RaspberryPi für‘s Zelt

Moin zusammen,

Ich habe gesehen, dass es hier bereits ein paar Themen dazu gibt, diese jedoch nicht wirklich weitergeführt wurden bzw. diese auch vom Projekt her etwas umfangreicher waren als mein eigenes Vorhaben… daher ein eigenes Thema dazu.

Mein Plan ist folgender:

Mit einem RaspberryPi die nötigsten Infos überwachen. Diese wären:

  • RLF
  • Temperatur
  • Gewicht der einzelnen Töpfe
  • Licht (nur zum prüfen ob Licht an oder aus ist, falls ggf. die ZSU rumspackt oder ich sie mal wieder falsch rum in die Steckdose packe und es erst nach 3 Wochen merke :see_no_evil:)

…zusätzlich eine kleine Kamera um Zeitrafferaufnahmen mit unterschiedlichen Intervallen (meine Idee bis jetzt; zwei Unterschiedliche Videos/Gifs mit den Intervallen 15 Minuten und 24 Stunden. Sollte ausreichen).

Darüber hinaus bekommt das Webinterface die Möglichkeit das Gießverhalten einzutragen und so besser nachzuverfolgen. (Wie viel L, welcher Tag, welche Dosis an Dünger etc pp…)…

Besteht hier Interesse an sowas?
Dann würde ich auch mein Projekt mit euch teilen sobald es fertig ist und eine Step-by-Step Anleitung anfertigen :v:

Falls ihr noch Anregung oder Kritik habt immer her damit :slight_smile:

— Update:

Zusätzlich: ein Benachrichtigungsbot für Telegram, falls einer der Werte nicht im grünen Bereich ist.

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Sehr gut! :nerd_face:

Vielleicht will @Shiba mitmachen!? Der sitzt glaube ich an etwas ähnlichem.

Lohnt sich der Aufwand?
Du hättest alles im Blick mit z.B. sensorpush Sensor.
Das Gewicht der Töpfe ausgenommen.
Trotzdem immer sehr interessant sowas.
Bist du damit vertraut?

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Sitze noch nicht so direkt daran, ist alles noch in der losen Planungsphase ohne nennenswerte Fortschritte weil ich 1. relativ viel zu tun habe aktuell (chillen und paffen) und 2. mit dem Gedanken spiele auf Hydro umzusteigen.

Die Idee mit der Waage finde ich gar nicht so übel, hatte dahingehend eher an Feuchtigkeits-Sonden gedacht aber wenn ich mir die Preise für HX711 Module so anschaue sollte das auch über das Gewicht leicht und günstig zu realisieren sein. Welche der beiden Methoden nun akkurater ist und ob sich die verringerte vertikale Anbaufläche durch die Waage am Ende lohnt müsste man aber noch erörtern.

Ansonsten würde es sich schon lohnen Projekte, wie OGK schon eins nannte, mal abzuklappern und zu schauen ob es nicht schon halbwegs fertige Lösungen gibt an denen man ansetzen kann. Im Raspberry Lager fällt mir aktuell nur sowas wie GROWSS (GROWbox Supervisor System) ein.

Ansonsten wäre da ja aber noch der Arduino, da gibt es gefühlt das 20 Fache an solchen Projekten. Unter anderem fand ich da das Projekt von Growboxguy (Hydro) mit dem Namen Gbox420 ganz spannend.

Gbox420 Grafana Dashboard

Gbox420 Node-RED Dashboard

Aber um mal zur eigentlichen Frage zurückzukommen:

Ja, davon kann es nie genug geben. :robot:

P.S.

Nö. Aber es macht Spaß. ^^

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Ist ja nur zum Spaß und in erster Linie für mich selbst.

Und ohne die Zeitrafferfunktion und die Gießmenge kann ich dort scheinbar auch nicht dokumentieren.
Aktuell arbeite ich noch mit Zettel und Stift, das wird mir allerdings zu viel Papierkram :grin:

Ist nicht mein erstes Rodeo :wink:

Der Sensor den ich im Blick habe hat die Maße um die 0,3cm Höhe. Ich denke damit kann man leben :grin:… vermutlich setze ich noch ein Brett dadrunter, das wären dann ca 1cm im gesamten.

