… müsste in der F1 zu 100% kein Autoflower dabei sein, aber ist Träger des AF Gen.
In der F2 dürften dann aber einige Autoflower auftauchen! Dann weiter damit auf AF selektieren F3, F4…und Selektion immer schön bei mind. 18 Std. Licht
Müsste ein besonderer Strain sein, bevor ich auf die Idee käme
Haben wir denn jetzt noch 18 Stunden Sonne? Ich würde in den Folgegenerationen einfach denselben AF strain einkreuzen, ein paarmal hintereinander; dann gleicht sich die Genetik vermutlich zwangsläufig an. Hauptsache, man kann nachher Samen ziehen.
Denn ich glaube, eine auto zu reversen, z.B. mit kolloidalem Silber, ist schwieriger als bei photo. Sonst könnte man auch einfach lauter feminisierte Samen produzieren.
Naja, vermutlich spielt die Genetik eine große Rolle, weil man bei zig Phänos ja schnell den Überblick verlieren kann. Es ist vielleicht am besten, wenn da gar nicht so viel unterschiedliches im Spiel ist. Also z.B. eine Auto Dubai Poison von Bulk Seeds bestäubt von ner männlichen Durban Poison von Dutch Passion, davon die Söhne bestäuben wiederum ne normale Auto Dubai Poison, und davon die Söhne auch wieder eine…
…so ein Zuchtziel ist Outdoor ein reines Glücksspiel, also sehr, sehr unzuverlässig. Man möchte/muss ja auf das AF Gen selektieren ( mein Beispiel oben in der F2 ca. 25%) und das geht nur mit Lichtkontrolle. Wenn sie dann bei +18 Std. Licht in die Blüte geht, hat man wahrscheinlich ne AF erwischt Diese Selektion dann in die F3 selektiert, sollten in der F3 dann 100% AF ergeben. Ab da würde ich dann für die F4, F5 nach Kriterien selektieren, wie Wuchsform, Blütedauer, Aroma, Wuchs, Harzbesatz…das Autogen haben sie ja und nur darauf selektiert, für mich nur die halbe Miete, da muss noch Fasson rein So würde ich es machen…dein Weg wäre mir viel zu ungewiss durch das einkreuzen neuer Mütter
Heute habe ich mir Purple Satellite- Pollen abgeholt. Von 5 Pflanzen waren zwei männlich. Höhe am Todestag: 2m45.
Die Weibchen fangen gerade zu blühen an, also bleibt am Ende genug samenfreies Gras zum Rauchen.
Ja, also Purple Satellite trägt definitiv genug Samen, man kann quasi keinen Joint bauen, ohne dabei ein paar Samen beiseite zu legen. Ich denke etwa 10% der Blüten haben was ausgetragen.
Der Rest ist unbefruchtet und hat eine angenehme, eher milde Wirkung; vielleicht aber etwas entspannender als gedacht wegen der späten Ernte (mit den Samen hat das ja wohl nichts zu tun). Die Trichomenschau per Taschenmikroskop hat mir in dem Fall nicht gut weitergeholfen- die Reife war schwer zu ermitteln bei so vielen glasigen bis zum Ende, und ein paar braune gab’s auch schon früh. Später kamen auch immer mehr lilane Trichome hinzu…
Der eine Beldia will schon blühen!
Die Tage werden doch noch gar nicht kürzer!?
Erleben wir jetzt hier etwa dieses sagenumwobene semi- autoflowering- Gen?
Oder kommt das gar, weil es sich hier schon um die F1 handelt, deren Eltern bereits in Deutschland mit der knappen Sonne auskommen mussten?
Also der Papa (p) aus der ACE Seeds- Tüte hatte doch „erst“ im Juli rumgestaubt, wenn ich mich recht erinnere…
Ich muss unbedingt bald die Thyphoon reg. besuchen- nicht, dass die auch so früh sind! Meine Kreuzungspläne drohen ja durchkreuzt zu werden, wenn der weibliche part erst ab Mitte September einigermaßen in der Blüte ist, und aber ab August kein Pollen mehr zu finden ist.
Pablo Picasso von Kalyseeds/Terpyz reguläres Mädel
Pablo Picasso überträgt die Variegation ausschließlich über die Weibchen (Chimäre), weshalb ich sehr froh bin, dass ich diese wunderschöne Pflanze unter meinen f2 (zweite Generation bei mir) gefunden habe:
Dazu habe ich noch zwei Weiber Variegated Sour Picasso.
Die Mutationsfarben sind hier nicht so vielfältig abgestuft wie bei der echten Pablo Picasso und wirken weniger gepinselt.
Als Bestäuber habe ich ein Pablo Picasso Männchen ausgewählt mit vielen kräftige Seitentrieben und kurzen Internodien. Die Blätter sind einfingrig/Duckfoot und die Stiele sind teilweise purple. Es gibt vereinzelte Mutationsflecken. Aber da bei der chimären Farbübertragung das Männchen keine Rolle spielt, achte ich hier mehr auf Struktur und purple Einfluss.
