Peter und die fetten Puschen

Jap, alle Achtung! Hein scheint voll die Skills zu haben :ok_hand:t3:

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Vielen Dank für die Blumen…

Ich brauch mal eure Hilfe.
Ich will den Lüfter verkabeln, aber selbst der einfachste Schaltplan ist ein Böhmisches Dorf für mich.
Zusammenschrauben kann ich dann wieder selber :smiley:
Das Kabel ist von einem alten Exenterschleifer und hat zwei Adern. Mehr brauch ich doch auch nicht bei dem Plastiklüfter oder? Bei meinem aktuellen LTI ist das grün/gelbe auch nicht angeschlossen, bzw. ist nichts zum Anschließen da.

Ist einer von euch so lieb und sagt mir wo ich welches Kabel anschrauben muß damit er auf niedriger Drehzahl läuft?
(Eins an N und das andere an LC? So einfach? Und was ist C? Schalter steht ja drauf, aber sind damit einfach die Lüsterklemmen gemeint?)

Vielen vielen Dank schonmal.

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http://www.soler-palau.de/variante.php?ArtikelNr=5211304400
..hallo vielleicht hilft das ..grüsse

Ganz einfach! … und so wie es ausschaut, ist es nen TD800, richtig?

  • blaue Kabel an „N“
  • braune Kabel an LA, oder LB oder LC !!!
    L A-B sind die Leisungsstufen des Lüfters = LA volle Pulle, LB-C = reduzierte Leistung (oder andersherum :wink: )
  • feddich

Kannst ja mal „N“ festschrauben und mit LA-B „spielen“ und locker dranhalten. Dann ist auch klar, welcher definitiv die 100% durchlässt.
Wenn ein Stufentrafo angeschlossen wird, dann natürlich den Lüfter an 100% verkabeln!

…Edit … habs gesehen = „TD800“ steht sogar drauf! Glückwunsch zum TOP-LTI !!!
:ok_hand:t3:

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… da stehts doch …

„LA“ ist volle Pulle !!!

(„Erde“/grün-gelb einfach ignorieren!)

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Dafür dann „LC“! Ich würde an deiner Stelle aber auf jeden Fall noch nen Stufentrafo nachrüsten, damit du nicht das Potenzial des 800er sinnlos verschenkst. Ansonsten hättest auch nen billigeren TD250 kaufen können, um diesen dann an 100% anzuschließen! :wink:

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Ruhr-Pot, du bist der beste!

Dann wird das so gemacht. Ich habe einen Stufentrafo und den hab ich auch schon mit Forenhilfe am alten LTI angeschlossen. Ich hätte den jetzt aber an „niedrige Drehzahl“ angeschlossen und dann noch gedrosselt. Aber ich mach mal wie du sagtest an „volle Pulle“ und den Stufi dazwischen. Wenn das zu doll ist, nehm ich eine Stufe weniger.

Ich bin mal Spielen…

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Ist wohl das Beste!
Evtl. wird eine Dimmstufe darunter (LB) schon optimal sein, weil 100% des TD800 auf 80x80 wirste bestimmt nicht brauchen - womit dann die Schaltstufe 5 am Trafo unnütz wäre.
Ich habe meinen TD500 auf volle Pulle verkabelt und bin beim Trafo auch schon beim Maximum angekommen …

Hi, sorry wenn ich mich so dazwischen nerve :sweat_smile:
Wenn ich das richtig gelesen hab is dein Lüfter hoffnungslos überdimensioniert, das heißt du kannst den Lüfter ohne Probleme auf L-C anschließen und dann noch zusätzlich den stufentraffo dazwischen um noch weiter runterzustoßen!
Musst nur grade soviel Durchsatz erzeugen dass der akf funktioniert.

Das meine ich! Ist wohl auch besser !!!

