SAMMELTHEMA: Legalisierung im Jahr 2024 ! (Teil 3)

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Klaus Reinhardt Ă€ußerte am Anfang der Pandemie mal etwas gegen den Nutzen von Masken („Vermummungsgebot“) und wurde dafĂŒr von Karl Lauterbach sehr kritisiert, ich meine mit RĂŒcktrittsaufforderung. Zurecht. Die Aussage zog er ein paar Tage spĂ€ter zurĂŒck. Herr Montgomery hat auch ein paar Kracher zu „nassen Lappen“ uvm. abgelassen, wenigstens das hat er deutlich spĂ€ter richtiggestellt.

Kompetenz ist offenbar nicht das wichtigste Kriterium fĂŒr solche FĂŒhrungspositionen.

2 „GefĂ€llt mir“

Grad ĂŒberlegt, wie groß die Aufregung gewesen wĂ€re, wenn nicht die CDU die Atomkraft abgeschafft hĂ€tte, sondern die GrĂŒnen. Aber so war das halt keine gute Story. :smile:

1 „GefĂ€llt mir“

Das ist doch das klassische Prinzip.
Ich zitiere mal einen meiner Lieblingsblogger:

So gesehen hÀtte eigentlich nur die CDU die Prohibition abschaffen können.
Was sonst passiert sehen wir jetzt gerade


Edit:
Wenn wir GlĂŒck haben, bedeutet das aber auch, dass nur die Ampelparteien das CanG zurĂŒckrollen könnten :wink:

Oh mann, hoffentlich geht das am Mittwoch in den AusschĂŒssen gut!

2 „GefĂ€llt mir“

Die haben ihre Bedenken alle schon am 6.11.2023 im Gesundheitsausschuss vorgetragen.
Und der ist nach Beratung zum Entschluss gekommen, das Cannabis Gesetz zu verabschieden.
Ein paar ÄnderungsvorschlĂ€ge gab es danach (z.B. die 25 g nass auf 50 g trocken bei der Ernte anzuheben, oder statt 200 m die „Sichtweite“, die spĂ€testens ab 100 m nicht mehr gegeben ist).

Diese ganzen Lobbyisten und Prohibitionisten kommen mir vor wie ein kleines, bockiges Kind, das jetzt wĂŒtend auf den Boden stampft, weil es seinen Willen nicht durchgesetzt hat.
Diese Scheinargumente mit Jugendschutz etc. können sie stecken lassen. Das glaubt langsam sowieso keiner mehr, der sich ein bisschen informiert hat.

Vor allem wenn von keinem dieser Personen auch nur ansatzweise ein Alkoholverbot gefordert wird, oder zumindest das Alter fĂŒr erlaubten Alkoholkonsum auf 18 anzuheben, ist es einfach nur scheinheilig - dieses Wort hat der Radiologe bei Lanz in der GesprĂ€chsrunde mit Lauterbach auch so treffend geĂ€ußert.

7 „GefĂ€llt mir“

„Einstiegsdroge“ ist mein Lieblingsargument. Kurz vor „Dealer reiben sich die HĂ€nde vor GlĂŒck“
 So ab Juli interessiert das keinen mehr :slight_smile:

Und denk doch mal endlich einer an die KINDER!!!111 :grimacing:

Wieso sollten die das machen? die sind doch insgeheim froh, wenn das Thema endlich von der tagesordnung wieder runter und ruhe eingekehrt ist. Da dann doch bis zu nĂ€chsten Wahl zu warten wĂ€re ein PR-technisches Desaster. zumal denen da keiner mehr glauben wĂŒrde und auch die „Kiffer“ wĂŒrden sich komplett abwenden. Ich sehe da also rein logisch gar keine BegrĂŒndung fĂŒr, warum so etwas eintreten sollte.

Und wieso findest du das nicht gut?

Der Vergleich Cannabis vs Alkohol ist bei vielen Kiffern in der Tat nicht gern gesehen.
Weil es heißt „Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun“.