Bei mir sind auch ein paar Pflanzen schon zur Mittsommerwende in die Blüte gegangen. Ich nehm die aber aus der Zucht raus, weil ich da keine halbautomatischen haben will. Ich glaub Top Tao Seeds vertreibt auch semi-automatische, ich dachte immer das wäre eine noch nicht stabilisierte Auto x Photo. Bist du sicher, dass das ein zusätzliches Gen sein könnte, das mit Ruderalis nix zu tun hat?
Sowohl Moroccan Beldia als auch die dänische Thyphoon seien reine Landrassen bzw. IBLs, die vielleicht außerhalb des ursprünglichen Verbreitungsgebiets weitervermehrt, aber auf keinen Fall mit irgendwelchen Ruderalis Skunk o.ä. verkreuzt wurden. Das heißt, was immer jetzt „semi- autoflowering“ genau bedeutet, es gehört einfach bei der Landrasse mit dazu, die als photo gehandelt wird.
Ich habe das bisher immer so verstanden, dass diese Art photo zwar schon outdoor im Sommer blüht, wenn man sie normal im April keimen lässt, nicht aber noch früher, wenn man sie z.B. schon Ende Februar keimen lässt. Stattdessen kann es wohl Komplikationen indoor geben, bzw. beim Vorziehen unter Kunstlicht für outdoor, wo man dann evtl. Pflanzen hat, die sehr früh fertig sind, aber kaum Gelegenheit hatten, in die Höhe zu wachsen und Masse zu bilden.
Ich bin untröstlich- ich habe tatsächlich nur einen Samen herausbekommen von der Bestäubung einer Colombian Gold Ryder letztes Jahr durch Purple Satellite. Ich wollte mir damit nach und nach reguläre auto’s aufbauen. Jetzt nehme ich die nächste Colombian Gold Ryder und bestäube sie mit Thyphoon! Das bedeutet, dass ich vermutlich leider erst 2028 reguläre Samen erhalte, die zu einem hohen Grad selbstblühend sind, und nächstes Jahr dahingehend noch mit Kreuzen beschäftigt bin.
Wie ist bei dir mit der Pibeurt? Ich hab nur einen Samen durch bekommen, die waren schon etwas älter, und dieses Weibchen ist bereits Mitte Juni in die Blüte gegangen. Hattest du das „Problem“ auch mit dieser Sorte, dass sie trotz Vollbeleuchtung schon losflowert? Mich hat das echt geärgert, weil ich sie mit der Killer A5 Haze kreuzen möchte, die noch nicht blüht. Außerdem ist sie furchtbar mickrig, weil ich die Vegzeit natürlich nicht optimal genutzt habe…
Meine Erklärung für dieses Phenomen wäre, dass die IBL Sativas von nahe des Äquators nicht so sehr auf die Tageslänge angewiesen sind, weil die Temperaturen über das Jahr weitgehend gleich bleiben. Dadurch ist die Photoperiodik vielleicht nicht so stark etabliert und die Pflanze gehen mehr nach „Reifegrad“ in die Blüte und weniger nach der Tageslänge. Das sollte jedoch nicht auf meine Pibeurt zutreffen, die kommt ja aus Dänemark und wurde dort lange gezüchtet und entwickelt.
Das könnte das Problem von DoctorGreenthumb ja eigentlich lösen, wenn die IBL Sativas bereits Mitte Juni mit der Blüte beginnen. Denn das Hauptproblem war meines Wissens, dass die Reifezeit für Outdoor in Deutschland eigentlich zu lang ist. Geht die Sativa dann Mitte Juni in die Blüte und braucht, sagen wir, 12 Wochen, dann wäre sie spätestens Mitte September fertig. Das könnte doch perfekt reichen, damit der Herbst die schönen Blüten nicht verhagelt.
@DoctorGreenthumb Wäre es nicht praktischer darauf zu selektieren und die Autos wegzulassen? Das wär dann im März vorkeimen. Hast du dafür Platz oder geht das gar nicht? Das sehr frühe Beldia Männchen wäre dafür doch perfekt geeignet. Aber ich würde eher die Blüten früher bestäuben als den Pollen aufzubewahren. Ich finde das gar nicht so einflach den Pollen ausreichend zu trocknen, der nach 2 Tagen Raumtemperatur schon hinüber ist. Ich hab das zumindest für mich aufgegeben, weil mir das zu riskant ist, den Pollen dadurch zu verlieren.
@Snugglez Hast du damit Erfahrung? Wie findest du heraus, ob der Pollen schon trocken genug ist?