… war wohl ein wenig euphorisch … :sunglasses:

Nee hast ja recht, also zumindest tendenziell … :stuck_out_tongue_winking_eye:
Den 800er auf 100% zu fahren zieht einem wahrscheinlich die Nähfäden aus den Nähten, aber die niedrigste Schaltstufe „LC“ und dann auf Minimum runtergeregelt kommt doch in der Praxis eher weniger vor. Zumindest nicht wenn man Abwärme rauszuschaufeln hat.
Wer gemütlich seine 26°C in der Box halten kann, braucht dann auch keine überdimensionierten LTIs. … also meine Meinung … :wink:

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Ich persönlich würd immer erstmal auf der kleinsten Stufe anfangen und dann hochdrehen :sweat_smile:
So isses mmn am einfachsten rauszufinden wo die Reise hin soll…

Zumindest im Job wenn ich Zeit hab :sweat_smile:

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Mich interessiert vor allem die von den Playmobil-Gärtnern erdachte Lösung mit den länglichen Töpfen, die jeweils 2 Pflanzen aufnehmen können. Das hab ich so noch nie gesehen. Die meisten Grower nutzen 1 Topf = 1 Pflanze.

Wie seht ihr die Vor/Nachteile?

Hat man dadurch mehr Erdenvolumen/Nährstoffaufnahme im Vergleich? Stehen sich die Pflanzen da nicht gegenseitig auf den Füßen, konkurrieren miteinander? Ist die Informationsübermittlung zw. den zwei Pflanzen über das connected-Wurzelwerk ein erwünschter Faktor und wenn ja, welche Vorteile bringt es (Resistenter gegen Schädlinge)?

Finde den Ansatz sehr interessant, denn in der Natur stehen die Ladys ja auch nicht getrennt, sondern kommunizieren ständig über das Wurzelwerk.

Wie seht ihr das?

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Also ich nutze viel Balkonkästen für Pflanzen.

Die Vorteile:

  • Mehr Platzangebot, weil die Ränder und Lücken fehlen.
  • Die Pflanzen können untereinander kommunizieren, „fühlen sich nicht so alleine“.

Die Nachteile:

  • Wenn es ein Problem in der Erde gibt, sind uU. alle Pflanzen betroffen.
  • Konkurrenzinsekten können innerhalb des „Biotops“ leichter von einer Pflanze auf die andere klettern - Läuse habe ich zum Beispiel in einem Kasten und die sind jetzt überall in diesem. Wenn Du Töpfe hast, kannst Du sie auseinanderstellen.

Warum ich tendenziell mich eher gegen diese Lösung entscheide:

  • Indoor geht es mehr noch um das Verhältnis von Ertrag und Aufwand.
  • Erde bringt die Gefahr von Konkurrenzinsekten mit sich. Je mehr Erde Du auffährst, desto wahrscheinlicher sind Eier irgendwo versteckt.
  • Der Vorteil der Erde entpuppt sich schnell als deren Nachteil: Sie kann Nährstoffe speichern - gibt sie aber auch uU. schnell wieder ab, wenn man falsch wässert und das ist in geschlossenen Eimern und Kübeln sehr wahrscheinlich. Unten fault es immer wieder.

Ich werde deshalb wahrscheinlich Indoor Hydro bzw. DWC nutzen.

  • Die Dimensionen sind klein. Keine Erde rumkarren. Sauberes Zimmer. Wasser kann locker durch den Abfluss entsorgt werden
  • Man muss nicht so scharf auf Wassermangel achten und hat seine Füllstandsanzeige. Keine Gießprobleme mehr
  • Falls ein Problem mit dem Nährmedium auffallen sollte, kann man das ohne großen Aufwand korrigieren oder mal wechseln - jedenfalls bei DWC.
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Lässt sich deine Metaphorik auch mit Wissen/Indizien, Versuche oder konkreten Vorteilen untermauern? Weil der Vorteil die Pflanzen fühlen sich nicht so alleine ist ja sehr fraglich, denn du Personifizierst hiermit ein Lebewesen mit einer Eigenschaft (einer Empfindung) von Menschen, die so 1 zu 1 nicht ganz übertragbar ist. Ich glaube aber zu wissen worauf du hinaus wolltest, doch das ist ja auch nur Spekulation… :slight_smile:

Weil das ist ja eigentlich die Crux an der ganzen Sache und in dem Fall wären sie ja nicht alleine, aber das hilft nicht viel.

Aber ansonsten hast du es doch ordentlich dargestellt. Von beiden Perspektiven betrachtet. :+1:

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https://www1.wdr.de/wissen/natur/pflanzen-kommunikation-wurzeln-100.html

Mir sind noch ein paar Punkte eingefallen, die natürlich auch relevant sind:

  • Die Kübel sind unglaublich schwer. Wenn man das Wasser ablassen kann, muss man nur noch die Pflanzen transportieren - falls man mal den Ort wechseln müsste.
  • Erde und Wasser sind beides relativ günstige Medien, wobei gute Erden schnell sehr viel teurer werden können.
  • Sauerstoff an die Wurzeln zu bringen, ist in geschlossenen Pötten - mit Ausnahme von Stoff und Air Pot - schwer möglich.
  • Pflanzenschutz bezieht sich bei Hydro nur auf die Pflanze. Die Erde muss nicht berücksichtigt werden.

Der Traum von einem „intakten Biotop“ wird sich für Indoorgärtner schnell als Dschungel entpuppen. Es bleibt eine Illusion, eine Kultur ähnlich wie ein Stück Natur zu behandeln - weil wir halt bestimmte Ansprüche darüber decken möchten und entsprechend handeln.

Das zeigt wieder einmal mehr, mit was für verklärten Annahmen wir die Natur als „unser Eigentum“ betrachten, wenn wir glauben, wir könnten diese nachahmen oder gar „schützen“. Nach meiner Meinung sollten wir nicht versuchen, der Welt (und damit der Natur) „Herr“ zu werden, sondern uns bescheiden auf unsere Belange konzentrieren, die Natur dort draußen weiter Natur sein lassen. Wir werden sie - die Natur - letztlich nie verstehen, sondern immer unsere Modelle, Begrifflichkeiten auf diese anwenden, die dem eigentlichen Sinn oder Kern der Natur niemals gerecht werden können.

Insofern verabschiede ich mich schon von der Vorstellung, ich könnte ein biologisches System bauen und bekenne mich klar zu dem Ausschnitt, den ich in einer Kultur verstehen und kontrollieren kann. Ein „chaotisches“ Element, wie ein Wurmkomposttopping, von dem ich nicht weiß, was da alles drin ist, ist nur verträumte Romantik.

Insofern wird es wohl ein „Weniger ist mehr“ (Sicherheit), anstatt der Versuch, eine Vollständigkeit herzustellen.

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Ich denke, das ist tatsächlich erwiesen, wobei Kommunikation nicht automatisch ein Hinweis auf Intelligenz oder sowas ist.

Das halte ich dann eher für reine Vermenschlichung.

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Ich würde sagen, da Gefühle keineswegs nur menschlich sind, ist es der Versuch, ein Phänomen zu beschreiben, wobei sich der Begriff am besten „eignet“.

Nehmen wir die Haptik. Das ist ja das eigentliche „fühlen“, „tasten“. Auch da gibt es gewisse Parallelen bei den Pflanzen. Erinnere an Mimosen oder fleischfressende Pflanzen.

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Das war mein Punkt. Ansonsten stimme ich auch zu!

Wir sollten aber bei so einem Thema sehr wohl Metaphern zur Veranschaulichung, Modelle der Wirklichkeit und Annahmen bzw. Vermutungen trennen. Weil die Alltagssprache oft nicht präzise genug ist, sollten wir - vor allem online- da immer ein bisschen aufpassen.
Zumindest ist das meine Bescheide Meinung nach ein bisschen Erfahrung und nach den ersten Versuchen Bodenleben, Stoffwechsel und Mechanismen der Pflanzenwelt zu verstehen.

Edit: Sorry für das schlechte deutsch, habe es editiert. Fetzendicht :ca_big_red_eyes:

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Klar, man muss immer versuchen eine gute Beschreibung für komplexe Vorgänge zu finden. Ich seh da nur die Gefahr, dass man da leicht mehr „freien Willen“ oder Intelligenz unterstellt, als wirklich da ist. Eine Masche, die auch der Wohlleben in seinen Büchern nutzt – enerseits gut, dass er das Thema bekannt macht, aber eben auch irreführend.

Hm. ich sollte aufhören, komplexe Themen anzuschneiden, wenn ich high bin. Ist dann immer soviel Schreibarbeit :wink: :ca_giggle_joint:

(Notiz an mich: wir brauchen einen Zwinkersmiley mit Joint …)

genug OT, sorry

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