Die gibt es sicherlich, aber ich bin ein Freund davon das Projekt von Grundauf selbst zu basteln. Zum einen hat ja jeder ein anderes Ziel und stellt sich etwas anderes vor zum anderen ist es so einfacher durch den Code zu steigen :+1:

Das stimmt, allerdings habe ich bewusst den RaspberryPi gewählt. Einen Arduino hab ich hier auch liegen.
Alleine wegen der Linuxumgebung setze ich das ganze mit dem Pi um. Ist in meinen Augen einfach entspannter zum Coden.

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Na dann mal los, ich bin gespannt! :rocket:

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Ein kleines Update… das Frontend ist schon fast nach meinem Geschmack. Bilder sind unten angefügt.

Ein paar Kleinigkeiten müssen noch gemacht werden und dann geht’s ans Backend, das wird aber etwas länger dauern, da ich mir vorher die Module bestellen muss :see_no_evil:

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sieht schick aus, Grafana ? :wink:

acho eins Frage warum brauchst du das Gewicht der Töpfe ?

EDIT1. - Okay Um Bewässerungsintervalle zu definieren. Hätte ich auch selbst drauf kommen können. Aber wie gehst du mit dem Masse Gewin in der Blüte um ? immer ein neuer Referenzpunkt (letzer Trockenstand) ?

Vielleicht ist das eine Alternative ?

EDIT2. Okay du sprichst nur Pi ich sollte erst zu ende denken(lesen) und dann schreiben. Immer diese Sativa Gene da rauschen die Gedanken nur so…

Happy Hacking :wink:

Chart.js

Genau, immer neue Referenzpunkte vor und nach dem Gießen.

Das ganze ist ja noch in der Entwicklung und so eine Entwicklung geht ja auch über mehrere Testphasen hinweg. Eventuell braucht es auch einen anderen Ansatz, aber das wird sich erst später zeigen.

Ich hatte auch schon an sowas gedacht. Allerdings denke ich, dass man über das Gewicht die bessere Auswertung bekommt. Ich kann mich da aber auch Irren und auch das wird sich erst mit der Zeit rausstellen.
Brauchen tu ichs prinzipiell nicht, ich heb die Töpfe eh immer an, aber sowas Mal zu tracken und eine Statistik darüber zu führen ist für mich reizvoll :grin:
Oder was denkt der rest so darüber?
Lieber Hygrometer anstatt Gewicht? :thinking:

Einen Hygrometer gibt es sicherlich auch für den Pi :v:

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Also ich denke das beides funktioniert. Das Hygrometer ist halt direkt nur für die eigentliche Bewässerung, aber ob da jetzt vielleicht 50ml Bewässerungsungenauigkeit durchs Wiegen herrscht (wenn überhaupt) ist denke ich vernachlässigbar.

Der Vorteil beim Gewicht ist du kannst den Pflanzen Masse Gewinn im Zeitraum X rausrechnen und grafisch darstellen.

DAS fände ich einen absolutes Killer Feature

Dann könnte man z.B. bei ausreichender Datenmenge die Effizienz von Düngermittelchen tatsächlich gegenüberstellen…

Man könnte sehen wieviel G x Wochen längere Blüte wirklich bringen…

Und bestimmt noch ne ganze Menge andere lustige Sachen ableiten x)

Ich weiss viel könnte aber ein bisschen rum spinnen wird ja wohl erlaubt sein :sweat_smile:

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In die Richtung kann‘s definitiv gehen.
Je mehr Daten, desto mehr kann man auch in relation setzen und kausale zusammenhänge erfassen.

Das bedarf dann aber auch eine Menge an Daten und ggf. mehrere Sensoren, zb soetwas wie ein Ultraschallsensor der die Entfernung einer Pflanze zur Lampe misst. Der Faktor ist ja auch nicht gerade unwichtig.
Dennoch ist der Gedanke schon nice :grin:

Und ist in diesem Thread sogar erwünscht!..