Aber warum denn nicht vergleichen?
Das Argument „Wir brauchen nicht noch eine Droge freigeben, wir haben mit Alkohol schon genĂŒgend Probleme“ wird ja auch dauernd gebracht.

Es wird die ganze Zeit so getan, als sei Cannabis sehr gefĂ€hrlich, selbst Lauterbach spricht von „toxischen THC Konzentrationen“.
Du mĂŒsstest innerhalb von 15 Minuten 680 kg Cannabis konsumieren, um drauf zu gehen. In Herrn Fiedlers Worten: 2 040 000 Joints!

Das ist absolut lÀcherlich, wenn man das mal mit Alkohol vergleicht.
Ich habe schon mit RettungssanitĂ€tern hier in der Stadt gesprochen. Jedes Wochenende zig Jugendliche, die sich quasi ins Koma saufen, landen dann im Krankenhaus, Magen wird ausgepumpt, Windel angezogen
 und manche von denen sind die Woche drauf wieder am Start und machen weiter. Das ist die RealitĂ€t. Und leider gibt es immer bundesweit auch immer wieder junge Menschen, die es nicht ĂŒberleben. Von den ca. 75 000 Menschen jĂ€hrlich, die an den langfristigen Folgen von Alkoholmissbrauch sterben, ganz zu schweigen.

Das MUSS man den Leuten meiner Meinung nach wirklich unter die Nase reiben, die gegen die Cannabis Legalisierung sind, aber kein Problem damit haben, bei jeder Gelegenheit/Feierlichkeit Alkohol zu trinken.
Manche wissen halt auch gar nicht, was Cannabis eigentlich ist und setzen das auf eine Stufe mit Crack oder Heroin.

3 „GefĂ€llt mir“

Hat seine GrĂŒnde im Politikbetrieb. ist das cool? Nein, definitiv nicht. Kommen wir aber endlich ans Ziel? Ja, da gehe ich felsenfest von aus. Da wird nichts mehr verzögert werden.

Wenn man das gesetz als Maßstab anlegt, dann wird das auch zukĂŒnftig nicht so einfach gehen. Wer es einfach mal probieren möchte kann auch ab Ostern nicht einfach Cannabis kaufen. DafĂŒr muss man fĂŒr mindestens drei Monate in nen CSC, oder eben selber anbauen. Das macht kein, der es einfach mal probieren will.

Und kauft sich dann gestreckte Scheisse. na vielen Dank :rofl:

Das tut mir fĂŒr dein Umfeld leid. In meinem Umfeld sieht es komplett anders aus. Da nur aus persönlicher Erfahrung heraus zu pauschalisieren finde ich schwierig.

Da muss ich deiner Glaskugel aber echten Respekt aussprechen. :upside_down_face:

Ist das die Schuld von Cannabis, oder ist das die Schuld deines Umfeldes?

Das weisst du woher?

1 „GefĂ€llt mir“

Ich möchte dir, falls du es noch nicht kennst, gerne dieses Video empfehlen.

Da geht es u.a. auch darum, warum jemand anfĂ€ngt zu kiffen (oder andere Drogen zu nehmen), sozusagen das „Henne-Ei“ Problem.
Fakt ist, dass viele Faktoren dabei eine Rollen spielen, wenn Existenzen scheitern.

Ich kenne auch Menschen, die sind heute Arzt, Rechtsanwalt, Hochschulprofessor etc. - also das, was man vermutlich als „ehrenwerte BĂŒrger“ ansieht - die frĂŒher richtig viel gekifft haben (bei manchen von denen weiß ich, dass sie immer noch gern ab und an einen rauchen).
Und solche Leute gab es zumindest in meinem Umfeld weit mehr als welche, die sich vielleicht echt in der Schulzeit schon was verbaut haben, weil sie den ganzen Tag an der Bong gehangen sind.

