SAMMELTHEMA: Anfängerfragen bitte hier stellen! (Teil 10)

Da kann ich dir bald was zu sagen.

Das ist eine OG

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Der BioBizz Light-Mix ist ausverkauft und wird bei meiner Bestellung nicht geliefert.
Kann man den auch im Baumarkt kaufen? Glaube den gibt es nicht, oder?
Falls nein, was wäre eine sehr gute Alternative?

…der entsteht immer wenn organische Substanz zersetzt wird!

Soweit korrekt, Neutralsalze wie Magnesium– oder Kaliumsulfat können nicht sauer wirken, da sie weder Wasserstoff–Ionen enthalten noch nach ihrer Applikation Protonen (H+) freigeben. Aber schau dir mal Ammoniumsulfat an, der kann sehr wohl stark den Boden versäuern :wink:

Ich weiß von keiner antagonistischen Wirkungen zu anderen Nährstoffen bei hohen Sulfatwerten und Belege (ich kenn den Blogeintrag zufälligerweise von deinem zitierten) hab ich dazu auch. Auch habe ich das persönlich/ Growerkreise noch nie als Ursache gesehen

Sulfatüberschuss

Eine überhöhte Düngung sollte vermieden werden – tritt sie dennoch auf, hängt ihre Auswirkung von der Form des ausgebrachten Düngers ab. Im Fall von Sulfat wurden – mit wenigen Ausnahmen bei extrem hohen Schwefelgaben (z.B. Molybdän) – keine antagonistischen Wirkungen zu anderen Nährstoffen festgestellt, selbst wenn die Gabe weit über dem Entzug lag. Dagegen wirkt elementarer Schwefel fungizid und bakterizid. In dieser Eigenschaft wird er gezielt zum Pflanzenschutz als Blattspritzung eingesetzt. Im Gegensatz zu Sulfat schädigen größere Mengen an elementarem Schwefel die Mikroorganismen im Boden und dies hat negative Auswirkungen auf Nährstoffdynamik und –verfügbarkeit.

Sei es drum, Du hebst den Finger und warnst vor einen Überschuss für die Pflanze und ich behaupte dass ist zu vernachlässigen und das ist auch gut so. Argumente haben wir beide gebracht…soll der Grower selbst entscheiden :slightly_smiling_face:

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Na du änderst ja schnell deine Meinung… gerade eben war es noch so dass bei einer Sulfatanreicherung im Medium dur die Verwendung von Magnesiumsulfat (um das geht es und um kein anderes Sulfat) unbedingt und zwingend zu einer Versäuerung kommen muss und dies dann zu 100% über den Ph-Wert ablesbar sein muss… sehr sprunghaft aber lassen wir das.

Sind die Kationenverhältnisse im Sorptionskomplex ausgeglichen und der Schwefelanteil im Boden befindet sich oberhalb von 50 ppm, ist eine übermäßige Schwefeldüngung kontraproduktiv. Lediglich der Pflanzenentzug ist zu düngen. Ein Überschreiten der Mengen führt zu Kationen Unterversorgung und bereitet damit Probleme in Form von Mangelerscheinungen.

Das Problem bei der regelmässigen Bittersalzgabe ins Medium ist dass es wochenlang gut geht und die Pflanze possitiv darauf reagiert… dann ist es schwer vorstellbar wenn dann Mitte der Blüte plötzlich die Blätter fleckig werden verdrehen und Absterben dabei die Buds nicht so performen wie sie sollten und der Harzbesatz auch besser sein könnte.
Es hat schon seinen Grund warum Bittersalz hauptsächlich mittels Blattdüngung verabreicht wird und erfahrene Gärtner ein Gabe über das Medium möglichst vermeiden und nur bei echten Mangelerscheinungen in Erwägung ziehen.

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Das Problem hatte ich bei meiner Bestellung auch und habe dann über ebay ein gutes Angebot von einem Händler gefunden.

Ist kein Calciummangel. Calcium ist sehr immobil, ein Mangel zeigt sich daher an den neuen Trieben, nicht an älteren Fächerblättern.
Würde sagen, bei dem EC-Wert, einfach überdüngt. Deswegen spülen und Düngermenge anpassen.

Müsste man, um hier eine Aussage treffen zu können, nicht erst den Schwefelgehalt im Substrat kennen, sowie den Verbrauch durch die Pflanze?

50 ppm Schwefel entsprechen etwa 150 mg/l Sulfat, für Containerkulturen, zumindest erdlose, ist ein Wert von 48 ppm in der vegetativen, und bis zu 60 ppm in der generativen Phase bei Cannabis in Ordnung (siehe Zheng, Handbook of Cannabis Production in Controlled Environments, Seite 140).

Hallo Freunde,

Ich habe gerade meine Wasserwerte in Erfahrung bringen können.
Meine Calcium- und Magnesiumwerte erscheinen mir extrem niedrig.
Ich glaube, dass V
Calmag von Biobizz auf jeden Fall Sinn macht oder?
Ich will outdoor growen mit Allmix.
Was sagt ihr zu den anderen Werten?
Danke schonmal :slight_smile:



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Ja.

Die sind ok bzw. gut.

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es gibt einen sehr guten CalMag Rechner der dir gut beschreibt was und wie viel du brauchst um dein calmag in den Griff zu bekommen. Ist von einem User hier im Forum. LG @Fumu

einfach deine Wasserwerte eintragen und auswählen womit du das korrigieren willst.

