Reine Landrassen, evtl Raritäten

Morgen,
Da wohl mein Hauptgrow bald zum Ende hin geht und meine SuperSkunks dann in die Blüte gebracht werden.

Dann möchte ich gerne nur noch Landrassen aller Art ziehen mit Vermehrung.
Ich bin der Meinung das es ein Muss ist Landrassen am Leben zu halten, im Schweizer Forum hat einer ja interessantes dazu beigetragen das der Anteil an Regs bzw. Landrassen im Promille Bereich liegt und sie wohl oder übel nicht mehr da sein werden, Landrassensterben.

Ich werd keine Autos und Fems mehr haben wollen, weil auch gerade wegen denen die Regs verschwinden.

Aber zum Glück gibt es ja hier genug die nur Regs haben und Züchten und von denen ( z. b. # Lowryder :blush:) möchte ich Beratungen.
Mir geht es nicht um Hochpotente Strain oder Massen Ertrag, mir geht es Hauptsächlich um die Reinheit der Rassen.
Ich hab sicherlich schon Haufen Stunden verbracht mich über Landrassen zu informieren, zuviel Infos hatte ich und dank meiner Vergesslichkeit das meiste vergessen.

Ich würd gerne 1 Sorte aus Nepal oder Umland haben wollen, 1e Afrikanische Sorte und eine Thai. Müssen Sortenrein sein.
Keine Hybriden bitte.
Nun bitte um Strain Angaben und Verkäufer.

Dank euch schon im Vorraus.

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Wenn ich eine Landrasse im Zelt hatte, dann ACE Malawi. Da hast du dann mal eine richtige Sativa mit Stretch* ohne Ende und 120+ Tagen in der Blüte :sunglasses:

*Bei 12/12 ab Keimung, bekommst du eine > 2m Pflanze :scream:

Bzw. ist generell ACE ein landrassenfreundlicher Breeder mit eigener Kategorie dafür im Store :+1:

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Da hilft er dir bestimmt gerne :face_with_hand_over_mouth:

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https://www.tltseeds.com/ ob und wie man da bestellt :man_shrugging:t4:

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Hallo,

guter Plan, da hilft man gerne.

Einen Strain aus Nepal hatte ich noch nicht, von daher leider keine Empfehlung. Es sind aber reine Sativas die dort wachsen. Und das in einer sehr größen Höhe über NN.

An Thai kann ich dir nur die Mama Thai von Seedsman nahelegen. Easy zu growen und klares Kopfhigh.

Die South Africa Kwasulu von World of Seeds ist auch nett… oder die Kilimanscharo… auch eine reine Sativa. Angeboten wird die auch von WoS sowie Soma Seeds.

Lass wachsen :slight_smile:

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Der nette Lowryder^^. Dank dir, an die Thai hatte ich auch durch deinen Bericht im Auge.

Das verbitte ich mir :stuck_out_tongue:

Der gute ist auch hier unterwegs… man mag es kaum glauben :wink:

Interessant. Den Begriff Landrassen höre ich zum ersten Mal, hab mir da noch nie Gedanken drüber gemacht!

Ich nehme an, dass viele davon eher tropisches klima brauchen, oder? D. h. outdoor, speziell in Norddeutschland, gehen da wahrscheinlich nur wenige Sorten. Wobei Nepal oder Kilimanjaro auf höhere Lagen schließen lässt, die müssten also auch kühleres Klima vertragen?

Das sind alles Fragen, die mir grad durch den Kopf schießen. Ich kann natürlich selbst im web recherchieren, freue mich aber auch über eure Erkenntnisse, danke :))

Das ist jedenfalls ein wirklich interessantes Thema und ich werde das sicher im Hinterkopf behalten! Ich growe zum 2. mal nacheinander Mex. Sativa, weil die zuverlässig ist & es mir momentan mehr um die praktische Erfahrung geht. Später würde ich aber auch gern noch mehr Strains testen. Danke für die Inspiration!

Du? 20 trilliarden zeichen

Sehe ich das richtig das Landrassen sich mit der Zeit und den Generationen sich nicht auch verändern und sich an die neue Situation anpassen?

Ich meine gelesen zu haben das genau das passiert. Eine kolumbianische Landrasse ist nach 10 Jahren im kultivierten Anbau in von mir aus in Panama nicht mehr mit der ursprünglichen Landrasse in Kolumbien zu vergleichen aufgrund eines anderen Klimas, also Sonnenstunden, Regenmenge, Sonnenscheinmenge, Temperaturen und Co.
So können Landrassen theoretisch nur in ihrer ursprünglich gewachsenen Region stabil erhalten werden.
Oder bin ich hier auf dem Holzweg?