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Also wenn es zu ner Beta Phase kommt melde ich mich gerne hier fliegen noch diverse Raspis rum.

Und ich wage zu behaupten dass ich mich in der Bash zu Hause fühle :nerd_face:

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Interface sieht doch schon mal angenehm clean aus, gefällt mir.

Statt das Gießen über den Kalender manuell einzutragen würde ich das einfach direkt mit dem Gewicht umsetzen. Wenn sich das Gewicht ab einem Prozentsatz nach oben hin korrigiert einfach einen Eintrag triggern das gegossen wurde mit der exakten Menge an verabreichtem Wasser.

Später dann vielleicht auch noch eine Pumpe anschließen die dann automatisch gießt, aber das hat vermutlich noch Zeit und man sollte die Nährlösung dann auch auslesen und automatisch mischen für den Fall.

Auch eine nette Idee! Dazu noch Schrittmotoren an ein LED Panel Gehäuse und schon passt sie sich automatisch an. Nicht das man am Ende noch selbst an irgendwelchen Strippen ziehen muss. ^^

Da bin ich auch voll bei dir, wäre wirklich ziemlich praktisch. ^^
Nur mit der Blattmasse, den verschiedenen Neigungen mehr oder weniger Blätter zu produzieren, dicke des Stils usw. vermutlich gar nicht so einfach umsetzbar um wirklich akkurate Werte für die Blüten am Ende zu bekommen. :thinking:

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Naja wirklich akkurat geht es auch nicht,denn am Ende ist und bleibt es halt eine Pflanze. Da selbst Sortenrein die Phänotypen sich unterschieden.
Aber insgesammt sollte dann doch ein Trend bei Dürngermitteln sichtbar sein. Auch wenn bei durchgängiger Stickstoffgabe natürlich der Hauptteil Blatmasse ist :slight_smile:

Oder wir finden raus das wir unser Geld unnötig zum Fenster raus schmeissen x)

Am Ende zählt ja auch nur die getrocknete Blütenmasse. Aber ich würde halt wirklich gerne mal einen Graphen sehen wie sich das Gewicht gerade im Stretch und der Masse Phase verhält.

Man könnte auch für die peniblen eine abschliessende Verschnitt Wage einführen und dann einen Blatt/Blüte Verhältniss bilden … ich spinn mir hier einen Zurecht bevor wir auf die Menge an Daten kommen ist der Anbau schon längst legalisiert und die BigPlayer aus Amerika haben bestimmt schon solche Lösungen mit ausreichend Datensätzen

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Das sowieso, aber alles für die Wissenschaft! Zudem sollten wir uns freuen, wir dürfen Doc beim basteln zuschauen! Bald bringt er seinen fliegenden Grow-Deloreon raus! :scream:

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Der Fluxkompensator wird mit PK13/14 betrieben ich seh es schon vor mir :rofl:

Hast du schon eine idee für die Kamera?
Ich erinnere mich dass ein sehr guter grower aus Michigan dem ich folge vor kurzem nach einer guten Kamera für den growroom gefragt hat mit guter Nachtsicht die die Pflanzen nicht stresst.
Ihm wurde die Wyze Cam empfohlen.
1080p color nightvision.
Scheint auch günstig zu sein.
30$

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Ui, Color Night Vision! Allein dafür lohnt sie sich. Danke für den Tipp. :handshake:

~edit, wobei es vermutlich für Farben zu dunkel sein wird im Zelt. Bisschen Restlicht braucht sie dafür vermutlich, oder?

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Ja das dachte ich mir auch.
Habe das Thema gerade beim Support von denen gecheckt.
Da fragt einer wie man die color nightvision anmacht.
Antwort war dass man z.b. wenn man live reinschaut die normale nightvision ausschalten soll
dann schaltet sich ein kleines Licht der Kamera ein welches ausreichend ist um alles deutlich in Farbe zu zeigen.
Also nur schwarz weiß wenn man die Ladys nicht stören möchte.
Trotzdem eine gute Wahl für den Preis aber ich kenne auch keine Alternativen muss ich gestehen :sweat_smile: