Guten Abend Leute,
ich beginne demnächst meinen vierten Grow. Für diesen wollte ich mir Erde zusammenmischen, welche ich dann nur noch mit Leitungswasser bewässern muss. Ich habe dieses Vorhaben beiseite geschoben und habe mich nun doch dazu entschieden, BioTabs, GHF oder ähnliche Produkte zu verwenden.
Nun hat mir in der Vergangenheit mein Leitungswasser einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wahrscheinlich passt da gar nichts (Werte gibts als Anhang). Ich bin dann zu Mineralwasser und später zu Dest. Wasser Umgestiegen, jedoch gefällt mir die Plastikansammlung überhaupt nicht bzw. das Hin- und Hertransportieren der leeren Flaschen. Ich würde auch gern mein Leitungswasser verwenden. Nutzen tue ich die BioBizz LightMix - Erde. Bisher bin ich mit BioBizz - Schema gefahren. Mein letzter Grow war der abstand Beste Grow, den ich je gehabt habe - aber dennoch deutlich Ausbaufähig.
Meine Frage nun an alle, welche sich auskennen, mit den Werten umgehen können oder einfach sinnvolle Diskussionen führen wollen: Gibts einen sinnvollen Langzeitdünger? Augenmerk sollte man, denke ich, auf jeden Fall auf mein Calcium:Magnesium - Verhältnis haben. Auch mein Sulfat-Wert liegt weit übern Limit.
Ich bin offen und vor allem Dankbar für jede Anmerkung.
Das wirst du mit nem Langzeitdünger nicht hin bekommen. Calcium hast du genug im Wasser. Das Magnesium Defizit könntest du mir Bittersalz ausgleichen. Schau mal nach Fumus CalMag Rechner und geb dort deine Werte ein und dir wird angezeigt wie du dein Wasser anpassen kannst.
Ich growe mit aktuell wieder mit 8.4, Organisch kein Problem, Einfach das Mikrobiom fördern. Mit gesunder Erde kostet dich pH 8.4 höchstens ein Lächeln.
Bittersalz ist für mich keine Wahl, da dort auch der Sulfat-Wert mit angehoben wird - soweit ich weiß. Mein Sulfat-Wert ist bereits mit über 200mg/l weit über den Grenzwert hinaus, weshalb ich zu TriMagnesiumDiCitrat greifen werde (danke für die Empfehlung @Heckenschere )
Den PH-Wert habe ich anfangs oftmals gemessen und versucht auszubessern. Mit meiner letzten Ernte habe ich feststellen können, dass ich darauf verzichten kann - so gesunde Pflanzen hatte ich noch nie zuvor.
Mein Problem ist allerdings, dass ich haufen Dünger mischen musste, ich aber auch größere Projekte geplant habe, wenn der Sommer vorbei ist.
Deshalb wollte ich jetzt im Sommer noch einen Probe-Run mit Feststoff-Düngern laufen lassen.
Nun bin ich mir aber im allgemeinen unsicher, ob es für, wie zum Beispiel GreenHouseFeeding, BioTabs, o. Ä. auch empfehlungen angeht, was das Wasser angeht. Ich habe wie bereits erwähnt einen sehr hohen Sulfat-Wert. Exttremes Ungleichgewicht bei Calcium:Magnesium…
Plan war es jetzt noch parallel Autos laufen zu lassen, diese mit meinem restlichen BB-Dünger füttern und dann komplett auf Feststoff-Dünger wechseln. Ich habe vorher das komplette Schema von BB gefahren, sowie Zusatz mit Bittersalz, AlfaBoost und PowerZyme oder wie’s hieß. Ich saß teilweise 45min allein am Mischen und Vorbereiten (bei nur 5 Pflanzen).. Das werde ich mir in Zukunft nicht mehr erlauben können.
Steck einfach Biotabs in die Erde schütt da nur Wasser drauf, welches mit TriMagnesiumDiCitrat angepasst wurde und fertig ist der Lack.
Es braucht keine zig Mittelchen um was zu reisen.
Der Sulfatwert liegt knapp 10% über der Grenze dessen, was für die Düngung relevant ist. Von daher hat Struppel mMn recht.
Zu den Langzeitdüngern gibt es geteilte Meinungen. Ich halte nicht ganz viel davon, weil man schlicht nicht wirklich nachsteuern kann. Einfach und wenig aufwändig ist - auch mMn - LW + TriMag + Hesi nach Schema.
Ich hab sowohl GHF als auch BT ausprobiert. GHF ist je nach Lampenleistung zu schwach auf der Brust bzw. man braucht ein glückliches Händchen bei der Dosierung (insbesondere beim Bloom). BTs geben die Nährstoffe (meiner Beobachtung nach besonders N) je nach Gießverhalten recht unregelmäßig frei. Da gibt es zwischendurch immer mal Schadbilder, die sich allerdings meist selber regulieren. Soll heißen, die Blumen sehen zwischendurch halt mal nicht so schick aus.
Das kann ich zu 100% bestätigen
Meine Pflanzen sehen selbst bei No Till gut gefüttert aus und ich gieße jetzt nur noch mit Wasser und lass Zusätze weg. Aktuell geben ich alle 10-14 Tage die Hälfte der angegebenen Dosis vom PK 5/8 und das reicht vollkommen aus.
Selbst die beiden Pflanzen die auf dem Balkon stehen und mehrere Tage nacheinander im Dauerregen standen haben immer noch zu viel N obwohl sie durch den Regen gut gespült wurden.
Also wenn man BT nutzen will, dann könnte man MEINER MEINUNG nach die Erde schon 2-3 Wochen vor einsetzen der Pflanze/Samen mit den Tabs bestücken und die Erde feucht halten, sodass die Nährstoffe schonmal abgeben werden und sich das ganze ein bisschen „einarbeitet“.