Und wie reagiert dein Umfeld darauf? ich finde es immer etwas ernüchtern, dass sich alle nur auf feminisiert und möglichst viel THC konzentrieren. Und ich halte mich normalerweise mit Fotos zurück, denn bei den Regulären kann es mal sein, dass ich 100 Samen eines Strains keime. Aber schade ist das schon, die Selektion und Genetik ist so ein spannendes Hobby. Schreibst du Growberichte? Ich mach das nicht, denn mit den wunderschönen Indoor-Fems komm ich mit meinen großen Serien natürlich nicht mit. Und Dünger gibt es bei mir eh nur nach Bedarf, denn das Zeug muss eh nicht ultrapotent werden und durch schlechtere Konditionen kann ich besser aussortieren.
1000 Strains hab ich bei Weitem nicht, das sind eher um die 50 bis 100, grob geschätzt. Und die andere Hälfte vom Gemüsefach ist mit haufenweise Freebies Fems gefüllt
Mein Mysteria-Projekt ist lustig: Da nehme ich alle Kreuz- und Quersamen, die zufällig entstanden sind und schmeiß sie im Februar in den Garten. Das wächst dann und wuchert und die schönsten, kräftigsten, gesündesten Pflanzen werden dann mit dem besten Männchen bestäubt. Das ist dann meine Mysteria der Saison. Die werden dann zu einem großen Teil im nächsten Februar wieder im Beet landen. Bei mir ist das Hauptproblem Mehltau und teilweise Insekten, darum ist Resistenz bei mir eines der Hauptkriterien.
Das ist wirklich schwieriger, als es klingt. Ich will lieber direkt bestäuben, aber da die Männchen, zumal die der frühen Landrassen, superfrüh blühen, und die feminisierten teuren Ladys der späten Edelsorten halt echt spät, kommt das schlecht zusammen. Ich habe aber noch eine (-n?) ganz junge Beldia, sowie Thyphoon Keimlinge, also vielleicht klappt es ja doch mal.
Genau, zum Selektieren braucht man ja einiges an Platz. An dem Punkt bin ich leider noch nicht, dass ich eine eigene Landrasse kreieren würde, oder eine Hybridsorte stabilieren würde… Es gibt immer noch ein paar strains, auch reguläre, die ich noch nie angebaut habe, aber mal ausprobieren will, wodurch der zur Verfügung stehende Platz quasi ausgeschöpft ist.
Ich will überhaupt mal eine Art reguläre autoflower erzeugen, angelehnt an einen existierenden strain, weil das einfacher ist, um dann schon mal einen mehr oder weniger reinerbigen Pollenspender zu haben, wenn ich einen anderen auto- strain (zumindest hybridisiert mit meiner regulären) vermehren will. Dazu kreuze ich dann eben eine autoflower mit einer regulären photo, und nehme dann in jeder Generation Pollen von möglichst frühblühenden Nachkommen zur Bestäubung wiederum der gleichen Art autoflower. Dafür hatte ich zunächst die CGR vorgesehen. In der F4 sollten die Nachkommen dann mehr oder weniger alle selbstblühend sein, und die photo aus der p- Generation 'rausgekreuzt, so die Idee.
Eigentlich gibt es genug strains, auch reguläre, die in einer ungefährlichen Jahreszeit ausreifen und die man gut rauchen kann. Aber wenn man etwas wirklich psychedelisches sucht, oder etwas überdurchschnittlich anregendes, ist man outdoor meist auf später reifende strains angewiesen, oder vielleicht auf auto’s. Die selbstblühenden, wie Auto Zamaldelica, sind aber eigentlich alle feminisiert; wenn man da authentische bagseeds will, braucht man erstmal vernünftigen auto- Pollen. Deswegen ist das bei mir ein Zuchtprojekt. Die spätblühenden photo’s dagegen können im späten Oktober vor der Erntereife eingehen- gefragt wäre auch hier ein guter Kreuzungspartner, der die Blütezeit verkürzen hilft, ohne den Charakter des Highs total zu verfälschen. Natürlich werde ich dazu auch mit gefrorenem Pollen herumprobieren, verspreche mir davon aber nicht viel.
Reguläre Bagseeds habe ich bisher von Beldia, Danish Gold, Mountain Gold und Purple Satellite bzw. von damit bestäubten fem.'s, baue zur Zeit an regulären wiederum Beldia an, Thyphoon, Durban Poison und Kwazulu, und will nächstes Jahr dann T.N.R reg., Nepalese Baglung reg. und Nepal Jam reg. anbauen, sowie das erwähnte autoflower- Projekt, mit Colombian Gold Ryder und vielleicht auch schon Auto Zamaldelica fortsetzen.
Wenn die Bestäubung 2026 überhaupt klappt wie geplant… eventuell gehen die frischen Thyphoon ganz früh in die Blüte, da ja auch deren ältere Brüder schon lange blühen, und das Pulver ist verschossen, bevor die CGR fem. etwas damit anfangen kann? Naja, ich teste es mal.