Sammelthema - Outdoor - Alles was fliegt und fleucht. Welches sind Helfer, welches sind Schädlinge?

Moin Moin Leute ich hab ne Frage ich weiß nicht genau woran meine Pflanze leidet. Die Blätter sehen ziemlich gesichert aus habe aber keine sichtbaren Schädlingen entdecken können. Habt ihr vllt ne Ahnung woran meine Pflanzen leiden ?




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Stichwort Mischkultur. Gegen Nematoden kann man Tagetes bzw. Studentenblumen anpflanzen. Die Wurzeln sondern etwas ab, was den Nematoden gar nicht schmeckt. Find ich toll, weil das eine ganz natürliche Form der Bekämpfung ist. Allerdings lieben Schnecken Tagetes. Die sind outdoor in null komma nix weg.

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Danke für den Thread. Ich habe das bei meinen Zuckerschoten gesehen und wusste nicht was das ist. Morgen werden einige Blätter gerupft.

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Ich tippe (leider) auf Thripse :roll_eyes:

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Danke das hab ich mir schon fast gedacht und extra ein Pestizid gegen die großen und Raub Milben für die Larven bestellt. Es hält sich noch in Grenzen da bin ich guter Dinge das dass keinen großen Einfluss auf meine Ernte haben wird.

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Ich habe Thripse auf Balkon an meinen 11 bis 14 Tage alten Pflänzchen.
Ich habe Neemöl da, aber konnte mich erstmal nicht dazu entschließen, weil die gerade erst mit dem 3. Blattpaar anfangen. Ich habe 4 und wollte eigentlich nur 2, von daher werde ich es Heute Abend vorsichtig an einer Kandidatin versuchen… Ich habe 4, weil mir die Samen zu schnell ins Wasserglas gerutscht sind. :sweat_smile: Habe aber auch gelesen, dass mit Wasser abends sprühen hilft. Balkon ist überdacht. Birgt Vorteile und Nachteile. Mal sehen, was wird.
P.S. Habe Vorgestern einen Marienkäfer beobachtet, wie er dreist, die Spitzen der Blätter meines Olivenbaums angezapft hat. Der hat sich da häuslich eingerichtet, wurde Heute vom Balkon geworfen. Er war als Nützling definitiv nicht zu gebrauchen.

Könnte es sein, daß er da einfach Eier legen wollte :flushed:

Hier ist noch ein Bild von den Minierfliegen.

Der Befall sieht anfangs so aus:

Das Bild ist zwar von einer Beschbohne, aber es sieht genauso beim Hanf aus.

Wahrscheinlich werden in den kleinen Einstichstellen die Eier abgelegt. Diese schlüpfen irgendwann und fressen sich durch das Blatt. Befallene Blätter soll man am besten im Hausmüll entsorgen.

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Muss man Trauermücken - auf dem Balkon - bekämpfen?

Shiv machte mich darauf aufmerksam, dass heute Morgen eine Trauermücke auf meiner Balkon-Nothern Lights Auto saß.

Nun frage ich nun, ob ich die überhaupt bekämpfen soll. Bei Wikipedia lese ich, dass die Larven „organisches Material wie Laub, Rinde und Totholz oder Pilze“ fressen; manche Arten auch Pflanzenteile und Wurzeln. Meine Outdoortöpfe sind mit (überwiegend leider noch unfertigem) Kompost versetzt, besonders die oberste Schicht die ich noch extra mit klein gebrochenen, trockenen Stöckchen beträufelt habe. Ähnlich mache ich das auch bei den anderen Blumenkübeln auf meinem Balkon, auf dem auch ein Kübel mit Kompost steht. Es gibt also haufenweise organisches Material zu zersetzen, übrigens nicht nur auf meinem Balkon sondern auch im anliegenden Innenhof.

Dieser langen Vorrede kuzrer Sinn: Brauche ich mir - wegen der Trauermücken - um die Wurzeln meiner Damen überhaupt Sorgen zu machen, wenn mehr als genug organisches Material zur Zersetzung vorhanden ist?

Naja das jetzt nicht unbedingt

ABER SF Nematoden kosten nur 6 Euro die kann man schonmal gießen.

Frag @Avalon, der war vor kurzem noch 20 Stunden damit beschäftigt Trauermücken aus den Blüten zu entfernen.

Ich denke das ist nicht ganz so witzig ^^

Ende vom Lied: Müssen tut man gar nichts aber behandelt werden sollten sie

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am besten noch mal mit nemathoden gießen wenn es nach ein paar wochen nach der ersten behandlung immer noch biester gibt und immer genug gelbtafeln da haben.

frühzeitíg mit nemathoden und gelbtafeln gegensteuern !

also indoor :wink: outdoor hab ich kein plan.

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Danke für Deine (erneut) propmpte und eingehende Antwort Shiv!

Diese SF Nematonden hatte ich mir auch schon vorsorglich bestellt, nur finde ich sie in meiner Unordnung auf Anhieb noch nicht.

Nur ganz von meinem Balkon verbannt bekomme ich sie bestimmt nicht, noch schwirren die nicht in großer Anzahl um meine Damen (die auf dem Foto war bislang die einzige, die mir aufgefallen ist) und helfen die nicht letztlich sogar bei der Nährstoffversorgung meiner Damen (und der anderen Blümchen)?

Dann möchte ich in meiner Diskussionswut die Frage aufwerfen, ob die erfolgreiche Bekämpfung der Trauermücken nicht mittelbar auch deren „natürliche“ Gegenspieler (die ich gar nicht kenne) unterdrückt.

Dass Profis und erfahrene Eigenanbauer großen Wert auf eine saubere Ernte legen kann ich verstehen. Diese wird meine Erste, bei der ich sicherlich noch ganz andere Fehler machen werde.

Alle relevanten Informationen zu dem Thema Trauermücken sind auf der Wikipedia Seite zu finden. Die Cannabis relevanten Punkte wurden hier schon abgeklärt.

Was du letzten Endes aus den Tipps macht bleibt natürlich dir selbst überlassen.

Wir möchten Cannabis züchten, keine Trauermücken ^^

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Sehr schädlich sind übrigens Nachbarn, die nachts heimlich Gras klauen. :slightly_smiling_face: Sie lassen sich auch schlecht fotografieren.

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Sind Nematoden nicht auch Schädlinge, die die Bodenqualität verschlechtern und auch für Pflanzen schädlich sind?

Nope :sunglasses:
Trauermücken sind im Keimlingsstadium ein Graus, bei einer schon gewachsenen Pflanze im Freien sehe ich keine Probleme (wenn sie nicht schon anderweitig belastet ist).

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Ein neuer, mir unbekannter Besucher.

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Nö, der hat seine scharfen Mundwerkzeuge benutzt. Olivenbaum scheint lecker zu sein.

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Aha, rote Weichwanze. Ernährt sich von Blattläusen und deren Eiern. Na dann - herzlich willkommen.

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Das ist eine der vielen Blattwanzen.

Die machen keine grösseren Schäden. Deshalb nicht in Panik kommen

Sie hier:

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