Die Hesi Bio Linie würde ich, so wie Hecke, eher empfehlen als Feststoff. Das ist absolut einfach zu bewerkstelligen da man nur ein Produkt für Vegi und ein Produkt für die Blüte hat, da muss man nicht 45 Minuten NL anmischen.
Ich werde in Zukunft auch auf Hesi umsteigen da mir dir Biotabs zu unterschiedlich performen. Dazu gibt es dann nur noch Colonize AG und das war es dann.
Getreu dem Motto: Weniger ist mehr
Ich denke das eine gesunde Mischung aus organischen Dünger und mineralischen Dünger ne gute Sache ist, solange mineralisch in geringen Dosen gehalten wird und das Bodenleben nicht zerschießt.
Entschuldige bitte wenn ich das hier für die Anfängr hier im Board gerne etwas klar stellen möchte.
Man kippt nicht das ganze Zeug von Multikraft EM was genau der Zusammensetzung und des Herstellers DIMIKRO entspricht in das Gießwasser, sondern immer nur etwas nach Vorschrift
Da ändert sich rein gar nichts am pH-Wert weil der Boden das mehr als genug abpuffert.
Und wenn man mal aus Mißgeschick die 2-3 fache Dosis ins Gießwasser in einer Verdünnung von 1:100 verwendet dann ändert das den Bodenwert niemals zu pH-Wertebn von 3-4:
Mehr muß ich dazu glaube und hoffe ich nicht sagen, weil die Cannabis Pflanzen alle gerne etwas leicht sauer mögen.
Ich bin in keinster Wesie sauer und auch schon gar nicht nicht leicht sauer und hoffe, dass Du das jetzt auch nicht bist
Ich bin überhaupt nicht sauer, jeder macht seine Erfahrungen. Die teilt man dann eben. Schön das wir anderer Meinung sind. Nur so enstehen interessante Gespräche. Ich liebe kontra und lerne so jeden Tag. Ich gehöre nicht zur Schneeflöcken Fraktion die bei einem Daumen runter Suizid gefährdet ist
Ich bin eigentlich von einem Anfänger ausgegangen. Da empfehle ich sowieso immer nach Hersteller vorzugehen. Mea Culpa
Zum Thema: Ich habe die Erfahrung gemacht das in den 11L Schuhen bei zuviel EM1 der pH Wert gut runter geht in der Erde. Ich messe regelmässig den pH Wert aus dem Drain. Gerade zur Blüte hin will ich aber eher 7.0-7.1 da musste ich bereits EM1 reduzieren für einen höheren pH Wert. Vor allem wenn sehr viel organische Masse in der Erde ist.
Danke Alpi für dein Verständnis.
Das macht Freude und so bin ich wirklich begeistert wie das in diesem Board mit der Freundlichkeit, gegenseitiger Akzeptanz und Diskussion zusammen zu arbeiten um sich zurgänzen auch funktioniert.
dafür von mir !
Vielleicht muss ich noch ergänzen, dass ich reiner Outgrower bin und nichts bei mir im Topf steht. Auch das ist wichtig, dass es ausreicht alle 2 Wochen mal das EM zuzugeben.
Da sind ja u.a. Milchsäurebakterien drin die dem Substrat gut tun.
Das Zeug gebe ich auch nur gelegentlich, nach Gutdünken und wenn die Pflanzen anfangen zu blühen bekommen sie nur noch das BB-Bloom, am Schluß natürlich 2 Wochen vorher gar nichts mehr -ausser dem Lebens-Elixier Wasser aus der Tonne.
Ich habe den Combo Wachstumsdünger+Blütedünger plus Calmag.Noch nie Probleme gehabt oder dergleichen.Und das bei der billigsten Erde momentan bei meinem Outdoor Grow.Was das Wasser angeht teile ich die Meinung anderer nicht.Wasser stehen lassen damit es Zimmertemperatur hat… vielleicht etwas warmes Wasser zu dann hat sich das stehen lassen eigentlich erledigt in Sekunden.Und was das Chlor angeht naja.Bei uns ist der Chlorwert nicht so als das es Pflanzen schaden würde-das sieht in Griechenland wahrscheinlich anders aus.Ansonsten nehm ich normalerweise Plagron Royal als Erde-kann ich nur empfehlen.Da ist zumindest für Autos für mehrere Wochen genug Nährstoff drin und man hat im großen und ganzen Ruhe anfangs.
Soweit so gut was deine Meinung zum Wasser und auch dessen Temperatur betrifft.
Bei der Erde und dem Dünger geht es mit Vodoo weiter.
Ehrlich mal, übertreiben wie eine junge Mutter, bei der Pflege mit übertriebenen Fürsorge ihres 1. Kinds, muss man es aber nicht .
Das kostet nur Geld
Keine Sorge: Damit meine ich nicht dich.
Ich nehme für mein „ausschließliches Oudoor Growing“ nach der ersten Aufzucht in reguläre Aussaaterde immer nur meine selbst gemischte Erde die aus Hühnermist, Sand, Lehm, Humus und Perlite besteht. Dann wachsen meine regulären (Land)-Rasse Damen und Herren im Erdboden weiter.
Nach Pollenentnahme werden die Männer gekeult.
NEIN: Das hat nichts mit Gendering, noch mit Geschlechtsvorliebe zu tun, sondern dient nur zum Arterhalt .
Ich hänge mich hier mal rein mit einer Frage zu Biotabs. Reicht es, wenn man da nur die Tabletten selbst in die Erde steckt oder braucht man den ganzen Kram, der da z.B. im Starterpack mit drin ist. Ziel ist, möglichst einfach ein durchschnittliches Ergebnis zu bekommen. Top Erträge müssen nicht sein.