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Danke für die Hilfe :slight_smile:

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Sollte man die Umluft in der Blütephase erhöhen? Kann man dann auch z.B. ein oszillierenden Ventilator direkt auf die Pflanzen unten richten (also so Topfende) oder lieber nicht und weiter nur oberhalb der Blütenspitze?

Mahlzeit liebe Leute,

zu allererst mal hallo ich bin neu in diesem Forum und dies ist meine allererste frage/post.

Das ist jetzt mein erstes mal, dass ich selbst meine Lady hochziehen möchte und unabhängig vom blackMarket sein will.

Und nun zu meiner Lady, ich glaube sie Spargelt, sie ist im vergleich zu Ihren zwei Schwestern sehr viel höher gewachsenen (4cm) und hat nur ein Blattpaar gebildet, Ihre schwestern bilden schon die zweiten Blattpaare aus… mach ich mich nur verrückt oder ist da was dran?

Habe Sie jetzt 3cm höher gestellt!


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…in keinster Weise, hier growen viele organisch :slightly_smiling_face: Da ich aber an einer gesitteten Diskussion immer Interesse habe und nicht an einen Schwanzvergleich interessiert bin, bricht mir auch kein Zacken aus der Krone, dir in deiner Argumentation recht zu geben…es geht um Magnesiumsulfat :v:

Ich sehe deine Aussage weiterhin als eher „der Extremfall“ an, da ich/Umfeld dein mögliches Schadbild noch nie erlebt/gesehen habe und auch Schadbilder aus verschiedenen Foren mit der Diagnose „zuviel Bittersalz“ nicht kenne! Wenn du welche hast, bitte zeigen/verlinken…ich bin der letzte der nicht zugeben würde, sich geirrt zu haben!

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Guten Tag liebe Growgemeinde,

Das Zelt steht… Post zum Setup folgt noch.
Meine Frage nun wäre, was empfehlt ihr auf 60x60x160 was die Pflanzenanzahl betrifft?
2 Pflanzen in 15L Stofftöpfe? 3 Pflanzen bei 11L? Oder doch 4 Pflanzen in 8L Stofftöpfen?
Ich tendiere zu 4. Allerdings habe ich hier schon gelesen, dass das für einen Anfänger ziemlich unübersichtlich bzw unpraktisch ist? Bei 3 Pflanzen stört mich, dass der Platz im Zelt nicht ideal genutzt wird.
Danke im Voraus, LG.

Geiler Hinweis, danke! Habe ich so auch gemacht

Nein nicht wirklich… weil es eine Milchmädchenrechnung ist.
Sulfat als Pflanzennährstoff ist für die Pflanze von so grosser Bedeutung dass schwefel in jeder düngermischung und konzeptierte Erde in mehr als ausreichender Form vorhanden ist… jede zusätzliche Gabe liegt damit überhalb des Verbrauches egal welcher Pflanze. Alles was nicht verbraucht wird sammelt sich in deinem Medium unbemerkt an und treibt dort sein unwesen in dem es in der Düngermischung vorgesehene frei Kationen bindet und somit pflanzen unverfügbar macht. Dies sind die Kationen welche der Pflanze fehlen.
Deshalb ist Bittersalz im Medium bei Fachleuten unbeliebt… es erfordert somit mindestens 1x pro Woche spülen… oder von Hausaus mit gut über 20% Drain gießen um aufgestautes wasserlöslich zu entfernen.

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Ich rate zu zwei. Könnte sonst kuschelig werden mit 4.

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Hallo liebe growmies, hat schonmal jemand von euch autos bzw kälteresistente autos wie northern lights oder afghan kush z.b. bei niedriegeren temperaturen um die 10 gradcelsius(nachts) angepflanzt bzw in die veg phase geschickt ? habe mir extra ein gewächshaus besorgt aber will nicht unnötig strom für lampe und heizung verbrauchen deswegen wollte ich einfach mal nachfragen ob schon jemand gewisse erfahrungen mit diesem thema gemacht hat denn es würde bedeuten das ich 1-2 monate mehr zeit im jahr hätte um das schöne ganja anzupflanzen.

tut mir leid falls diese frage schonmal gestellt wurde, hab mir wirklich mühe mit dem suchbot gegeben.

Aber das hätte doch genau drei Dinge zur Folge:

  1. Das würde heißen, dass Pflanze gleich viel oder ähnlichen Schwefelbedarf haben, da zumindest Universalerden für ein breites Spektrum an Arten geeignet sein soll.
  2. Auch Gießwasser hat unterschiedliche Sulfatkonzentrationen. Eine Gärtnerei am falschen Standort würde dann permanent ihren Bestand töten, aufgrund zuviel Sulfat.
  3. Eine Sulfatanreicherung müsste sich dann problemlos mit erhöhter Gabe kationischer Nährstoffe beheben lassen, was mWn bei erhöhten Sulfatwerten im Gießwasser auch getan wird.

Wenn man das weiß, dann sollte es doch kein Problem sein, Sulfat zuzugeben, vor allem in sehr geringem Maße im Gießwasser (100 bis 200 mg Bittersalz pro Liter, wie üblich). Ich verstehe, dass es zum Problem werden kann, wenn man es in höheren Konzentrationen spritzt (üblich 2% bzw. 20g/l), und das überschüssige Sulfat von den Blätter in den Boden gewaschen wird.