Sammelthema: Diskussion Legalisierung (Teil 2)

Da hast Du natürlich Recht, das war reine Schreibfaulheit. Ich meinte nur, daß es natürlich sowohl zB Alkoholiker als auch trockene Alkoholiker gibt, beide sind natürlich weiterhin süchtig. Grundsätzlich kann eine Gesellschaft aber nicht jedem Süchtigen eine Atmosphäre schaffen, in der sein Suchtmittel nicht zugänglich ist (bestes Beispiel hier: Essen). Deshalb sehe ich hier auch kein Argument gegen die Legalisierung.

Gut, wenn Du für Dich einen Weg gefunden hast, mit Deiner Problematik umzugehen. Vielleicht kannst Du Dir sogar noch Kontrollmöglichkeiten für Dich selbst aneignen, um nicht in die Gefahr des „zuviel“ zu geraten. Es gibt Selbsthilfegruppen, oder vielleicht hast Du einen guten Kumpel, der etwas mit aufpaßt. Das kann wirklich helfen.

Ich kiffe seit mitlerweile 30 Jahre (Du meine Güte :sweat_smile: :joy:) und war davon 20 Jahre selbstständig. Für mich bedeutet Kiffen reine Entspannung und Spaß, das ist, glaube ich, der Grund, warum ich gut damit klarkomme. Dagegen hat eine Freundin schwere Depressionen davon bekommen und es deshalb ganz aufgegeben. Andere Freunde haben es benutzt um sich von Problemen wegzudenken, das ist bei einigen wirklich schief gegangen, bis hin zu Selbstmord.Eine Horrorerfahrung für mich, aber ich wußte auch, daß das nicht auf mich übertragbar ist. Jeder reagiert individuell auf die verschiedenen Drogen, und deshalb sollte auch möglichst viel Aufklärung betrieben werden, das ist aber schwer möglich, wenn von vorneherein alles verteufelt wird. Deshalb sehe ich eine Legalisierung eher als Chance, daß Süchtige dadurch auch offener mit dem Thema umgehen können. Bisher ist ja jeder mit Problemen beim Canna-Konsum gleichzeitig auch Kleinkrimineller.

Und zum Thema nochmal :innocent:

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