SAMMELTHEMA: Legalisierung im Jahr 2023?(24/25?đŸ€Ł) (Teil 2)

Snoop Dogg Yes GIF by ProBit Global


 das wird gut, ich habs im GefĂŒhl! :ca_giggle_joint:

3 „GefĂ€llt mir“

der entwurf ist in vielerlei hinsicht wirklich absurd und widerspricht nebenbei auch dem bestimmtheitsgrundsatz und der normenklarheit.

letzteres besagt, dass ein gesetz nicht befolgt werden kann wenn es hinsichtlich seines tatbestands oder rechtsfolgen unverstÀndlich ist.

beispiel wÀre
§9 (privat. eigenanbau) absatz 1 nummer 1: „
von insgesamt bis zu drei cannabispflanzen gleichzeitig erlaubt.“
im widerspruch zu
§36 (strafvorschriften) absatz 1 nummer 1: „
mehr als drei WEIBLICHE(!) cannabispflanzen gleichzeitig anbaut werden.“

richte ich nun also mein handeln danach aus was erlaubt ist oder danach was verboten ist?

somit kann es vom bvg gleich wieder einkassiert werden und so macht man es, wenn man will dass sich am status quo nichts Àndern soll.

2 „GefĂ€llt mir“

ein Quatsch den du dir ausdenkst echt


1 „GefĂ€llt mir“

Picture6

8 „GefĂ€llt mir“
5 „GefĂ€llt mir“

moin leute

ich wollte hier niemanden nerven mit meinen beitrÀgen.
da gesetze/entwĂŒrfe nun mal interpretationssache sind, habe ich diese hier geteilt.

andererseits muss ich zugeben, dass ich auch gerne mal ĂŒber das ziel hinausschieße nachdem ich mich in ein thema reingefuchst hab.

gesetzesthemen haben mich in meinem leben bisher eher wenig interessiert und dies ist nun das erste gesetz das ich von der pike auf verfolge.
es ist im sinne der meisten leider kein 0815-gesetz, mir aber umso wichtiger.

auch wĂŒrde ich zugeben, dass die bisherigen anderthalb jahre gesetzgebung mehr mit mir machen als dass 20 jahre cannabiskonsum es konnten.

muss ich wohl doch von der konsumpause weg, dann interessiert’s mich wieder weniger :slight_smile:

10 „GefĂ€llt mir“

Et kĂŒtt wie et kĂŒtt.

Wat wellste maache?

6 „GefĂ€llt mir“

Ähm kann das wer ĂŒbersetzen?

In Deutsch:

:frowning:

Also, können die Politiker noch mehr die Daumenschraube anziehen, da es kein „Druck“ von ganz oben gibt
 Nice.

Also können die das jetzt komplett kaputt regulieren.

Persönliche EinschĂ€tzung: Es wird minimal gelockert, um das dumme Wahlvieh nicht zu vergraulen, wenn es grĂŒnes Licht ( in ein paar Jahren ) von der EU gibt, und somit das große Geld winkt, wird es die großen Lockerungen geben.

Bleibt alles wie es ist, keine Änderung an der Entscheidung vom 9. MĂ€rz 1994

2 „GefĂ€llt mir“

Auch hier, danke!

Ist aber bereits erklÀrt durch den 2ten Artikel dennich gepostet hab.

2 „GefĂ€llt mir“

Ich frage mich wie das passieren kann

Wieso stellen drei Gerichte fest, das die btmg Regelung bezĂŒglich Cannabis fehlerhaft ist, aber dann wird das nicht zu genĂŒge begrĂŒndet?
Sind da Kiffer am Werk und haben das BegrĂŒndungblatt vergessen bei zu legen oder was da los?

Interessant ist ja auch die Zusammensetzung der Kammer


Vielen Dank Bingo fĂŒr deine links wĂ€re fast an mir vorbeigegangen.

