das Zeug hält, ( jetzige Höchstmenge mal ausgeklammert) dann haben ALLE genug zu rauchen/dampfen.
UND:
Dann gibt es tatsächlich keinen Schwarzmarkt mehr.
UND:
Und dann ist es ja wurscht, wie viel man bei sich hat.

Also gestern, nach ner Session am Arizer schien mir das logisch…
:face_with_monocle::thinking:

Cya!

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Es gibt schon haufenweise Sorten, die nicht besonders schnell zu schimmeln anfangen. Genau wie man indoor mit manchen Sorten Probleme kriegt, weil sie normalerweise riesengroß werden oder nicht für Kunstlicht optimiert wurden, kann man manche, die indoor ne Bank sind, outdoor in Deutschland nur bedingt zur Reife bringen. Andere hingegen klappen eigentlich immer. Im Zweifel nimmt man ausgewiesene outdoor- Sorten; das müssen noch nicht mal Spätsommer- Photos sein; „Anfang Oktober“ ist völlig ok.
Es ist vor allem dann ne Wetter- Wette, wenn die Erntereife sortenbedingt frühestens am 15.10. erreicht ist. Es kommen in der zweiten Oktoberhälfte ja vielleicht ein paar Frostnächte und 10 Tage Regen am Stück. Da trennt sich die Spreu vom Weizen. Aber tendenziell wird der Herbst ja immer wärmer, und ich habe schon vor knapp 20 Jahren im November im Hagelschauer geerntet, ohne dass es da Schimmelprobleme gegeben hätte.

Normalerweise müssten sich social clubs privat und unbürokratisch organisieren. Im Idealfall würde einer, der sowieso voll im growen aufgeht und Erfahrung hat, eine etwas fettere Zeltanlage oder eine outdoor- Plantage betreiben und damit 10 Freunde und Bekannte mitversorgen, die sich mit Anschrift, Unterschrift, Abnahmemenge und -preis (der die Produktionskosten vielleicht zu 120% deckt) in ein Formular eintragen, das man bei blöden Nachfragen vorzeigt, so dass das setup gebilligt wird. Aber was läuft hier schon unbürokratisch.
Das geilste ist definitiv, dass demnächst viele eine andere Qualität als bisher zur Verfügung haben, und nicht mehr nur Kriminelle entscheiden, welche strains zum Einsatz kommen.

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Dieses Jahr teste ich die North Thunderfuck von RQS, die soll an unsere Verhältnisse angepaßt sein, was Resistenzen betrifft. Mitte Oktober ist als Erntezeit angegeben. Letztes Jahr haben wir die letzten Mädels am 20.10. geerntet, ohne Dach. Glück war wohl auch etwas dabei (viele hatten mit Schimmel zu kämpfen), aber Gärtnern hat ja immer etwas mit Abhängigkeit von der Natur zu tun. Und schlechte Erfahrungen gehören auch dazu, natürlich ist ein Ernte-Totalausfall bei Tomaten weniger ärgerlich als bei Canna, das muß man dann über die Menge der Pflanzen regulieren :innocent:…„3 Pflanzen erlaubt“ hin oder her…
Um etwas sicherer zu sein, bauen wir halt auch ein paar Autos an, da funktionieren sogar zwei Durchgänge bei gutem Timing.

In unserer Gegend gibt es im Oktober glücklicherweise nie Frost, Regen ist allerdings ein Thema. Da kann aber ein Dach Abhilfe schaffen.

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Werft einfach irgendwo ein feuchtes halbverottetes flaches Brett hin. Darunter versammeln sich die anwohnenden Schnecken tagsüber bei Sonne. Da kann man sie dann einfach absammeln und einem neuem Wohnort zuführen. Zumindest reduziert das die Plage deutlich.

Naja, ich kenne das ja aus dem Hausgarten. Bretter, die man öfters mal anhebt und kontrolliert, lassen zu viel warme, trockene Luft an die Erde darunter und werden daher bei zunehmend trockenem Wetter nicht mehr angenommen.
Die Schnecken gehen dann lieber unter eine Muchschicht (das können alle möglichen Arten von Pflanzenresten sein), verbergen sich unter laubreichen Wildkräutern oder z.b. unter Erdbeerhorsten, oder zwängen sich einfach direkt in kleine Erdspalten (Gleitmittel haben sie ja dabei). Also noch besser als Bretter, vor allem im Sommer, sind als Sammelpunkt Steinplatten geeignet, breite Behälter mit Wasser (auf deren Unterseite ist es relativ kühl; und beide Gegenstände liegen durch ihr Gewicht so gut auf der Erde auf, dass es gegen die Sommerluft isoliert), oder eben z.B. auf Haufen geworfenes Unkraut, das nicht nur feucht ist und isoliert, sondern auch als Nahrung dient. Mit letzterem werde ich wohl im Guerilla Anbau arbeiten; natürlich mit etwas Abstand zu den Pflanzen, da es ja eine Lockwirkung hat.

Bisher (toitoi) sind es nur die mit Haus, die nagen nix an, was wichtig ist :grin:
Aber natürlich werde ich mit Schneckenkragen vorsorgen.
Schnecken sind hier sowieso nicht ganz so schlimm, hier sind es später mehr die Raupen von allerlei Schmetterlingen (Kohlweißling) oder die Kohlfliege zB :face_with_symbols_over_mouth: die einem das Leben schwer machen. Deshalb fällt Kohlanbau (bis auf Kohlrabi) für mich leider flach. Ist einfach zu deprimierend morgens raus zu kommen und alle schönen Blätter sind zerhäckselt und vermampft :sob:

Es gibt diese Kragen ja auch als eine Art Zaun, nur eben gleiches Wirkprinzip vom „Überkopf“ kriechen.

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Ok. Aber falls ich Kragen kaufe, dann wohl einzelne runde, weil man ja immer irgendwo in der Erde Schnecken übersehen kann, die dann innerhalb des Zauns wieder 'rausgekrochen kommen.
Mein Gedanke als richtiger (nicht 100%iger, vielleicht 75%iger) Schutz gegen Schnecken ging halt mehr Richtung Sägespäne mit Holzasche, weil ich keinen bock mehr auf Gift habe. Die Späne fällt auch nach einigen Wochen kaum noch auf, wenn die Pflanzen größer sind und nicht mehr gefährdet sind. Unkraut wächst durch, und verdeckt sie dann. Den Kragen würde ich im Sommer wohl zerstören (schade eigentlich), um ihn entfernen zu können; denn der ist mir auf Dauer zu auffällig. Man übersieht als Außenstehender glaube ich eher mal, dass das Hanf ist, als dass anscheinend jemand aktiv eine Pflanze in der freien Landschaft mit einem Plastikring ausgestattet hat.

Vielleicht gibt’s die auch in Camouflage?

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