Ja, bist Du und Du weißt es auch.

Ich springe da drauf nicht an :wink:

… der nächste bitte…

Nein das weiß ich nicht. Maße dich nicht an zu wissen, was ich denke.

Wie kommst du auf die Idee, das ich hier absichtlich falsche Informationen einbringen würde?
Haltlose Beschuldigungen mal wieder, sag doch gleich dein geliebtes Fake-News.

Ich hab dich ja auch nicht gefragt, ich bevorzuge Schwarmwissen der Community.

Das trifft es soweit.

Von daher ist es ja auch so schwierig, solche Genetiken in unseren Breitengraden Outdoor oder unter Kunstlicht Indoor zu stabilisieren.

Auf unserem Breitengrad herschen ganz andere Umstände, als in der Herkunftsregion.

Gerade Indoor dauert es mehrere Generationen, um den Strain an stabile Werte wie Sonnenstunden, Wasser, Nahrung zu gewöhnen.

Man hat anfangs mit Zwittern zu kämpfen, mit mehreren Selektionen und mit jeder Menge Tiefschläge. Aber es lohnt sich.

So besser?

Das ist die kritische, aber dennoch kompetente Antwort, wie ich sie mir von einem erfahrenen Grower wie dir wünsche.

Ich hab dazu folgendes gefunden auf die Schnelle:

Einige Grower haben es sich zwar zur Aufgabe gemacht, alte Landrassen zu retten, jedoch ist dieses Unterfangen schwierig, existieren Landrassen nur in ihrer originalen Umgebung wirklich. Nimmt man beispielsweise eine originale Landrasse aus Afghanistan und baut diese in Europa an, wird sie einige ihrer charakteristischen Merkmale verlieren. Die Pflanze ist gezwungen, sich an ihre neue Umgebung anzupassen, dadurch wächst sie unterschiedlich und mit anderen Merkmalen als in Afghanistan. Dadurch entsteht lediglich ein Phenotyp der originalen Landrasse, den man in dieser Art jedoch nie in der Ursprungsregion finden würde.

Und dann noch das:

Wenn Landrassen in verschiedene Umgebungen versetzt und dort kultiviert werden, beginnen sie sich anzupassen. Die Pflanze selbst wird eine Anpassung verschiedener Merkmale durchlaufen. Das bedeutet, dass Landrassen-Sorten sich in Abhängigkeit ihrer Umgebung verändern.

Immerhin kann man sich wenigstens eine Art eigene Landrasse, angepasst auf das jeweilige Klima erschaffen wenn man Jahrzehnte am Ball bleibt.

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Das ist es ja.

Je mehr Platz man hat, um so näher kommt man der Ur-Genetik. Ob ich jetzt aus 10 oder 1000 Sämlingen wählen kann, ist doch ein recht großer Unterschied.

Je mehr Sämlinge man für eine Selektion zvv hat, um so größer ist die Chance, an dem Original kleben zu bleiben.

In dem Sinne… Breeden ist ein tolles Hobby. Aber ohne Lektüre, kommt man nicht weit :wink:

Oder, falls irgendwann mal legal, das gleiche Prozedere wie in den Landrassengebieten anwenden, tausende Samen streuen und einfach wachsen und sich wild vermehren lassen und der Natur die Selektion überlassen. Wäre zumindest stressfreier. Natürlich nur eine Sorte einer Landrasse. Irgendwo abgelegen im Nirgendwo, abseits von Menschen.
Mir ist bewusst das das nicht so einfach geht, hier im dicht besiedelten Europa ist die Gefahr groß das fremde Pollen so ein Projekt zerstören könnten.
Das nie mal was einfach einfach sein kann.

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Das klappert Outdoor 100%ig. Nur Indoor wird das nix… das ist harte Arbeit.

Hat man es aber von der F4 oder F5 geschafft, kann man den Hetersororis Effekt hervorrufen.

Expert Level :wink:

Oh, ich dachte immer das vom Heterosis-Effekt gesprochen wird wenn die F1 Hybride deutlich mehr hergibt als die reinrassigen Eltern. Kann aber auch an der Zählweise der Generationen liegen. Wenn man die nächste Generation dann wieder als Eltern betrachtet wird das ja wieder eine F1.

Das ist richtig, nur sollte man dafür einen stabilen Strain hernehmen.

Was nutzt einem der Effekt, wenn die Plant letztendlich zwittert?

Outdoor regelt sich das ja alleine Zwitter kommen nicht weit. Indoor natürlich problematisch.
Aber da hab ich noch Zeit, das alles zu lernen, wird noch dauern bis ich mir selber was aus regulären zusammenzüchte.