Ich persönlich wĂŒrde auch einfach vom Konsum abraten, wenn man noch nicht volljĂ€hrig ist - und spĂ€ter dann eben in einem vernĂŒnftigen Umfang (wenn wir von „Freizeitkonsum“ reden und nicht von Medizinalcannabis).
Den besorgten Eltern kann ich nur sagen, dass es weniger schlimm ist, wenn ihr Sohn/ihre Tochter auf einer Party 2 Joints raucht als wenn sie 2 Flaschen Hochprozentiges zu sich nimmt.

6 „GefĂ€llt mir“

Glaube die Gegner drehen jetzt auch so ab, da sie mit einem natĂŒrlich Recht haben: Kontrollieren wird dieses Gesetz in der Praxis kaum eine Behörde können. Besonders die Regeln zum privaten Eigenanbau und Besitz sind sehr schwierig zu ĂŒberwachen. Da braucht es gleich einen Durchsuchungsbeschluss und da ist der Aufwand dann zukĂŒnftig zum „Ertrag“ doch sehr hoch
 Nach einiger Zeit wird das voraussichtlich normal werden und keiner kontrolliert das mehr. Sprich man bekommt den Deckel nicht mehr auf die Flasche.

Gewerbliche Anlagen natĂŒrlich ausgenommen

2 „GefĂ€llt mir“

Ich mag Brandbriefe. Sind meist aussichtslos.

Joa, so gesehen konnte das bisherige Gesetz auch keiner durch Kontrollen durchsetzen. Sonst hĂ€tte es ja in Deutschland keinen KrĂŒmel Cannabis gegeben, war ja verboten.

3 „GefĂ€llt mir“

Soso, Karl Lauterbach „glaubt“ und „hofft“, wohingegen die LĂ€nderminister „klare Worte finden“.

Man stelle sich mal vor, die Tagesschau hĂ€tte zu Corona Zeiten geschrieben „Karl Lauterbach glaubt, dass die Impfung Menschenleben retten könnte und hofft, dass insbesondere vulnerable Personen besser geschĂŒtzt wĂŒrden“


Ich denke ^^ dass das Ganze mittlerweile eher die Grundfrage beinhaltet: Mit welcher Variante ist der Gesichtsverlust fĂŒr die SPD/Ampel grösser?

Das wird jetzt durch gepeitscht - komme was wolle. Einfach um mal was bei Haben stehen zu haben.

Der liebe Karl war genau betratchet in der heissen Covid Phase in der Opposition
das is im Allgemeinen der ‚Sprech‘ auch ein bisschen anders


Hauptsache, die bekommen jetzt mal SĂ€ule I unter Dach und Fach - und dann bitte schnell SĂ€ule II nachschieben. Dann können die Pharmafirmen auch miteinsteigen und dafĂŒr sorgen, dass die Berichterstattung etwas erfreulicher ausfĂ€llt fĂŒr uns. :slight_smile:

4 „GefĂ€llt mir“

Nicht jeder macht gute Erfahrungen mit Cannabiskonsum, leider. Das ist bisher so, und das wird nach dem Gesetz auch großenteils so bleiben.
Finds gut, dass du auch daran nochmal erinnerst. Sollten wir im allgemeinen Jubel auch nicht vergessen.

Letztlich sind wir auch Lobbyisten, wenn auch eher machtlose. Aber Lobbyisten blenden auch gerne mal was aus.

1 „GefĂ€llt mir“

Das ist fĂŒr (Ex)SĂŒchtige bestimmt eine schwieriges Thema, aber sogar Essen kann zur Sucht werden,das lĂ€ĂŸt sich zB kaum „nicht zeigen“; daher ist es fĂŒr eine Gesellschaft schwierig, bei aller RĂŒcksichtnahme, die eigenen „normalen“ Gewohnheiten aus dem Alltag zu verbannen.

Weil die ihre intendierte Interaktion mit ihnen schon im Namen haben: Einfach verbrennen.