Was ist das denn bitte fĂŒr eine bregrĂŒndung aus Karlsruhe:
Nun stellt das Gericht klar: Auch wenn inzwischen andere wissenschaftlichen Erkenntnisse zur GefÀhrlichkeit von Cannabis vorlÀgen, Àndere das nichts daran, dass der mit der Einordnung als BetÀubungsmittel verbundene Zweck vor der Verfassung Bestand habe. Zwar habe sich der Cannabiskonsum als weit weniger gefÀhrlich erwiesen, als es der Gesetzgeber noch bei Erlass des BetÀubungsmittelgesetzes angenommen habe. Die Annahme gÀnzlich fehlender GefÀhrlichkeit von Cannabis sei aber weiterhin ungesichert.

GĂ€nzliche fehlende GefĂ€hrlichkeit. Uff, schon mal an nem kaffeeschluck erstickt, ich beinah. Das scheint nicht gĂ€nzlich ungefĂ€hrlich zu sein, das konsumieren von FlĂŒssigkeiten.
Wenn ich Alkohol Drinks konsumiere sind diese dann gÀnzlich ungefÀhrlich?
Wenn ich Zigaretten konsumiere sind die gÀnzlich ungefÀhrlich?
Wenn ich Holz lackiere, ist das gÀnzlich ungefÀhrlich?
Wenn ich Koffein konsumiere ist das gÀnzlich ungefÀhrlich?
Wenn ich Auto fahre, ist das ungefÀhrlich?
Also warum muss Cannabis nun gÀnzlich ungefÀhrlich sein?
MĂŒssen NĂŒsse fĂŒr Menschen mit nussalagie reguliert werden? Quasi dĂŒrfen nur noch eine geringfĂŒgige Menge von NĂŒssen bei sich haben?
FĂŒr diese Menschengruppe scheinen NĂŒsse nicht gĂ€nzlich ungefĂ€hrlich.:joy:

4 „GefĂ€llt mir“

Die schreiben halt das die Politik sich kĂŒmmern soll und das Gericht hat sichbwie ein Aal aus der Affaire gezogen.

Hier aus einen anderen Forum ein Zitat:

In der BegrĂŒndung steht ja sogar, dass man sich mit der Möglichkeit der Verfassungswidrigkeit der Vorschriften im BtMG garnicht auseinander gesetzt hat ( weil man ja sonst anders entscheiden mĂŒsste!) Es wurde einfach nur nach Fehlern in den NormenkontrollantrĂ€gen gesucht, sich so ein Haufen Arbeit erspart und der Spielball mit den Worten , Macht mal ihr" an die Politik zurĂŒckgegeben


Das Gericht erzÀhlt auch davon das man die Drogen unterschiedlich behandeln darf


Schadet der Entkriminalisierung nicht aber die Politik entscheiden zu lassen ist einfach dumm.
Da Politik Ideologien verfolgt und das sollte mit Drogen nix zu tuen haben.

Ich zweifel auch immer stÀrker an unserer Justiz was die sich alles geleistet hat die letzten Monate.

4 „GefĂ€llt mir“


Jahre;)

2 „GefĂ€llt mir“

Das dauert nicht mehr lange und die Leute gehen hier in diesem Land aus den unterschiedlichsten GrĂŒnden auf die Barrikaden.

6 „GefĂ€llt mir“

Bei der Diskussion um den Referentenentwurf und seine UnzulĂ€nglichkeiten fehlt mir der Hinweis auf die vielen Chancen fĂŒr eine positive gesellschaftliche Entwicklung, die sich dadurch bieten.

Dank der Entkriminalisierung wird sich eine viel grĂ¶ĂŸere Zahl von Menschen ohne Angst selbst versorgen können. Es besteht die Chance, dass eine breite, in allen Schichten der Gesellschaft vertretene, nicht kommerzielle „Bewegung“ von Growern und Konsumenten entsteht.

Da es mittelfristig keinen staatlich regulierten Verkauf geben wird, bleiben kommerzielle Anbieter, die in den Markt drĂ€ngen und Profite erwirtschaften wollen/mĂŒssen, erst mal außen vor. Dadurch entsteht fĂŒr einige Jahre ein nicht kommerzieller Freiraum in dem Selbstversorger Strukturen die weitere Entwicklung und den „Markt“ dominieren und prĂ€gen werden. Eine echte „gras root“ Bewegung, kann so entstehen, wie es sie schon einmal bei der Versorgung mit biologischen Lebensmitteln gegeben hat.

Der Anbau von Cannabis im geschĂŒtzten privaten Bereich (der eigenen Wohnung) ließe sich nur in einem totalen Überwachsungsstaat kontrollieren. Und Menschen lassen sich nicht gerne gĂ€ngeln und bevormunden, schon gar nicht in der eigenen Wohnung. Ob und wie ich mich versorge, ist meine Privatsache und sie wird es auch bleiben, solange ich nicht anfange meine Ernte zu verticken oder meine Nachbarn olfaktorisch zu belĂ€stigen.

Wie genau ich mich dabei an die gesetzlichen Vorgaben halte, ist sicher individuell, je nach Temperament, unterschiedlich. Ob ich vier statt drei Pflanzen pflege, nach der Ernte mehr als 25g Cannabis besitze, meinem Freund einen Joint schenke 
 wer will das feststellen und sanktionieren? Es wird die Menschen nicht groß kĂŒmmern, weil sie keine Angst mehr vor Verfolgung haben mĂŒssen.

Ist das Biest „Selbstversorgung“ einmal losgelassen und in der Mitte der Gesellschaft angekommen, wird es schwer sein es staatlicherseits wieder einzufangen oder zu zĂ€hmen. Auch nicht von einer anderen Bundesregierung, sollte die das Gesetz wieder kassieren.

Menschen werden Samen, Stecklinge und Cannabis untereinander tauschen und verschenken. Als Gastgeschenk zur Party eine Pflanze zum selber groß ziehen mit zu bringen wird als tolle Idee akzeptiert sein.

Cannabis wird im Straßenbild zu sehen sein, auf FensterbĂ€nken, in GrĂŒnanlagen oder KleingĂ€rten. Oma und Opa werden von Ihren Enkeln mit „Pain Killer“ oder anderen Sorten mit hohem CBD-Gehalt gegen ihre Rheumaschmerzen versorgt 
 usw.

Insofern ist mir die konkrete Ausgestaltung des Gesetzes relativ schnuppe, ob nun 25g oder 50g drei oder vier Pflanzen 
 legal, illegal, scheißegal 
 es kann nur besser werden.

18 „GefĂ€llt mir“

Exakt so ist es. Alles nicht perfekt, aber es wird der Mauereinsturz sein, wenn die Vorlage zum Gesetz werden sollte. Gesellschaftlich wird das nicht mehr zurĂŒck zu drehen sein.

5 „GefĂ€llt mir“

Ich interessiere mich erstmal nur fĂŒr SĂ€ule 1 und das wird kommen.
Ich hoffe das SĂ€ule 2 auch schnell folgen wird aber egoistisch gesehen ist FĂŒhrerschein und Eigenanbau bzw Entkriminalisierung das wichtigste.

SĂ€ule 1 liegt im Zeitplan und daher erhoffe ich das wir ende des jahres oder Anfang 2024 was kommt.

NĂ€chstes jahr kann man legal draußen anbauen!
Die Leute finden was nÀher zueinander.
Menschen mit Schmerzen haben kostengĂŒnstige Medizin.
Da man offen drĂŒber reden kann wird die AufklĂ€rung steigen.

Das ist doch ein Anfang

12 „GefĂ€llt mir“

Ich glaub ich muss auch eben meinen Senf dazuschmieren, wo kĂ€men wir da hin wenn nicht jeder seinen geistigen Bullshit mit der Internetz-Grow-Gemeinde teilen wĂŒrde???
FĂŒr mich das Grundlegenste zuerst:
Alles was in irgendeine Richtung Entkriminalisierung geht ist besser als das was wir haben. Es kann also nicht beschissener kommen als es eh schon ist.
Und das ist auch schon das einzigst Positive was man aus meiner Sicht bislang darĂŒber sagen kann.

FĂŒr mich ist es die unfĂ€higste Regierung die Deutschland je hatte. Und das will was heißen. Alles, aber ausnahmslos alles, was die anpacken wird zu Bullshit. Und da wird bei der Entkriminalisierung natĂŒrlich keine Ausnahme gemacht werden.
Aber zurĂŒck zum Thema


Zwei Punkte die aus meiner Sicht zentral Wichtig sind:

  1. Grenzwerte im Straßenverkehr
    Sehr viele Menschen sind auf die Teilnahme im Straßenverkehr angewiesen. Egal ob es um den Broterwerb geht, ums einkaufen, Kinder durch die Gegend kutschiere etc pp. Alle die nicht in einer Großstadt leben oder beruflich darauf angewiesen sind wissen wovon ich rede. Nichts ist vergleichbar mit dem Entzug der Fahrerlaubnis, wenn man darauf angewiesen ist. Hier geht es schlicht gesagt um die existentielle Grundlage sehr vieler MitbĂŒrger.

  2. Kein Anfangsverdacht bei Besitz kleiner Mengen.
    In einigen BundeslĂ€ndern ist eine Hausdurchsuchung beim Besitz kleiner Mengen die ĂŒbliche Vorgehensweise. FĂŒr mich ist dies, die erniedrigenste Vorstellung die es gibt. Eine Horde Bullen die die Bude auf Links drehen und sich feiern als hĂ€tten sie Pablo Escobar geschnappt. Dieses Eindringen in die PrivatsphĂ€re, das Gelaber der Nachbarschaft, Ärger mit dem Vermieter


Sollten diese zwei Dinge sich tatsÀchlich zum positiven Bewegen wÀre ich schon mehr als zufrieden.
Daran merkt man schon wie wenig ich denen zutraue, denn eigentlich hĂ€tten sie die Möglichkeit diesem ganzen Dilemma der Kriminalisierung ein Ende zu setzen. Wenn ich die bisherigen EntwĂŒrfe so verfolge, wird es, je lĂ€nger es dauert, immer schlimmer, weil völlig ĂŒberreguliert.
Der eigentlich Sinn, den Schwarzmarkt zu verdrÀngen, wird sich aus meiner Sicht ins Gegenteil verkehren.
Und wenn das mit den 25 Gramm so bleiben wird, dann wird das auch nix mit den Balkongrows oder irgendeinem Grow. Welche Pflanze wird 25g oder weniger abwerfen?Und die reden ja auch nicht von Wirkstoffgehalt. So wird ein legaler Eigenanbau ad absurdum gefĂŒhrt. Ohne den legalen Besitz einer „Jahresernte“ (wieviel das dann auch sein mag) ist das Gesetz absolut widersprĂŒchlich. Zumindest was den Eigenanbau angeht.

Wenn ĂŒberhaupt ein Gestetz zustande kommen sollte, bin ich sicher es wird Murks, aber daran haben wir uns alle ja schon gewöhnt.

Mir bleibt nur zu sagen:
Ich hoffe das beste und erwarte das Schlimmste.

4 „GefĂ€llt mir“

Sagen wir mal so: Es wÀre die einzigste gewesen, das durchzuboxen.

Ehrlich gesagt hege ich Àhnliche Gedanken: U. U. wird das so vermasselt,
dass es hinterher eher mieser wird, weil sich die Gegner/Behörden in ihrem
Handeln der letzten Jahre bestĂ€tigt fĂŒhlen (siehe auch das o. e. neue Gerichts-
urteil).
Hoffnungsdisclaimer: Noch ist nicht alles verloren
und
Mir eh scheißegal. Ich wĂŒrde niemals meine Adresse bei einem CSC hinterlegen,
wo dann die Nachfolgeregierung sowas abgreifen wird. Dass es einen Regierungswechsel
gibt, dĂŒrfte klar sein.
Also: Selbst ist der Mann, Frau - oder was auch immer - und heimische Zucht wird es
ohnehin weiter geben.

3 „GefĂ€llt mir“